Leserstimmen zu
Der Schmetterlingsjunge

Max Bentow

Ein Fall für Nils Trojan (7)

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Nils Trojan und Stefanie Dachs werden zu einem abscheulichen Tatort gerufen. Die Leiche einer Frau liegt nackt auf dem Bett. Auf ihrem Rücken finden die Ermittler ein kunstvoll gemaltes Bild eines Schmetterlings. Die Frau wurde erstochen, allerdings ist völlig unklar mit was für einem Gegenstand. Als dann gut zwei Tage später ein weiterer Tatort ansteht, bei dem wiederum eine Frau mit einem Schmetterlingsbild auf dem Rücken gefunden wird, ist schnell klar, dass es sich um einen Serientäter handelt. Und es kommt noch schlimmer: der Täter beginnt bereits beim zweiten Mord mit den Ermittlern zu spielen. Ein perfides Spiel, voller Gefahren für die Ermittler und mit einem hohen Risiko entdeckt zu werden. Nils Trojan und Stefanie Dachs lassen sich auf dieses zeitkritische Spiel ein, fest davon überzeugt zuletzt als Gewinner hervorzugehen. Der letzte Max Bentow-Thriller „Das Porzellanmädchen“ konnte mich leider nicht hundertprozentig begeistern. Der Tiefgang den eine Persönlichkeit wie Nils Trojan mit einbringt, hat dort einfach gefehlt. Doch dafür entschädigt nun diese Fortsetzung mit Nils Trojan und Stefanie Dachs: ein gelungener Plot, auch wenn die Pläne und Umsetzungen des Mörders manchmal etwas weit hergeholt scheinen. Der Zuhörer bleibt die ganze Zeit angespannt und gerade die zeitliche Komponente verleiht diesem neuesten Werk von Max Bentow eine gesunde Würze. Die persönliche Nähe, die man dieses Mal zu Nils Trojan aufbauen kann, macht deutlich mehr Spaß als bei seinem letzten Fall. Nachdem mich die Autorenlösung in „Der Traummacher“ etwas enttäuscht hatte, war ich froh auch hier wieder die bekannte Stimme von Axel Milberg angekündigt zu sehen. Doch leider hielt diese Begeisterung nicht lange an. Dabei kann ich meinen leicht negativen Eindruck kaum objektiv beschreiben. Es fühlt – nein hört – sich an, als hätte man für die Aufnahme nur wenig Zeit zur Verfügung gehabt. Trotz allem sind das nur Nuancen und es bleibt bei einer klaren Empfehlung: mir hat dieses Werk des Autors Max Bentow bislang am besten gefallen.

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Ein neuer Thriller von Max Bentow? Den musste ich natürlich haben - immerhin bin ich ein riesen Fan seiner Geschichten. Trotzdem war ich ein wenig enttäuscht. Vielleicht waren meine Ansprüche durch die vorherigen Bände auch einfach zu hoch. Die Idee finde ich klasse und spannend umgesetzt. Ich war gefesselt und hatte Spaß beim Lesen. Es gab auch ein paar Gänsehautmomente. Mir hat jedoch die Möglichkeit gefehlt, richtig mitzurätseln. Trojans Gedanken waren mir stellenweise zu undurchsichtig und man war zu sehr auf ihn angewiesen, um durch den Fall zu kommen. Dazu fand ich einige Stellen unlogisch und vorhersehbar. Max Bentows Stil ist sehr einfach, man fliegt nahezu durch die Seiten. Ohne allzu vulgär zu werden, erschafft er eine düstere Atmosphäre, in die man sich gerne fallen lässt. Trotzdem gab es langgezogene Stellen, an denen ich mir dachte, dass die Details unnötig waren und die Geschichte nur gestreckt haben. Beschreibungen, die den Tagesablauf zu sehr ins Detail beschreibt. Das Buch habe ich gelesen, sowohl auch gehört. Ich mag, wie Axel Mielberg sich in die Charaktere hineinversetzt. Stellenweise ratterte er aber Passagen herunter, ohne Emotionen, als würde er einfach nur schnell fertig werden wollen. Das fand ich schade und hat das Hörvergnügen gemindert. Der Sprecher hat eine angenehme Stimme der man gut folgen kann. Die Charaktere stehen ein wenig auf der Stelle. Nach 7 Fällen bleibt aber auch nicht mehr viel Spielraum für Entwicklungen. Es hat mich gefreut, dass Trojan endlich mal im Team ermittelt, da er sonst eher ein Einzelgänger war. Stefanie Dachs war aber nur Mittel zum Zweck für den Autor und ihr Verhalten viel zu auffällig, dass ich darüber nur den Kopf schütteln konnte. Alles in allem bin ich etwas enttäuscht. Die Geschichte war an manchen Stellen unlogisch und lang gezogen. Der Täter schnell herausgefunden, während Trojan im Dunkeln tappt. Trotzdem war die Geschichte spannend verpackt und hat mich mit ihrer düsteren Atmosphäre gefesselt. Der Sprecher glänzt an vielen Stellen, schwächelt aber manchmal durch sein emotionsloses Runterrasseln.

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Ein wirklich beängstigendes Szenario: Eine alleinstehende Mutter mit Kind wird nachts überfallen, ermordet und mit einem Gemälde “verziert”. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Doch die Tote soll nicht das einzige Opfer bleiben. Was treibt den Täter an? Wieso bemalt er die Frauen und warum sind deren Füsse ebenfalls im Fokus des Täters? Als Leser springt man zwischen verschiedenen Protagonisten hin und her und bekommt daher viele Emotionen mit, die die Story sehr fesselnd machen. Auch den Täter bekommt man dadurch sehr schnell in den Fokus. Doch auch wenn man weiß, wer er ist, sind die Zusammenhänge unklar. Was ihn aber antreibt, wird schnell klar. Die Ermittler Nils Trojan und seine Kollegen sind dem Täter immer einen Schritt hinterher. Sie kommen ihm Nahe, doch er spielt mit den Beamten. Er legt Hinweise, die sie nicht übersehen können, aber deren Sinn sie nicht verstehen. Und so entwickelt sich ein zermürbendes Katz- und Maus-Spiel. Ein wenig nervig war die aufdringliche Kollegin von Nils und das Liebesgeplänkel der beiden. Irgendwie war mir Steffi unsympatisch durch ihre Art und die Affäre fand ich irgendwie fehl am Platz. Viele Protagonisten sind ein wenig seltsam, zum Beispiel der Pathologe, auch der Chef der Einheit, dann der Vater von Trojan (hier fehlt mir wahrscheinlich das Wissen aus den vorangegangenen Bänden)… Alles in Allem ein spannender Thriller, allerdings hatte ich mir irgenwie mehr erwartet. Am Ende konnte er mich nicht mehr fesseln… wohl, weil mir Trojan und Steffi beide so unsympatisch waren. Einzig der Täter selbst hat bis zum Schluß die Spannung aufrecht gehalten.

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Inhalt In Berlin wird eine Leiche gefunden, deren Rücken mit einem riesigen Schmetterlingen bemalt wurde. Als eine zweite Leichte auftaucht, wird schnell klar, dass die beiden Fälle miteinander in Verbindung stehen und Aufgabe der Berliner Mordkommission ist es, diese Verbindung zu finden, denn scheinbar haben die beiden Mordopfer nichts miteinander zu tun. Als der Berliner Mordkommissar Nils Trojan am zweiten Tatort vom Täter selbst angegriffen wird, stellt sich heraus, dass der Mörder ein Katz-und-Maus-Spiel mit den Ermittlern spielt... Das hat mir gut gefallen Der Schreibstil Max Bentow hat einen flüssigen Schreibstil. Durch verschiedene Erzählperspektiven und Cliffhanger am Ende seiner Kapitel schafft es der Autor, konstant Spannung aufrechtzuerhalten, die dafür sorgt, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Der Protagonist Nils Trojan ist ein Mensch mit Ecken und Kanten und dadurch wirkt er so authentisch und greifbar. Er hat seit längere Zeit mit Panikattacken zu kämpfen und hat zu seinem Vater ein Verhältnis, das wenig von Liebe geprägt ist. Nils Trojan liebt seinen Job, möchte aber auch für seine fast erwachsene Tochter Emily da sein. Er scheint durch seine Schwächen aber auch durch seine Liebe zu seinem Beruf wie aus dem wahren Leben gegriffen, es könnte jemand sein, der direkt um die Ecke wohnt. Die Kunst, eine Fortsetzung nicht wie eine Fortsetzung wirken zu lassen Bei Der Schmetterlingsjunge handelt es sich um den siebten Teil der Thrillerreihe rund um den Berliner Mordkommissar Nils Trojan. Doch Max Bentow gelingt es, dass man diesen Roman auch lesen kann, ohne vorher die andere sechs Teile der Reihe gelesen haben zu müssen. Es wird kaum auf vorhergegangene Ereignisse eingegangen und wenn, dann werden sie so dargestellt, dass man auch als Neueinsteiger weiß, was vorgefallen ist, ohne dass die Handlung der vorherigen Bände zu stark gespoilert werden. Das hat mir nicht so gut gefallen Der Fall Ich lese wirklich viele Psychothriller und habe dementsprechend recht hohe Erwartungen an Bücher aus diesem Gerne. Leider konnte Der Schmetterlingsjunge meinen Erwartungen nicht ganz gerecht werden, denn es gab leider kaum unvorhergesehene Wendungen für mich. Für mich war der Zusammenhang zwischen den verschiedenen Mordfällen ziemlich schnell klar und auch, davon, wer der Mörder ist, hatte ich sehr schnell eine Ahnung, die sich dann auch als richtig herausgestell hat. Fazit Auch wenn Der Schmetterlingsjunge mir als Viel-Thriller-Leser , was den Fall angeht, nicht viel neues bieten konnte, war dieses Buch für mich dank des Schreibstils und des tollen Protagonisten ein wahrer Lesegenuss und Pageturner. Ich vergebe 3 von 5 Sterne für einen soliden Psychothriller und bin schon gespannt, welchen Fall Nils Trojan als nächstes lösen muss.

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