Leserstimmen zu
Der Schmetterlingsjunge

Max Bentow

Ein Fall für Nils Trojan (7)

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

5 Tage habe ich für Der Schmetterlingsjunge von Max Bentow gebraucht. Eigentlich hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen, bis auf die Auflösung des Falles. Selten habe ich solch ein Ende gehört. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Serie nicht so gut kenne. Bisher habe ich erst ein Hörbuch aus der Reihe mit Kommissar Nis Trojan gehört und dies liegt schon 3 Jahre zurück. Das Hörbuch ist in sich abgeschlossen und man braucht die anderen Hörbücher nicht zu kennen. Ein Thriller ganz nach meinem Geschmack. Gleich zu Anfang gibt es eine Tote. Das Hörbuch hat 3 Erzählstränge. Einmal erfährt man einiges über die Kinderheit des Mörders und seine Beweggründe. Dann wird aus der ich Perspektive von Nis Trojan erzählt. Man erfährt auch persönliches aus seiner Familie, nicht zuviel genau richtig, sodass der Krimi nicht langweilig wird. Besonders gut gefallen hat mir seine Kollegin, die versucht ihn anzubaggern. Aber er merkt es nicht. Ob es zwischen den Beiden etwas wird, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Der dritte Erzählstrang ist aus der Sicht eines Opfers. Hier konnte ich mich in die Rolle richtig hineinversetzen. Das Grauen kommt näher und näher und man kann sich nicht entziehen. Das Hörbuch ist sehr spannend, dabei gar nicht blutig und nicht grausam. Albträume habe ich keine bekommen. Der Hörbuch-Sprecher Axel Milberg, bekannt als Tatort-Kommissar, hat eine angenehme beruhigende erzählende Art. Ich höre im gerne zu. Allerdings hat die unterschiedliche Lautstärke seiner Stimme gestört. Einige Passagen werden abrupt immer wieder sehr laut und dann wieder normal. Gerade wenn man mit Kopfhörern in einer ruhigen Umgebung hört ist das unangenehm. Der Tontechniker hat bestimmt vergessen die Lautstärke anzugleichen. Wäre der etwas seltsame Schluss nicht gewesen hätte ich dem Hörbuch 5 Sterne gegeben, so sind es nur 4 Sterne geworden. Ich bin nun neugierig auf die Serie geworden und werde mir auch eins der ersten Hörbücher um Kommissar Nis Trojan anhören. Das Hörbuch wurde uns als Rezensionexemplar von der Verlagsgruppe Random House GmbH zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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Ich habe bereits die anderen Bücher gelesen.Natürlich durfte dieses Buch nicht fehlen.Wie zuvor die anderen Bücher,ist auch dieses flüssig zu lesen.Eine konstante Spannung begleitet uns,immerzu.Das Ende wird noch ziemlich temporeich .Ich kann das Buch durchaus für Leser,empfehlen die es nicht stört,nicht von Anfang an ,im Bilde zu sein,wenn es um das private Leben des Nils Trojan geht .Darum kann man diesen 7 Fall gut alleine lesen.Etwas findet sich dann auch wieder zum privaten Bereich.Dann gibt es sicher Nörgler, die einiges überzogen sehen.Mich stört es nicht!!Denn klar,im wirklichen Leben,würde ein Polizist mit Panikattacken diesen Beruf nicht weiter ausüben können.In erster Linie will,ich gut unterhalten werden.Das macht,dieses Buch!!!Der Schreibstil verleitet,einfach dazu,immer weiter lesen zu wollen. Die Gedanken aus der Sicht des Täters,sind toll beschrieben.Die Protagonisten sind gut zu überblicken.Die Handlungen kann man gut nachvollziehen und kommen natürlich rüber.Innerhalb von zwei Tagen,habe ich dieses Buch gelesen.Das Ende bringt jedenfalls eine erneute Überraschung im Leben des Nils Trojan.Das Cover und der Titel,passen perfekt zum Inhalt.

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Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar Rezension: Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-20542-4 NEU  Erschienen:  16.07.2018  Zum Buch:  Der Berliner Kommissar Nils Trojan hat schon vieles gesehen, aber als er den Tatort in Kreuzberg betritt, traut er seinen Augen kaum: Die Frau, die ermordet wurde, liegt entkleidet auf dem Bett, ihren Rücken ziert das farbenprächtige Gemälde eines riesigen Schmetterlings. Nur zwei Tage später ereignet sich ein weiterer Mord, wieder hinterlässt der Täter sein bizarres Kunstwerk auf dem Körper des Opfers. Verzweifelt versucht Trojan, die verborgene Botschaft des Mörders zu entschlüsseln, doch sein Gegner hat ihn längst in ein perfides Verwirrspiel verstrickt. Und Trojan weiß – er muss die Obsession begreifen, die den Täter treibt, wenn er das grausame Töten beenden will … Zum Autoren: Max Bentow wurde in Berlin geboren. Nach seinem Schauspielstudium war er an verschiedenen Bühnen tätig. Für seine Arbeit als Dramatiker wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Seit seinem Debütroman »Der Federmann« hat sich Max Bentow als einer der erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren etabliert, alle seine Bücher waren große SPIEGEL-Bestseller-Erfolge. Meine Meinung: Ich habe ja bereits alle vorherigen Bände der Nils Trojan Reihe gelesen oder gehört. Mein Lieblingsteil der Reihe ist Der Federmann. Daher habe ich mich sehr auf den neuesten Band um Nils Trojan gefreut. Es handelt sich hier ja um den 7. Fall für Nils Trojan. Abgesehen von seinem Privatleben verpasst man aber nichts, wenn man hier quer einsteigt. Die Fälle sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Da ich das Privatleben der Ermittler aber auch immer sehr interessant finde, lese ich sie lieber der Reihe nach. Der Einstieg in die Geschichte ist mir erst nicht so recht gelungen, obwohl der Schreibstil wie immer flüssig zu lesen war. Als ich nach einiger Zeit in der Geschichte drin war, fand ich es total fesselnd und spannend. Zum Ende wurde es natürlich noch einmal richtig spannend, als es zum Countdown kam. Toll fand ich auch, dass ganz am Ende noch einmal wieder auf das Problem zwischen Nils und seinem Vater Bezug genommen wurde. Um so mehr freue ich nun schon einmal auf den Folgeband. Alles in allem kann ich sagen, dass mich dieser Teil wieder richtig fesseln und begeistern konnte. Das hat mir in den letzten Teilen etwas gefehlt. Ich kann hier aber eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Von mir bekommt Der Schmetterlingsjunge sehr gute 4,5 Sterne. Ich bleibe der Reihe auf jeden Fall treu. Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Goldmann Verlag Infos zum Autoren: ©Goldmann Verlag Rezension: ©lenisveasbücherwelt

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Inhalt: Der Berliner Kommissar Nils Trojan hat schon vieles gesehen, aber als er den Tatort in Kreuzberg betritt, traut er seinen Augen kaum: Die Frau, die ermordet wurde, liegt entkleidet auf dem Bett, ihren Rücken ziert das farbenprächtige Gemälde eines riesigen Schmetterlings. Nur zwei Tage später ereignet sich ein weiterer Mord, wieder hinterlässt der Täter sein bizarres Kunstwerk auf dem Körper des Opfers. Verzweifelt versucht Trojan, die verborgene Botschaft des Mörders zu entschlüsseln, doch sein Gegner hat ihn längst in ein perfides Verwirrspiel verstrickt. Und Trojan weiß – er muss die Obsession begreifen, die den Täter treibt, wenn er das grausame Töten beenden will … --------------------------------------------------------------------------------------------------- Aufmachung/Schreibstil/Allgemein: Das Cover ist ansprechend und passend zum Inhalt gestaltet. Es verrät jedoch nicht, was einem als Inhalt erwartet. Max Bentow schreibt flüssig und sehr gut verständlich. Interessant sind für mich die Perspektivwechsel zwischen Täter, Ermittler und Opfer. Der Leser kann hier einige Einblicke in ein "krankes" Gehirn gewinnen. Für mich eine gute Abwechslung für den Lesefluss. °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Fazit: Ich habe dieses Buch relativ schnell beenden können. Dies liegt zum einen an dem flüssigen Schreibstil und zum anderen an dem Inhalt des Buches. Der Schmetterlingsjunge ist mein erstes Buch aus der Reihe von Max Bentow. Das gute ist, dass man als Leser keinerlei Vorkenntnisse aus den Reihen benötigt, da die Geschichte in sich beginnt und abgeschlossen wird. Der Begriff Psychothriller ist mir etwas zu "hoch" angesetzt. Es ist für mich ein solider Thriller, mit Spannungsbögen und immer neuen Wendungen. Lediglich einige Einblicke in den Kopf eines "Psychophaten" lässt ein wenig das Genre zu. Leider gab es für mich einige Ungereimtheiten, bzw. unlogische, nahezu übermenschliche Phänomene in diesem Buch, welches mich leider skeptisch und etwas frustriert zurück lässt. Denn die Geschichte an sich finde ich echt interessant und liebe es, wenn sich nach und nach das "Warum" aufklärt. Max Bentow schafft eine Geschichte mit vielen Menschen, die nach außen hin nichts miteinander zu tun haben und dennoch am Ende alle wichtige Teile im Leben des Mörders sind. Doch muss es nicht immer mit völlig an den Haaren herbeigezogenen Geschehnissen aufgeklärt werden. Ein gutes Buch mit Wendungen muss nicht unbedingt so konstruiert werden, dass der Gedanke "Kein Leser wird jemals auf diese Wendung kommen" unbedingt erfüllt werden muss. Dennoch ein lesenswertes Buch und sicher nicht mein letzter Bentow. *unbezahlte Werbung eines Rezensionsexemplars, welches mir zur Verfügung gestellt wurde* Das Buch erhält von mir 3,5/5 Vikis.

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Nils Trojahns neuer Fall hat es in sich. Eine Frau wird ermordet aufgefunden. Ihr Sohn wurde nachts zum trinken eines Schlafmittels gezwungen, der Einbrecher verschont ihn aber ansonsten. Als Trojahn die Leiche der Mutter in Augenschein nimmt, fällt ihm sofort die wunderschöne Bemalung des Rückens auf- ein Schmetterling ziert den Rücken der toten Frau. Und das detailreiche Bild, schillernd und unglaublich lebendig steht im krassen Gegensatz zur grausamen Tat... Als eine weitere, bemalte Frauenleiche gefunden wird, ahnt der Ermittler, dass der Mörder einen drängenden Trieb zu töten verspürt. Er hinterlässt Hinweise und verspottet die Polizei. Doch Trojahn arbeitet mit Steffi hart und geht den Spuren nach, er verbeißt sich im Fall und kommt dem Täter näher, als ihm lieb ist. Die Zeit rennt, denn der Bodypainter ist so gefährlich wie begabt und will seinen Plan unbedingt in die Tat umsetzen. Er hat ein grausames Ziel, und für sein Finale schweben direkt mehrere Menschen in Gefahr. Wer ist schneller? Auch das Cover vom Schmetterlingsjungen gefällt mir sehr gut. Fürs Auge passen alle Ausgaben der Reihe zusammen, und sind mit die Schönsten, die ich so kenne. Nils Trohjahn als Ermittler ist sympathisch, und zu meiner Freude in diesem Band nicht so psychotisch, wie in einigen Vorgängern. Das bedeutet nicht, dass der Leser nicht wieder mehr zu seinem Privatleben und seinem großen Problem mit dem Vater erfahren- häppchenweise bekommt der Leser immer mehr Infos, das macht die Figur Nils Trojahn für mich noch greifbarer. Die Story finde ich schon interessant, diese grausamen Morde kontra die bezaubernden Schmetterlingsbilder. Und High Heels spielen ebenfalls eine große Rolle. Die Geschichte wird aus der Sicht von Nils Trojahn und aus des Mörders parallel erzählt, was ich persönlich ganz angenehm finde. So schaut man auch in den Kopf des Täters, erlebt seine Lust und seine Wut, kann seinen Gedanken nachgehen und sich in ihn hineinversetzen. Seinen Antrieb eher verstehen und die Mordszenen richtig miterleben- für mich sehr spannend, es fühlt sich actionreicher an. Die Taten selbst zeichnen sich durch Brutalität aus, und durch ein rätselhaftes Zeichen. Was den Täter zu den Morden bewegt, erfährt der Leser nach und nach. Ob es nachvollziehbar ist... Wer weiß schon, was ein Kind traumatisiert, und wie es auf Vernachlässigungen und Mißhandlungen reagiert? Den Zusammenhang zu den Schmetterlingen und der Tat mit den High Heels... Gut, da brauch man schon etwas Fantasie. Haken wir es unter -könnte ja sein- ab und gut. Der flüssige Schreibstil und die gut ausgearbeiteten Charaktere haben mich wieder gut durch diesen Bentow Thriller geführt. Einige Taten waren vielleicht etwas weit her geholt, aber okay, denn ansonsten ist das ein solider Thriller, den ich weiterempfehlen kann.

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Coverrechte liegen beim genannten Verlag In „Der Schmetterlingsjunge“ wird das Ermittlungsteam um Nils Trojan zu einem ganz besonderen Schauplatz gerufen. Eine junge Mutter wurde in ihrer Wohnung ermordet, obwohl ihr Junge nebenan geschlafen hat. Doch als wäre das nicht bestialisch genug, wurde die Frau von ihrem Mörder mit einem großen Body-Painting eines Schmetterlings markiert. Dieses Vorgehen wirft bei den Ermittlern viele Fragen auf. Als einen Tag später ein weiterer Mord dieser Art geschieht, weiß Trojan, dass hier ein besonderer Serienmörder am Werk ist. Neben der Tätigkeit der Ermittler bekommt der Leser auch einen Einblick in das Leben des Mörders. Sowohl seine Vergangenheit als auch seine aktuellen Gedanken werden hierdurch beschrieben. Durch diese Einblicke erfährt der Leser aber auch, dass der Mörder ein größeres Ziel hat und noch weitere Opfer folgen sollen. Für die Ermittler rennt die Zeit daher extrem. Einzelne Kapitel aus der Sicht des Mörders gefallen mir immer besonders gut. Dadurch bekommt das Buch eine ganz andere Art von Spannung. Allerdings bin ich mit dem Schmetterlingsjungen nicht richtig warm geworden. Für mich war der Gute etwas zu abgedreht. Trotzdem hat dies der Spannung keinen Abbruch getan. Auch Nils Trojans Privatleben hat sich in „Der Schmetterlingsjunge“ weiterentwickelt. Hierbei spielen seine Tochter und auch eine neue Frau eine große Rolle. Leider hat sich das private Leben des Ermittlers für mich nicht so richtig in die Geschichte eingefügt. Nichtsdestotrotz war auch dieser Teil wieder ein wahrer Pageturner. Das Buch lässt sich wirklich schnell und flüssig lesen und reißt den Leser mit. Über zu wenig Spannung kann ich mich wirklich nicht beklagen. Ich bin gespannt, wie Trojan sich im Folgenden weiterentwickelt und welche brutalen Mörder Bentow noch erschaffen wird. Für mich ist „Der Schmetterlingsjunge“ auf jeden Fall eine gelungene Fortsetzung und für Thrillerfans sehr zu empfehlen!

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Nils Trojan und seine Kollegen sind entsetzt, als sie es mit dem sogenannten ,,Bodypainter" zu tun bekommen, der auf den nackten Rücken seiner Opfer groteske bunte Schmetterlinge malt. Während der Ermittlungen kommt er dem Team immer wieder gefährlich nah, doch sein Motiv bleibt lange im Unklaren... . Dies ist bereits der siebte Thriller, der sich um den Berliner Komissar Nils Trojan dreht. Dabei muss man nicht die ganze Reihe gelesen haben, sondern kann aus meiner Sicht auch gut mit dem ,,Schmetterlingsjungen" anfangen. Max Bentow hat es auch dieses Mal geschafft, eine glaubhafte und sehr erschreckende Handlung zu entwerfen, in der gleichermaßen Nils Privatleben, der Fall an sich und auch die Leben der Opfer des Killers eine tragende Rolle spielen. Mir hat auch gefallen, dass es einige Seiten gibt, in denen der Täter aus seiner Vergangenheit erzählt und somit auch sein Motiv nach und nach deutlich wird. Jedoch konnte ich dadurch auch relativ schnell erkennen, wer der Mörder ist, was natürlich einen Teil der Spannung schon vorweg genommen hat. Nils Trojan beweist auch in diesem Psychothriller, dass er einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat und es ihm sehr wichtig ist, dass jeder Täter, egal wer es ist, seine Strafe bekommt. Den Täter verfolgt er ohne Kompromisse und ohne Rücksicht auf seine Gesundheit und sein Schlafbedürfnis. Bei ihm mag ich besonders, dass er nicht der perfekte Ermittler ist, der sofort durch wenige Hinweise den Mörder schnappt. Stattdessen hat auch er seine Ecken und Kanten, macht Fehler und erkennt auch nicht immer sofort die bewusst falsch gelegten Spuren des ,,Bodypainters". Genau das macht ihn als Figur so glaubwürdig und auch authentisch. Vom Schreibstil her lässt sich das Buch gut und auch einfach lesen. Spannung wird von Anfang an erzeugt und kann auch fast durchgängig gehalten werden. Der Fall selbst ist schon etwas gruselig, gerade weil man als Leser oft mit dabei ist, wenn der ,,Bodypainter" seine Tat vorbereitet und begeht. Jedoch wird im Buch gut begründet, warum er bestimmte Dinge tut und was ihn bei seinen Morden antreibt. Insgesamt ist ,,Der Schmetterlingsjunge" ein gleichsam unterhaltsamer, aber auch erschreckender Thriller, der mir gut gefallen hat. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

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Schweben

Von: wal.li

17.07.2018

Kommissar Nils Trojan hat sich auf den Urlaub gefreut. Doch seine Freundin Jana, oder ist sie schon seine Ex-Freundin, hat sich eine Auszeit genommen. Allem Anschein nach hat sie jemanden kennengelernt. Als die Nachricht von einem ungeklärten Todesfall hereinkommt, ist Nils sofort voll konzentriert. Eine weibliche Person wurde übel zugerichtet und ihr 11jähriger Sohn musste dem Täter begegnen. Fast kann man sagen glücklicherweise hat dieser den Jungen betäubt. Befragungen des Kindes ergeben nicht sehr viel, die Betäubung mit Rohypnol hat die Erinnerung nahezu gelöscht. Trojan und seine Kollegen ermitteln fieberhaft, schon bald gibt es eine zweite Leiche. Es ist bereits der siebte Fall, den Nils Trojan lösen möchte. Einfach hat er sich diesmal nicht. Die unsichere Situation mit Jana, die vielleicht bald nicht mehr unsicher ist. Wird ihm diese Art von Sicherheit gefallen? Emily, Trojans Tochter, begibt sich ans Abitur, sie ist fast erwachsen. Und mit seinem Vater hat Nils Trojan auch noch einiges zu klären. In der Mitte seines Lebens scheint etliches im Umbruch zu sein. Damit muss man erstmal fertig werden. Hinzu kommt ein belastender Fall, bei dem es um einen Wettlauf mit der Zeit und auch mit dem Täter geht. Nicht nur eine Frau kommt zu Tode. Und so ist es das erklärte Ziel der Beamten, weitere Mordfälle zu verhindern. Natürlich kann sich ein Autor, der einen authentischen und sympathischen Ermittler geschaffen hat, der die Aufklärungsrate hoch hält, nur hohe Ziele setzen. Schließlich gilt es den Lesern weitere packende Fälle zu liefern, die die Romane inhalieren und kaum ist die letzte Seite umgeschlagen schon nach dem nächsten Abenteuer gieren. Um zu neuen und frischen Ideen zu kommen, bedarf es sicher hin und wieder einer Auszeit. Möglicherweise wird sich der Autor diese genehmigen. Zuvor ist ihm jedoch eine sehr spannende Verfolgungsjagd gelungen, während derer der Täter immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Bei der Gefahr, in der einige Opfer dadurch schweben könnten, kann man gut nachvollziehen, mit welcher Energie sich Trojan in die Untersuchung stürzt. Zwar werden einige Ansätze etwas links liegen gelassen, doch vielleicht dient das nur dazu, die Spannung bis aufs Äußerste zu steigern. Und tatsächlich ist es so, kaum hat man die letzte Seite umgeblättert, möchte man schon wissen, was der Autor für seinen Helden noch in Petto hat.

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