Leserstimmen zu
Der Tod so nah

Belinda Bauer

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In dem Buch "Der Tod so nah" von Belinda Bauer, geht es um die True Crime Reporterin Eve, welche sowohl beruflich, als auch privat sehr unter Druck steht. Ihr Chef macht Druck und im Hintergrund warten schon jüngere, welche an ihren Job wollen. Zuhause kümmert sie sich um ihren Vater, der an Demenz leidet und rund um die Uhr Betreuung benötigt. Durch ihren Beruf kommt sie in Kontakt mit einem Serienmörder, der sie benutzen will, um an mehr Aufmerksamkeit zu kommen. Der Einstieg in das Buch ist rasant und beginnt sofort mit einer spannenden Mordszene. Erst im zweiten Kapitel lernt man die eigentlich Hauptfigur Eve kennen. Das Buch springt im Verlauf auch immer wieder zu der Sicht des Mörders, was ich sehr gelungen fand, da man sich so besser in das wie und warum hineinversetzen konnte. Allgemein kamen mir die Figuren sehr menschlich vor. Eve ermittelt nicht nur, man erfährt auch viel über ihr Privatleben, und Probleme mit der Krankheit ihres Vaters. Dabei fand ich eben die Szenen, in denen das Leben mit ihrem Vater beschrieben wurde besonders gefühlvoll beschrieben und auch sehr realistisch. Jedoch hat durch diese Szenen hat die Spannung, welche sich zu Anfang sehr schnell aufgebaut hatte, in der Mitte des Buches etwas gelitten, langweilig fand ich das Buch aber zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil dadurch erschienen mir die Figuren viel greifbarer und realer. Zum Ende hin hat die Geschichte nochmal richtig Fahrt aufgenommen und das Buch hatte einen sehr spannenden Abschluss. Alles in allem ein gutes Buch, welches ich weiterempfehlen würde.

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Heute habe ich "Der Tod so nah" von Belinda Bauer aus dem @goldmann_verlag beendet😍 Dabei geht es um Eve, die als Repoterin über Todesfälle berichtet und ein Mörder sie bald kontaktiert... Das Buch beginnt ziemlich spannend mit einem Mordversuch, in dem auch hohe Schuhe eine kleine Rolle spielen (, daher sind auch welche auf dem Bild😁). Man trifft schnell auf den Mörder, in dem es in dem Buch zum Teil auch geht. Die Hauptprotagonistin Eve lernt man dann im zweiten Kapitel kennen, als sie auf den ersten Tatort in der Geschichte trifft. Dabei ist sie nicht ein taffer Charakter, sondern eher überfordert und empfindlich. Beispielsweise muss sie sich von dem Anblick von Blut übergeben, weshalb ich ihre Berufwahl als Reporterin von Todesfällen nicht ganz nachvollziehen kann. Man erhält viel Einblick in ihr privates Leben, z.b. die Beziehung zu ihrem Vater und die Aufgaben einer Reporterin. Mit der Spannung hat es sich ein wenig gezogen, gegen Ende hat es mich dann aber doch noch fesseln können. Thrillerliebhaber ist es vielleicht nicht blutig oder gruselig genug, aber mit persönlich hat es gereicht. Mit dem Schreibstil kam ich gut zu recht, allerdings war er mir an manchen Stellen zu detailiert und hat die Spannung ein wenig gemindert. Dabei ist die Geschichte in der dritten Person geschrieben. Insgesamt gibt es daher 3,5 von 5 Sternen, da ich mir eine stärkere Protagonisten und ein Hauch mehr Spannung gewünscht hätte. Dennoch ein guter Thriller, der sich vermutlich eher für Thrilleranfänger empfiehlt.

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Im Mittelpunkt der Handlung steht die Reporterin Eve Singer. Sie ist eine starke, mutige und authentische Figur, die das komplette Gegenteil des typischen Ermittler ist. Ihr Job ist es live von Tatorten zu berichten, den Tod best möglich in Szene zu setzen und alles in ihrer Macht stehende zu tun, um einen gut „Story“ abzuliefern und ihren Job zu behalten. Schnell zeigt sich, das nicht nur ihr Job sie sehr belastet, sondern dass sie es auch privat nicht ganz einfach hat. Eve lebt mit ihrem dementen Vater zusammen, der die meiste Zeit nicht weiß wer sie oder er selber ist. Sie pflegt ihn und hat schwer mit seinem Zustand zu kämpfen. Dies sind überwiegend traurige, aber auch lustige Szenen, denn es gibt durchaus auch ein paar lichte Momente, in denen man etwas über die Vergangenheit von Duncan Singer erfährt. Diesen Aspekt hat die Autorin exzellent in die Handlung eingebaut. Sie zeigt die Belastung der Angehörigen, den Zwiespalt, in dem sie sich befinden, ihre zerstörten Hoffnungen und die Tiefpunkte aber auch die sehr seltenen schönen, liebevollen Momente. Des weiteren bekommt man auch die Perspektive des Serienkillers zu sehen, der Eve in sein perfides Spielchen einbezieht. Leider finde ich es sehr Schade, das die Beweggründe des Killers schon innerhalb der ersten Kapitel dargelegt werden, wodurch einiges an Spannung verloren geht. Auch ist der Killer selbst eher durchschnittlich und in meinen Augen keine Person vor der man Angst haben müsste. Von Beginn an konnte mich Belinda Bauer mit ihrem lebendigen, flüssigen Schreibstil begeistern. Jedoch haben mich die ständig, oft auch mehrmals in einem Kapitel wechselnden Perspektiven sehr gestört, da ich oft nicht sofort wusste in wessen Perspektive gewechselt wurde. Nichtsdestotrotz machen der Schreibstil, die Atmosphäre und die detaillierten Beschreibungen das Buch zu einem fesselndes Leseerlebnis, das man kaum unterbrechen will.

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Die Reporterin Eve Singer muss für ihren True-Crime-Sender immer die Erste am Tatort sein. Denn ihr Publikum lechzt nach blutigen Details. Fernsehjournalismus ist ein hartes Geschäft und die Konkurrenz fährt ebenso die Ellbogen aus. Als ein Serienmörder Eve live zu einem Mord einlädt, kann sie daher nicht widerstehen ... Für dieses Buch habe ich mich entschieden, weil meiner Erfahrung nach die Autorin Belinda Bauer für exzellente, fesselnde und außergewöhnliche Thriller steht. Zwar treffen diese Eigenschaften nicht komplett auf "Der Tod so nah" zu, dennoch ist es ein beispielhafter Spannungsroman, den man gut lesen kann. Die Handlung an sich ist nicht neu und beschäftigt sich mit dem typischen Serienkiller- und Gegenpart-Spiel. Im Mittelpunkt steht die Reporterin Eve Singer, die den Tod für ihr berufliches Überleben braucht. Sie berichtet schon mal live von Tatorten, setzt sich über Absperrungen hinweg oder steckt den Konkurrenten den Mittelfinger ins Gesicht. Obwohl sie absolut taff und selbstsicher wirkt, zeigt sich schnell, dass sie privat eine schwere Last zu tragen hat, und aus diesem Grund für ihren Job (fast) alles macht. Eve Singer habe ich als glaubhafte, authentische Figur empfunden, die weit weg vom typischen Ermittler ist. Zwar hat sie privat mit äußerst widrigen Umständen zu kämpfen, aber diese liegen fern vom Genre-Einheitsbrei. Dadurch ergibt sich ein thematisch tiefsinniger Spannungsroman, der sich mit der Krankheit Demenz beziehungsweise Alzheimer auseinandersetzt. Denn Eves Vater ist ein Pflegefall, weil er meistens gar nicht mehr weiß, wer sie oder er überhaupt ist. Sie sorgt sich um ihn, pflegt ihn und hat mit einer emotionalen Berg- und Talfahrt zu kämpfen, die sich auf den Zustand ihres Vaters bezieht. Den Aspekt der Demenz-Erkrankung hat Belinda Bauer exzellent in die Thrillerhandlung eingebaut. Sie zeigt die Belastung von Angehörigen Demenzerkrankter auf, den Zwiespalt, in dem sie sich befinden, ihre zerstörten Hoffnungen, die Tiefpunkte und die schönen, liebevollen Momente, an die man sich trotz des Vergessens klammern kann. Dazu kommt die Perspektive des Serienkillers, der Eve in sein perfides Spielchen zieht. Hier lässt sich die Autorin voll und ganz auf das übliche Thriller-Schema ein, und schildert solide den Wahn, der einen Menschen zu solchen Taten führen kann. Von Beginn an konnte mich Belinda Bauer mit ihrem lebendigen, dichten Schreibstil begeistern. Sie hat ein Auge für's Detail und setzt eine beispielhafte 'Kameraführung' in ihren Romanen ein. Sie zoomt heran, geht in die Vogelperspektive über oder beleuchtet einen Ausschnitt, indem sie alles andere völlig ausblendet. Daraus ergibt sich ein fesselndes Leseerlebnis, das man kaum unterbrechen will. Insgesamt ist „Der Tod so nah“ ein guter Thriller mit ernstem Hintergrundthema, der aber Belinda Bauers Originalität vermissen lässt. Für Leser, die sich vor laufender Kamera auf ein Spiel mit dem Tod einlassen wollen, ist dieser Spannungsroman trotzdem absolut empfehlenswert.

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