Leserstimmen zu
Sizilianisches Verderben

Ann Baiano

Luca Santangelo ermittelt (3)

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Sizilianische Verderben ist der dritte Teil einer Reihe. Ich kenne die ersten beiden Teile jedoch nicht, kann hier also keine Vergleiche anstellen. Trotzdem hatte ich keine Probleme mich in die Geschichte einzufinden. Figuren Der handelnde Protagonist, und gleichzeitig der Ermittler, ist hier kein Polizist sondern ein Journalist. Der hat zwar nicht die gleichen Befugnisse wie die Polizei, aber er bringt es durch viel Charme genauso weit. Mir persönlich sind die Figuren ein bisschen flach geblieben, allerdings ziehe ich hierfür keinen Stern ab. Es kann nämlich durchaus sein, dass meine Meinung diesbezüglich eine andere wäre, wenn ich die beiden vorherigen Teile gelesen hätte. Story Die Geschichte beginnt spannend - und zwar mit dem Mord. Mit nur 288 Seiten ist das Buch schnell gelesen. In diesen 288 Seiten schafft es die Autorin jedoch, die Spannung konstant zu halten, sodass es keine unnötigen Längen gibt. Neben der Geschichte des Mordes, gibt es auch noch die historischen Hintergründe - beide Erzählstränge entwickeln sich parallel, jedoch in meinen Augen sehr interessant. Ich fand es spannend, etwas über die Hintergründe zu erfahren. Stil Der Stil der Autorin liest sich fantastisch. Spannend und fesselnd trägt sie den Leser durch das Buch. Ich muss ehrlich sagen, ich bin was Religion und das klösterliche Leben angeht, nicht sonderlich bewandert. Die Autorin schafft es jedoch, die Abläufe des Klosterlebens und ähnliche Details zu schildern, ohne dass es langatmig wird. Auch die Umgebung wurde sehr gut und bildlich beschrieben, sodass man die Ort beinahe vor Augen sieht. Was mir den Einstieg in die Geschichte erleichtert hat. Fazit Für mich ein absolut lesenswerter Krimi, der mir ein paar schöne Stunden beschert hat. Klare Leseempfehlung Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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#SizilianischesVerderben hat mich sehr positiv überrascht! Ich kannte die Autorin #AnnBaiano (ein Pseudonym) bis dato nicht, mich hatte im Vorfeld allerdings das Cover und die Verbindung zu Italien angesprochen. Letztlich waren es dann aber so viele Faktoren mehr, die mir gefallen haben! Mit 280 Seiten ist #SizilianischesVerderben keines von den Büchern, die auch mit 100 Seiten weniger ausgekommen wären. Alles Wichtige wird erzählt, Unwichtiges weggelassen. Die Geschichte ist einerseits ein solider Krimi, der sich um Morde in einem sizilianischen Kloster dreht, gleichzeitig aber auch historischer Roman! Wer mit beiden Genres etwas anfangen kann, und zudem auf italienisches Flair, Pasta und 'dolci' steht, sollte auf jeden Fall reinlesen! Besonders positiv möchte ich hervorheben, was mir in letzter Zeit in anderen Büchern sauer aufgestoßen ist und mir hier sehr gefiel: Ohne natürlich ein politisches Buch zu sein, ganz und gar nicht, macht die Autorin dennoch in der Art, wie sie ihren Hauptakteur zeichnet, klar, welche Position sie beim Thema Flüchtlingskrise einnimmt, bzw. viel mehr nicht einnimmt. Ich werde mir die anderen Teile der #LucaSantangelo-Reihe auf jeden Fall auch besorgen!

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Endlich mal ein Roman aus der Jetzt-Zeit! Und dann ist ein Tagebuch von vor rund 150 Jahren der Schlüssel für die Aufklärung des Falles. Sizilianisches Verderben von der Deutschen Ann Baiano ist bereits die dritte Folge der Krimireihe um den Journalisten Luca Santangelo. Er gerät immer wieder in spannende Kriminalfälle und folgt seiner privaten wie beruflichen Neugier. Dieses Mal ermittelt er in einem Kloster in Palermo auf Sizilien. Warum erwähne ich oben, dass Baiano Deutsche ist? Weil der Roman so grandios über Palermo und Sizilien schreibt, dass ich dachte, sie wäre von dort. Die Beschreibungen der Orte und das besondere Feeling haben mir sehr so gefallen, dass ich überlege dort mal in den Urlaub zu fahren. Die Handlung des Krimis ist ganz spannend. Wobei vor allem der Blick und die Vergänge von vor ca. 150 Jahren viel interessanter waren als die Ermittlungen im Fall selber. Somit wäre der Roman eine gute Unterhaltung gewesen, wenn Ann Baiano nicht einen Hang zur Wiederholung hätte. Ich finde Ricotta auch gut, wenn sie cremig ist, aber dieser Hinweis, der übrigens nicht zur Aufklärung des Falls beiträgt, muss nicht ein duzent mal wieder berichtet werden. Auch das Ende war für mich nicht befriedigend. Vielleicht lag es an der Außentemperatur, ich konnte der Auflösung nicht richtig folgen. Mein Fazit: Leichte Krimiliteratur für Menschen mit dem Verlangen schöne und exotische Orte in Büchern erleben zu können, werden sich beim Roman „Sizilianisches Verderben“ wohl fühlen. Sieht man über ein paar Kleinigkeiten hinweg, ist das Buch empfehlenswert.

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Der Journalist Luca Santangelo recherchiert gemeinsam mit seinem Freund Matteo in einem alten Nonnenkloster in Palermo. Früher war das Kloster berühmt und wohlangesehen, jetzt leben nur noch drei sehr alte Nonnen in dem riesigen Gebäude. Als eine der Nonnen - Matteos Tante - tot zusammenbricht, ist Matteo davon überzeugt, dass jemand seine Tante ermordet hat. Niemand will ihm glauben, da die alte Nonne bereits über 80 war. Auch Luca zweifelt an der Theorie seines Freundes. Doch dann gibt es einen zweiten Todesfall, und nun kommen auch Luca Zweifel... Mein Leseeindruck: Obwohl "Sizilianisches Verderben" bereits der dritte Band einer Reihe ist, kann man das Buch auch problemlos als Einzelband lesen. Mir hat der Fall, den Luca Santangelo in diesem Band zu lösen hat, sehr gut gefallen! Besonders gelungen ist für mich die Verbindung der Gegenwart mit der Vergangenheit. Es gibt in diesem Buch einige Abschnitte, die uns Leser zurückführen ins 19. Jahrhundert. Hier erzählt ein junges Mädchen von seinem nicht freiwilligen Eintritt ins Kloster und seiner großen Liebe, von Verrat und Rache. Wie die Geschichte von damals mit den Ereignissen von heute verknüpft ist, wird erst nach und nach aufgedeckt, was die Handlung für mich nur um so spannender hat werden lassen. Obwohl die Geschichte sehr spannend ist, ist es doch eine ruhige Art der Spannung. Action und Nervenkitzel gibt es hier kaum, dafür aber viel Dramatik und große Gefühle. Für mich ist dieses Buch ein perfekter Sommer-Krimi!

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Zum Inhalt: Als der Journalist Luca seinen Freund Matteo bei der Reportage in einem Kloster unterstützt, in dem nur noch drei sehr alte Nonnen leben, stirbt eine davon. Matteo vermutet Mord, doch Luca kommt dieser Verdacht erst, als ein weiterer Todesfall –und zwar eindeutig ein Mord- geschieht. Lucas Freundin Ada entdeckt derweil in der Klosterbibliothek ein altes Tagebuch, das von einer unglücklichen Liebe erzählt, und fragt sich, ob dies mit den Morden zusammenhängt … Meine Meinung: Ich hatte nach der Leseprobe und dem Klappentext eigentlich einen „normalen“ Krimi erwartet. Doch es ist eine gelungene Symbiose zwischen einem Krimi und einer historischen Geschichte. Die Autorin entwickelt beide Erzählstränge behutsam parallel, ohne dass es den Leser verwirrt. Vielmehr wollte ich, je tiefer ich in die Story einstieg, immer noch mehr über die Hintergründe erfahren. Zusätzlich erfährt man auch so einiges über die Landschaft sowie die Eigenarten von Sizilien und seinen Bewohnern. Hilfreich ist hier, dass in der vorderen Umschlagklappe eine kleine Karte der Insel abgedruckt ist. Fazit: ein etwas anderer Krimi, der mich gut unterhalten hat, und eine Empfehlung für alle Fans von Geschichten wie sie auch Dan Brown schreibt

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Da ich schon die beiden ersten Krimis um Journalist Luca Santangelo genossen habe, musste ich mir auch hier wieder ein Exemplar organisieren. Luca ist ein Charakter direkt aus dem Leben, mit verständlichen Schwächen (Familie und Freunde sowie Spaghetti und Weißwein) und richtig dosierten Stärken. Er ist aufmerksam und hartnäckig, meist an den richtigen Stellen, kann aber auch zurückstecken und macht Pläne für die Zukunft. Dennoch ist er kein heimlicher “Superman”, was angenehm rüberkommt. In “Sizilianisches Verderben” stolpert er mehr oder weniger durch Zufall in seltsame Ereignisse rund um das Kloster der Santa Caterina von Alessandria in Palermo. So entspannt und genussvoll man durch die Romane von Ann Baiano ansonsten auch die Insel Sizilien erleben kann, umso mörderischer wird sie, wenn Luca auf der Bildfläche erscheint. Doch diesmal will er das Offensichtliche nicht erkennen und wiegelt die Beobachtungen und Verdächtigungen seines Freundes Matteo und seiner Freundin Ada mit guten Argumenten ab. Ada ist in diesem Krimi die Verbindung zur Vergangenheit. Baiano liebt es, die aktuelle Handlung mit Abschnitten zu verknüpfen, die Dutzende Jahrzehnte früher auf Sizilien stattgefunden haben. Zwar ist alles fiktiv, aber dennoch wundervoll recherchiert und aufbereitet. Ada, Übersetzerin von Beruf, gräbt in diesem Buch also Vergangenes wieder aus und enthüllt Luca die Geheimnisse des Klosters bis er schließlich die Zusammenhänge und dunklen Taten nicht mehr ignorieren kann und mitten in einem gefährlichen Fall steckt. Dank der zurückhaltenden Sprache lassen sich die 281 Seiten wie im Flug lesen - was die Wartezeit auf eine Fortsetzung allerdings noch länger macht.

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Inhalt: Luca Santangelo recherchiert in einem einst sehr berühmten Kloster in Palermo, in dem jetzt nur noch drei sehr betagte Nonnen wohnen. Eine der Nonnen bricht tot zusammen und trotz ihres hohen Alters glaubt Luca nicht an einen natürlichen Tod. Aber wer könnte Interesse am Tod der Nonne haben? Sind vielleicht die anderen beiden Schwestern auch in Gefahr? Da ereignet sich auch schon ein zweiter Mord..... Meine Meinung: Leider habe ich erst am Ende des Buches bemerkt, dass es sich hierbei um eine Reihe handelt und dies schon der dritte Teil ist. Das ist eigentlich nicht schlimm, denn in jeder Geschichte wird ja ein eigenständiger Fall behandelt. Was aber für mich nicht so von Vorteil war, dass ich keinen Bezug zu Luca und Ada gefunden habe. Irgendwie wurde ich leider mit den beiden nicht warm. Dies ist allerdings schon mein einziger Kritikpunkt, wofür ich auch keinen Stern abziehe. Ich denke, wenn man die Reihe von Anfang an verfolgt und miterlebt wie Luca und Ada eingeführt werden, hat man auch bestimmt einen Bezug zu den beiden. Daher werde ich auch die anderen beiden Bände unbedingt lesen. Die Geschichte an sich hat mir nämlich sehr gut gefallen, sie beginnt gleich mit dem Mord und bleibt durchgehend spannend. Das Buch ist nicht sehr dick, muß auch nicht sein, dafür gab es nämlich keine Längen. Im Gegenteil, es passiert sehr viel, denn neben Lucas Recherchen findet Ada das rührende Tagebuch einer Nonne, dem sie eine große Liebe anvertraut. Der Schreibstil ist sehr schön flüssig und bildhaft, man bekommt zudem einen guten Einblick ins Klosterleben. Auch der Schluß konnte mich überraschen, daher möchte ich die Geschichte sehr gerne weiterempfehlen. Ich möchte mich ganz herzlich beim Bloggerportal und beim Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Athesia Buch GmbH

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano

20.06.2018

"Sizilianisches Verderben" ist ein ungewöhnlicher Kriminalroman, denn es geht nicht nur um den möglicherweise unnatürlichen Tod einer Nonne, sondern auch um eine Nonne im 19. Jahrhundert. Das Schicksal des Mädchens, das als Zweitgeborene in einem abergläubischen und bigotten Sizilien gewzungen wurde ins Kloster einzutreten, hat mich sehr bewegt und war für mich der interessantere Teil des Buches.

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