Leserstimmen zu
Karotten lieben Butter

Gunter Frank, Léa Linster, Michael Wink

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Ich muss jetzt zu meiner Schande gestehen, dass mir der Name Lea Linster vor diesem Buch nichts gesagt habe, was aber wahrscheinlich daran liegt, dass ich weniger Kochsendungen und ähnliches schaue und mir auch nicht ständig neue Kochbücher kaufe. Hier hat mir aber das Konzept einfach gut gefallen. Dass das Essen und Kochen nicht nur für sich steht, sondern eben noch der Mediziner und der Evolutionsbiologe mit ins Boot geholt werden. Es ist schön, dass wir hier das erstes Aufeinandertreffen dieser drei Fachleute mitbekommen, ebenso wie ihre Tipps,m Sichtweise auf die verschiedenen Dinge und ihre Diskussionen. Es ist interessant ihre Standpunkte und Auseinandersetzungen zu lesen, denn einige Male sind sie anderer Meinung, weil sie einfach aus anderen Bereichen kommen. Die Gespräche der Autorengruppe sind sehr interessant und vor allen Dingen kurzweilig. Zusätzlich unterstützt wird der Text, durch viele tolle Bilder von verschiedenen Lebensmitteln, gedeckten Tafeln und auch Frank, Linster und Wink. Durch die Rezepte von Lea Linster merkt man hier wieder, wie einfach es doch ist, etwas gutes zu kochen, wie wenig Lebensmittel an für vieles benötigt und wie naturnah das Gericht dann noch ist oder "clean". Viele ihrer Rezepte klingen sehr gut und werden bestimmt ausprobiert und in vielen Dingen gebe ich ihr recht - so liebe ich auch unsere selbstgemachte Hühnerbrühe oder Suppe sehr. Ein tolles Buch, dass einem aufzeigt, dass ein guter Umgang mit guten Lebensmitteln zu einwandfreiem Genuss werden kann - Theorie trifft Praxis, sehr toll!

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Das Cover Das Cover erweckt Neugierde, weil eine uns bekannte und beliebte Sterneköchin ungewohnt eingerahmt ist, von einem Arzt und einem Wissenschaftler. Der humorvolle Titel, der ausführliche Untertitel und der Klappentext bestätigen, dass es sich nicht um ein reines Kochbuch handelt. Umso mehr packt einen die Lust rund um die Ernährung mehr erfahren zu wollen. Die Geschichte (Achtung Spoiler!) Das Trio hat sich zusammengetan, um gemeinsam die inzwischen unterschiedlichen Aussagen zur Ernährung aus ihrer Sicht zu beleuchten und einzuordnen. Sie sind der Meinung, dass wir eine Renaissance in der Küche benötigen, weil wir kaum noch in der Lage sind unsere Mahlzeiten und gutes Essen zu genießen. So gilt vieles, was wir über Jahrzehnte gegessen haben mittlerweile als ungesund. Zusammen gehen die drei zwischen Wochenmarkt, Herd und Tisch auf der Sache auf den Grund, erklären die Zusammenhänge, die wissenschaftlichen Hintergründe und das Kochwissen. Meine Meinung Ich war von der ersten Seite an völlig begeistert. Endlich mal jemand, der uns sagt, dass nicht alles schlecht, fett, ungesund und dickmachend ist. Jemand der auch die Art der Zubereitung unserer Vorfahren lobt und nicht ausschließlich als nicht mehr zeitgemäß bezeichnet. Wir erfahren zehn wichtige Regeln einer guten Küche. Außerdem werden die Lebensmittelgruppen von wissenschaftlicher und medizinischer Perspektive erklärt und Lea Lingster zeigt uns, wie wir aus diesen Lebensmitteln gute und gesunde Mahlzeiten zubereiten, wie wir sie genießen und warum sie uns glücklich machen. Wir lernen Lebensmittel wertschätzen und bauen mit den Rezepten auf unserer Tradition auf. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das sich mit Nährwerten und Kalorien befasst, und trotzdem so lustvoll und unterhaltsam sein kann. Die Autoren haben dieses Buch mit viel Herzblut, Humor und Fachwissen erstellt. Mein Fazit: Ein wunderbar lehrreiches Buch, das viel Abwechslung und leicht verständliche Information bietet und außerdem wunderbar bebildert ist. Wer dann noch die Rezepte der begeisternden Lea Lingster mag, der sucht nicht mehr nach Diäten, sondern zieht aus diesem Buch seinen täglichen Genuss. Ein Buch, das man lesen sollte, um mit seiner Nahrungsaufnahme glücklich zu werden. Dieses Buch bekommt eine ausdrückliche Leseempfehlung. friedericke von "friederickes bücherblog"

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Inhalt: Die meisten von uns können kaum noch genießen. Selbst Gäste in Léa Linsters Sterne-Restaurant bringen inzwischen eine Portion schlechtes Gewissen mit zum festlichen Dinner. Muss das wirklich ein Widerspruch sein – Gesundheit und Genuss? In diesem außergewöhnlichen Text-Bildband trifft Kochkunst auf Ärztewissen und Ernährungsforschung. Die Spitzenköchin Léa Linster, der Arzt Gunter Frank und der Evolutionsbiologe Michael Wink haben einen mehrtägigen Selbstversuch unternommen. Sie haben eingekauft, gekocht, gegessen, diskutiert: Welche Art von Essen bereitet Genuss und ist trotzdem gesund? Oder gerade deswegen? Zwischen Wochenmarkt, Herd und gedeckter Tafel erfährt der Leser, warum uralte Kochtraditionen viel mit modernem Forschungswissen zu tun haben und echter Genuss immer auch gesund ist. Meine Meinung: Ich finde das Buch ist besonders liebevoll gestaltet mit seinem Wechsel aus Fließtext, Interviews, Rezepten und vielen schönen Bildern. Dadurch wirkt es sehr wertig. Was ist eigentlich wirklich gesund? Bei all den Werbeversprechen da draußen verlieren wir oft über Tabellen von Nährstoffen, Fluten von Superfoods und verschiedensten „Healthy Trends“ vor allem eines aus den Augen: den Genuss! „Eine Kalorie, die kein Glück produziert ist sinnlos!“ Dieses Zitat von Léa Linster hat mich sehr begeistert, denn Essen soll uns schließlich auch Freude bereiten und nicht nur reine Nahrungsaufnahme sein. Auf dieses kulinarischen Forschungsreise bekommt man alleine durch die vielen köstlichen Originalrezepte von Léa Linster einen guten Eindruck über eine Kochweise mit guten, unbehandelten Lebensmitteln, die unser Körper gut verarbeiten kann. Hier wird gekocht so wie früher. Echte Produkte, keine Konservierungs- oder Farbstoffe nur reines pures Lebensmittelglück. Gepaart werden diese klassischen Rezepte mit handwerklicher Kompetenz – dabei muss man klar sagen, dass die Rezepte so gehalten sind, dass jeder sie einfach und schnell von jedem nachkochbar sind. Mit gefällt die Harmonie zwischen der Sterneköchin, dem Evolutionsbiologen und dem Arzt. Dadurch entsteht ein guter unterhaltsamer Mix aus Rezepten, Wissenschaft und Auswirkungen auf den menschlichen Körper, die allesamt viele Ammenmärchen oder Halbwissen von „gesundem Essen“ verabschieden.

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