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Leserstimmen (15)

Antje Babendererde: Wacholdersommer

Wacholdersommer Blick ins Buch

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-31153-0

Erschienen: 10.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wacholdersommer

Von: Steffi Datum : 28.11.2017

leseglueck.blogspot.de

Erster Satz:
Düster und unheimlig war der Anfang allen Seins.

Cover:
Das Cover sieht wunderschön aus. Die Farben sind stimmig und der Wacholder passt super zum Titel und spielt auch im Buch eine Rolle.

Meinung:
Wacholdersommer ist mein erstes Buch das ich von Antje Babendererde gelesen habe, obwohl es schon einige Bücher von dieser Autorin auf dem Markt gibt. Diese Geschichte ist 2007 schon einmal unter dem Titel Zweiherz bei cbj erschienen, wobei mir der aktuelle Titel besser gefällt. Der Schreibstil ist flüssig und passt zum Spielort und Menschen in diesem Buch. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, was mir gefallen hat und ab und zu auch aus der Sicht von Zweiherz. Diese Passagen haben mir nicht so gut gefallen, warum kann ich gar nicht genau sagen, aber es gibt nicht viele davon so dass es meinen Lesefluss keineswegs beeinträchtigt hat. Außerdem sind diese Passagen in denen Zweiherz erzählt, beziehungsweise spricht, wichtig für diese Geschichte. Die Idee um Zweiherz und die Welt darum fand ich gut.

Die Hauptprotagonistin in diesem Buch ist Kaye. Sie ist siebzehn und Halbindianerin. Kaye wirkt anfangs sehr erwachsen für ihr Alter und ich fand dass sie eine tolle und starke junge Frau ist, mit dem Herz am rechten Fleck. Wie sie beschrieben wurde, muss sie eine Indianerinnenschönheit sein und ich konnte sie die ganze Zeit bildlich vor mir sehen. Im Laufe des Buches gab es einige Situationen in der mir ihr Verhalten etwas zu naiv war, hatte ich doch am Anfang einen ganz anderen Eindruck von ihr. Trotzdem konnte sie mich überzeugen und ich hätte gerne noch eine Fortsetzung in der es um Kaye geht.

Will spielt eine genauso wichtige Rolle in dem Buch wie Kaye. Die Zwei sind zusammen aufgewachsen bis sich ihre Wege wegen eines schlimmen Ereignisses in Wills Leben getrennt haben. Kaye ist ihm aber viele Jahre treu geblieben und als Will wieder in ihr Leben getreten ist, ist sie bereit ihn mit offenen Armen zu empfangen, nur Will hat sich verändert und er muss erst wieder sein Leben in den Griff bekommen bis er Kaye näher kommen kann. Dabei wurden ihm so einige Steine in den Weg gelegt, aber auch gute Freunde hat er dabei gefunden. Will ist eine starke Persönlichkeit und mir hat es gefallen dass er nicht sofort der absolute Traumtyp ist, sondern so viele Ecken und Kanten hat das es sehr realistisch wirkt.

In dem Buch lernt man viel über die alten Traditionen der Indianer und über ihr Leben in den Reservaten, die vielen Probleme die es dort tatsächlich gibt, werden angesprochen. Bis jetzt habe ich noch kein Buch mit diesem Thema im Mittelpunkt gelesen. Es scheint aber so dass die Autorin gerne diese Indianerreservate zum Mittelpunkt ihrer Geschichten macht, und so werde ich wohl die Augen nach weiteren Titeln von Antje Babendererde offen halten.

Fazit:
Wacholdersommer ist ein Jugendroman der in einem Indianerreservat spielt und zwei starke überzeugende Charaktere aufzuweisen hat. Es geht um Liebe, Freundschaft und die alten Bräuche dieser Gegend. Das Buch lässt sich leicht lesen und ist perfekt für heiße Sommertage. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

Von einer Liebe, die sogar Kojote nicht besiegen kann

Von: magische-zeilen Datum : 06.11.2017

magische-zeilen.blogspot.de/

Eckdaten:
Titel: Wacholdersommer (2009: Zweiherz)
Autor: Antje Babendererde
Verlag: cbt-Verlag
Preis: 9,99€
Erscheinungsdatum: 10. Juli 2017
Seitenzahl: 320

Inhalt:
Kaye ist 17 und mütterlicherseits Indianierin, während ihr Vater ein "Weißer" ist. Seit das Mädchen denken kann, ist sie in Will verliebt, der ganz in ihrer Nähe mit seinem Großvater zusammenlebt. Doch als Will 14 war, passiert etwas schreckliches und der junge Indianer kommt ins Gefängnis. Fünf Jahre später wird er freigelassen. Nun ist Will 19 und Kaye spürt immer noch die Anziehungskraft, die von Will ausgeht. Schnell stellt sie fest, dass Will die vielen Briefe, die Kaye ihm mit der Zeit geschrieben hat, nie durchgelesen hat. Doch Kaye will einfach nicht glauben, dass Will tatsächlich das getan hat, wofür er damals ins Gefängnis gesteckt wurde. Hat Will auch nach fünf Jahren noch Gefühle für Kaye? Und hat der junge Indianer tatsächlich etwas so schlimmes getan, dass es eine Haftstrafe wert war?

Meinung:
Ich gebe es zu, mich hat dieses Cover schon sehr fasziniert. Es ist doch irgendwie sehr schlicht, aber die Wacholderbeeren und der Schmetterling. Es hat einfach sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Wobei sich mir bis zum Ende der Zusammenhang zwischen Titel und Geschichte nicht erschließt.
In die Geschichte kommt der Leser über einen Prolog, welcher auch unerfahrenen Lesern ein paar Informationen über die Indianer und ihren Glauben mitgibt. Da vieles davon im Buch wieder aufgegriffen wird, zum Beispiel wird vom Kojoten oder "Changing Woman" gesprochen, war es für mich sehr wichtig. Ich selber habe nämlich sonst nicht so viel mit Indianern zu tun und fand es sehr schön, dass mir als Leser die Informationen, die ich brauchte, direkt am Anfang und gebündelt gegeben wurden. Dadurch war es deutlich einfacher, dem Geschehen zu folgen und ich musste nicht mit spontanen Verständnislücken leben.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Es gab zwar nichts, was jetzt besonders erwähnenswert oder auffällig wäre, aber das Buch war dennoch sehr angenehm und größtenteils flüssig zu lesen. Ich kam leider sehr häufig ins Stocken, wenn die Autorin indianische Begriffe mit einfließen ließ. So Wörter wie "Ya'at'eeh" ("Ich grüße euch") unterbrachen dann leider immer wieder meinen Lesefluss. Dafür hat die Autorin daran gedacht, dem Leser meist im selben Satz noch zu erklären, was das bedeutet. So konnte man die Unterhaltungen wenigstens komplett verstehen und es blieben keine Lücken.
Die meiste Zeit über handelt das Buch eher davon, was Kaye erlebt. Da das junge Mädchen zu einem Teil Indianerin und zum anderen Teil "weiß" ist, zeigt sie verhaltens- und denkweisen von beiden Seiten, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Gerade da Kaye von Geburt an im Reservat aufgewachsen ist, von ihrer Mutter alles über die Indianer gelernt hat und man dann auch von ihrem Vater liest, der seiner Frau zur Liebe ins Reservat gezogen ist und sich dort nie wirklich heimisch fühlte.Das macht Kaye einfach zu einer unglaublich sympathischen Protagonistin, mit der man deshalb auch bis zum Ende des Buches mitfiebert.
Auch aus der Sicht von Will sind ein paar Kapitel geschrieben. Es ist interessant zu lesen, wie er nach seiner Zeit im Gefängnis versucht, sein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen, dabei ständig mit sich selbst zu hadern und an sich selbst zu zweifeln.Trotzdem ist es der Autorin sehr gut gelungen, die Geheimnisse von Will nicht sofort zu verraten. Hin und wieder fallen mal Andeutungen, aber die endgültige Auflösung gibt es erst zum Schluss. So, wie es sich für ein gutes Buch nun mal gehört.

Fazit:
Im Grunde ist es eine spannende, ereignisreiche Liebesgeschichte, die durch viele Geheimnisse nur noch verzwickter wird. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und möchte behaupten, dass ich einiges über die Welt der Indianer und ihren Glauben mitnehmen konnte. Aus diesem Grund bekommt das Buch von mir auch sehr verdiente 5/ 5 Sternchen.

Eine tolle Sommergeschichte

Von: MaikeSoest Datum : 01.09.2017

maikelovesreading.blogspot.com

Inhalt


Der Duft von Freiheit

Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel einer benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen - und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden...


Meine Meinung


Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die ersten ca. 100 Seiten ganz grauenvoll fand. Ich habe jedes mal nur ca. 10 Seiten geschafft, dann war ich so müde, dass ich nicht mehr weiterlesen konnte. Davon abgesehen, dass ich nicht allzu gerne aus der Sicht des allwissenden Erzählers lese, hatte ich ziemlich große Schwierigkeiten in das Buch rein zu kommen, ich habe mich immer total gelangweilt und hätte nicht gedacht, dass ich es überhaupt schaffen würde, das Buch zu Ende zu lesen. Nach diesen ersten 100 schwierigen Seiten, fand ich das Buch dann doch gar nicht so schlecht. Es wurde ziemlich spannend und ich kam sehr viel schneller voran als vorher und habe die restlichen Seiten innerhalb von wenigen Stunden durch gehabt. Die Protagonisten mochte ich beide ziemlich gerne, eigentlich von Anfang an, Will fand ich etwas mysteriös am Anfang und dann ziemlich unfreundlich und gemein, aber trotzdem mochte ich ihn, weil ich wusste, dass er mit seinen Gedanken und Erinnerungen zu kämpfen hatte. Kaye fand ich total lieb, ich fand es toll, dass sie einen eigenen Laden hat und sich so liebevoll um Wills Großvater Sam kümmert. Großvater Sam fand ich übrigens total lieb und süß und ich wünschte er wäre mein Großvater. Die Liebesgeschichte zwischen Kaye und Will, die sich ganz langsam wieder aufgebaut hat, fand ich auch richtig schön. Es gab viele spannende Wendungen und das Buch hat die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten. Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass ich das Buch doch noch mögen würde, aber es hat mir dann
doch ziemlich gut gefallen.


Fazit


Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen auch wenn ich am Anfang wirklich große Schwierigkeiten hatte in das Buch rein zu kommen, die restlichen Seiten machen das auf jeden Fall wieder wett. Ich finde das es ist auch für Erwachsene gut geeignet, Kinder würde ich es eher nicht lesen lassen, weil es in dem Buch natürlich auch um Mord und Gefängnis geht.

Ein sehr gutes Buch

Von: Sunnywonderbookland Datum : 18.08.2017

sunnywonderbookland.blogspot.de

http://sunnywonderbookland.blogspot.de/2017/08/rezension-zu-wachholdersommer.html

Autorin: Antje Babendererde
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 320
Preis: 9,99 Euro
erschienen am 10. Juli 2017


Inhalt

Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ...



Meine Meinung


Kaye ist 17 Jahre alt und eine Halbindianerin. Zusammen mit ihrem Vater lebt sie in einem Reservat und nach den Bräuchen der Indianer. Will kennt sie schon seit ihrer Kindheit, sich als sie 12 Jahre alt ist und er 14 wird er wegen Mordes angeklagt und verbringt die nächsten fünf Jahre im Gefängnis. Doch Kaye kann ihn nicht vergessen, denn er hat ihr vor langer Zeit versprochen, dass sie irgendwann heiraten werden und sie wartet ungeduldig auf seine Rückkehr.
Kaye wird in dem Buch als starkes, selbstbewusstes und hartnäckiges Mädchen dargestellt, dass schon früh in ihrem Leben Verantwortung übernehmen musste und sich um alles kümmert. Sie hat nicht nur den Laden ihrer verstorbenen Mutter übernommen, sondern kümmert sich auch im Wills Großvater.
Will konnte sie all die Jahre nicht vergessen und auch nach seiner Zeit im Gefängnis liebt sie ihn und versucht alles, um ihn wieder aufzuheitern.
Will hingegen ist sehr verschlossen und redet nicht über seine Vergangenheit im Gefängnis. Trotz allem fühlt er sich zu Kaye hingezogen und kann ihr nicht widerstehen, obwohl er alles tut, um sie von sich zu stoßen. Er leidet unter seiner Vergangenheit und wird von ihr verfolgt.
Als man als Leser dann erfährt, was ihn zugestoßen ist, ist es eine große Überraschung, die man so definitiv nicht erwartet hat. Doch dazu möchte ich nicht zu viel verraten. Diese Sache sorgt dafür, dass das Buch sehr in die Tiefe geht und man auch emotional mit den Charakteren mitfiebert.
Schön fand ich, wie sich die Besitzung zwischen Kaye und Will langsam entwickelt hat und dass Kaye nie die Hoffnung aufgegeben hat und immer um Will gekämpft hat.
An sich ist die Handlung jedoch nicht so spannend, wie man es sich viellicht erhofft hat. Es gibt zwar noch ein anderes Thema/Ereignis, dass in diesem Buch stattfindet, doch auch dazu möchte ich nicht zu viel verraten. Es passt zwar gut zu der Geschichte, jedoch ist es nicht sonderlich spannend.
Spannend fand ich, wie viel man über die Bräuche der Indianer erfährt und durch die schönen und detaillierten Beschreibungen der Autorin kann man sich die Landschaft und auch das Leben dieser Leute genau vorstellen. Sie hat es mit ihrem wunderbaren Schreibstil geschafft nicht nur die Charakter, sondern auch die Landschaft und die Bräuche zum Leben zu bringen. Als Leser kann man vollkommen in die Geschichte eintauchen und stellt am Ende erstaunt fest, wie wenig man bisher über die Indianer wusste. Besonders, da es sehr viele verschiedene Stämme gibt.
Sehr gelungen fand ich auch, dass nicht das ganze Buch aus der Perspektive von Kaye erzählt wird, sondern auch andere Personen wie Will oder ihr Onkel ihre Sicht der Dinge schildern und so das Wissen des Leser ergänzen, auch wenn Kaye viele Dinge davon noch nicht weiß. Aber die anderen Sichten sorgen dafür, dass man viele Stellen des Buches einfach besser verstehen und nachvollziehen kann.


Fazit

Ein sehr gutes Buch, dem es zwar an Spannung fehlt, jedoch ist die Geschichte an sich sehr interessant und man erfährt viele neue Dinge über die Bräuche der Indianer.
Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet und er bringt die Geschichte und die Charaktere zum leben. Besonders die Landschaft und die Atmosphäre sind sehr detailliert beschrieben.
Insgesamt 4 von 5 Sternen.

Stille Wasser sind tief

Von: Sarah Rawrpunx Datum : 17.08.2017

rawrpunx.blogspot.co.at

Kaye ist 17 und Halbindianerin, sie lebt mit ihrem Vater im Reservat. In ihrer Kindheit hat sie viel mit Will, einem Navajo, verbracht. Als sie älter wurde, hat sie sich auch in ihn verliebt. Doch Will wurde wegen Mordes verurteilt und sitzt im Gefängnis. Kaye schreibt ihm zwar, jedoch werden die Briefe nie beantwortet. In der Zwischenzeit kümmerte sie sich mitunter ein bisschen um ihre Nachbarschaft.

Über das Verbrechen und den Hintergrund, weiß weder Kaye noch wir Leser etwas näheres. Andeutungen sind da, aber bis es enthüllt wird, erlebt man einen vielschichtigen Will. Er möchte sich zwar öffnen, weiß aber auch nicht wie und zieht sich so öfters zurück wieder. Dazwischen erfahren wir vom Zweiherz mehr, den Riten und Tradition der Indianer aber auch von den Schattenseiten.

Wacholdersommer war mein erster Roman von Antje Babendererde und ich muss sagen, dass mir ihr Erzählstil gut gefällt. Sie schreibt sehr einfühlsam, gibt ihren Charakteren Platz sich zu entfalten und das Setting war stimmig ausgewählt. Wenn auch ich das Gefühl hatte, dass die Autorin hier ruhig komplexer ausbauen hätte können. Aber da das Buch bereits vor Jahren unter einem anderen Titel erschien, nehme ich an, dass ihre neueren Werke sich dahingehend wahrscheinlich verändert haben.

Allerdings muss man für solche Art von Geschichten in der richtigen Stimmung sein, ansonsten kann sich das ganze auch schnell umschlagen.

Spannend ist die Geschichte teilweise nicht. Interessant ist hingegen die Hintergrundgeschichte der Navajos, beziehungsweise die eine, auf diese der Plot beruht. Indianermythen haben immer etwas geheimnisvolles an sich und dafür bin ich generell schnell zu haben.

Insgesamt kann ich das Buch also empfehlen, wohl eher für gemächlichere Sommerabende. Hochspannung und Action sind hier nicht zu erwarten, dafür eine schöne Erzählweise mit interessanten Setting und runden Charakteren.

Wieder einmal fantastisch

Von: Denise_H Datum : 16.08.2017

bibliomanie2.blogspot.ch/

Inhalt
Der Duft von Freiheit

Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ...
Quelle: cbt

Meine Meinung
Die Art und Weise wie Antje Babendererde über die Kultur, die verschiedenen Lebensweisen und Bräuche von Indianern erzählt, hat mich schon immer fasziniert! Ihre gründliche und gut in die Geschichte eingebrachte Recherche über die verschiedenen Völker ist dazu immer interessant und macht ihre Bücher auf ihre ganz spezielle Art einzigartig.

Nach 5 langen Jahren wird Will endlich aus dem Gefängnis entlassen, doch in seinem Geiste ist er noch lange nicht frei! Ein grosses Geheimnis belastet ihn schon seid langer Zeit und als seine Kindheitsliebe Kaye ihn einfach nicht in Ruhe lassen will, zieht er sich immer weiter zurück. Trotz Vorurteilen gegenüber Will hat Kaye 5 Jahre auf ihre grosse Liebe gewartet, aber ist er nach seiner Zeit im Gefängnis wirklich noch derselbe? Sie ist von seiner Unschuld überzeugt, weis jedoch nicht wie sie ihm helfen soll! Werden sie nach all diesen schwierigen Jahren wieder ein Weg zueinander finden?

Mit ihrem Schreibstil konnte mir Antje Babendererde vor allem und schon immer grossen Respekt und Liebe gegenüber der indianischen Kultur und dessen Völker übermitteln! In jedes ihrer Bücher erzählt sie von zwei neuen einzigartigen Charakteren, die auf die eine oder andere Weise romantisch zueinander finden und trotz wiederkehrender Thematik, hat sie mich noch nie enttäuscht. Zudem erzählt sie jedes Mal von einem anderen Volk und dessen Glaube und Spiritualität, was in diesem Fall die Navajo waren.

Fazit
Immer wieder kann mich Antje Babendererde mit ihren einzigartigen Charakteren, ihrem flüssigen und vor allem liebevollen Schreibstil und ihren aussergewöhnlichen Erzählungen rund um die indianische Kultur überzeugen. Auch wenn Wachholder Sommer nicht mein Liebling unter ihren Büchern geworden ist, denn dieser Platz ist allein Libellensommer reserviert, hat mich ihre Geschichte wieder einmal berühren und zum nachdenken bringen können.

Kann eine weiße Autorin über "Indianer" schreiben, ohne, dass es schiefgeht?

Von: Elif Datum : 10.08.2017

lost-in-written-words.blogspot.de/

"Wacholdersommer" hieß ursprünglich "Zweiherz" und erschien 2007.

Content Note: Sexueller Missbrauch

Meine Meinung

Ich müsste 14 oder 15 gewesen sein, als ich "Zweiherz" das erste Mal gelesen hab. Damals habe ich alle Jugendbücher von Antje Babendererde verschlungen und auch dieses sehr gemocht. Nun habe ich inzwischen einen anderen Blick - wie finde ich das heute, dass sich eine weiße Autorin diese Kultur aneignet und darüber schreibt, obwohl sie kein Teil davon ist? Kann das gut gehen?

Nun kann ich das als Person, die ebenfalls kein Teil der Kultur der amerikanischen Ureinwohner*innen ist, natürlich nicht zur Genüge beurteilen. Was ich beurteilen kann, ist, wie die Facetten eingefangen werden und ob der Umgang ein wertschätzender und kein westlich-überheblich angehauchter ist. Und da ist die Antwort ganz klar: Babendererde geht als Beispiel für weiße Autor*innen voran, die über Kulturen von Menschen of Colour schreiben wollen, der sie nicht angehören. Ich war, wie auch schon in Jugendjahren, begeistert.

Die Geschichte um Zweiherz kann man nicht mögen, wenn man absolut nichts für Spiritualität und Glauben übrig hat. Zweiherz ist nämlich eine Art Geist, der in Gestalt eines Kojoten Menschen aufsucht - so auch Will in dieser Geschichte. Dabei stützt sich Babendererde auf den Glauben der Navajos und bindet ihn meinem Eindruck nach gekonnt ein. Zu gerne wüsste ich von jemandem, der*die selbst Navajo ist, ob alles akkurat ist - in diesem Fall vertraue ich aber der Autorin und ihren langen Recherchereisen und Kontakten mit amerikanischen Ureinwohner*innen.

Dass ihr Umgang ein wertschätzender und lebensnaher ist, erkennt man unter anderem daran, dass die Autorin sich nicht davor scheut, Missstände aufzuzeigen: Polizeigewalt und -willkür, schlechtere Bildungsmöglichkeiten, Mittellosigkeit, Rassismus, die Erinnerung an den Völkermord, Aneignung von Land und Wasserverschmutzung, Kulturraub, Alkoholismus und Gangs als Folge von Perspektivlosigkeit und vieles mehr. Außerdem ist Kayes Vater weiß, genauso wie eine enge Freundin von ihr; dadurch zeigt die Autorin, welche Differenzen herrschen können und macht das auf eine Art und Weise, die - berechtigt - hart mit dem Weißsein ins Gericht geht.

Das alles waren Punkte, die mich begeistert haben. In einem Jugendbuch findet sich so viel Facettenreichtum nicht oft. Gleichzeitig gilt es zu akzeptieren, dass Kaye eine traditionell eingestellte Protagonistin ist. Ihr großes Ziel ist nicht, Karriere zu machen und die Ländereien zu verlassen. Sie will einfach mit Will zusammen sein - ihn heiraten, Kinder mit ihm bekommen, sich um seinen Großvater kümmern. Mir hat das gut gefallen, weil es Kayes eigene Entscheidung ist und zu keinem Zeitpunkt etwas anderes vermittelt wird.

Die Liebesgeschichte zwischen Will und Kaye war dadurch mal etwas ganz anderes. Beide wissen, dass sie sich lieben und füreinander bestimmt sind. Was zwischen ihnen steht, sind ganz andere Dinge, Dinge, die im Laufe des Buches aufgearbeitet werden.

Neben den inhaltlichen Aspekten ist mir auch wieder aufgefallen, was für eine gute Schreiberin Babendererde ist. Ihr Schreibstil ist angenehm, flüssig und zieht einen sofort in den Bann. Ehe man sich versieht, schließt man die letzte Seite und hätte gerne noch viel mehr zu lesen. Ich fänd's fabelhaft, wenn die Autorin mal wieder ein Buch mit solchem Setting schreiben würde. Solange begnüge ich mich mit denen, die ich habe.

Übrigens finde ich den ursprünglichen Titel viel schöner und passender - "Wacholdersommer" klingt doch sehr beliebig. Wenn die Neuauflage aber dafür sorgt, dass es wieder mehr gelesen wird, ist das etwas, womit ich leben kann.

Fazit

"Wacholdersommer" konnte mich auch zehn Jahre später vollkommen von sich überzeugen. Antje Babendererde ist eine weiße Autorin, die als Beispiel vorangeht. Mich konnte sowohl ihr Umgang mit der Kultur und der heutigen Lebenswelt der Navajos als auch die Geschichte an sich vollends überzeugen. Ich wünsche mir mehr solcher Bücher in den Jugendbuchreihen! Von mir gibt es dafür volle 5 von 5 Sternen.

★★★★★

Wacholdersommer

Von: Mylittlebookpalace Datum : 09.08.2017

mylittlebookpalace.weebly.com

Handlung:Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ...

Orte:Das Buch spielt nahe des Canyons, was ich persönlich ziemlich cool finde, da ich das erst letztes Jahr als ziemlich großes Thema in Englisch hatte und da selber noch sehr bildlich vor Augen hatte und selber noch ziemlich viele Informationen darüber weiß.

Personen:Also mit Kaye hatte ich wirklich so meine Probleme, mich hat ihre Vernarrtheit in Will manchmal wirklich genervt und ich fand es auch nicht so toll, wie Will sie am Anfang des Buches behandelt hat und Kaye trotzdem immer noch mit ihm zusammen sein wollte.

Schreibstil:Mit dem Schreibstil kam ich erstaunlicherweise sehr schnell klar und er hat mir auch wirklich gut gefallen. Es waren sehr schöne Dialoge und Beschreibungen eingebaut, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte.

Gestaltung:Ich liebe dieses Cover!! Es sind alle meine Lieblingsfarben dabei und auch der Farbverlauf sieht echt klasse aus. Ich mag den Buchrücken auch total und die Schmetterlinge mit dem Strauch sieht ja mal richtig süß aus. Auch die Kapitelgestaltung ist echt schön und ich könnte mir das Buch wahrscheinlich den ganzen Tag einfach nur anschauen.

Geschichte:Mir hat die Geschichte eigentlich wirklich gut gefallen und es wurde auch nie so wirklich langweilig, da einfach zu viele spannende Sachen passiert sind;) Mir hat auch das Ende sehr gut gefallen und ich war sehr zufrieden damit.

Fazit:Mir hat das Buch wirklich in fast allen Aspekten sehr gut gefallen. Ich mochte den Schreibstil, die Gestaltung war toll, die Orte waren zauberhaft und auch die Handlung hat mich persönlich sehr angesprochen, allerdings habe ich auch einen einzigen Kritikpunkt, weshalb das Buch von mir auch nur 4 von 5 Sternen bekommt: Ich fand Kaye wirklich an manchen Stellen sehr nervig und ich fand auch das Will manchmal nicht richtig mit ihr umgegangen ist und mir die beiden Protagonisten nicht ganz so gut gefallen haben, dass ich 5 von 5 Sternen geben würde, aber ich fand das Buch trotzdem sehr toll und lesenswert.

Ein sommerlicher Roman über Indianerbräuche

Von: jasminsbooks Datum : 01.08.2017

https://www.instagram.com/jasminsbooks/

Titel: Wacholdersommer
Autorin: Antja Babendererde
Verlag: cbt-Verlag
Seitenanzahl: 316

Vielen Dank an den cbt Verlag und das Bloggerportal für dieses schöne Rezensionsexemplar!

Inhalt/Klappentext:

Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen - und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden...

Mein Fazit:

Das Buch "Wacholdersommer" erschien bereits 2007 unter dem Namen "Zweiherz". Jedoch hatte ich damals gar nichts von dem Buch gehört. Daher war ich überrascht das diese Neuerscheinung doch gar nicht so neu ist. Das Buch bzw. die Handlung hat mir gut gefallen. Dem Schreibstil konnte man sehr leicht folgen. Der Roman vermischt verschiedene Genre. Auf der einen Seite ist er ein liebenswerter Jugendroman über die erste große Liebe und auf der anderen Seite findet man ebenso spannende Krimielemente. Mir wurde es bei diesem Buch zu keiner Zeit langweilig.
Die beiden Protagonisten Kaye und Will sind mir sehr sympathisch gewesen, aber an einigen wenigen Stellen konnte ich manchmal doch nicht so das Verhalten der beiden verstehen. Dies sind aber wirklich nur Kleinigkeiten gewesen, die vielleicht auch jeder Leser anders empfindet. Darüber hinaus, fand ich es sehr interessant in dieser Geschichte einiges über Indianerbräuche und die verschiedenen Indianerstämme zu erfahren. Dies machte das Buch sogar etwas lehrreich.

Alles in allem ist "Wacholdersommer" ein wirklich rundum gelungener, sommerlicher Roman der sich sehr leicht weglesen lässt. Wer also eine Sommerlektüre sucht, die einem die Welt der Indianer etwas näher bringt ist bei diesem Roman genau richtig. 4 von 5 Sterne!!

Indianerbräuche

Von: Carmen Dauer aus Ansbach Datum : 29.07.2017

Die Halbindianerin Kaye lebt mit ihrem Vater im Indianerreservat. Sie ist 17 Jahre alt und ihr Freund Will, den sie schon als kleines Kind geliebt hat, kommt nach 5 Jahren aus dem Gefängnis. Er wurde wegen Mord verurteilt und hätte eigentlich 10 Jahre im Knast bleiben müssen. Aber aus irgendwelchen Gründen wurde er vorzeitig entlassen. Doch Will ist nicht mehr der, der er war. Die 5 Jahre Gefängnis haben aus ihm einen anderen gemacht. Doch Kaye liebt ihn immer noch und kämpft für diese Liebe.


Die Geschichte von Antje Babendererde gefällt mir sehr gut, doch ich merkte schon öfters, das das Buch eben für eine Altersempfehlung "ab 12 Jahre" ist, weil der Schreibstil wirklich einfach zu verstehen ist und Gefährliche Dinge immer schnell Gut werden. Man lernt nebenbei einiges über die Indianer und die Familie von Kaye und Will wurde wirklich lebensecht beschrieben. Die Kultur und Tradition der Indianer ist schon wirklich faszinierend und man wurde immer wieder ein bisschen aufgeklärt.


Kaye mochte ich zwar von Anfang an, aber ihre Liebe zu Will hat schon manchmal etwas genervt. Es gab ja nicht viel anderes was sie interessiert hat und dieses Verhalten von ihr war mir einfach zu Kindisch. Aber gut, das Buch ist ab 12 Jahren und ich denke mal, da erscheint das Verhalten von Kaye wohl logisch.
Eine tolle Geschichte , die mir bis auf Kleinigkeiten wirklich gut gefallen hat.

Ein super schöner sommmer Roman!

Von: Felis.booksdream Datum : 26.07.2017

felis-booksdream.blogspot.de/

Wacholder Sommer

Titel: Wacholder Sommer
Autor: Antje Babendererde
Verlag: cbt
Preis: (D) 9,99€

Inhalt:
Nach fünf Jahren Gefängnis wird Will entlassen. Fünf Jahre bei dem er nichts von der Außenwelt mitbekommen hat. Doch die 17-Jährige Halbindianerin Kaye, welche schon in Kindheitstagen in ihn verliebt war, wartet auf ihn ihn. Sie kann nicht glauben, das er getan, wofür er verurteilt wurde und auf beiden Seiten ist immer noch diese Anziehungskraft, doch während Kaye immer wieder die Nähe zu sucht ist Will ungeahnt kühl und abweisend. Und Kojote Zweiherz schläft nicht.

Meine Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das bereitstellen, des Rezensionsexemplars. Vor Weg sage ich schon mal, dass die Atmosphäre super war und man sich gefühlt hat als würde man auch im Navajo Reservat sitzen.

Das Cover muss sich wirklich nicht verstecken. Es ist einfach super schön und leicht verspielt. Das alte Cover, als das Buch unter den Titel Zweiherz erschienen ist, finde ich nicht ganz so schön, wobei ich aber sagen muss, dass beim alten Cover besser heraus zu sehen ist, dass die Geschichte in einer Wüstenregion spielt, aber dass nur kurz am Rande.

Die Handlung ist wunderschön und toll erzählt. Dieses Indianer Flair liebe ich total. Am liebsten wollte ich dort sein zusammen mit Kaye und Will in den Canyons ausreiten und die Freiheit genießen. Die Handlung ist absolut glaubwürdig, zart und einfach perfekt.

Die Charaktere finde wunderbar auch, wenn Kaye sich manchmal etwas angestellt hat und häufig mit der Frage kam: Liebt er mich oder liebt er mich nicht? Trotzdem war sie mir ab der ersten Seite total Sympathisch. Wenn ich mir eine Schwester aussuchen könnte, würde ich Kaye nehmen. An manchen Stellen kommt sie auch total erwachsen rüber z.B., dass sich alleine um Ranch und Tier kümmert. Auch die Art und Weise wie sie an den Navajo Tradition festhält ist toll.
Will ist zu beginn verschlossen und hat Angst vor vielen Dingen, die früher eine Selbstverständlichkeit für ihn war. Auch zu Kaye ist abweisend und lässt niemanden an sich heran. Im laufe erfährt man dann, was er alles ertragen musste und wie sehr er gelitten hat. Doch durch Kaye und seinen einzigen Freund schafft er es Zweiherz zu besiegen.

Der Schreibstil ist so wundervoll, einfach und flüssig zu lesen. Die Atmosphäre finde ich in diesem Buch echt bemerkenswert. Ich habe es nicht oft, dass Bücher eine solche Atmosphäre rüber bringen können. Ein großes Lob an Antje Babenderede! Die Seiten flogen nur an mir vorbei und Längen gab es meiner Meinung nach überhaupt nicht, was auch echt selten vorkommt.

Fazit:
Das Buch ist einfach perfekt. Ich liebe diese Stimmung die Antje Babendererde erschafft hat. Dieses Buch ist ein muss für alle die an verregneten Tagen ein bisschen Sommer brauchen. Außerdem hat das Buch aus mir einen richtigen Indianer Fan gemacht. Vielleicht gehe ich ja doch noch zu den Karl-May spielen ;).
Das Buch hat mir häufig ein lächeln ins Gesicht gezaubert und trotz Regen es geschafft mich so zu fühlen, als wäre wirklich Sommer. Das Buch ist eine große Empfehlung von mir.
Also alle die ein wenig Sommer wollen: LEST DIESES BUCH!
Ich gebe wohlverdiente 5/5 Punkten.

Süße Liebesgeschichte

Von: Linchens Bücherwelt Datum : 22.07.2017

https://linchensbuecherblog.wordpress.com/

Meine Meinung:
Das Cover ist so schön, es hat einen sehr ungewöhnlichen Farbverlauf und ein Schmetterling auf einem Wacholderzweig. Ich finde das Cover toll und den Farbverlauf mal etwas anderes als manch anderes Cover.
Die Geschichte ist sehr schön und es ist immer abwechselnd ein Cover aus Wills Sicht und Kayes Sicht geschrieben, sodass man Einblicke in Sichtweisen der beiden Charaktere erhält. Beide Figuren entwickeln sich sehr während der Geschichte, vor allem Will, der aus dem Gefängnis kommt und erst wieder auf den neuesten Stand gebracht werden muss. Kaye ist eine taffe Frau, die recht gut weiß, was sie will, außer wenn es um Liebe geht.
Aber auch Wills Geschichte und warum er ins Gefängnis gekommen war, sind sehr interessant und spannend. Man merkt von Anfang an, dass da etwas nicht stimmt und will unbedingt herausfinden, was dahinter steckt.
Vor allem das Indianerleben und somit das, was wohl kaum einer von uns hier kennt, kennenzulernen war sehr interessant und auch sehr schön beschrieben, was auch an dem guten Aufbau der Geschichte liegt.
Es ist ein wunderschöne Liebesgeschichte, die mal nicht dem klassischem Schema folgt, sondern die Höhen und Tiefen der wahren Liebe.
Der Schreibstil von Antje Babendererde ist sehr schön flüssig und spannend. Man kann sowohl lachen, also auch unheimlich traurig sein. Sie schafft es alle Gefühle treffend zu schreiben und große Gefühle zu erzeugen. Es ist sowohl spannend, als auch gefühlvoll.

Meine Bewertung:
Die Geschichte ist so schön und hat mich echt begeistert und war vom Anfang bis zum Ende spannend und schön geschrieben. Man lernt die Charaktere gut kennen und lernt so manches über Indianer. Von mir bekommt das Buch also auf jeden Fall 4,5 von 5 Punkte.

unglaublich lesenswert!

Von: Leseblumen Datum : 18.07.2017

https://leseblumen.wordpress.com/

Vielleicht kommt dem ein oder anderen der Inhalt bekannt vor, denn dieses Buch ist schon einmal unter dem Titel „Zweiherz“ beim Cbt Verlag erschienen.
Ich habe bereits zwei Bücher von Antje Babendererde gelesen, zuletzt im letzten Sommer das Buch „Indigosommer“, da mir das Buch wirklich gut gefiel freute ich mich sehr auf „Wacholdersommer“ und manchmal fragt man sich warum ein Buch nochmal neu Verlegt wird, einen neuen Titel erhält und auch ein neues Cover aber hier kann ich nur sagen GELUNGEN. Denn das Buch „Zweiherz“ hat meiner Meinung nach nicht nur einen blöden Titel sondern auch ein total unansprechendes Cover.

Und dann begann ich zu lesen… Von der ersten Seite an gelang es Antje mich in eine neue Welt zu entführen. Ich war von Beginn an richtig „drin“, es gab keinen Moment in dem ich mir gedacht habe „maaaan ist das langweilig“. Der Schreibstil ist grandios, aber das wusste ich bereits von Indigosommer und Libellensommer.
Das ganz besondere an Antjes Büchern ist die detailreiche und gut recherchierte Lebensweise „anderer Menschen“ insbesondere der Indianer, die in Antjes Büchern immer wieder auftauchen und eine große Rolle spielen.
Die beiden Hauptprotagonisten haben mir sehr sehr gut gefallen, auch wenn ich anfangs Schwierigkeiten hatte mich in das Leben der Indianer reinzuversetzen. Es ist einfach eine ganz andere Welt.
Die Handlung war super aufgebaut und man wurde Schritt für Schritt in das Indianerleben von Kaye mit eingeschlossen.
In diesem Buch hat die liebe Antje wirklich all ihr können bewiesen, es ist eine super schöne, lustige, tragische und manchmal auch sehr ergreifende Geschichte. Die sich nicht nur auf die Liebesgeschichte der jungen Indianer festfährt, sondern auch noch viel mehr bereit hält und ganz viel über das Leben der Indianer erzählt. Zum Ende hin, war ich wirklich traurig das diese Reise nun ein Ende hatte und kann euch allen dieses Buch nur wärmstens empfehlen, denn es ist nicht nur DAS perfekte Sommerbuch sondern auch eine unglaublich herzerwärmende Abenteuergeschichte.

In diesem Sinne, schaut euch das Buch auf jeden Fall mal an wenn ihr es irgendwo seht. Es ist unglaublich lesenswert.

Indianergeschichte - Liebesroman - Krimi

Von: Lilli33 Datum : 11.07.2017

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Inhalt:
Die siebzehnjährige Halbindianerin Kaye lebt mit ihrem weißen Vater im Indianerreservat. Als Kind war sie mit dem Navajo Will befreundet, bis der wegen Mordes verurteilt wurde und ins Gefängnis musste. Kaye war bereit, auf Will zu warten. Doch als er nun entlassen wird, scheint er sich sehr verändert zu haben. Er will Kaye einfach nicht an sich heranlassen. Was ist nur mit ihm los?

Meine Meinung:
Dieses Buch ist bereits 2009 unter dem Titel „Zweiherz“ bei cbt erschienen. Damals war die Altersempfehlung „ab 12 Jahren“. Vom Schreibstil her passt das für mich auch besser, denn er ist sehr einfach. Was den Inhalt betrifft, würde ich mich allerdings eher der aktuellen Verlagsempfehlung „ab 14 Jahren“ anschließen, wobei das natürlich immer auf den jeweiligen Leser ankommt.

Ich mag die Geschichten von Antje Babendererde sehr, gerade auch diejenigen, die in den nordamerikanischen Indianerreservaten spielen. Man merkt sofort, dass die Autorin exzellent recherchiert hat. Man kann hier sehr viel über die Kultur, über die Traditionen und Sitten der Indianer lernen. Ich finde das immer wieder faszinierend und wünsche mir manchmal, dass man auch bei uns ein bisschen danach leben würde.

Allerdings werden auch die aktuellen Probleme der Indianer thematisiert, wie Alkoholsucht, Arbeitslosigkeit und schlechte Zukunftsprognosen. Durch die wunderbare Beschreibung der Landschaft und der Gebräuche fühlt man sich direkt ins Reservat versetzt. Ich hatte beim Lesen stets ein exaktes Bild vor Augen.

„Wacholdersommer“ ist eine gelungene Mischung verschiedener Genres. Natürlich geht es um die Liebe zwischen Kaye und Will. Aber als im Reservat ein Verbrechen geschieht, entwickelt sich die Handlung auch zu einem Krimi. Antje Babendererde versteht es, den Leser immer wieder zu überraschen. Den alten Titel „Zweiherz“ finde ich fast passender als den neuen, denn Zweiherz, bei den Navajo der unheilstiftende Kojote aus der alten Welt, spielt hier eine große Rolle und versucht immer wieder, Will vom guten Weg abzubringen.

Kaye war mir zwar von ihrer Art her sehr sympathisch, aber zuweilen nervte sie auch ein wenig. Sie hängt sich an Will wie eine Klette, obwohl der nur seine Ruhe haben will. Auch Will ist sympathisch, obwohl er Kaye immer wieder brüsk zurückweist. Aber auch bei ihm störte mich das ein oder andere Verhalten, das ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Das sind aber wirklich nur Kleinigkeiten und sollten niemanden davon abhalten, dieses interessante, romantische und spannende Buch zu lesen.