Leserstimmen zu
Summer Girls

Jobien Berkouwer

(11)
(11)
(4)
(2)
(1)
€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Cover: Das Cover zeigt einen Wald, der die Seite einrahmt und ein Mädchen, das mit dem Rücken zum Betrachter aus dem Wald hinausläuft in die Sonne. Ich finde das Cover wegen der Farben eher dezent. Es passt gut zur Geschichte, da der Wald eine Rolle in dem Fall spielt und es um verschwundene Mädchen geht. Handlung: Nach de Fund einer ersten Mädchenleiche beginnt die Polizei zu ermitteln und unsere Protagonistin Lot versucht, sich zu behaupten. Die Männer nehmen sie nicht ernst und dieser Teil des Klappentextes wird meiner Meinung nach recht gut rausgearbeitet und entwickelt sich während der Geschichte weiter. Die Ermittlungen laufen in verschiedene Richtungen und man versucht als Leser zu erraten, wer der Mörder ist. Schreibstil: Das Buch ist aus Lots Sicht in der 3.-Person-Perspektive geschrieben. Ich mag eigentlich die Ich-Perspektive lieber, weshalb ich erstmal reinkommen musste. Der Schreibstil selbst war flüssig und leicht zu lesen und es gab keine unnachvollziehbaren Gedankensprünge oder dergleichen. Die Ermittlungen nahmen einen stringenten Lauf und waren ebenfalls nachvollziehbar. Die Rolle der Männer wurde gut rübergebracht. Charaktere: Lot versucht sich als kompetente und starke Frau in einer Männerwelt zu beweisen, hat aber auch ihre schwachen Momente, was sie sehr authentisch macht. Die Männer nehmen sie nicht ernst und spielen ihre Rolle dabei auch sehr gut. Bis auf ihren Partner, der von Anfang an immer nett war. Es gibt viele Nebencharaktere, die man hin und wieder als Täter verdächtigt und solche, die einfach den Raum füllen, wie Lots nette Vermieterin. Man hatte nicht das Gefühl, dass es zu viele oder bloß eine Handvoll Charaktere gäbe, die Menge war genau gut. Ende: Das Ende wurde sauber gelöst, der Fall abgeschlossen und man erfährt, was mit dem Täter passiert. Für mich ein rundes Thriller-Ende. Meinung (hier könnten Spoiler auftauchen): Mir hat das Buch gut gefallen. Ich wusste nicht genau, wer der Täter war und fand es nicht zu vorhersehbar. Die Nebenstory mit Lots Lover in Schweden fand ich etwas nervig und unnötig und hat für mich auch nicht da reingehört, das hätte man anders lösen sollen. An sich wurde alles, was im Klappentext angesprochen wurde, auch umgesetzt und der Fall gelöst. Und auch wenn der Schreibstil eigentlich gut war, haben die Ermittlungen trotz nur knapp 350 Seiten teilweise auf der Stelle getreten, sodass es etwas langweilig wurde. Fazit: Das Buch war insgesamt ganz gut. Zu einem tollen Buch hätte mir etwas gefehlt. Neben der nachlassenden Spannung an manchen Stellen, als die Ermittlung stillstand und der unnötigen Lovestory war irgendwie etwas, was noch fehlte, ich weiß nicht genau, was. Insgesamt hat das Lesen aber Spaß gemacht und die Story war rund, sodass ich dem Buch 3 Sterne gebe.

Lesen Sie weiter

Das Buch beginnt mit einem direkten und spannenden Einstieg aus Lots Sicht. Danach wird immer mit der eines unbekannten Mannes gewechselt. Anfangs war das ein wenig verwirrend, danach bin ich damit klargekommen.Alle Protagonisten haben ihre eigenen Charakterzüge, sind gut überlegt und nicht oberflächig "hingeschrieben". Der Schreibstil ist größtenteils spannend, nur beim dritten viertel des Buches wurde es unnötig lang gezogen! Deshalb war das Buch etwas länger "langweilig", weshalb ich nur 4 Sterne gebe!

Lesen Sie weiter

Die Geschichte wird hauptsächlich aus Lots Sicht erzählt, manchmal aber auch aus Sicht des Täters. Die Kapitel, die Einblicke in das Leben und in die Psyche des Täters gaben, fand ich sehr interessant und spannend; die Kapitel über Lots Ermittlungen fand ich jedoch zu fad und langweilig. Ich hätte gerne noch mehr über das Arbeiten als Profilerin erfahren, klar war es Teil der Story, aber lange nicht so präsent wie erwartet. Lot als Protagonistin kam mir zu kühl und unnahbar rüber, ich konnte keine Beziehung zu ihr aufbauen und es fiel mir schwer, sie sympathisch zu finden. Der Schreibstil ist sehr klar und sachlich, weswegen es mir vielleicht so schwer fiel mit dem Buch warm zu werden, aber er war trotzdem angenehm zu lesen. Es gab einige kleine Geheimnisse und Wendungen, die der Geschichte ein bisschen Schwung gegeben haben, aber meiner Meinung nach nicht genug. Alles in allem ist das Buch nicht schlecht, mir persönlich haben nur die Spannung und ein wenig mehr Gefühl und Interaktionen gefehlt.

Lesen Sie weiter

Auf den ersten Blick klingt der Titel Summer Girls nicht unbedingt nach einem Thriller. Doch dieses Buch ist definitiv ein Thriller und ein relativ düsterer noch dazu. Die Mordfälle die hier behandelt werden sind schaurig und faszinierend zu gleich. Zudem scheint nichts in dieser Ermittlung an den Haaren herbei gezogen, was wohl besonders daran liegt, dass die Autorin selbst als Polizistin gearbeitet hat und heute als Profilerin tätig ist. Die Geschichte von der Profilerin Lot van Dijk die von Amsterdam auf das Land versetzt wird ist somit durchweg glaubwürdig und die Figur hat auch ihre Ecken und Kanten. Trotzdem hatte ich meine Probleme mich in die Protagonistin und in die Handlung einzufühlen. Obwohl der Charakter toll geschrieben ist hatte ich nie das Gefühl, dass mich etwas mit Lot verbindet. Ihr Handeln und ihre Gefühlswelt war wohl einfach nicht mt mir kompatibel. Ähnlich ging es mir mit dem Fall. Obwohl ich düstere Thriller liebe, denn mein Motto ist: Je verrückter der Mörder desto spannender die Geschichte, hat mir die ganze Zeit irgendetwas gefehlt. Es war spürbar, dass die Handlung immer mehr Fahrt aufnahm sprang der Funke bei mir einfach nicht über. Nun könnte man denken, dass das Buch nicht gut geschrieben ist und der Schreibstil daran Schuld hat. Doch das stimmt nicht. Der Schreibstil ist flüssig und ansprechend und langweilt einen nicht. Die Autorin versteht es Spannung aufzubauen. Abschließend muss ich sagen, dass Summer Girls ein wirklich guter Thriller ist und ein gut geschriebenes Buch noch dazu. Doch war es wahrscheinlich nicht das richtige Buch für mich und ich habe mir vielleicht einfach etwas anderes erhofft. Trotzdem kann ich dieses Buch guten Gewissens weiter empfehlen, denn ich denke es wird den meisten wirklich gefallen.

Lesen Sie weiter

Die Story ist flüssig geschrieben und sehr leicht gelesen. Durch die beständige Spannung und die düstere Stimmung kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders gut hat mir die Authentizität des gesamten Buches gefallen. Man merkt einfach, dass die Autorin selbst als Profilerin arbeitet und jede Menge eigene Erfahrungen mit einbringt. Die Charaktere sind vielschichtig und gut durchdacht. Sie haben Ecken und Kanten und wirken realistisch.

Lesen Sie weiter

Lot ist Profilerin, doch seit sie aus Amsterdam in das ländliche Twente versetzt wurde, besteht ihr Job mehr daraus, entlaufene Pferde einzufangen als Mörder zu jagen. Als in einer alten Hütte eine Mädchenleiche gefunden wird, will Lot endlich zeigen, was sie kann. Sie ist sich sicher, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben, der wieder morden wird. Doch von ihren Kollegen will ihr keiner glauben – bis die nächste Leiche auftaucht. „Summer Girls“ wurde von Jobien Berkouwer geschrieben, die selbst als Profilerin arbeitet, was man dem Roman positiv anmerkt. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und dabei in sich vollkommen logisch und schlüssig aufgebaut. Durch Lots Täterprofil hat man als Leser immer mal wieder jemanden im Verdacht, ohne es wirklich zu fassen zu bekommen, den Polizisten geht es dabei ähnlich. Neben dem spannenden und aufwühlenden Fall muss Lot sich auch immer wieder mit ihren Kollegen und ihrem Chef auseinandersetzen, was ich auch sehr gelungen finde. Die Diskussionen und Differenzen sind nicht platt und voller Klischees, sondern spiegeln differenzierte Charaktere wieder. Dadurch erreicht einen die Geschichte als Leser auch so gut, man kann sowohl mit Lot als auch mit den anderen Figuren mitfühlen und entwickelt Verständnis für sie. Sogar beim Täter schafft es die Autorin, dass sich stellenweise Mitgefühl einstellt, denn schnell wird deutlich, dass schwere psychische Probleme zu seinen Taten geführt haben. Jobien Berkouwers erster Thriller „Summer Girls“ ist äußerst realistisch und spannend geschrieben, mit tollen Figuren und einer mitreißenden Story. Ein großartiger Thriller von einer Autorin, die weiß, wovon sie schreibt – und das merkt man dem Buch an!

Lesen Sie weiter

Summer Girls lässt durch seinen Titel erstmal nicht verraten, dass es sich um einen Thriller handelt, jedoch steckt hinter diesem Buch ein Mordfall, der spannender ist als er Anfangs scheint. Der Schreibstil war flüssig und die Autorin hat durch ihre Erfahrungen als Profilerin mir den Beruf total nah gebracht. Jobien Berkouwer war 15 Jahre in verschiedenen Abteilungen in der niederländischen Polizei tätig, unter anderem sogar als Hauptkommissarin und arbeitet nun als Profilerin. So wird einen der Job gut beschrieben. Die Hauptprotagonistin Lot war unglaublich sympathisch und man konnte ihre Handlungen und Emotionen gut nachvollziehen. Leider hat mir die tiefe zu ihr und den anderen Charakteren gefällt. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren, als es die Informationen hergeben. Das Buch hat jedoch noch ein Thema behandelt, was mir sehr wichtig ist und auch total aktuell ist. Es geht um die Gleichberechtigung im Job und wie hier zum Beispiel Lot als einzige Frau nicht ernst genommen wird und sich dies hart erarbeiten muss. Fazit  Dieses Buch bekommt von mir 4 Sterne, da mir an manchen Stellen die Tiefe gefehlt hat, aber es dennoch ein spannender und packender Thriller. Ich möchte mich beim Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar bedanken.

Lesen Sie weiter

Mein Fazit: Die Geschichte liest sich durchweg flüssig und leicht, ist oftmals düster, aber stets spannend und ereignisreich. Gleichzeitig sind auch die Figuren gut gezeichnet, sodass man hier vielseitige Figuren kennen lernen darf. Diese waren mir zwar stellenweise nicht wirklich sympathisch, allerdings erwarte ich dies in dem Genre jedoch auch nicht. Erzählt wird hierbei die Geschichte der Profilerin Lot van Dijk, die von Amsterdam aus in die Provinz versetzt wird, wo nur sehr wenig los ist und sie von ihren Kollegin nur selten ernst genommen wird. Als jedoch in einer Waldhütte nach einem Unwetter eine Leiche gefunden wird, darf Lot zeigen, was in ihr steckt, denn sie erstellt direkt ein Täterprofil und kommt zu dem Entschluss, dass es sich hierbei tatsächlich um einen Serienkiller handeln könnte, was sich auch bestätigt, nachdem eine weitere Leichte gefunden wird. Lot wird endlich ernster genommen und begibt sich somit immer mehr auf die Suche nach dem Täter, bevor dieser erneut zuschlagen kann. Besonders interessant an "Summer Girls" ist, dass die Autorin selbst auch als Profilerin arbeitet und somit jede Menge Erfahrungen in die Geschichte einfließen lassen konnte. Das merkt man besonders an der Polizeiarbeit, die sehr authentisch und stellenweise auch nüchtern beschrieben wird. Gleichzeitig ist es auch toll, dass man mit Lot eine starke und temperamentvolle Protagonistin erhält, die sich auch bei den oftmals eher lustig machenden Kollegen durchsetzen kann und dabei auf ihr Können setzt. Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker, wirkt aufgrund der Schatten relativ düster und passt einfach bestens zur Geschichte. Gleiches gilt auch für die Kurzbeschreibung, die ebenfalls gelungen ist, nicht zu viel verrät und direkt mein Interesse wecken konnte. Kurz gesagt: "Summer Girls" ist insgesamt ein spannender und gut ausgearbeiteter Thriller, der mit interessanten Figuren und einem starken Schreibstil zu überzeugen weiß. Gleichzeitig ist der Fall so spannend, dass man das Buch nur selten aus den Händen nehmen kann. Somit ist "Summer Girls" ein gelungener Thriller, den ich nur empfehlen kann.

Lesen Sie weiter