Leserstimmen zu
Das Glück der Gelassenheit

Susanne Weingarten, Annette Bruhns

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eBook
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„Gelassenheit beginnt im Kopf, doch sie spiegelt sich im Körper wider. Wie aber gewinnen wir heute Gleichmut und Abgeklärtheit, in einer Zeit, die so viele Menschen als hektisch, durchgetaktet und fremdbestimmt empfinden?“ Dieses Buch hat mich den ganzen Urlaub über begleitet, denn es setzt sich aus über 20 ganz unterschiedlichen Geschichten und Interviews zusammen, die drei Rubriken zugeordnet sind: „Was uns Stress macht“, „Was uns Ruhe gibt“ und „Was uns durch den Alltag trägt“. Die Artikel gehen dabei das Thema „Gelassenheit“ von ganz unterschiedlichen Seiten an und beschäftigen sich zum Beispiel mit Burnout, Reizüberflutung, Traumata, Meditation, Flow, Wellness sowie überzogene Ansprüche an das eigene Leben. Auch wenn nicht alle Kapitel gleich interessant für mich waren und das Buch kaum wirklich praktische Tipps und Antworten auf die eingangs gestellte Frage gibt, haben mich doch viele der oft sehr persönlichen Texte zum Nachdenken gebracht.

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Der Klappentext klingt so vielversprechend. Leider kann er ganz und gar nicht halten was er andeutet. Das Buch ist in drei Teile gegliedert. „Was uns Stress macht“, „Was uns Ruhe gibt“ und „Was uns durch den Alltag trägt“. Dahinter verstecken sich sehr unterschiedliche Geschichten und Interviews. Oftmals konnte ich nicht mal nachvollziehen, wieso die Geschichte gerade in diesen Teil eingegliedert wurde. Der rote Faden fehlt in dem Buch komplett. Wahllos aneinander gereihte Erzählungen machen wenig Lust zum Weiterlesen. Dabei wirken die meisten Geschichten wie Magazinartikel und bleiben sehr, sehr oberflächlich. Im Kleingedruckten auf der ersten Seite wird diese Vermutung auch bestätigt. Bei „Das Glück der Gelassenen“ handelte es ich um das überarbeitete und aktualisierte Hefte „Gelassenheit. Die Kunst der Seelenruhe.“ der Spiegel Wissen Reihe. So etwas würde ich gerne vorher wissen, da ich mich doch etwas hinters Licht geführt fühle. Da sich jedes Kapitel mit einer ganz anderen Thematik befasst, hat man am Ende auch nicht das Gefühl nun Tipps oder Tricks für die Praxis und den Alltag zu haben. Es gibt nichts was ich nun ausprobieren möchte. Dafür ist jedes Kapitel für sich viel zu oberflächlich. Artikel und Interviews, die ohne großen Zusammenhang in drei Teile gepresst werden. Es fehlt der rote Faden und die einzelnen Kapitel kratzen nicht mal an der Oberfläche. Möchte man etwas positive über das Buch sagen, dann ist dies der sehr vielversprechende Klappentext und vielleicht noch das hübsche, ansprechende Cover. Wenn ich ein Buch lese, soll dieses im Stil eines Buches geschrieben sein und nicht wie Artikel für ein Magazin. Kurz zusammengefasst gibt es verschiedene Weg zur Gelassenheit. Jeder muss seinen eigenen Weg gehen. Für diese oberflächlichen Aussagen hätte ich das Buch wirklich nicht benötigt.

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