Leserstimmen zu
So macht Kommunismus Spaß

Bettina Röhl

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Paperback
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Die RAF wurde gegründet, da war meine Mutter noch ein Baby – und doch kann sich jeder, der sich ein wenig mit Geschichte befasst, etwas darunter vorstellen. Auch ich habe von der RAF gehört, leider bisher nur wenig Literatur zum Thema gefunden. Daher war ich unheimlich auf das Buch gespannt, das von Ulrike Meinhofs Tochter geschrieben wurde. Ich denke, generell sollte man das Buch auf sich wirken lassen und sich nicht zu sehr von Meinungen dazu beeinflussen lassen. Auf diese Weise wirkt es am Besten. Es ist unheimlich interessant und informativ geschrieben und man lernt Ulrike Meinhof und ihre Familie aus einer anderen Sicht kennen – aus der Sicht ihrer Tochter. Die privaten Bilder, die immer wieder im Buch zu finden sind, fand ich toll! Sie haben das Bild der Frau, die eine der Gründerinnen der RAF war, zusätzlich untermalt. Generell erhält man sehr viele Informationen, die in einem angenehmen Schreibstil erzählt werden. Viele Briefe, Berichte etc. erschweren, meiner Meinung nach, das Lesen. Natürlich ist es sehr interessant und informativ, Informationen von damals auf diesem Weg untermauert zu bekommen, aber es ist auf Dauer ziemlich umständlich. Für mich hat es den Fluss deutlich raus genommen. Das Buch ist eher für Leser geeignet, die schon Vorkenntnisse zur RAF und allem, was damit zu tun hat, haben – ansonsten kann es schnell zu viel werden. Vielleicht ist das ein Grund dafür, dass die Berichte etc. für mich das Gefühl erweckten, dass der Lesefluss gestört wird. Das Cover ist passend zur Geschichte, gefällt mir gut. Fazit Eine Empfehlung für Menschen, die sich näher mit dem Anfang der RAF befassen möchten. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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