Leserstimmen zu
Das Haus ohne Männer

Karine Lambert

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In der Casa Celestina leben sie: Fünf Frauen, die der Liebe und vor allen Dingen den Männern abgeschworen haben. Bis auf einen Kater darf das Haus kein männliches Wesen betreten und so soll es auch bleiben. Diese und noch weitere Regeln hat die Hausherrin, die Königin, aufgestellt. Sie selbst bewegt sich schon seit langem nicht mehr aus dem Haus. Ihr Körper will nicht mehr. Früher einmal war sie eine Primaballerina. Auch wenn sie daran gerne zurückdenkt, so ist doch heute alles anders. Als eine der Frauen das Haus verlässt und Juliette deren Wohnung bezieht, wird es mit den alten Regeln und deren Einhaltung schwieriger. Juliette hat der Männerwelt noch nicht ganz abgeschworen und stellt damit nicht nur sich selbst sondern auch die anderen Frauen auf die Probe. Auch für die Königin stehen mit dem Einzug von Juliette Veränderungen ins Haus. Die Thematik der Geschichte ist sicherlich reizvoll. Welche Frau kommt in ihrem Leben nicht einmal an den Punkt wo sie darüber nachdenkt wie viel besser das Leben ohne Männer wäre? Leider konnte die Umsetzung des Themas mich als Hörerin nicht wirklich mitreißen. Jede der Frauen in der Casa Celestina hat ihre eigene Vergangenheit und ihre eigene Geschichte, in der sich der Grund dafür findet, dass Männer nun weniger oder gar keinen Raum mehr in ihrem Leben einnehmen. Im Verlauf des Hörbuchs wird jede Geschichte erzählt. Manche ist spannend oder interessant, andere weniger. Zusammenhänge gibt es kaum, denn selbstverständlich ist jedes Leben und jedes Schicksal individuell verschieden. So fehlte mir ein wenig der gemeinsame Faden. Dieser findet sich nur über das Haus und das reicht irgendwie nicht. Kathrin Fröhlich gelingt es perfekt sich in die Rollen der einzelnen Charaktere hineinzuversetzen und diese individuell zu sprechen. Doch leider wird damit aus der eher ruhigen und sachlichen Geschichte kein fantastischer Roman. Im Gegensatz zu „Und jetzt lass uns tanzen“ von der Autorin Karine Lambert konnte mich „Das Haus ohne Männer“ nicht überzeugen. Es fehlen mir intensive Gefühle und Emotionen. Die teilweise tragischen Geschichten der Frauen sind dafür zu distanziert abgehandelt. Schade! Copyright © 2018 by Iris Gasper

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5 Bewohnerinnen und ein Haus in Paris, das Besondere? Die Königin regiert nach einer Regel: keine Männer in ihrer Residenz. Mit dem reinkommen in diese Geschichte habe ich mich anfangs schwer getan, beim dritten Leseversuch hat es dann aber doch noch geklappt. Zu Beginn, die Umschlaggestaltung hat mir sehr zugesagt, besonders die „Einleitung“ im inneren des Umschlags. Der Schreibstil der Autorin ist speziell, bemerkbar hat sich das bei den Dialogen im Buch gemacht, denen ich manchmal nur schwer folgen konnte. Es dauert bis die Protagonisten im Kopf präsent sind und man der Hauptfigur Juliette folgen kann. Immer wieder haben wir als Leser in Form von kursiv Gedrucktem teil an ihren Gedanken. Allerdings bringt diese zusätzliche Dialogform gelegentlich die Handlung ins Stocken und den Kopf in Verwirrung. Positiv aufgefallen sind die Charaktere durch ihre deutlichen Unterschiede und vielschichtigen Biographien. Ab etwa der Mitte des Buches hat mich das Buch dann auch gepackt, wenn man langsam alle Charaktere genauer kennt. Im Verlauf war ich der Autorin sehr dankbar, dass das Buch nicht zu schnell ins kitschige abzweigt und dann mit einem traurig schönen Ende aufwartet. Die Idee ohne Männer zu leben hat Lambert interessant interpretiert und es steckt viel mehr dahinter als verbitterte Frauen. Nur die Umsetzung im Schreiben konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen, da hätten mir eventuell ein paar Seiten mehr geholfen.

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In der Casa Celestina sind keine Männer erlaubt, außer dem Kater Jean-Pierre. Die ganze Stadt spricht über die Frauen, die den Liebe abgeschworen haben, als die junge Juliette einzieht und das Leben der Bewohner gewaltig auf den Kopf stellt. Leider fehlte mir etwas der Tiefgang wenn es um die einzelnen Bewohnerinnen der Casa Celestina geht. Gefühlt sprang die Autorin von einer Bewohnerin zu nächsten, ohne sich wirklich mit der Person zu befassen. So konnte ich auch zu keiner der Damen eine wirklich Beziehung aufbauen. Man hätte hier wirklich mehr daraus machen können, aber vielleicht holt Karine Lambert das ja bei einem zweiten Teil nach?

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Normalerweise bin ich kein großer Fan von so vielen Flashbacks, aber in diesem Buch haben mir die vielen Rückblicke gefallen. Ich war sehr neugierig und habe mich immer gefreut, etwas über die Vergangenheit der Frauen zu erfahren, zu ergründen, was mit ihnen passiert ist und sie den Männern abschwören ließ. Jede einzelne Geschichte war total rührend und dramatisch. Generell haben mir in diesem Roman die vielen Perspektiven- und Zeitwechsel gefallen, was ich sonst eigentlich nie leiden kann. Ich finde die Idee der Geschichte super und an sich auch gut umgesetzt, allerdings fehlt mir am Ende noch etwas. Das ganze Buch wirkt mehr, wie die Vorgeschichte und da, wo es dann wirklich losgehen sollte, ist das Buch bereits zu Ende. Der Schreibstil ließt sich aber gut und lässt einen auch das ein oder andere Mal schmunzeln. Auch ein paar Überraschungen bleiben nicht aus und lassen das ganze Buch lebendiger wirken. Ich finde sowohl die Frauen aus dem Haus ohne Männer alle auf ihre eigene Art super ausgearbeitet, als auch die paar Nebenfigur gut entwickelt. Zwar fand ich "Das Haus ohne Männer" echt nicht schlecht, aber es war jetzt auch kein Buch, das mich so komplett vom Hocker gerissen hat. Fazit: 3/5⭐

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Juliette zieht in ein Haus, in dem Männer nicht erwünscht sind. Aus den verschiedensten Gründen haben die Bewohnerinnen Männern abgeschworen. Doch sie ist dazu so gar nicht bereit! Durch ihre lieblose Kindheit hat sie eine starke Sehnsucht danach, sich an jemanden anlehnen zu können. Werden die anderen Mieterinnen das dulden? Der Beginn des Romans hat mich verzaubert. Die Leichtigkeit und das Laissez-faire, die Lambert transportiert haben mir gut gefallen. Jedoch geht der Roman dann sehr oberflächlich weiter. Man spürt kaum etwas von Freundschaft der Frauen untereinander. Sie treffen sich einmal die Woche zum Essen – aber hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Die einzelnen Schicksale der Bewohnerinnen wurden auch nur angerissen. Gerne hätte ich mehr von den einzelnen Frauen erfahren, vor allem von Juliette und der Primaballerina. Die Schicksale hätten mehr Potential gehabt. Von der Schreibweise her gibt es aber nichts zu meckern. Locker-leicht, französisches Flair versprühend, aber halt leider etwas zu kurz. Fazit: Gute Unterhaltung aber man hätte irgendwie mehr draus machen können.

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In der Casa Celestina, einem Wohnhaus mitten im schönen Paris, leben 5 unterschiedliche Frauen, die allesamt der Liebe und den Männern abgeschworen haben. Jede der sympathischen Damen hat ihre ganz eigene Geschichte, die jeweils durch traurige Erfahrungen und eine schmerzliche Vergangenheit geprägt wurde. In einem Punkt sind sich die Frauen allerdings einig: Sie wollen keine Männer mehr in ihr Leben lassen.Die 75-jährige Hausbesitzerin, die von den anderen nur „die Königin“ genannt wird und früher einmal eine begehrte Primaballerina war, stellt strenge Regeln auf.Der Hauskater Jean-Pierre, ist das einzige männliche Wesen, das die Casa Celestina betreten darf. Sogar Postboten und Handwerker müssen draußen bleiben. Doch als die Bewohnerin Carla, für einige Monate nach Indien reist und Juliette vorübergehend in die Wohnung zieht, bringt die junge Frau den gemächlichen Alltag der bunten Damenrunde mächtig durcheinander. Juliette bringt die Bewohnerinnen tatsächlich dazu, ihr Leben ohne Männer noch einmal zu überdenken, denn die junge Frau ist der Männerwelt keineswegs abgeneigt. Was wäre schließlich ein Leben ohne der Liebe? Sie ist entschlossen den Richtigen zu finden, doch das erweist sich als gar nicht so leicht. Charmant und unterhaltsam erzählt die Autorin über ein Haus voller Frauen, die alle auf die eine oder andere Art von den Männern und der Liebe enttäuscht wurden. Die Sizilianerin Giuseppina wurde von ihrer Familie verstoßen; Rosalie wurde von ihrem Ehemann verlassen und auch Simone wurde mehrmals von ihren Liebhabern sitzengelassen. Die Königin“ und ehemalige Tänzerin, kann sich nicht damit abfinden, dass ihre Glanzzeit vorbei ist und versteckt sich nicht nur vor den Männern, sondern gleich vor der ganzen Welt. Das Haus verlässt sie schon lange nicht mehr, doch welches Schicksal hat sie zu diesem Schritt bewogen? Fünf unabhängige Geschichten, die alle mehr oder weniger interessant waren, jedoch fehlte mir Tiefgründigkeit, Witz und Spannung. Die Handlung plätscherte so dahin und die Charaktere blieben mir zu blass. Liebevoll, warmherzig, sanft und leise, würde ich den Roman beschreiben, aber insgesamt leider zu langweilig. Ich ahnte den Ausgang der einzelnen Geschichten und konnte mir das Ende stets zusammenreimen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und ansprechend und ihre Schauplatzbeschreibungen machen Lust auf die nächste Reise nach Paris, doch leider hat das Buch insgesamt keinen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

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Meinung Keine Männer – das ist die Regel. Die Bewohnerinnen eines verwunschenen Hauses mitten in Paris haben der Liebe abgeschworen. Kater Jean-Pierre ist das einzige männliche Wesen, dem sie Zutritt zu ihrer Welt gestatten. Als die junge Juliette einzieht, stellt sie das Leben der unterschiedlichen Frauen auf die Probe. Denn sie hat die Männer noch nicht aus ihrem Herzen verbannt … Nachdem ich von Karine Lamberts „Und jetzt lass uns tanzen“ begeistert war, wollte ich auch ihren Debütroman „Das Haus ohne Männer“ hören. Doch leider konnte dieser Roman nicht an meine hohen Erwartungen anknüpfen. Jede der Frauen im Haus ohne Männer hat ihr eigenes Schicksal, eine Geschichte, die von enttäuschten Hoffnungen und einer tragischen Vergangenheit erzählt. Das sind fünf unabhängige Geschichte, die jede für sich fesselt, jedoch fehlt es an einem starken Verbund zwischen den Frauen. Die Abkehr von der Männerwelt war mir als Gemeinsamkeit einfach zu wenig. Das Haus gehört einer 75-jährigen ehemaligen Primaballerina, genannt „die Königin“, die sich nicht damit abfinden kann, dass ihr Körper sie immer mehr im Stich lässt, dass ihre Glanzzeiten vorbei sind. So versteckt sie sich vor aller Welt und vor allem vor den Männern. Nach und nach hat sie die anderen Frauen um sich geschart und ihnen ihre Regeln auferlegt, was denen aber ganz recht ist und sie lassen sich gern vorschreiben, wie sie zu leben haben. Die Idee von Frauen, die den Männern und der Liebe abgeschworen haben, fand ich sehr reizvoll, doch mit ihrer Umsetzung des Themas konnte die Autorin mich nicht abholen. Ich hatte etwas entweder viel Witzigeres oder viel Tiefgründigeres erwartet. Aber die Handlung plätscherte mehr oder weniger oberflächlich an mir vorbei. Sämtliche Frauen blieben mir zu blass. Ich konnte keine Nähe zu ihnen herstellen. Das ist schade, denn da wäre deutlich mehr Potenzial gewesen. Gelesen wird der Roman mit viel Gefühl von Katrin Fröhlich, die die Charaktere zum Leben erweckt und Atmosphäre aufkommen lässt. Leider lässt auch ihre tadellose Leistung, die Protagonisten nicht lebendiger oder vielschichtiger werden. Leider kann auch die beste Sprecherin nicht wegzaubern, was an Geschichte fehlt. Das Cover zeigt die leuchtend pinkfarbene Fassade eines Hauses. Hinter den sechs Fenstern sind die Frauen oder Jean-Pierre, die Katze zu sehen und man errät schnell, welche Person wo wohnt. Verpackt sind die vier CDs in einem Digipac aus Pappe, das im Inneren kurze Informationen zu Autorin und Sprecherin enthält. Fazit Roman mit guter Grundidee, aber deutlichen Schwächen in der Umsetzung. Sprecherin und Produktion sind tadellos, können aber die Mankos nicht deutlich auffangen. Drei von fünf Punkten.

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Frauenhaus

Von: StMoonlight

05.11.2017

In Paris steht ein Haus. An sich nichts Besonderes, wären da nicht seine Bewohnerinnen: Fünf Frauen die den Männer abgeschworen haben. Ihre Gründe sind vielseitig und doch haben sie sich darauf verständigt, dass kein Mann je ein Fuß in das Gebäude setzen darf. Das geht soweit, dass nicht einmal ein männlicher Handwerker Zutritt bekommt. Oder zumindest fast keiner, denn Kater Jean-Pierre darf nach Herzenslust ein und ausgehen. Doch dann kommt der Moment, an dem Carla für einige Monate nach Indien reist und ihre Wohnung untervermietet. Juliette, natürlich ebenfalls Single, zieht ins Haus ein – und mit ihr jede Menge Chaos, denn so wirklich abgeneigt ist die neue Bewohnerin den Männern nicht. Die Geschichte beginnt mit der Vorstellungen der Bewohnerinnen. Der Leser erfährt, warum die jeweilige Frau den Männern abgeschworen hat. Allerdings werden die Protagonisten hier einzeln vorgestellt, so dass es eher wirkt wie völlig unabhängige Geschichten. So ganz „rund“ war das für mich leider nicht. Ich hätte mir hier mehr Gemeinsamkeiten zwischen ihnen gewünscht. Das ein Geschlecht dem anderen abschwört ist ja nun nichts Neues, dass sich alle in einem Haus zusammenfinden und dann selbst Handwerkern & Co. den Zutritt verwehren, fand ich allerdings äußerst amüsant. Trotz des flüssigen Schreibstils und den teils lustigen Einlagen, konnte Karine Lambert mich nicht mit diesem „Frauenhaus“ überzeugen. Eine nette Idee, deren Umsetzung leider nicht wirklich geglückt ist.

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