Leserstimmen zu
Mein Date mit den Sternen - Rotes Leuchten

Bettina Belitz

Mein Date mit den Sternen (Serie) (2)

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Inhalt: Nach ihrer Rückkehr aus England bleibt Joss keine Zeit um durchzuatmen und die Ereignisse zu verdauen. Im Gegenteil hier scheinen sich förmlich die Ereignisse zu überschlagen und ein dramatisches Ausmaß anzunehmen. Nicht nur, dass ihr Wegbegleiter sich an keine Details ihres kosmischen Auftrages und seine Identität erinnern kann, muss sich Joss auch noch mit einer neuen Austauschschülerin herumschlagen. Sally ist zurück, ausgerechnet das Mädchen in das sich Maks unsterblich verliebt hat. Mit im Gepäck die schwarzen Männer, die Maks gefährlich nahe kommen und von den weiteren Auserwählten fehlt noch jede Spur! Wird sie ihren kosmischen Auftrag retten können oder versinkt die Mission im puren Chaos?! Meine Meinung: Bettina Belitz hat es geschafft mit ihrem ersten Band dieser Reihe mich auf eine kosmische, spannende und gefährliche Mission zu entführen und daher freute ich mich tierische auf den zweiten Band. Natürlich waren meine Erwartungen hoch, doch konnte die Autorin diese auch erfüllen? Hier muss ich gestehen, dass ich etwas zweigeteilt bin. Zum einen kam Spannung auf, auch wenn es eher schleichend war, und die Geschichte nahm ungeahnte Wendungen an. Doch um ehrlich zu sein, empfand ich es eher teilweise wie ein Karussell, dass sich stetig im Kreis dreht und ab und an neue Mitreisende aufsteigen lässt. Die Spannung bezog sich für mich eher auf die Findung der weiteren Auserwählten und auf die Grundlagen der Ereignisse aus England, die einige „Schäden“ mitgebracht hat. Zu denen gehören der erinnerungslose Maks und Sally, die ordentlich Chaos in Joss leben gebracht hat. Aber da endete es auch… Erst gegen Ende hin kamen neue Details und interessante Aspekte zum Vorschein, auf denen man in der Handlung schon hätte aufbauen können, denn der Zeitpunkt für die „Enthüllungen“ finde ich schlecht gewählt, da sie dort nur angerissen werden und keinen Tiefgang erfahren. Natürlich könnte sich die Autorin diese für den dritten Band damit aufheben, aber dafür fehlen sie hier um den dritten Band auch schmackhaft zu machen. Erstaunlich gut wiederum gefiel mir die Entwicklung von Joss. Sie war in diesem Band sehr selbstbewusst, energisch und kampflustig. Auch wenn sie viel mit Drama meistert und ab und an in ihren Liebeskummer verfällt, so hat sie mit ihrem Ziel vor Augen immer etwas, dass sie am Ende aus dem Loch herausholt und aufleben lässt. Ich mag sie sehr und ich denke, dass sie für noch weitere Überraschungen definitiv zu haben sein wird. Schade ist es definitiv, dass hier das Augenmerk eher auf die Dramatik des Lebens als Teenie gelegt wird und die eigentlichen Grundlagen der Handlung eher so beiläufig mitlaufen. Da hab ich mir etwas mehr erhofft. Dennoch muss ich gestehen, dass ich gewiss zum dritten Band greifen werde, denn die Idee mit den Planeten und deren Ausgang finde ich interessant und muss einfach erfahren, wie es mit Joss,Maks, Sally und den anderen Auserwählten weitergehen wird und ob sie den schwarzen Männern ein Schnippchen schlagen werden. ( Hier abzubrechen bringe ich nämlich nicht übers Herz, denn dafür macht mich die Grundidee zu neugierig!) Der Schreibstil ist wieder super flüssig, jung und sehr spritzig. Er lässt ein schnelles vorankommen zu und fesselt den Leser trotz einiger Längen in die Geschichte. Fazit: Obwohl mich dieser Band der „Mein Date mit den Sternen“-Reihe nicht so packen konnte, empfand ich ihn doch als kleiner Zwischenstopp vor dem hoffentlich großen Knall sehr angenehm. Zwar drehten wir uns hier etwas im Kreis und verloren das Ziel aus den Augen, doch mit der letzten Hälfte riss die Autorin das Ruder nochmals rum und weckte mein Interesse mich doch noch in Band drei stürzen zu wollen.

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Der Einstieg in diesen zweiten Band fällt einem leicht, da eine kurze Zusammenfassung, verflochten in die Story, den Leser noch mal sanft aber ohne langwierig zu werden an die Geschehnisse erinnert. Es wird weiterhin aus der Sicht von Joss, in der Ich-Perspektive, erzählt. So kann man sich auch weiterhin gut in die Protagonistin hineinversetzen. Leider zog es sich leider auch hier wieder, bis so wirklich was passiert. Es tauchen neue Charaktere auf und Joss hat alle Hände voll damit zu tun, Maks daran zu erinnern, wer er wirklich ist. Die Leseprobe zu Band 2, am Ende des ersten Buches hat mich jedoch ordentlich irritiert und fand ich schlecht gewählt. Denn diese Szene findet man erst ca. in der Mitte des zweiten Bandes. Somit hat man doch den Leser schon selbst ordentlich gespoilert. Ich habe beim Lesen die ganze Zeit auf diese Szene gewartet, da ich die Hoffnung hatte, dass diese ein wenig mehr Spannung ins Buch bringt. Leider wurde es jedoch erst gegen Ende des Buches etwas aufregender. Vorher plätschert die Handlung leider nur so vor sich dahin. Gelungen fand ich die Wandlung, die Joss durchmacht. Sie wird zusehends selbstewusster, was mir gut gefallen hat. Der Schreibstil ist weiterhin flüssig und gut zu lesen. Die Schriftgröße ist dem empfohlenen Lesealter angemessen auch etwas größer, so dass man auch diesen Band recht schnell lesen kann. Die optische Gestaltung dieser Reihe gefällt mit ganz besonders gut. Ich mag die zusätzlichen Highlights im inneren des Buches, ie Grafiken zu Beginn der Kapitel. Auch das Cover ist für mich stimmig und passt zur Zielgruppe. Inhaltlich könnte es für mich etwas rascher voran schreiten, aber vielleicht liegt dies auch an meinem fortgschrittenen Alter ;) Das Thema Astrologie/Astronomie und der mythische und mystische Touch gefällt mir weiterhin gut. Leider habe ich diesen Band schwächer als Band 1 empfunden und vergebe daher nur 3 Pfoten. Ich habe die Hoffnung, dass es im nächsten Band wieder etwas rasanter zugeht.

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"Mein Date mit den Sternen 2 - Rotes Leuchten" erhält von mir solide 3,5 von 5 Herzen. Im zweiten Band der Jugendbuch-Serie muss die aufgeweckte Joss wieder Stärke und Durchhaltevermögen beweisen und sich auf der Suche nach weiteren Auserwählten machen. Leider konnten mich die übrigen Charakter und der Fortgang der "Weltrettungsmission" nicht überzeugen. Die Geschichte schreitet nur langsam voran und die anderen Charaktere stehen sich gegenseitig eher im Weg statt zusammenzuarbeiten. Story ♥♥♥,♥/5 Charaktere ♥♥♥♥/5 Gefühle ♥♥♥,♥/5 Spannung ♥♥♥,♥/5 Schreibstil ♥♥♥♥/5 Ende ♥♥♥/5 Der zweite Band beginnt mit einer kurzen, detailreichen Zusammenfassung des ersten Bandes, der mir außerordentlich gut gefallen hat. Joss erinnert sich an die letzten ereignisreichen Tage zurück und der Start des zweiten Bandes "Rotes Leuchten" ist somit sehr angenehm für den Leser. Joss und Maks haben auf der Belohungsfahrt nach England endlich die dritte Auserwählte für ihre "Weltrettungsmission" gefunden: die süße Sally von der Venus. Maks hat sich bis über beide Ohren in das attraktive Mädchen verliebt, bis die schwarzen Männer plötzlich auftauchen und sein Gedächtnis mitsamt der wichtigen Mission auslöschen. Zurück in der Heimat verzweifelt Joss an der Situation. Ihr Schwarm Maks ist für die Mission völlig nutzlos und hat womöglich Gefühle für eine anderes Mädchen entwickelt. Zusätzlich tauchen die bedrohlichen Männer in schwarzen Anzügen wieder auf! Joss kann sich nicht besser helfen und alles wächst ihr über den Kopf! Als Konsequenz für den nächtlichen Ausflug während der Belohnungsfahrt muss Joss dann auch noch Julius, einen unheimlichen Schüler mit Handicap, Gesellschaft in der Schule leisten. Die Mission droht zu scheitern... Die ersten Kapitel haben unglaublich viel Spaß gemacht! Wenn man im ersten Band die tüchtige Joss und ihren Leidensgenossen Maks ins Herz geschlossen hat, freut man sich sehr auf das Wiedersehen der beiden Protagonisten. Joss ist wieder auf ihre eigene Art ungewollt amüsant und nimmt die Mission sehr ernst. Es gab wieder einige Lacher, aber vor allem Frustration. Die Geschichte entwickelt sich in diesem Band äußerst langsam und konzentriert sich stark auf den Gedächtnisverlust von Joss´ Schwarms, der sich bis zur Hälfte des Romans hinzieht. Maks hat mich in diesem Band etwas enttäuscht, da er angesichts seiner Gedächtnislücke nicht viel machen kann und die Stimmung herunterzieht. Nicht nur die zielstrebige Joss verliert langsam die Geduld mit ihm. Sie muss die Mission in diesem Band gefühlt ganz allein fortsetzen, denn auch Sally kommt meiner Meinung viel zu spät zur chaotischen Gruppe. Über Sally und ihren Charakter erfahren wir nur spärliche Informationen. Sie ist oft schrill, ständig unkonzentriert und scheint überhaupt nichts von der Gesamtsituation mitzukriegen. Auch Julius kann als neuer Charakter keinen neuen Schwung in die Geschichte bringen. Er bleibt er still, unscheinbar und insgesamt hat er eher für Verwirrung gesorgt. Joss verhält sich aufgrund seines Handicaps äußerst kindisch und unhöflich - völlig unverständlich für mich. Was mich wiederum begeistern konnte, ist die Charakterentwicklung der Protagonisten. Joss und Maks wirken im Vergleich zum ersten Band viel erwachsener und reifer. Liebe liegt in der Luft und spielt in diesem Band eine große Rolle. Es gibt zahlreiche süße und emotionale Momente, die ich genossen habe. Der Schreibstil von Bettina Belitz ist wieder angenehm flüssig und unkompliziert. Die Pubertät ist für jeden Teenager eine Hürde und es macht so viel Spaß, Joss und ihre Begleiter dabei zu begleiten. Mit Humor und viel Hysterie erleben wir, wie die aufgeweckte Joss und Testosteron-Maks sich sowohl äußerlich als auch emotional verändern. In Bezug auf die schwarzen Männer, erfahren wir wichtige Details, die spannend und rasant erzählt werden. Dabei bleibt meiner Meinung die Mission an sich völlig auf der Strecke und wird kaum fortgeführt.

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Die Fortsetzung beginnt damit, dass Joss die Konsequenzen für den nächtlichen Ausflug während der Belohnungsfahrt nach England tragen muss. Nach langem Hin und Her, weil niemand glauben kann, dass die brave Joss einen derartigen Regelverstoß begehen könnte, wird das Strafmaß festgelegt. Joss muss fortan ihre Mittagspause mit Julius verbringen, der im Rollstuhl sitzt. Doch Joss‘ Sorgen sind weitaus größer. Die Schwarzen Männer haben Maks‘ Erinnerung gelöscht, sodass er sich nicht an seine Herkunft vom Mars erinnern kann. Mindestens zwei Drittel des Buches befassen sich mit Joss‘ Bemühungen, diese Erinnerungen zurückzubringen. Kaum hat sie das geschafft, verliert er zwei Seiten später wieder jegliche Erinnerungen. Spätestens ab da ist man als Leser schon etwas arg gefrustet. Denn die Handlung schreitet in diesem zweiten Teil wirklich quälend langsam voran. Es werden auch immer wieder dieselben Szenen beschrieben: bei Joss zu Hause, in der Schule beim Mittagessen oder Maks, der in seinem Garten den Holzfäller gibt. Ich empfand auch Joss als anstrengenden Charakter. Sie hetzt zwischen diesen drei Schauplätzen hin und her und will krampfhaft Maks‘ Erinnerungen zurückbringen. Sie erteilt harsche Befehle, was er zu tun hat, weil nur sie als Auserwählte den Überblick hat. Sie ist so gestresst von ihrem kosmischen Auftrag, dass es einen mit stresst. Dabei ist noch nicht einmal klar, was dieser kosmische Auftrag eigentlich ist. Der zweite Band wartet mit relativ wenig neuen Erkenntnissen auf. Erst auf den letzten Seiten wird es spannend und die Geschichte fängt an, ihr Potenzial zu entfalten. Leider zu spät und leider zu wenig für Fans der Reihe.

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