Leserstimmen zu
Möwenherz

Karen Bojsen

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Letzten Sommer bin ich mit Ebba und Jona an die Nordsee gefahren und habe dort ein paar Wochen mit ihnen verbracht. Ich erinnere mich an den Geruch von Meer und Salz, an das gemütliche Haus in Emilienkoog und die leckere Himbeermarmelade… Tatsächlich kommt es mir nicht so vor, als hätte ich dieses Buch ausschließlich gelesen, viel mehr habe ich es tatsächlich erlebt. Karen Bojsen hat es geschafft, in Möwenherz Protagonisten zu erschaffen, die so authentisch wirken, dass sie einem fast lebendig vorkommen. Ebba und Jona sind keine nullachtfünfzehn Charaktere, die man so in diversen anderen Belletristik Romanen schon angetroffen hat, sie sind wirklich einzigartig. Deswegen hatte ich auch große Freude, das Buch zu lesen und speziell für die Sommermonate, war es die perfekte Lektüre. Dazu kommt, dass man eine Menge über Wale und den historischen Walfang lernt, was ein weiteres Highlight für mich war, da ich mich sehr für diese wunderbaren Tiere interessiere. An vielen Stellen habe ich Vermutungen angestellt, wie die Geschichte wohl ausgehen wird, wurde am Ende aber dennoch überrascht. Der Verlauf der Handlung war nicht vorhersehbar und auch, wenn in den letzten Kapiteln alles ein wenig drunter und drüber und kreuz und quer ging, ergab letztendlich alles einen Sinn. Fazit Ich würde Möwenherz jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer entspannende und rundum schöne Sommergeschichte ist und dabei nicht auf originelle Protagonisten verzichten möchte.

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*Inhalt* Das Leben läuft nicht immer in geraden Bahnen. Das erfährt Ebba gerade. Eigentlich reist sie mit dem Stargeiger Jona Bennett, sie ist so eine Art Mädchen für Alles für ihn. Als ihre Oma stirbt und ihr ein Kapitänshaus in Emilienkoog hinterlässt, kommt ihr das ziemlich ungelegen. Doch dann kann Jona auf einmal nicht mehr spielen und muss eine Zwangspause einlegen, was liegt da näher, als diese an der Nordsee im Kapitänshaus zu verbringen, wo keiner Jona kennt. Gesagt, getan… beide reisen an die Nordsee. Zufällig ist auch Ebbas große Liebe Finn auf den Weg nach Emilienkoog. Aber im Leben gibt es keine Zufälle… *Meine Meinung* "Möwenherz" von Karen Bojsen ist ein wunderbarer Roman über das Leben, dem Abschiednehmen aber auch dem Neuanfang. Durch den tollen Schreibstil der Autorin bin ich schnell in die Geschichte gekommen und mochte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven geschrieben, Ebba, Jona und Finn. Mit einfühlsamen Worten beschreibt die Autorin deren Wünsche, Ängste und Sehnsüchte. Jeder der drei trägt etwas mit sich rum, was so nach und nach an die Oberfläche will. Zum Ende wird auch klar, was es mit dem Möwenherz auf sich hat. Die Charaktere sind lebendig und nicht nur sympathisch. Jona ist am Anfang sehr arrogant und überheblich, aber so nach und nach lässt uns die Autorin hinter seine Fassade blicken und seine Sympathien steigen. Und auch Finn entwickelt sich positiv in diesem Roman, von einem oberflächigen Frauenhelden Gut gefallen haben mir die Landschaftsbeschreibungen, denn ich liebe die Gegend an der nordfriesischen Nordsee. *Fazit* Ein gut gelungener Sommerroman, er ist nicht nur leicht und locker, sondern auch nachdenklich und melancholisch. Von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Als persönliche Assistentin des berühmten Geigers Jona Benett lebt Ebba Koenig ein Leben auf der Überholspur. Ein Termin jagt den nächsten rund um den Globus. Wer Ebba kennenlernt vermutet nicht, dass sie die schönsten Tage ihrer Kindheit im beschaulichen Emilienkoog an der Nordsee verbracht hat und das Leben dort geliebt hat. Aber wie das Leben so spielt, nimmt alles eine rapide Wendung. Jona bekommt kurz vorm Abflug von Amsterdam nach New York eine Panikattacke und beide cancel ihren Flug. Als Ebba dann auch noch erfährt, dass ihre Großmutter überraschend gestorben ist und sie sich um die Beerdigung kümmern soll, entschließen sich die beiden sich eine Auszeit am Meer zu genehmigen. Zeitgleich im fernen München arbeitet Ebbas Freund aus Kindertagen Finn als Kardiologe. Bei seiner letzten OP vor seinem Urlaub meint er eine Stimme zu hören und diese Eingebung lässt ihn nicht mehr los. Ebenso spontan wie Ebba beschließt auch er sich dazu mal wieder nach Emilienkoog zu fahren und seine Verwandten und alte Freunde zu besuchen. Beide haben sich seit knapp 20 Jahren aus den Augen verloren auf Grund eines riesigen Verlustes und begeben sich gleichzeitig auf eine Reise ihn ihre Vergangenheit. Fazit Angefragt hatte ich das Buch, weil ich mir eine leichte Sommerlektüre vorgestellt habe. Jetzt habe ich es Mitten im Winter gelesen und muss sagen, dass es in diese Jahreszeit auf Grund seiner Thematik viel besser passt. Alle drei Hauptcharaktere tragen ein beeindruckendes Paket aus Problemen und Erfahrungen mit sich rum, dass das erwartete leichte Sommergefühl gar nicht zustanden kommen kann. Aber gerade wegen diesen komplexen Charakteren hat mir das Buch so gut gefallen. Man wünscht sich, dass Ebba Jona durch ihre Liebe erden und aus seiner Depression retten kann, aber gleichzeitig wünscht man sich das Happy End für Finn und Ebba, die sich seit ihrer Kindheit lieben und schon so viel miteinander durchgestanden haben. Das ganze ist wunderbar in eine urige, friesische Umgebung eingebettet mit "typischen" Küstenbewohnern, die man aber ebenso schnell ins Herz schließt wie Ebba, Jona und Finn. Eine wirkliche Leseempfehlung von mir ohne Kritikpunkte für jeden, der eine Mischung aus Küstenromantik, Seemannsgarn und persönlichen Schicksalen mag.

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Für Nordseefans

Von: Bücherfan

12.12.2018

Ebba, aufgewachsen in Emilienkoog und jetzt persönliche Assistentin des Stargeigers Jona, erfährt, dass ihre Gr4oßmutter verstorben ist. Als ausgerechnet zur selben Zeit Jona seine Tournee wegen Burnout abbricht, fahren sie gemeinsam nach Emilienkoog zur Beerdigung von Ebbas Großmutter. Ebba erfährt, dass sie das Haus ihrer Großmutter, welches ein Museum beherbergt, geerbt hat. Auch Finn, Herzchirurg aus München und Jugendfreund Ebbas kehrt nach langer Zeit zurück nach Emilienkoog. Dort holen ihn die Erinnerungen ein, an seine Kindheit und Jugend und seine besondere Beziehung damals zu Ebba. Auch Ebba quälen ungesagte Dinge der Vergangenheit. Nur durch die Hilfe alter Freunde gelingt es allen, ihr Leben neu zu ordnen. Alles in allem ein gutes Buch mit schönen Beschreibungen der Charakteren, der Landschaft und des Meeres, einzig der etwas zu kurz gekommene Schluss hat mich nicht überzeugt.

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Spannend bis zur letzten Seite

Von: Erdmaennchen81

02.12.2018

Das Buch Möwenherz ist eine sehr schöne Urlaubslektüre. Man erfährt unter anderem sehr viel über Wale die in der Nordsee gestrandet sind. Das Buch handelt über die Hauptperson Ebba die nach dem Tod ihrer Großmutter nach Emilienkoog kommt. Dort trifft sie ihre Jugendliebe wieder.

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An dem Buch stach mir sofort das Atemberaubend schöne Cover in die Augen. Es ist schön Sommerlich, verrät auch schon einiges über die Story (es geht etwas um Walfang und um das Meer) aber auch nicht zu viel. Und es versprüht so viel Lust auf einen Strandspaziergang oder einfach nur auf einen schönen Tag am Meer, an einem schönen Sonnigen Sommertag. Den Schreibstil der Autorin fand ich auch unheimlich gut. Mir gefiel besonders gut, dass Sie nicht lange brauchte um die Story auf den Punkt zu bringen. Das Buch fängt direkt in den ersten 10 Seiten mit dem Tod von Ebbas Großmutter an. Bei den meisten Einzelbänden die ich lese, dauert es mir meistens zu lange bis der Autor oder die Autorin die Story so leitet, dass es zum Stamm der Geschichte kommt. Und das gefiel mir hier halt. Schön alles auf den Punkt gebracht, kein reden um den heißen Brei. Die Protagonisten fand ich auch ganz gut. Zwar waren sie mir von Zeit zu Zeit etwas zu Oberflächlich. Ganz besonders Jona gefiel mir nicht. Er war so der Stereotypische unglückliche Musiker- Nur am Saufen. Und ganz besonders ihn könnte man noch etwas vertiefen. Aber sonst ging es. Einen wie in anderen Büchern oftmals vorhanden Plot-twist wo man sich denkt „Oh What the Fuck“- beim Lesen gab es nicht. Die Story verlief für mich etwas Monoton und hatte sehr schwache Stimmungskurven Erhebungen. Deswegen gebe ich dem Buch 3,5 von 5 (Bücher)-Würmchen und kann es euch schon empfehlen, wenn man am Strand sitzt und eine kurze aber dennoch schöne Geschichte lesen möchte. Vielen Dank fürs Lesen!

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Hat nicht zu mir gepasst

Von: Meerschwesta

21.10.2018

Das Covers des Buches und auch der Klappentext hatten mich eigentlich überzeugt. Nach den ersten 100 Seiten habe ich dann gemerkt, dass die Charaktere und hoch zu dieser Zeit nicht zusammen passen. Den Schreibstift fand ich aber eigentlich recht gut. Vielleicht bekommt das Buch im nächsten Jahr nochmal eine neue Chance, da ich glaube dass es nicht an der Story sondern an mir liegt dass es gerade einfach nicht passt.

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Möwenherz ist disharmonisch

Von: angela.able

18.10.2018

Ebba ist die einsame und gestresst persönliche Assistentin von Jona dem Stargeiger, sie erträgt seine Launen und bügelt seine Fehler glatt. Zuerst hat man den Eindruck einer Mutter-Sohn-Beziehung. Jona jettet als gefeierter Stargeiger um die Welt, aber nun ist er ausgebrannt und leidet, weil ihm die Musik abhandengekommen ist. Er benimmt sich wie ein verwöhntes Kind und fängt mit Ebba aus Langeweile eine Affäre an. Finn ist ein erfolgreicher Herzchirurg in München, der nach Jahren feststellt, dass er sich eigentlich doch etwas anderes wünscht. Als Ebba das Erbe ihrer Großmutter abwickelt, treffen alle aufeinander. Schön war der Handlungsort und die Neben-Geschichte über den hölzernen Engel, die Galionsfigur. "Möwenherz" Mit dem Schreibstil wurde ich nicht richtig warm und ich fand die Personen unsympathisch. Der Perspektivwechsel zwischen Ebba, Jona und Finn war wie bei Sturm auf hoher See, man wurde immer hin und hergeworfen und der Lesefluss gestört. Das Ende wurde leider nur kurz hingeklatscht.

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