Leserstimmen zu
Möwenherz

Karen Bojsen

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Für Nordseefans

Von: Bücherfan

12.12.2018

Ebba, aufgewachsen in Emilienkoog und jetzt persönliche Assistentin des Stargeigers Jona, erfährt, dass ihre Gr4oßmutter verstorben ist. Als ausgerechnet zur selben Zeit Jona seine Tournee wegen Burnout abbricht, fahren sie gemeinsam nach Emilienkoog zur Beerdigung von Ebbas Großmutter. Ebba erfährt, dass sie das Haus ihrer Großmutter, welches ein Museum beherbergt, geerbt hat. Auch Finn, Herzchirurg aus München und Jugendfreund Ebbas kehrt nach langer Zeit zurück nach Emilienkoog. Dort holen ihn die Erinnerungen ein, an seine Kindheit und Jugend und seine besondere Beziehung damals zu Ebba. Auch Ebba quälen ungesagte Dinge der Vergangenheit. Nur durch die Hilfe alter Freunde gelingt es allen, ihr Leben neu zu ordnen. Alles in allem ein gutes Buch mit schönen Beschreibungen der Charakteren, der Landschaft und des Meeres, einzig der etwas zu kurz gekommene Schluss hat mich nicht überzeugt.

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Inhalt: Ebba ist die persönliche Assistentin des Stargeigers Jona Bennett. Zusammen reisen von Termin zu Termin um die ganze Welt. Doch Jona ist ausgebrannt und braucht dringend eine Pause. Kurzentschlossen nimmt Ebba Jona mit an die Nordseeküste zur Beerdigung ihrer Großmutter und in das alte Kapitänshaus, das Ebba geerbt hat - und eigentlich nicht haben will. Unverhofft trifft Ebba Finn, ihre Liebe aus Kindertagen. Denn auch Finn ist ganz spontan an die Nordsee gereist. Meine Meinung: Die Geschichte „Möwenherz“ wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Von Ebba, Jona und Finn. Zuerst hat mich gestört, dass Jona in dem Buch eine relativ große Rolle spielt, denn ich fand ihn ziemlich arrogant. Allerdings wurde er mir immer sympathischer. Finn mochte ich von Anfang an, nur mit Ebba konnte ich bis zum Schluss nicht richtig warmwerden. Alle drei haben noch etwas aufzuarbeiten. Die Bewohner des kleinen Örtchens Emilienkoog (leider ist der Ort fiktiv) und auch der Hund Otto sind warmherzig und liebenswert beschrieben. Eigentlich sogar liebenswerter als die Protagonisten. Eingebunden in die Geschichte gibt es noch einige interessante Informationen über Wale, das Walsterben an den Küsten und den früheren Walfang. Gut gefallen hat mir, dass der Titel „Möwenherz“ durchaus seine Berechtigung hat. Das Ende kommt ziemlich plötzlich und konstruiert und ist mir einfach zu viel „heile Welt“. Trotz einiger positiver Aspekte konnte mich die Handlung leider nicht komplett fesseln, doch durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil von Karen Bojsen ist das Buch eine leichte Lektüre für zwischendurch. Von mir gibt es 3 1/2 Sterne.

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Möwenherz

Von: Katze1005

02.09.2018

Ebba erbt das Haus ihrer Großmutter an der Nordseeküste. Sie reist kurzerhand mit dem Stargeiger Jona, für den sie als Assistentin arbeitet, in das alte Kapitänshaus mit Museum. Als beide sich etwas näher kommen, taucht unerwartet Ebbas Freund aus Kindertagen auf. Es ist eine schöne Sommergeschichte, bei der man sich wünscht, dort zu sein. Bis zum Schluß bleibt es spannend, weil man nicht weiß, wie sich Ebba am Ende entscheiden wird.

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Eigentlich will Ebba das Erbe ihrer Großmutter nicht antreten. Sie reist mit dem Stargeiger Jona Bennett um die Welt, wie soll dazu ein altes Kapitänshaus samt Museum passen? Doch unerwartet muss auch Jona sein rastloses Leben ändern, und so landen die beiden an der Nordseeküste statt in New York. Während Ebba versucht, vor einer alten Schuld davonzulaufen, stellt Jona das Museum auf den Kopf – und ihr Herz auf die Probe. Denn da ist auch noch Finn, Ebbas große Liebe aus Kindertagen, dem sie unverhofft in diesem langen Sommer am Meer wiederbegegnet … Die Rückkehr in die alte Heimat stellt Ebba vor eine schwere Entscheidung. Ich bin kein Freund von Storys die aus der Sicht der jeweiligen Protagonisten erzählt werden. Es stört mich im Lesefluss. Bei diesem Sommerschmöker ist es recht kurzweilig, die Story schnell verstanden. Karen Bojsen ist das Pseudonym der Hamburger Autorin Katrin Burseg. Wer große Gefühle mag und bei dem nach dem Sommerurlaub die Sehnsucht nach der Nordsee wieder wächst, kann es sich mit dieser netten Geschichte bequem auf der Couch oder im Lesesessel gemütlich machen.

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Urlaubslektüre

Von: mokey

28.08.2018

Herz und Schmerz liegen dicht beieinander. Ideale Urlaubslektüre für alle, die an der Nord- oder Ostsee Urlaub machen oder sich so fühlen wollen, als wären sie da. Man fühlt richtig die Meerluft und hört die Möwen. Mir hat das Buch eigentlich ganz gut gefallen. "Eigentlich" weil es anfangs sehr lange dauert, bis die Geschichte losgeht und es dafür am Ende zu schnell geht. Also entweder hätten es am Ende mehr Seiten oder am Anfang weniger sein können. Die Geschichte an sich ist aber schön.

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Ich habe das Buch in wenigen Stunden "ausgelesen". Schön zu lesen, nette Geschichte mit erhofftem Happy-End. Man fühlt sich versetzt in die Welt, in der das Buch spielt. Berühmter Geiger (ich hatte immer David Garret vor Augen), die Nordsee mit den gestrandeten Walen, die Welt der Fischer und Menschen, alles ist sehr gut beschrieben und ich fühlte mich wie in einer anderen Welt (ich wohne im Elztal im Schwarzwald ohne Meer, ohne Dünen etc.). Das Buch ist gut geschrieben und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin. Vielen Dank, dass ich das Buch "probelesen" durfte. Ich werde es gleich an eine buchgegeisterte Freundin weitergeben.

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Inhalt: In "Möwenherz" geht es um Ebba, Jona und Finn. Ebba ist die persönliche Assistentin von Stargeiger Jona, dem gerade ein bisschen die Nerven durchgehen und der mal eine Pause vom Geigespielen braucht. Nachdem Ebbas Großmutter stirbt, ändern sie die Konzertpläne und fahren nach Emilienkoog (ein kleines Dorf an der Nordsee bei Husum) zur Beerdigung. Nach langer Zeit ist es nicht nur Ebbas erster Besuch im kleinen Nordseedorf, auch Finn folgt einer spontanen Eingebung und macht sich aus München auf in die Heimat. Ebba und Finn haben sich seit 20 Jahren nicht gesehen. Zur gleichen Zeit werden drei Pottwale an den Strand angespült. Meine Meinung: Mir hat die Geschichte insgesamt wirklich gut gefallen. Obwohl ich das Cover doch recht kitschig fand, war die Geschichte nicht so kitschig geschrieben. Mir hat der Schreibstil gefallen, der locker und gut zu lesen war. Auch die Charaktere fand ich überwiegend super sympathisch. Vor allem Finn mochte ich von Anfang an. Ebba war mir auch sympathisch, nur Jona war mir teilweise suspekt und ich konnte nicht mit allen seinen Handlungen etwas anfangen, aber zum Ende hin fand ich ihn wieder netter. Und auch die anderen Figuren waren zum Teil echt super witzig. Manchmal war mir das aber alles ein bisschen zu sehr in der Vergangenheit der Figuren verankert und teilweise gab es echt komische Konflikte, nur weil niemand miteinander gesprochen hat. Gefallen haben mir aber die Geschichten rund um die Wale. Was mir so ein bisschen gefehlt hat, waren teilweise Gespräche, die nur angedeutet wurden. So hatten gewisse Situationen nicht so richtig viel Tiefgang, was ich sehr schade finde, weil das leicht sehr viel besser hätte gemacht werden können. Oder manchmal wurden Situationen angedeutet, die aber nie weitergeführt wurden und wo ich mir noch mehr zu gewünscht hätte. Mir ging es zum Beispiel so beim klärenden Gespräch von Finn und seinem Vater, was nur angesprochen wurde, aber nicht näher beschrieben wurde oder nach dem Gespräch von Finn und dem Reporter über Walfänger, dass der Reporter so schnell nachgelassen hat und nicht mehr weitergebohrt hat. Ich hätte damit gerechnet, dass er noch einmal bei Ebba auftaucht und für Unruhe sorgt. Andere Erzählstränge aber haben mir richtig gut gefallen und ich war teilweise auch überrascht vom Verlauf. Insgesamt ein lesenswertes Buch für zwischendurch und perfekt für den Sommer. Vor allem den Urlaub auf Balkonien kann das Buch so versüßen, man hat fast das Gefühl an der Nordsee im Urlaub zu sein!

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Ebba und Finn stecken gerade beide mitten in ihren erfolgreichen Karrieren und hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr zueinander, als ein vor der Nordseeküste gestrandeter Wal sie an den Schauplätzen ihrer Kindheit wieder zusammenführt. Der Wal und der Tod von Ebbas Großmutter. Für Ebba steht außer Frage, das Erbe so schnell wie möglich loszuwerden, um diesen Ort mit all seinen guten und schlechten Erinnerungen endgültig hinter sich lassen zu können. Finn hingegen spürt sofort, dass sein Herz sie nie vergessen hat. Doch zwischen den beiden steht die unüberwindbare Wand der Vergangenheit. Und Jona Bennett, der ausgebrannte Stargeiger, für den Ebba längst mehr ist als nur seine Managerin. Eine verzwickte Liebesgeschichte, eine handvoll Schmerz und eine sommerliche Nordseebrise. Karen Bojsen hat genau die perfekte Mischung gefunden. Trotz Happy End ist das Buch keineswegs kitschig geschrieben, und auch wenn dieses Ende schon ziemlich vorhersehbar ist, kommt die Autorin doch hin und wieder mit kleineren Überraschungen um die Ecke. Der Schreibstil ist jetzt nicht allzu einmalig, doch die Art, wie Gefühlschaos, banale Alltagssituationen und Unmengen an Fachwissen geschickt miteinander verwoben worden sind, ist schon sehr bewundernswert. Bojsen hat sowohl einen Sinn für Humor als auch ein Gespür dafür, wie man emotionale Situationen authentisch schreibt. Noch authentischer wird der Roman durch die vielen realen Stars, die in Zusammenhang mit Jona erwähnt werden und die exakte Dosierung von Handys, Laptops und Internet. Im Kontrast dazu faszinieren die alten Walfängergeschichten und natürlich das sagenumwobene Möwenherz. Mir bliebe nur die Kritik, dass es zum Ende hin vielleicht an einigen Stellen doch etwas zu magisch wird, Ebba anscheinend unheimlich schnell fertig ist mit Trauern und man gar nicht mehr erfährt, was nun eigentlich mit ihrer Mutter ist. Meine Lieblingsszenen waren alle rund um die toten Wale und das erste Zusammentreffen von Finn und Jona. Ein perfektes Sommerbuch – nicht nur für Wal-Interessierte und Musik-Begeisterte.

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