Leserstimmen zu
Möwenherz

Karen Bojsen

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Auch bei diesem Buch hat mich wieder einmal das Cover direkt angesprochen, da es so schön nach Urlaub, Sonne, Strand und Meer aussieht. Der Roman spielt auch an der Nordseeküste und läd die Leser zum träumen ein. Das Buch handelt von 3 Protagonisten Ebba, Jona (Jonas) und Finn. Ich fand es sehr gut von der Autorin, dass sie immer abwechselnd über die drei Perspnen geschrieben hat. In einem Kapitel wurde dann immer aus der Sicht von Finn, Jona oder Ebba geschrieben, so konnte man die Drei sehr gut kennenlernen und sich auch besser in ihre Gedanken hineinversetzen. Die Geschichte beginnt zunächst traurig, da es um die Beerdigung von Ebbas Großmutter Gesa geht. Gesa ist ein paar Tage zuvor direkt neben einem rießigen gestrandeten Pottwal im Watt gestorben, als sie sich diesen genauer ansehen wollte. Da Ebbas Mutter wie so oft wichtigeres zutun hat, bittet sie nun Ebba sich an der Nordsee um alle Formalitäten zu kümmern und alles bezügloch der Beerdigung zu orgnisieren. Doch Ebba, die gerade mit dem Stargeiger Jona Bennet auf dem Weg zu einem wichtigen Konzert ist fühlt sich für ihn verantwortlich und möchte gerade jetzt wo er sich in einem starken Tief befindet für ihn da sein. Außerdem weiß Ebba nicht so richtig ob sie dem Ganzen, was sie an der Nordsee erwartet, auch gewachsen ist. Letztlich entschließt sie sich doch dazu zusammen mit Jona die gestellte Herausforderung anzunehmen. Als die beiden dann am Königshof ankommen hohlt Ebba jedoch die Vergangenheit ein. Als sie dann auch noch das Prunkzimmer betreten muss in dem ihr Großvater seine ganzen Wertvollen Schätze aufbewahrt hat, holt sie alles wieder ein, denn in genau diesem Zimmer ist ihr Großvater vor einigen Jahren gestorben und keiner hat es je wieder betreten. Was das genau für Schätze sind und was mit diesen nun passiert möchte ich hier noch nicht verraten. Wenn das alles nicht schon aufwühlend genug wäre, taucht da plötzlich auch noch Ebbas alte Liebe Finn auf der inzwischen Herzchirurg in München ist. Finn wollte zusammen mit seiner Freundin Julia verreisen als er bereits auf dem Weg zu ihr war hörte er im Radio von einem gestrandeten Pottwal in seiner alten Heimat Emilienkoog. Und kurzer Hand entschloss er sich lieber in die alte Heimat zu fahren. Natürlich fand das seine Freundin gar nicht so toll... Als er dort dann nach über 20 Jahren auf Ebba und deren Freund Jona traf, wusste er nicht wie er sich richtig verhalten soll... Auch Ebba ist jetzt im Zwiespalt mit ihren Gefühlen und weis nicht so Recht was sie tun soll. Und dann plagt sie noch der Gedanke was nun aus dem Königshof und all seinen Schätzen wird... Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und sie fesselt den Leser bis zur letzten Seite! Ich fand dieses Buch auch sehr interessant was die Pottwale betrifft, auch im Nachwort wurde noch einmal genauer die Geschichte um die größten Säugetiere der Welt aufgegriffen, was ich sehr schön fand.

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Ebba reist mit dem berühmten Violinisten Jona Bennett durch die Welt. Als aber ihre Großmutter stirbt reist sie ohne zu zögern an die Nordsee um die Erbschaftsangelegenheiten zu regeln und sich um den Verkauf des Kapitänshauses samt Museum zu kümmern. Jona kommt mit da er sich momentan dem Künstlerleben nicht ganz gewachsen fühlt und er blüht recht schnell an der See auf. Ebba versucht mit ihrer Gefühlswelt klarzukommen und dabei hilft es nicht, dass ausgerechnet Finn vor ihr steht ihrer großen Liebe aus der Kinderzeit. Als ich das Cover des Romans gesehen habe wurde ich sofort neugierig und da auch der Klappentext für mich so Klar als wäre es etwas für mich war ich sehr Neugierig wie das Buch wohl werden würde. Da ich auch noch keinen anderen Roman der Autorin gelesen hatte wußte ich nicht wie es werden würde. Der Einstieg ins Buch ist mir relativ leicht gefallen und ich bin auch recht zügig vorangekommen da ich es einfach nicht erwarten konnte wie es weitergeht. Gut gefallen hat mir auch, dass der Roman auf die drei Erzählstränge von Ebba, Jona und Finn aufgebaut war. Gut fand ich auch, dass die Perspektivwechsel immer zu Beginn eines neuen Kapitels stattfand und es so auch nie verwirrend für den Leser wurde und man der Handlung sehr gut folgen konnte. Auch den Spannungsbogen fand ich sehr gut gespannt und so wurde es nie langweilig beim Lesen, allerdings kam mir das Ende fast schon zu schnell hier hat mir einfach etwas gefehlt. Etwas schmunzeln musste ich als ich bei dem Abschnitt ankam der die Reise von Amsterdam nach Hamburg erzählt hat. Also den Fischerort Volendam als Dorf zu bezeichnen geht ja mal gar nicht. Das Städtchen hat ca. 18.000 Einwohner und ist wirklich einen Besuch wert und von dort kommen auch einige bekannte Musikgruppen. Die Figuren des Romans waren alle sehr detailliert beschrieben und so konnte man sich diese während des Lesens sehr gut vorstellen. Auch wenn Emilienkoog ein fiktiver Ort ist konnte ich mir wirklich alles sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen und ja wer kennt Husum nicht. Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe angenehme Lesestunden mit ihm verbracht. Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne.

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Inhaltsangabe: Ebba ist die Managerin des Stargeigers Jona Bennett, der ein Burn-Out erleidet. Da Ebba gerade auf dem Weg an die Nordseeküste zur Beerdigung ihrer Großmutter ist, nimmt sie Jona kurzerhand mit. Nach der Beerdigung erfährt Ebba, dass sie ein Kapitänshaus samt Museum geerbt hat. Doch wie soll dieses Erbe in ihr unstetes Leben passen? Schließlich will sie weiter mit Jona auf Reisen gehen. Doch Jona kann mit dem Museum durchaus was anfangen. Sofort fühlt er sich an der Nordseeküste sehr wohl und merkt erst dort, dass sein Burn-Out schlimmer als erwartet ist. Doch dann begegnet Ebba Finn, ihrer großen Liebe aus Kindertagen..... Meine Meinung: Karen Bojsen hat einen wunderschönen, sehr flüssigen Schreibstil, der mich von Anfang an in der Geschichte versinken ließ. Sie wird abwechselnd aus der Sicht von Ebba, Jona und Finn erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. So bleibt die Geschichte bis zum Schluß ohne Längen spannend und ich war gespannt, für wen sich Ebba entscheidet. Ich mochte alle drei Hauptprotagonisten sehr gerne, obwohl mir Ebba manchmal sehr hartherzig und selbstmitleidig erschien. Auch Finn erscheint zunächst als Frauenheld und Jona führt ein sehr ausschweifendes Leben im Luxus, doch haben sich für mich alle zu ihrem Vorteil weiterentwickelt. Die Autorin scheint auch sehr Tierlieb zu sein, was bei mir immer einen Extrastern gibt. So hat der Hund Otto mein Herz im Sturm erobert und ich fand gut, dass Karen Bojsen als Hauptthema das weitverbreitete Walsterben behandelt. Ich fühlte mich vom Anfang bis zum Schluß gut unterhalten, vergebe wohlverdiente 5 Sterne und möchte das Buch sehr gerne weiterempfehlen. Ich möchte mich sehr herzlich beim Bloggerportal und beim Diana Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Ebba ist Managerin des erfolgreichen Geigers Jona Benett, mit dem sie um die Welt jettet. Als ihr Großmutter stirb und sie ihr Anwesen samt Heimatmuseum in Emilienkoog an der Nordseeküste erbt und Jona zeitgleich eine Panikattacke auf dem Weg zu seinem nächsten Auftritt erleidet und sich weigert, weitere Termine wahrzunehmen, fahren die beiden gemeinsam in Ebbas friesisches Heimatdorf. Jona sorgt dafür, dass er auf absehbare Zeit nicht mehr auftreten kann und zieht sich in Ebbas geerbtes Museum zurück und frönt dem Alkohol. Finn ist Kardiologe in einem Klinikum in München und wird zwangsbeurlaubt, als er bei einer Operation am offenen Herzen beinahe einen Patienten am Leben gefährdet. Statt wie geplant an den Gardasee zu fahren, zieht es ihn zurück in seine Heimat an die Nordsee, der er aufgrund der Wut auf seinen Vater den Rücken gekehrt hat. Dort trifft er überraschend auf seine Freundin aus Kindertagen Ebba wieder. Der Roman ist aus den drei Perspektiven von Ebba, Jona und Finn erzählt, so dass man allen dreien Protagonisten sehr nahe kommt und ihr Inneres, das aus unterschiedlichsten Gründen aus den Fugen geraten ist, verstehen kann. Während Jona massive Probleme mit dem Erfolgsdruck in der Gegenwart hat und ausgebrannt ist, haben Ebba und Finn mit Ereignissen der Vergangenheit zu kämpfen, die sie nicht verarbeitet haben und mit der sie sich zurück in Emilienkoog konfrontiert sehen. Ebba macht sich Vorwürfe und bedauert, dass sie ihre Großmutter nach dem Tod ihres geliebte Opas Henri nicht mehr besucht hat. Finn macht seinen Vater für den Tod seiner Mutter verantwortlich. In Emilienkoog müssen sich Ebba und Finn den Geistern der Vergangenheit stellen und Jona sich bewusst werden, wie es in der Zukunft beruflich für ihn weitergehen soll. Ebba ist neben dem Trauer um die Großmutter über ihre Gefühle für Jona irritiert. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen, möchte ihn beschützen, ist aber gleichzeitig auch für seine Karriere verantwortlich und muss die Begehrlichkeiten der Plattenfirma und des Tourmanagements befriedigen. Neben den persönlichen Problemen der Protagonisten handelt der Roman aber auch von ökologischen Aspekten, thematisiert den vergangenen Walfang in der Nordsee und die gegenwärtig gestrandeten Pottwale und welchen (negativen) Einfluss der Mensch auf die Natur hat. "Möwenherz" suggeriert aufgrund des fröhlichen Covers einen heiteren Sommerroman, ist jedoch viel vielschichtiger und tiefgründiger als gedacht. Die Beschreibungen der Autorin sind metaphorisch und vor allem aus der Perspektive des Künstlers Jona und seine Empfindungen gegenüber Emma sehr bildhaft. Es ist ein vom Prolog an, in welchem die Großmutter neben dem gestrandeten Wal stirbt, atmosphärischer Roman, der die Gefühle der Charaktere im Fokus hat. Es geht um Erinnerungen und um Freundschaft, um die Liebe zwischen Partnern, aber auch zu Angehörigen, um die Fähigkeit, Verzeihen zu können und um den Mut, einen Neuanfang zu wagen. Mich hat der etwas melancholische, tiefgründige Roman sehr gut unterhalten und neugierig auf die bereits veröffentlichten Romane von Katrin Burseg gemacht, die "Möwenherz" unter ihrem Pseudonym Karen Bojsen geschrieben hat.

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Die Autorin wirft uns gleich mitten ins Geschehen und ich fand das richtig toll, denn schon von Beginn an, hat mir Ebbas Geschichte sehr gut gefallen. Zu Beginn ist eine Art Prolog, der beschreibt, wie Ebbas Großmutter neben einem Wal direkt an der Nordsee stirbt. Dann dürfe wir Ebba kennenlernen, die mit Jona unterwegs ist. Sie ist seine Assistentin, wenn ich das so bezeichnen dürfte, die sich um seine Termine und den korrekten Ablauf kümmert. Jona ist ein weltbekannter Geiger, der eine Art Krise hat und nicht ins Flugzeug steigen will. So machen sich die beiden auf den Weg an die Nordsee um der Beerdigung von Ebbas Oma beizuwohnen. Hier taucht aber auch noch Finn auf. Dieser ist eine Liebe aus vergangenen Tagen. Persönlich hat mir die Geschichte gut gefallen, denn diese ist aus meiner Sicht nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern etwas mehr, denn es wird die Thematik der Wale doch recht interessant beschrieben und auf aktuelle Probleme aufmerksam gemacht. Klar gibt es auch Emotionen und eine Menge an Gefühlen, was ja auch wunderbar schön ist, aber das Buch hat einfach etwas mehr Tiefgang. Die Autorin überrascht aber auch noch mit einigen interessanten Ereignissen, sodass ich ich im gesamten wirklich wunderbar unterhalten gefühlt habe. Die Beziehung zwischen Ebba, Jona und Finn war recht amüsant beschrieben. Ich fand die Entwicklung sehr realistisch dargestellt und es haben mir auch diese Abschnitte sehr gut gefallen, obwohl ich jetzt doch vom Ende etwas überrascht war. Ebba war mir eine wirklich sehr sympathische Hauptprotagonistin. Ich fand sie auf der Stelle interessant und sie machte einen sehr netten Eindruck. Ich fand ihren Umgang mit Jona ganz ansprechend beschrieben, denn wer würde nicht für einen berühmten Menschen arbeiten wollen. Für mich machte sie auch den Eindruck, als hätte sie doch so einiges an Familiensinn. Auch die anderen Charaktere waren wirklich sehr toll beschrieben. Es gab sehr einige interessante Gestalten in diesem Dorf, was auf mich sehr gelungen wirkte. Die Schreibweise der Autorin war sehr leicht und flüssig. Das Buch hat sich sehr flott lesen lassen. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive erzählt, was ich gut gewählt fand, denn so bekommt man als Leser einen wirklich tollen Gesamtüberblick. Das Setting fand ich ja genial. Ich konnte mir diesen Ort und auch die Sache mit dem Wal wunderbar vorstellen. Bin begeistert. Das Cover finde einen tollen Hingucker. Passt wunderbar zur Handlung und macht auf mich einen sehr fröhlichen Eindruck. Zur Autorin: Karen Bojsen ist das Pseudonym der Hamburger Autorin und DELIA-Preisträgerin Katrin Burseg. Sie studierte Literatur und Kunstgeschichte in Kiel und Rom, bevor sie als Journalistin arbeitete. Hamburg ist ihr Sehnsuchtsort, sie lebt mit ihrer Familie im Herzen der Stadt. Quelle: Verlag Fazit: 5 von 5 Sterne. Schöner, gefühlvoller Roman, der zugleich auch richtig interessant ist. Klare Kauf – und Leseempfehlung

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Möwenherz" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Karen Bojsen lese. Die Autorin entführt uns in ihrem Roman an die nordfriesische Küste. Hier dürfen wir eine wunderschöne berührende und aufregende Geschichte erleben. Wir lernen wunderbare Menschen auf Emilienkoog kennen. Der Inhalt: Ebba führt ein aufregendes Leben. Mit dem Stargeiger Jona Bennett reist sie um die ganze Welt und genießt dieses Abenteuer. Ebba liebt ihren Job, was soll sie da mit dem alten Kapitänshaus, das ihr ihre Großmutter vererbt hat? Plötzlich braucht der Stargeiger eine Auszeit und so begleitet er Ebba an die Nordseeküste. Statt in New York vor einer Menschenmenge sein Konzert zu spielen, findet sich Jona plötzlich in Emilienkoog wieder. Jona fühlt sich jedoch in dem alten Kapitänshaus wohl und geht auf Erkundungstour. Und Ebba muss sich den Geistern der Vergangenheit stellen, die sie hier in der alten Heimat unweigerlich einholen. Und plötzlich taucht Finn, Ebbas große Liebe aus Kindertagen auf und eine aufregende Reise in die Vergangenheit beginnt. Die Autorin hat mich mit ihrem tollen Schreibstil von Anfang an begeistert. Und ich fand mich sofort mittendrin in der Geschichte, die abwechselnd aus der Sicht von Ebba, Jona und Finn erzählt wird. Und dies gibt dem Ganzen einen ganz besonderen Reiz. Denn es ist hochinteressant, wie die Ereignisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden. In dem Kapitänshaus und dem außergewöhnlichen Museum habe ich mich sofort wohlgefühlt. Man hat das Gefühl eine Zeitreise zu machen. Ich bin eingetaucht, in die Geschichte um den Walfang und fand des alles hochinteressant, aber auch erschreckend. Aber nun zu unseren Protagonisten. Da ist die quirrlige Ebba, die nicht zur Ruhe kommt. Das Leben an der Seite des Stargeigers fordert auch einiges von ihr. So ist sie nicht nur für Termine und alle Abläufe zuständig, sie kümmert sich auch um den Menschen Jona. Auch diesen scheint etwas zu belasten. Man merkt direkt, wie an der Nordseeküste eine Verwandlung mit ihm vorgeht. Und dann ist da noch Finn, Ebbas Jugendliebe, der inzwischen auch Karriere gemacht hat und der aber auch eine Last auf seinen Schulter trägt. Aber irgendwie scheint das Klima an der Nordsee- die ich mir übrigens bildlich vorstellen kann, aufgrund der herrlichen Landschaftsbeschreibungen, einen besonderen Einfluss auf die Menschen zu haben. Und Emilienkoog ist für mich sowieso ein ganz besonderer Ort mit ganz besonderen Menschen. Ein herrlicher Sommer-Sonne-Gute-Laune-Roman für unterhaltsame Lesestunden. Das Cover ist ja auch ein echter Hingucker, es versprüht Sommerfeeling. Mich hat die Autorin von der ersten bis zur letzten Seite mit ihrer wunderschönen Geschichte begeistert. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich jetzt schon auf ihren nächsten Roman.

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Grins....Rückblick, Rückschau oder wie man es auch immer nennen will.... Tendenzen dazu habe ich auch und deshalb findet meine neue Sommerlektüre „Möwenherz“ von Karen Bojsen bestimmt so schnell einen Platz in meinem großen Herz. Das Cover mit maritimen Motiven ist ansprechend in pastelligen Farben und einer passenden Schrift gewählt. Der Klappentext macht neugierig und zack liege ich mit dem Buch in meinem neuen Teakholz-Deckchair und lasse mich in den Bann ziehen. Gemütlich im Windschatten lese ich Seite um Seite und fühle mich gut unterhalten. Die Protagonisten sind gut gewählt und liebevoll beschrieben, dadurch wirken sie besonders „echt“ und auch irgendwie „lebendig“. Ich liebe und leide wie immer mit, besonders da es auch noch um Musik und Heimatverbundenheit geht. Dafür habe ich einen stillen Faible, wie für Familiengeheimnisse, aber das wisst ihr ja schon längst, wenn ihr meine Rezensionen regelmäßig lest. Und Irrungen und Wirrungen sind auch in diesem Roman nicht zu knapp. Tot, Erbe, Stargeiger- Welt, Heimat – Jugendliebe, mal knapp auf den Punkt gebracht. Ich bin hin und her gerissen. Will wissen, für wen Ebba sich entscheidet. Zum Glück bekomme ich meine Antworten. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, informativ und sehr, sehr spannend. Das Buch hat Tiefgang und ist doch zugleich eine leichte Sommerlektüre. Und es wirkt nach, soviel sei verraten. Denn nachdem ich es beendet habe, habe ich mich noch einige Zeit mit den Protagonisten gedanklich beschäftigt. Aber lest bitte selber, vielleicht geht es euch da auch so! Ein Sommer zwischen Himmel und Meer... Inhalt: Eigentlich will Ebba das Erbe ihrer Großmutter nicht antreten. Sie reist mit dem Stargeiger Jona Bennett um die Welt, wie soll dazu ein altes Kapitänshaus samt Museum passen? Doch unerwartet muss auch Jona sein rastloses Leben ändern, und so landen die beiden an der Nordseeküste statt in New York. Während Ebba versucht, vor einer alten Schuld davonzulaufen, stellt Jona das Museum auf den Kopf – und ihr Herz auf die Probe. Denn da ist auch noch Finn, Ebbas große Liebe aus Kindertagen, dem sie unverhofft in diesem langen Sommer am Meer wiederbegegnet … Die Autorin: Karen Bojsen ist das Pseudonym der Hamburger Autorin und DELIA-Preisträgerin Katrin Burseg. Sie studierte Literatur und Kunstgeschichte in Kiel und Rom, bevor sie als Journalistin arbeitete. Hamburg ist ihr Sehnsuchtsort, sie lebt mit ihrer Familie im Herzen der Stadt. Weitere Bücher: Liebe ist ein Haus mit vielen Zimmern, In einem anderen Licht, Das Königsmal, Der Sternengarten, Die Rebellin des Papstes, Der Moment uvw. Fazit: 5***** Der Roman „Möwenherz“ ist im DIANA Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 384 Seiten und kostet 9,99 Euro.

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Eine tolle Geschichte mit Tiefgang, die zum Nachdenken anregt, aber auch unterhält. Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil. Leicht, flüssig und bildlich. Man konnte sich alles sehr gut vor Augen führen. Die Charaktere sind sehr sympathisch und wirken sehr lebendig, da jeder so seine Macken hat. Was ich persönlich sehr schön fand, dass man sich sehr gut in die Protagonisten reinversetzen kann, da die Autorin aus den Sichtweisen der drei Hauptcharaktere erzählt. Man bekommt daher viel mehr Hintergründe mit. Absolut toll. Zudem hat sie in ihrer wundervollen Geschichte, ein wirklich schlimmes Thema mit eingebracht, den Walfang, so wie die Müllkatastrophe im Meer. Welches sehr gut eingearbeitet ist und einen wirklich zum Nachdenken anregt. Mir fiel es sehr schwer das Buch zur Seite zu legen, da die Spannung sehr gut gehalten wird und man einfach in die Geschichte gezogen wird. Da ich eine klare Leseempfehlung aussprechen kann, vergebe ich auch sehr gerne 5 von 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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