Leserstimmen zu
Am Ende das Glück der Welt

Sophia Bergmann

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Ellen wurde von ihrem Mann mit einer Frau betrogen, die ihre Tochter sein könnte. Sie steht vor den Trümmern ihres Lebens und fragt sich unentwegt, ab wann sie hätte merken müssen, dass sie Richard nicht mehr vertrauen kann. Beim Aufräumen des gemeinsamen Hauses findet sie das "Ja-heirate-ihn-Buch", das sie von ihm zur Verlobung geschenkt bekommen hat. Darin hat er Postkarten von seinen Freunden aus aller Welt binden lassen auf denen diese einen Grund genannt haben warum Ellen Richard heiraten sollte. Gleichzeitig war es auch ein Gutschein für eine Weltreise, die niemals stattgefunden hat. Enttäuscht beschließt sie diese Reise jetzt alleine zu machen und begibt sich auf den Weg, um die Menschen zu treffen, die einst so von ihrer Beziehung zu Richard überzeugt waren. Dabei trifft sie Menschen und erlebt Dinge, die ihr bisheriges Weltbild in Frage stellen. Jahrelang hat Richard für sie entschieden, es wurden zum Beispiel nur Länder bereist, die ihm gefielen und es zeigt sich, dass Ellen dies kampflos so hingenommen hat. Auf ihrer Reise hat sie nun die Chance, sich ihre eigenen Meinungen zu bilden und das tut sie auch. Oft reagiert sie auf ihre eigenen Gedanken mit Unverständnis, bemerkt, dass das so eigentlich Quatsch ist und weist sich selber zurecht. Das fand ich gut und man bemerkte, wie Ellen im Verlauf immer mehr zu sich selber gefunden hat. Generell mochte ich einige der Charaktere, die Ellen trifft leider mehr als sie selber. Sie wirkte oft recht festgefahren und auch ein bisschen versnobt, was sich aber zum Ende hin zum Glück legte. Es gab aber auch viele Personen, die sehr unsympathisch waren, deren Lebensweise und Sicht der Dinge man kaum verstehen konnte. Auch Richard gehörte zu diesen Menschen. Es scheint, dass er wirklich nur schlechtes über Ellen denkt und nach jedem Gespräch mit diesem unsensiblen Typen tat sie einem einfach nur Leid. Das Buch macht auf jeden Fall Lust darauf selber zu reisen, Menschen, Länder und Kulturen kennenzulernen und das fern von Massentourismus, sondern eher im Rahmen einer richtigen Weltreise. Leider muss ich sagen, dass Ellen tatsächlich gar nicht so viel rumgekommen ist wie erhofft. Anhand des Covers dachte ich, dass sie richtig viele Länder bereist und einiges erlebt. Dem war nicht so. Sie war letztendlich in wenigen Ländern, hat von eben diesen auch gar nicht viel gesehen. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass gut ein Drittel des Buches schon vorbei war bevor die Reise überhaupt begonnen hat. Es gab auch ein relativ abruptes Ende der Reise, was ich natürlich für sie selber, aber auch für den Leser schade finde. Vielleicht war es aber auch die Intention zu zeigen, dass manche Menschen nicht weit reisen müssen, um zu erkennen, was für sie wichtig ist. Nicht jeder ist für eine Weltreise gemacht. Man findet auch ein paar Klischees im Buch, was Land und Leute angeht und für meinen Geschmack werden Probleme doch ein bisschen zu schnell und einfach gelöst. Dennoch war es aber eine nette Geschichte über das Reisen und auch über Selbstfindung nach dem Beenden eines Lebensabschnitts. Toll, dass Ellen den Mut dazu hatte.

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Handlung : Ellen, frisch geschieden, braucht einen Neuanfang. Zufällig findet sie ein Buch, welches sie damals zur Hochzeit geschenkt bekam. Es enthält Postkarten, die ihr Bekannte aus aller Welt geschickt und darin erklärt haben, warum sie ihren Zukünftigen unbedingt heiraten solle. Spontan beschließt sie auf Weltreise zu gehen und diese Menschen zu besuchen Bewertung : Es handelt sich vermutlich nicht um eine allzu realistische Story und man kann auch keine tiefschürfenden Weisheiten erwarten , aber : Es ist ein Buch, was gute Laune macht und dem Leser ein gutes Gefühl vermittelt. Man begibt sich mit der sympatischen Protagonistin auf Weltreise und lernt weniger das Land als vielmehr die dort lebenden Leute kennen. Man erlebt mit, wie Ellen sich von dem k.o. Schlag,der ihr verpasst wurde, erholt und nach und nach neuen Lebrnsmut schöpft. Alleine die Episode in der Südsee war nicht ganz so meins. Die dortigen Ereignisse waren mir dann doch zu weit hergeholt aber das war auch nur mein ganz persönlicher Eindruck und hat dem Lesespaß keinen Abbruch getan. Fazit : Das richtige Buch für einen gemütlichen Sonntag auf der Couch

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Am Ende das Glück der Welt! Ja dieser Titel trifft voll auf die Story zu. Sehr schön geschrieben mit einem flüssigen tollen Schreibstil. Die Geschichte ist toll und es geht endlich mal um eine reife Frau die ihr Leben komplett umkrempeln will/muss. Also mal was ganz anderes. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Nichts dramatisches,einfach um es schön in einem Rutsch durchzulesen. Kann das Buch jedem empfehlen der was locker,leichtes,schönes zwischendurch lesen möchte.

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Meinung: Hier ist mir direkt das hübsche in violett gehaltene Cover aufgefallen, es macht richtig Lust auf den Frühling und ist in meinen Augen ein echter Eyecatcher. Direkt am Anfang der Geschichte hat die Autorin mich zum Schmunzeln gebracht. Kurz nach dem sie erfuhr das ihr Mann, sie mit seiner Assistentin betrügt, macht Geli ihr den verrückten Vorschlag, sein neues Spielzeug mit einem Baseballschläger zu zerstören. Dieser Gedanke hat ihr Anfangs so gut gefallen, das sie sich voller Euphorie mitten in der Nacht, auf den Weg zu ihm machte. Doch kaum ist sie dort angekommen, konnte sie es einfach nicht. Kaum kommt sie Zuhause an, trieft sie überrascht auf ihren Sohn Lukas, der früher als geplant von seiner Asien-Reise zurückgekehrt ist. Als er die ganzen Kartons sieht und von seinem Vater weit und breit keine Spur zu sehen ist, liest er eins und eins zusammen. Ellen hat sich dafür entscheiden das Haus nun doch nicht zu verlassen, ihr Herz hängt einfach zu sehr an den ganzen Erinnerungen, die sie hier mit ihren Kindern erlebt hat und plant auch, weiterhin welche in diesem Haus festzuhalten. Und so fängt sie an, all die Kartons wieder auszuräumen und da fällt ihr plötzlich das Buch „Ja, heirate ihn“ in die Hände, dass sie einst von Richard bekam. Und am Tag darauf steht genau dieser plötzlich vor der Tür, um ihr bewusst zu machen, das sie sich dieses Haus niemals alleine leisten kann. Und als ob all das nicht schon schlimm genug ist, bekommt sie auch noch ihre letzte Chance auf eine Leitstelle in der Bibliothek vor der Nase weggeschnappt und sie hat das Gefühl, das die ganze Welt sich gegen sie gestellt hat! Im ersten Moment weiß sie nicht was sie machen soll, doch dann kommt ihr ihre Mutter wieder in den Sinn, die ihr den Rat gab, sich für schlechte Zeiten Geld zur Seite zu legen und das hat sie auch, in Form eines Sparvertrages. Leider reicht dieses Geld nicht aus, um Richard das Haus abzukaufen, aber es reicht um für ein paar Monate um die Welt zu Reisen. Eine Reise, auf denen sie all die Orte abklappern möchte, die im Postkartenbuch verewigt sind. Und was sie auf dieser Reise entdeckt, hätte sie niemals für möglich gehalten … mich eingeschlossen. Ellen ist nicht nur authentisch, sondern gleichzeitig auch sehr fantasievoll. Ich mochte sie vom ersten Moment an, sie ist so liebevoll, herzlich und lässt sich von nichts und niemanden unterkriegen. Ich konnte gar nicht anders, als sie in mein Herz zu schließen. Und durch den wundervollen Schreibstil der Autorin, bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen und fand es so Bewundernswert das Ellen sich zu dieser Reise traute und ich denke das viele die dieses Buch lesen, die gleiche Sehnsucht nach einer solchen Reise zieht. Fazit: Dieser Roman ist witzig und wohltuend zu gleich. Er hat in mir die Reiselust geweckt und die Geschichte ging mir sehr ans Herz und unter die Haut. Ein Buch, das ich euch echt an Herzen legen kann!

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Ellen ist glücklich verheiratet, hat zwei im Grunde erwachsende Kinder und einen liebenden Ehemann. Naja, dass mit dem liebenden Ehemann dachte sie immer, denn wir lernen Ellen in einem schwarzen Dress kennen, mit einem Baseballschläger bewaffnet und in der Versuchung, das Auto von ihrem noch Ehemann zu zertrümmern. Dieser hat ihr vor kurzem offenbart, dass er etwas mit seiner Assistentin angefangen hat und Ellen verlässt. Für Ellen ist eine Welt zusammengebrochen und sie weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Als dann auch noch plötzlich ihr Sohn früher von seinem Reisetrip auftaucht muss sie ihm alles erklären, obwohl sie es selbst nicht versteht. Ihr Ehemann verlässt sie für eine jüngere und will auch noch das gemeinsame Haus verkaufen, dabei will Ellen weder ihre Ehe noch ihr Haus aufgeben, eigentlich... Während sie anfängt Sachen zusammenzupacken findet sie das Hochzeitsgeschenk, welches ihr ihr Ehemann schenkte. Ein Buch voller Postkarten aus aller Welt, alle mit Gründen beschriftet, warum Ellen Richard heiraten soll. Eigentlich möchte sie dieses dumme, alte Ding nur wegwerfen, aber ihr Sohn hält sie davon ab. Nachdem auch noch beruflich alles nicht so läuft wie geplant kommt Ellen eine verrückte Idee. Sie beschließt ein paar der Bekannten von Richard, die diese Postkarten geschrieben haben, zu besuchen. Sie will endlich die Welt sehen, wie es Richard ihr damals versprochen, aber nie eingehalten hat und sie will verstehen, wie es soweit kommen konnte. Auch wenn es verrückt ist und sie noch nie alleine gereist ist, begibt sie sich auf ein großes Abenteuer und vielleicht findet sie die Fahrkarte für ein neues Leben. Ich hatte mal wieder Glück und habe dieses tolle Buch durch das Bloggerportal erhalten und wurde überrascht. Ich habe eine Story erwartet, die zeigt, wie sich eine Frau zurück ins Leben kämpft und mit ihrer Vergangenheit abschließen kann und ich wurde nicht enttäuscht. Allerdings wurde ich überrascht, in dem ich herausfand, dass Ellen Bibliothekarin ist und Bücher liebt. Somit fühlte ich mich direkt mit Ellen verbunden und habe schnell gehofft, dass sie ihren blöden Ehemann vergisst! Ellen macht sich also auf die Reise und trifft dort unglaublich nette und auch seltsame Menschen. Sie findet Freundschaften und sehr seltsame Situationen. Es ist schön mitanzusehen, wie sie ihre Reise fortsetzt und neue Bekanntschaften schließt, aber kann sie wirklich mit ihrer Vergangenheit abschließen?? Denn plötzlich meldet sich ihr Ehemann... Ich habe das Buch wirklich verschlungen, denn der Schreibstil lässt dies bedingungslos zu. Das Ende kam mir dann allerdings etwas zu plötzlich und ich hätte noch so gerne ein paar Seiten mehr gehabt, um zu wissen, wie es weiter geht. Das Buch hat mich irgendwie in den Sommerurlaub zurück versetzt. Es ist glaub ich das ideale Buch für den Strand oder den Städtetrip zwischendurch. Die Urlaubslektüre, in der es um Urlaub geht :-) Für das plötzliche Ende gibt es einen kleinen Punktabzug, aber ansonsten, einfach toll!

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》"Am Ende das Glück der Welt"《 ~••~••~ Autorin: Sophia Bergmann Verlag: Diana Verlag 334 Seiten ~••~••~ ▪✍🏼About the Book💭▪ Ellen wurde gerade von ihrem Mann Richard für eine Jüngere verlassen. Sie ist todunglücklich und packt bereits ihre Kartons, um aus dem gemeinsamen Haus auszuziehen. Dabei fällt ihr ein Buch in die Hand, dass sie damals von ihrem Mann bekommen hat: Das “Ja, heirate ihn”-Buch. In diesem Buch befinden sich einige Postkarten aus vielen verschiedenen Ländern der Welt. Auf diesen Postkarten schreiben verschiedene Menschen, die Richard kennen, Gründe auf, warum Ellen ihn heiraten soll. Nach langen Überlegungen entschließt Ellen sich, diese Menschen aufzusuchen und ihnen von ihrer gescheiterten Ehe zu berichten. Ein Reise, die Ellen wohl nie vergessen wird… ~••~••~ ▪💬Rezension✍🏼▪ Ich habe mir dieses Buch rausgesucht, da ich endlich mal wieder ein Buch über eine “reife” Frau lesen wollte, die mitten im Leben steht und nicht mit Anfang oder Mitte 20 ihre große Liebe findet und mit dieser ein Drama nach dem anderen erlebt. Ich fand den Klappentext und das Cover sehr ansprechend und auch die Geschichte hat mich total überzeugt. Ein wunderschönes Buch, wie eine Frau, die gerade von ihrer großen Liebe und Vater ihrer Kinder verlassen wurde, nach und nach sich und ihre Lebensfreude wiederfindet. Das Buch liest sich sehr flüssig und macht einen ungemütlichen regnerischen kalten Sonntag Nachmittag sonnig und warm. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen und kann dieses Buch sehr empfehlen. 4/5⭐ ,》"Am Ende das Glück der Welt"《 ~••~••~ Autorin: Sophia Bergmann Verlag: Diana Verlag 334 Seiten ~••~••~ ▪✍🏼About the Book💭▪ Ellen wurde gerade von ihrem Mann Richard für eine Jüngere verlassen. Sie ist todunglücklich und packt bereits ihre Kartons, um aus dem gemeinsamen Haus auszuziehen. Dabei fällt ihr ein Buch in die Hand, dass sie damals von ihrem Mann bekommen hat: Das “Ja, heirate ihn”-Buch. In diesem Buch befinden sich einige Postkarten aus vielen verschiedenen Ländern der Welt. Auf diesen Postkarten schreiben verschiedene Menschen, die Richard kennen, Gründe auf, warum Ellen ihn heiraten soll. Nach langen Überlegungen entschließt Ellen sich, diese Menschen aufzusuchen und ihnen von ihrer gescheiterten Ehe zu berichten. Ein Reise, die Ellen wohl nie vergessen wird… ~••~••~ ▪💬Rezension✍🏼▪ Ich habe mir dieses Buch rausgesucht, da ich endlich mal wieder ein Buch über eine “reife” Frau lesen wollte, die mitten im Leben steht und nicht mit Anfang oder Mitte 20 ihre große Liebe findet und mit dieser ein Drama nach dem anderen erlebt. Ich fand den Klappentext und das Cover sehr ansprechend und auch die Geschichte hat mich total überzeugt. Ein wunderschönes Buch, wie eine Frau, die gerade von ihrer großen Liebe und Vater ihrer Kinder verlassen wurde, nach und nach sich und ihre Lebensfreude wiederfindet. Das Buch liest sich sehr flüssig und macht einen ungemütlichen regnerischen kalten Sonntag Nachmittag sonnig und warm. Mir hat es wirklich sehr gut gefallen und kann dieses Buch sehr empfehlen. 4/5⭐

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Ellen wurde von ihrem Ehemann betrogen und verlassen. Und das aus dem klassischen Grund: für die junge Assistentin. Beim Aufräumen des gemeinsamen Hauses findet sie ein Buch. Darin befinden sich viele Postkarten aus aller Welt von Freunden ihres Mannes mit Gründen, weshalb sie ihn damals heiraten sollte. Dies war eigentlich ein Versprechen, zudem es nie gekommen ist: Eine Rundreise in den Flitterwochen. Nun begibt sich Ellen alleine auf Reisen um sich selbst zu finden und mit dem Kapitel Richard abzuschließen. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Es ist so ein Feel-Good-Roman für die Badewanne. Ellen ist ein sympathischer Charakter und eine Kämpfernatur. Sie managt ihren gesamten Urlaub alleine, obwohl sie noch nie alleine fort war und lernt so, unabhängig zu sein. Wie ihr Ehemann und ihre bereit erwachsenen Kinder darauf reagieren, muss jeder selbst lesen. Es ist auf alle Fälle sehr unterhaltsam und mit einigen komischen und auch bitterbösen Dialogen gespickt. Es ist äußerst kurzweilig und schön zu lesen. Eine perfekte Lektüre für die Badewanne und gemütliche Tage daheim.

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Diane Jordan Rosa, Pink, Flieder. Rosa-Töne und ihre Schattierungen liegen voll im Trend. Egal, ob bei Ikea in der Deko-Abteilung oder wie hier bei meinem neuesten Roman. Das Cover sieht in einem hübschen violett hinreißend aus, wie ich finde. Es macht Lust auf Frühling und Urlaub gleichermaßen. Der türkisfarbene Farbklecks, der meines Erachtens die Erde symbolisiert, ist mit dem leicht gelblichen Schriftzug, ein hübscher Eyecatcher. Drum herum sind süße Briefmarken, Blumen, Wolken und zwei Flugzeuge drapiert. Beim Betrachten von „Am Ende das Glück der Welt“ von Sophia Bergmann tauche ich gedanklich ab und reise in Rekordzeit einmal um den Erdball. Durch die Verbindung von Blau und Rot zum Fliederton werden meiner Meinung nach, die gefühlten Gegensätze: Himmel und Erde, Geist und Körper, göttliches und menschliches super transportiert. Ich bin gespannt, denn der Klappentext ist vielversprechend und ruckzuck beginne ich gespannt zu lesen. Es geht um Aufbruch und Veränderung, soweit so gut. Die Protagonistin Ellen gefällt mir sehr. Sie ist von der Autorin liebevoll erdacht und ausgewählt. Authentisch und gleichzeitig phantasievoll wird das Ende einer Ehe auf humorvolle Weise aufgearbeitet. Der Sprach– und Schreibstil ist der Thematik angepasst und lässt sich flüssig lesen. Besonders gut gefällt mir, das die Romanheldin in dieser Situation positive (bejahende) Eigenschaften hat und sich nicht unterkriegen lässt. Und mal ganz ehrlich, abgesehen von dieser irren Idee, eine Weltreise rund um den Erdball zu unternehmen, hat das doch was. Die traut sich was und so lese ich begeistert Seite um Seite. ...jetzt will Ellen endlich die Menschen besuchen, die ihr vor über fünfzehn Jahren eine Liebe prophezeit haben, die sich in Luft auflöste ... Und ich werde nicht enttäuscht. Witzig, spritzig und wohltuend anders. Ein Roman der unter die Haut geht, die Phantasie und Reiselust weckt und der mich als Leserin sogar dazu verleitet, das mein Kopfkino anspringt und ich mich an die Orte des jeweiligen Geschehens träume. Der richtige Schmöker für das trübe, nasskalte Wetter hier im hohen Norden. Und Reiseziele wie Toronto, San Francisco, Samoa oder Hongkong heizen nicht nur richtig ein, nein sie sind gleichzeitig richtige Seelenwärmer. Schön beschrieben und hin und wieder ein geniales Zitat von Konfuzius. Ich bin begeistert, zumal ich ihn selber gern lese oder zitiere und über seine Sprüche nachdenke. Aber lest bitte selber, es lohnt sich! Inhalt: Nach ihrer Scheidung braucht Ellen dringend einen Neuanfang, da kommt ihr beim Ausräumen des gemeinsamen Hauses die perfekte Idee. Sie findet das „Ja, heirate ihn“-Buch, ein Geschenk ihres Ex-Mannes. Er hatte Freunde aus der ganzen Welt damit beauftragt, auf Postkarten zu erklären, warum Ellen ihn heiraten sollte. Die schönsten band er zu einem Buch und eroberte Ellens Herz damit endgültig. Es sollte der Auftakt zu einer Weltreise sein – zu der es nie kam. Jetzt will Ellen endlich die Menschen besuchen, die ihr vor über fünfzehn Jahren eine Liebe prophezeit haben, die sich in Luft auflöste ... Die Autorin: Sophia Bergmann studierte Theater- und Literaturwissenschaften und arbeitete dann als Redakteurin beim Fernsehen. Sie lebt mit ihrer Familie im Herzen von München. Nach «Zum Glück ein Jahr» ist «Am Ende das Glück der Welt» ihr zweiter Roman im Diana Verlag. Fazit: 5 Sterne***** Das Taschenbuch hat 336 Seiten und ist im Diana Verlag erschienen.

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