Leserstimmen zu
Am Ende das Glück der Welt

Sophia Bergmann

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Am Ende das Glück der Welt! Ja dieser Titel trifft voll auf die Story zu. Sehr schön geschrieben mit einem flüssigen tollen Schreibstil. Die Geschichte ist toll und es geht endlich mal um eine reife Frau die ihr Leben komplett umkrempeln will/muss. Also mal was ganz anderes. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Nichts dramatisches,einfach um es schön in einem Rutsch durchzulesen. Kann das Buch jedem empfehlen der was locker,leichtes,schönes zwischendurch lesen möchte.

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Ellen wurde von ihrem Ehemann betrogen und verlassen. Und das aus dem klassischen Grund: für die junge Assistentin. Beim Aufräumen des gemeinsamen Hauses findet sie ein Buch. Darin befinden sich viele Postkarten aus aller Welt von Freunden ihres Mannes mit Gründen, weshalb sie ihn damals heiraten sollte. Dies war eigentlich ein Versprechen, zudem es nie gekommen ist: Eine Rundreise in den Flitterwochen. Nun begibt sich Ellen alleine auf Reisen um sich selbst zu finden und mit dem Kapitel Richard abzuschließen. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Es ist so ein Feel-Good-Roman für die Badewanne. Ellen ist ein sympathischer Charakter und eine Kämpfernatur. Sie managt ihren gesamten Urlaub alleine, obwohl sie noch nie alleine fort war und lernt so, unabhängig zu sein. Wie ihr Ehemann und ihre bereit erwachsenen Kinder darauf reagieren, muss jeder selbst lesen. Es ist auf alle Fälle sehr unterhaltsam und mit einigen komischen und auch bitterbösen Dialogen gespickt. Es ist äußerst kurzweilig und schön zu lesen. Eine perfekte Lektüre für die Badewanne und gemütliche Tage daheim.

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Diane Jordan Rosa, Pink, Flieder. Rosa-Töne und ihre Schattierungen liegen voll im Trend. Egal, ob bei Ikea in der Deko-Abteilung oder wie hier bei meinem neuesten Roman. Das Cover sieht in einem hübschen violett hinreißend aus, wie ich finde. Es macht Lust auf Frühling und Urlaub gleichermaßen. Der türkisfarbene Farbklecks, der meines Erachtens die Erde symbolisiert, ist mit dem leicht gelblichen Schriftzug, ein hübscher Eyecatcher. Drum herum sind süße Briefmarken, Blumen, Wolken und zwei Flugzeuge drapiert. Beim Betrachten von „Am Ende das Glück der Welt“ von Sophia Bergmann tauche ich gedanklich ab und reise in Rekordzeit einmal um den Erdball. Durch die Verbindung von Blau und Rot zum Fliederton werden meiner Meinung nach, die gefühlten Gegensätze: Himmel und Erde, Geist und Körper, göttliches und menschliches super transportiert. Ich bin gespannt, denn der Klappentext ist vielversprechend und ruckzuck beginne ich gespannt zu lesen. Es geht um Aufbruch und Veränderung, soweit so gut. Die Protagonistin Ellen gefällt mir sehr. Sie ist von der Autorin liebevoll erdacht und ausgewählt. Authentisch und gleichzeitig phantasievoll wird das Ende einer Ehe auf humorvolle Weise aufgearbeitet. Der Sprach– und Schreibstil ist der Thematik angepasst und lässt sich flüssig lesen. Besonders gut gefällt mir, das die Romanheldin in dieser Situation positive (bejahende) Eigenschaften hat und sich nicht unterkriegen lässt. Und mal ganz ehrlich, abgesehen von dieser irren Idee, eine Weltreise rund um den Erdball zu unternehmen, hat das doch was. Die traut sich was und so lese ich begeistert Seite um Seite. ...jetzt will Ellen endlich die Menschen besuchen, die ihr vor über fünfzehn Jahren eine Liebe prophezeit haben, die sich in Luft auflöste ... Und ich werde nicht enttäuscht. Witzig, spritzig und wohltuend anders. Ein Roman der unter die Haut geht, die Phantasie und Reiselust weckt und der mich als Leserin sogar dazu verleitet, das mein Kopfkino anspringt und ich mich an die Orte des jeweiligen Geschehens träume. Der richtige Schmöker für das trübe, nasskalte Wetter hier im hohen Norden. Und Reiseziele wie Toronto, San Francisco, Samoa oder Hongkong heizen nicht nur richtig ein, nein sie sind gleichzeitig richtige Seelenwärmer. Schön beschrieben und hin und wieder ein geniales Zitat von Konfuzius. Ich bin begeistert, zumal ich ihn selber gern lese oder zitiere und über seine Sprüche nachdenke. Aber lest bitte selber, es lohnt sich! Inhalt: Nach ihrer Scheidung braucht Ellen dringend einen Neuanfang, da kommt ihr beim Ausräumen des gemeinsamen Hauses die perfekte Idee. Sie findet das „Ja, heirate ihn“-Buch, ein Geschenk ihres Ex-Mannes. Er hatte Freunde aus der ganzen Welt damit beauftragt, auf Postkarten zu erklären, warum Ellen ihn heiraten sollte. Die schönsten band er zu einem Buch und eroberte Ellens Herz damit endgültig. Es sollte der Auftakt zu einer Weltreise sein – zu der es nie kam. Jetzt will Ellen endlich die Menschen besuchen, die ihr vor über fünfzehn Jahren eine Liebe prophezeit haben, die sich in Luft auflöste ... Die Autorin: Sophia Bergmann studierte Theater- und Literaturwissenschaften und arbeitete dann als Redakteurin beim Fernsehen. Sie lebt mit ihrer Familie im Herzen von München. Nach «Zum Glück ein Jahr» ist «Am Ende das Glück der Welt» ihr zweiter Roman im Diana Verlag. Fazit: 5 Sterne***** Das Taschenbuch hat 336 Seiten und ist im Diana Verlag erschienen.

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Ein leichtes Buch: sowohl vom Gewicht her als auch von der Geschichte gesehen. Lockerflockig verfasste Sophia Bergmann den Roman um Ellen, die traurig die Scherben ihrer Ehe vor sich liegen sieht und vor allem darum trauert. Was zu Beginn traurig und wenig kämpferisch erklärt wird, wandelt sich im ersten Viertel bereits. Aus der traurigen Ellen wird eine, die sich verändert. Vom Typ zum Charakter – somit erlaubt Bergmann ihrer Figur und damit auch ihrer Geschichte eine bestimmte Art von Handlungsfreiheit, die interessant zu lesen ist. Und sich tatsächlich so ähnlich abspielen könnte. Zumindest ist es vorstellbar. Darum wird das Ganze nicht langweilig sondern öffnet die Augen für verschiedene Wahrnehmungen. Die Nebenfiguren, die Ellen auf ihrem Weg trifft, sind wunderbar gezeichnet. Ich konnte sie mir richtig gut vorstellen. Und das Ende überrascht. Statt Friede – Freude – Eierkuchen, hat Ellen nun Perspektiven, die sich vor ihrer Reise nicht sah und schlüpfte endgültig aus dem Kokon der naiv wirkenden Ehefrau. Ein leichter Schmöker, der gar nicht so seicht ist, wie er auf den ersten Blick scheint. Und auch als Bettlektüre geeignet – es gibt nämlich keine Aufreger 🙂

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