Leserstimmen zu
Die sieben Gründe zu töten

Uwe Wilhelm

Helena Faber (3)

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Nach "Die sieben Farben des Blutes" und "Die sieben Kreise der Hölle" schließt Uwe Wilhelm mit "Die sieben Gründe zu töten" seine Trilogie um die Berliner Staatsanwältin Helena Faber ab. Da die Bücher alle aufeinander aufbauen, sollte man die ersten beiden Teile bereits gelesen haben, bevor man sich diesem hier widmet. Das Cover passt optisch hervorragend zu den beiden bereits erschienenen Bänden! Ebenso weiß man beim Betrachten dieses Covers direkt, dass es sich um keine Geschichte mit rosaroten Wölkchen und Einhörnern handelt. Um was geht es? Die ehemalige Staatsanwältin Helena Faber hat mittlerweile drei Jahre Haft abgesessen und steht kurz vor ihrer Entlassung. Ihr Leben wird nie wieder so werden, wie es einst war: Ihre Ehe ist gescheitert und von einer ihrer beiden Töchter, Sophie, fehlt immer noch jede Spur, nachdem diese gemeinsam mit ihrer Schwester Katharina von Menschenhändlern entführt wurde. Dann passiert das Unmögliche: Es gibt ein Lebenszeichen von Sophie aus Saudi-Arabien. Helena weiß, dass sie sofort handeln muss, um ihre verloren geglaubte Tochter nach Hause zu holen ... Trotz allem, was Helena Faber bereits durchleiden musste, ist sie zwar eine gebrochene, aber dennoch eine taffe Frau. Die Geschehnisse haben bei ihr tiefe Spuren hinterlassen. Aber als sie ein Lebenszeichen von ihrer entführten Tochter Sophie erhält, zögert sie keine Sekunde, sondern macht sich sofort auf die Suche nach ihr. Beim Leser kommen dabei eine geballte Ladung an Emotionen an: Verzweiflung, Entschlossenheit und Ohnmacht. Die verzweifelte Suche einer zu allem entschlossenen Mutter, endlich ihre Tochter wiederzufinden, lässt einen nicht kalt. Ich habe so sehr mit Helena mitgefiebert, mitgehofft und mitgebangt. Auch die anderen Familienmitglieder nehmen in diesem Teil eine wichtige Rolle ein! Ich fand es unfassbar spannend, aber auch erschreckend zu erfahren, wie es Helenas ältester Tochter Kathrina nun geht und wie diese mit dem Trauma von Entführung, Vergewaltigung und Schuldgefühlen umgeht. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass der Autor überhaupt nichts beschönigt, sondern die brutale Realität darstellt, wie sie leider zahlreiche junge Frauen erleiden. Uwe Wilhelms rasanter und spannungsgeladener Schreibstil konnte mich von der ersten Seite an in seinen Bann ziehen! Er arbeitet mit kurzen Kapiteln und dadurch häufigen Perspektivenwechseln, sodass man einen recht guten Überblick über die dargestellte Situation erhält und somit das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Man möchte einfach jederzeit wissen, was als nächstes passiert! Die Begebenheiten in Saudi-Arabien werden erschreckend und sehr real abgebildet. Es ist definitiv keine leichte Kost, wenn man einen Einblick in diese patriarchale Gesellschaft bekommt. Das, was mir immer noch so unter die Haut geht, ist, dass der Autor hier kein Szenario erfunden hat, sondern mit realen Begebenheiten spielt. Und genau das macht das Buch einzigartig, aber auch nervenaufreibend und erschreckend! Nichts für zartbesaitete Gemüter: In "Die sieben Gründe zu töten" stellt Uwe Wilhelm schonungslos die Suche einer Familie nach ihrer verschollenen Tochter dar! Für alle Thriller-Fans ein absolutes Must-Read!

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Helena Faber konnte ihre ältere Tochter Katharina aus den Klauen ihrer Entführer befreien, aber Sophie, die Jüngere, ist spurlos verschwunden. Helenas Familie wurde auf brutalste Weise auseinander gerissen, die einzelnen Familienmitglieder machen sich auf die Suche nach Sophie und vorerst ist kein Zusammenhalt mehr da. Als die erste Spur nach Saudi-Arabien führt, nähern sich auch Helena, ihre Tochter und der Ehemann wieder. Eine aufregende Odyssee in ein fremdes Land beginnt, um Sophie zu retten. . War bereits von Band 1 zu Band 2 der Trilogie um die Staatsanwältin Helena Faber eine atemberaubende Steigerung in Sachen Spannung zu verzeichnen, so konnte Uwe Wilhelm mit dem abschließenden Teil der Reihe tatsächlich noch eine Stufe zulegen. So unglaublich das auch klingen mag, aber „Die sieben Gründe zu töten“ ist ein Pageturner, wie er besser nicht sein könnte. Das liegt zum einen am wiederum grandiosen Schreibstil, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt, zum anderen aber auch an der brisanten Thematik, der sich Wilhelm angenommen hat. Und nicht nur die Brisanz, sondern auch die hervorragenden Recherchen dazu, machen dieses Buch zu einem hypnotisierenden Trip in eine uns unbekannte Welt, die wir einerseits mit staunenden Augen betrachten und bei der wir andererseits angewidert und ungläubig den Kopf schütteln. Die Handlung wird nahtlos weitergeführt, so dass man sich bereits nach den ersten Seiten wieder heimelig fühlt und genau weiß, um was es geht. Uwe Wilhelm hat seinen Roman in Kapitel unterteilt, die jeweils aus der Sicht einer bestimmten Person geschrieben sind. Das führt dazu, dass man immer wieder weiterlesen will und das Buch schlichtweg nicht zur Seite legen kann. Die Gefühlswelt der einzelnen Protagonisten ist dermaßen überzeugend geschrieben, dass man tatsächlich vergisst, dass es sich um eine erfundene Geschichte handelt. Authentischer kann man eine Story nicht schreiben. Wilhelm zieht seine Leser dermaßen in den Bann, dass die Welt um einen herum in den Hintergrund gerät, während man liest und die Familie bei ihrer verzweifelten Suche nach ihrer verschwundenen Tochter / Schwester begleitet. Die Dialoge sind wie aus dem Leben gegriffen (wie auch in den ersten beiden Büchern) und verschaffen den Charakteren eine Tiefe und Glaubwürdigkeit, die an manchen Stellen fast schon erschreckend sind. Manchmal denkt man, man würde die Menschen persönlich kennen. Extrem beeindruckend war die Schilderung des Lebens in Saudi-Arabien und die Gedankengänge der Menschen dort. Uwe Wilhelm verurteilt sicherlich vieles, aber er vermittelt mit einem speziellen Fingerspitzengefühl auch Vorgänge, die einem zwar fremd, aber dennoch auch in gewisser Weise nachvollziehbar erscheinen. Das gibt der Geschichte eine extrem glaubwürdige Facette. Ich kann schwer beschreiben, wie sehr mich dieser abschließende Band und selbstredend die gesamte Trilogie begeistert hat. Am Ende von „Die sieben Gründe zu töten“ möchte man am liebsten wieder von vorne beginnen, so sehr sind einem die Protagonisten ans Herz gewachsen. Denn sie haben alle Fehler, besitzen Charakter und kämpfen mit ihren Emotionen … so lebensnah, so menschlich, so sympathisch. Uwe Wilhelm hat mit seiner Trilogie um Helena Faber meiner Meinung nach einen der besten und spannendsten Thriller aus Deutschland geschrieben, den man nicht mehr so schnell vergisst. Ich kann es kaum erwarten, Neues aus seiner Feder zu lesen. „Die 7 sieben Gründe zu töten“ ist eines jener Bücher, bei dem einem wieder klar wird, warum man so gerne liest. . Fazit: Atemberaubender Höhepunkt der Helena Faber-Trilogie. Muss man gelesen haben! © 2019 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Die Familie um die ehemalige Staatsanwältin Helena Faber ist zerbrochen. Ihre jüngste Tochter Sophie konnte die nicht retten, diese befindet sich jetzt irgendwo in Saudi-Arabien und keiner hat Kontakt zu ihr, keiner weiß wo genau sie sich befindet, wir es ihr geht. Helena selbst sitzt 3 Jahre im Gefängnis wegen Totschlags. Ihre Tochter Katharina hat sich stark verändert, kein Wunder, nachdem was sie alles erlebt hat in der Zeit als sie und Sophie von einem Kinderschänderring entführt wurden... Ihr Ex-Mann Robert hat Sophie gesucht, aber keinen Erfolg gehabt... doch Katharina will nicht aufgeben und hat vor Sophie zu finden und nach Deutschland zurückzuholen, kostet es was es wolle... Der dritte und finale Band rund um die Staatsanwältin Helena Faber ist nun geschrieben und ich sage vorweg – alle 3 Bücher sind absolut zu empfehlen. Ich habe selten sowas spannendes aber auch unglaublich realistisches gelesen... es geht an die eigene Schmerzgrenze und darüber hinaus. Für zarte Gemüter würde ich die Bücher auf keinen Fall empfehlen! Der Schreibstil ist wie bei den vorigen Büchern gleich wieder packend, spannend, man trifft die Protagonisten wieder und fühlt sich sofort wieder daheim und möchte natürlich jetzt erfahren was sie erlebt haben, wie sie mit dem Schicksal als Familie umgehen, ob es überhaupt noch eine Zukunft für sie gibt. Ich habe die ganze Familie Faber recht schnell in mein Herz geschlossen und man lernt sie kennen und lieben und als dann das Schicksal so zuschlägt leidet man regelrecht mit. Dies ist auch in diesem finalen Buch der Fall. Helena war immer die Starke, die Mutter und Frau die die ganze Familie geleitet und geführt hat, doch mittlerweile hat das Geschehene auch bei ihr Spuren hinterlassen und gerade die Sorge um beide Töchter habe ich der Mutter jederzeit abgenommen. Diese Ungewissheit was mit Sophie ist, ob überhaupt jemand nach ihr sucht, Kontakt zu ihr hat. Und Katharina die mit dem Verhalten ihrer Mutter rein gar nicht mehr umgehen kann, sie regelrecht hasst und dies Helena mehr als deutlich zeigt. Die Hauptrollen spielen in diesem Buch die beiden Töchter, wir reisen durch 4 Jahre und erleben ihre Veränderungen, ihre Ansichten, ihre Ängste, Hoffnungen und Enttäuschungen. Ich finde beide Töchter unglaublich gelungen und nach dem Geschehnissen sehr realistisch umgesetzt, egal ob Katharina die ihrer Wut freien Lauf lässt, die aneckt und sich einen Dreck darum schert. Oder Sophie, die trotz Zwangsehe und mittlerweile 2 Kindern, anfängt ihren Mann zu lieben, sich dem Islam zuwendet und im Glauben an Gott ihren Frieden findet, sich mit der niedrigen Rolle der Frau in Saudi-Arabien abfindet. Der Vater Robert erhält eine kleine Rolle, aber diese hat es in sich, soviel mal dazu. Der Autor setzt sich in diesem Buch mit Saudi-Arabien auseinander und dies sehr gekonnt, sehr abgeklärt, er beschönigt nichts, dramatisiert aber auch nicht die Tatsachen. Saudi-Arabien ist ja immer wieder in den Medien, egal ob es um Waffenlieferungen geht, die Politik, die Geheimnisse zwischen Staaten aber vor allem geht es um die Rolle der Frauen. Das Frauenbild ist in diesem Land leider mehr als feindlich und wer nicht regelmässig die Nachrichten sieht kann sich in diesem Buch zusätzlich informieren. Um diese Tatsachen baut der Autor seine finale Geschichte um Helena und ihre Töchtern auf. Erschreckend, brutal, berührend, wieder über die Grenze des Möglichen hinaus, hart an der Grenze zu dem was man als Leser aushalten kann aber schonungslos realistisch, ehrlich, ein Strudel der Gefühle, was ist Richtig und was ist Falsch, ein Thriller den man nicht alle Tage zu lesen bekommt. Auch mit dem dritten Band konnte mich der Autor vollends überzeugen und ich spreche für alle 3 Bücher eine ganz klare Leseempfehlung aus!

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Wie schon in den letzten beiden Bänden wird die Geschichte aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Aber hauptsächlich sind das Helenas, Katharinas und Sophies Sichtweisen die gleichermaßen eindrücklich wie eindringlich erzählt werden. Auch Roberts Perspektive, als Vater der Opfer, ist bedrückend und endet ja leider auch tragisch. Gehirnwäsche Die Art, wie Sophie hier einer Art Gehirnwäsche unterzogen wird, sicherlich gepaart mit dem Stockholm-Syndrom, hat gewisse aktuelle Bezüge. Im Moment tauchen in den Berichten der Tageszeitungen ja immer wieder Berichte über westliche, teils sehr junge, IS-Kämpferinnen auf, die nun, nachdem der Kampf ja wohl verloren ist, wieder zurück wollen. Ihnen dürfte es ähnlich gehen, oder gegangen sein, wie Sophie. Schicksale Auch in Die sieben Gründe zu töten geht es sehr hart, sehr brutal zu und gelegentlich musste ich das Buch erst einmal für eine Weile beiseite legen. Vielleicht hat mich diese Geschichte mehr mitgenommen, weil ich selber Töchter in dem Alter habe, vielleicht auch, weil Uwe Wilhelm. für mich jedenfalls, ein wirklich genialer Erzähler ist. Noch lange, nachdem ich die letzte Seite gelesen habe, beschäftigten mich die Schicksale der handelnden Personen weiter. Versöhnlich Im Gegensatz zu den beiden ersten Bänden geht die Geschichte hier noch eine Weile voraus in die Zukunft, bis in den Dezember 2022, was daran liegt, dass nach 2019 die Ereignisse des Buches sehr fiktiv sind und nichts mehr mit der geopolitischen Realität zu tun haben. Das Ende der Geschichte ist ohnehin kein richtiges Happy End, aber es ist trotzdem ein versöhnliches Ende - so versöhnlich, wie es eben geht. Mein Fazit: Die sieben Gründe zu töten ist spannend, brutal, blutig, eindringlich, temporeich und aufwühlend. Ich finde es ist nichts, für zartbesaitete Gemüter - aber es ist auf jeden Fall sehr, sehr lesenswert.

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Das Cover ist wie auch schon bei den anderen beiden Teilen gut gewählt und passt zur Story und vor allem auch optisch zu den beiden anderen Teilen. Ich habe mich wahnsinnig auf den neuen Teil gefreut und als ich das Buch dann hatte auch gleich angefangen zu lesen. Besonders gespannt war ich nachdem Ende des letzten Buchs darauf wie es mit Sophie weitergeht und deswegen sind die Seiten auch nur so dahin geflogen. Der Autor schafft es mich von Seite eins an zu fesseln mit Helena Farber hat er eine authentische und sehr interessante Protagonistin erschaffen die ich gerne begleite und die seine Geschichte noch viel spannender macht. Ich mag ihre Persönlichkeit und nach zwei "Hammer-Story's" hat man natürlich auch schon eine gewisse Bindung zu ihr und ihrer Familie. Die Story war unglaublich spannend, wir sind hier in ganz interessante Bereiche abgetaucht und es wirkte zur keinem Zeitpunkt unrealistisch oder langweilig. Ich war erschüttert über die Hintergründe des Kinderhandels und ich finde der Autor hat es auch sehr glaubhaft vermittelt und recherchiert. Auch wie die Charaktere von Katharina und Sophie ausgebaut wurden hat mir gut gefallen, ihr Verhalten war glaubhaft und realistisch. Ich habe mit ihnen mitgefiebert und die Spannung war teilweise nicht auszuhalten. Das Ende war dann nochmal richtig rasant und hat mich nachdenklich gemacht obwohl es mir richtig gut gefallen hat. Ich kann einfach nicht genug von den Büchern des Autors bekommen und hoffe auf baldigen Nachschub. Fazit: Ich habe mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut und habe es auch relativ schnell verschlungen, die Geschichten um Helena Farber kann ich mir aus meinem Bücherregal nicht mehr wegdenken und kann den Autor nur empfehlen. Eine gelungen und spannende Fortsetzung wie ich sie mir gewünscht habe!

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