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Leserstimmen (6)

Dmitry Rus: Play to Live - Gefangen im Perma-Effekt (Play to Live-Serie) (1)

Play to Live - Gefangen im Perma-Effekt Blick ins Buch

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Paperback, Broschur ISBN: 978-3-453-31907-3

Erschienen:  12.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein genialer Auftakt der Play to Live Serie

Von: Magische Momente Datum : 16.10.2018

https://magischemomentefuermich.de

Als ich dieses Buch gesehen habe, wusste ich, dass ich es lesen muss.
Die Idee klang für mich sehr außergewöhnlich und innovativ.

Angefangen beim Schreibstil des Autors, der einfach unglaublich fesselnd ist und das reinste Kopfkino hervorruft.
Max lebt im Jahre 203X, also in naher Zukunft.
Er ist Anfang 30 und hat keinen Monat mehr zu leben. Er sucht verzweifelt nach einem Ausweg.
Die Möglichkeit des Einfrierens fällt flach, da es für ihn unbezahlbar ist. Dann bekommt er eine weitere Möglichkeit: Ein Onlinespiel. Er loggt sich in das Fantasy-Rollenspiel “AlterWorld” ein, um für immer weiterzuleben.
So weit, so gut – und ich war mächtig gespannt, wie sich das Ganze tatsächlich entwickeln würde.
Für Nicht-Gamer könnte das Ganze vielleicht nicht unbedingt das Richtige sein. Doch auch für diese findet sich auf den letzten Seiten ein Glossar, das eine kleine Hilfe darstellt.

Mich konnte die Geschichte sofort fesseln und in den Bann ziehen.
Man erfährt hierbei Max’ Perspektive, was ihn viel greifbarer macht.
Die Welt, in die er eintaucht, ist ziemlich komplex und voller Höhen und Tiefen.
Der Zufall und das Glück kommen ihm allzu häufig zu Hilfe. Immer ist es auch nicht nachvollziehbar, was mir die Spannung an diesem Abenteuer allerdings überhaupt nicht genommen hat.
AlterWorld ist völlig anders als die Realität. Es ist, als würde man sich abkapseln und eine völlig neue Ebene erreichen.
Fraglich, inwiefern man da noch man selbst bleibt.
Es gab Szenen, da hab ich herrlich geschmunzelt, an anderer Stelle war ich wieder unglaublich gefesselt, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Die ganze Zeit über ist man sich bewusst, dass es sich hierbei um ein Spiel handelt.
Max muß gegen allerlei Kreaturen antreten und dies äußert sich sehr actionreich.
Auch die Zwischenmenschlichkeit wird dabei nicht außen vor gelassen, was mir sehr gut gefallen hat. Das bringt die Emotionen ordentlich auf Trab und macht es nicht ganz so plastisch.
Man bangt und zittert ununterbrochen mit, was das reinste Gefühlschaos auslöst.

Die Handlung gestaltete sich als sehr abwechslungsreich und unglaublich spannend und dann war es – puff – auch schon vorbei.
Dabei ist es keinesfalls irgendwie vorhersehbar, weil man nie weiß, was als nächstes geschieht.
Die Entwicklung von Max und dem Gesamtpaket ist mehr als gut spürbar.
Je mehr man liest, desto besser konnte man sich auch in alles hineinversetzen und selbst ein Teil des großen Ganzen werden.
Einfach ein absolut geniales Abenteuer, das die ein oder andere Überraschung parat hält.
Nun muss ich unbedingt weiterlesen.
Denn nicht nur die Idee hat mich unglaublich begeistert und in Atem gehalten – eine Idee, die mich einfach unglaublich fasziniert und sehr viele Ausbaumöglichkeiten bietet. Das ist auch sehr gut, da es sich hier um einen Reihenauftakt handelt.
Für mich ein regelrechtes Highlight.
Ich bin gespannt, ob Band 2 mich genauso flashen wird, wie es dieser vermochte zu tun.

Fazit:
Play to Live hat mich von der Grundidee schon total begeistert und fasziniert.
Doch kann die Umsetzung dem standhalten?
Absolut!
Ich bin regelrecht geflasht, begeistert und weiß gar nicht, was ich sagen soll.
Max und AlterWorld haben mich regelrecht in den Bann geschlagen und nicht mehr losgelassen.
Eine Story, die unendlich viele Möglichkeiten bietet und mich regelrecht um den Verstand gebracht hat.
Ich kann es kaum erwarten, mit Band 2 zu beginnen.

Überraschend gut

Von: Gwees Bücherwelt Datum : 22.05.2018

gweesbuecherwelt.blogspot.de

Heutzutage werden Computerspiele in den verschiedensten Medien thematisiert. Während es mit „Sword Art Online“ einen Anime dazu gibt, befassen sich auch die Romane „Erebos“ und in Grundzügen auch das aktuell – zurecht – so populäre „Ready Player One“ damit, um nur einige zu nennen. Gerade durch die Virtuelle Realität wird die Thematik immer interessanter, gerade natürlich für Gamer. Ich selbst liebe Computerspiele auch und bisher hat das Thema immer eine große Faszination auf mich ausgeübt. Konnte der Auftakt zu „Play to live“ mich also begeistern oder ist die Geschichte nur Schall und Rauch?

Der Einstieg war für mich persönlich etwas irritierend, aber da der Roman schnell in Fahrt kommt, ist das nicht so schlimm. Sobald es um AlterWorld geht, hat das Buch mich völlig vereinnahmt. Es geht um Max, der einen Tumor hat und sein Leben fortführen will, indem er den sogenannten Perma-Effekt in einem Spiel auslöst: Dadurch lebt er in dem Spiel weiter, während sein Körper in der echten Welt stirbt. Gerade die Spielszenerie hat der Autor dabei fabelhaft inszeniert. Für diejenigen, die sich mit den Begriffen nicht auskennen, gibt es hinten ein Glossar, sodass es trotzdem kein Problem ist, der Handlung zu folgen, in die man schnell eintaucht. Zugegeben hätte ich mir ein paar mehr Fehlschläge und Hindernisse für Max gewünscht, aber alles in Allem war das Buch doch durchweg spannend und er macht es sich als MMORPG-Spieler auch nicht unbedingt einfach, was die ganze Handlung nochmal ein bisschen kniffliger macht. Die Handlung ist nicht offensichtlich, was ich besonders erfrischend fand. Immer wieder habe ich zwar gegrübelt, wie es weitergehen könnte, aber der Plot überrascht. Trotzdem bleibt das Hauptziel des Romans lange in der Luft hängen. Thematisch muss ich zugeben, dass es auch ein paar Handlungsaspekte gab, die mir etwas missfallen haben, aber zu dem Bild passen, dass der Autor zeichnen will. Die beiden Knackpunkte waren dabei für mich Frauen und Zigaretten. Die Frauenfiguren – wenn man überhaupt im Plural von ihnen sprechen möchte, da es so wenige sind – wurden leider sehr knapp und – ich sag es nicht gern – sexistisch gezeichnet. Die wichtigste Frau des Romans sind Max‘ Freundin, die nicht mehr als ein Betthupferl ist. Der zweite Knackpunkt war für mich der Plot um die Zigaretten, der die bis dahin wirklich gute Geschichte ein wenig abgeschwächt hat, da er sich ewig hinzog und ehrlich gesagt auch ein bisschen langweilig war. Dafür war alles, was Max beim Leveln erlebt hat, umso interessanter.

Max selbst ist eigentlich durchaus ein sehr sympathischer Kerl. Am Anfang muss man sich erst einmal mit seiner Art zurechtfinden, aber das geht schnell. Er ist auch nicht unbedingt wie der typische gutherzige Protagonist, sondern hat auch mal fragwürdige Meinungen und seine Moral lässt auch zu wünschen übrig. Und nicht nur seine. Ein ganzer Handlungsaspekt dreht sich um eine moralisch mehr als bedenkliche Sache. Neben Max mochte ich vor allem die Charaktere Käfer, Eric und Dan, was nicht von ungefähr kommt, da die drei auch sehr dominant auftreten. Sie alle haben eine halbwegs ausgegorene Hintergrundgeschichte bekommen und wirken authentisch. Taali – nun ja, ich habe es ja bereits gesagt. Sie ist die typische Jungfrau in Nöten und nicht viel mehr. Ich rechne es dem Autor zwar hoch an, dass er es geschafft hat, eine Anspielung an den „Erec“ von Hartmann von Aue einzubauen, aber ich hoffe wirklich, dass in der Fortsetzung wichtigere Frauenfiguren auftreten. Trotzdem kann man als Leser damit leben, da der Fokus auf Max liegt. Genaugenommen hat zum Beispiel Käfer sogar eine geringere Rolle eingenommen. Die beste Figur des Romans war aber definitiv der kuschelige Plüschbär Humungus, der als Max‘ beschworene Kreatur fungiert.

Rus‘ Schreibstil ist recht flüssig und eher schnörkellos. Er neigt nicht zu ausschweifenden Beschreibungen und geht die ganze Geschichte sehr nüchtern an. Oft bekommt der Leser auch den aktuellen Status des Charakters zu lesen, manchmal war das auch etwas überflüssig, aber meistens passt es ganz gut. Ich hatte auch keinerlei Probleme mit den ganzen Fachbegriffen, muss aber eben auch sagen, dass ich mit den meisten bereits vertraut war. Wenn man sich mit MMORPGs auskennt, fällt es einem auch nicht schwer, sich das Interface oder generell AlterWorld vorzustellen. Ich selbst hatte dabei meistens eine Kreuzung aus „World of Warcraft“ und „Sword Art Online“ im Kopf.

Trotz einiger Kritikpunkte hat der Roman es geschafft, mich zu fesseln. Es macht richtig Spaß, Max und sein angehendes Leben in der AlterWorld zu verfolgen und obwohl die Handlung an einigen Stellen durchschaubar wirkt, kommt dann doch alles anders als man denkt. Gerade auch das Ende verspricht eine Fortsetzung, die es in sich hat. Ich bin schon sehr gespannt darauf. Der erste Band der Reihe setzt auf jeden Fall hohe Maßstäbe.

Fazit:
„Play to live – Gefangen im Perma-Effekt“ ist ein wirklich positiv überraschender Roman. Die Handlung reißt mit, Max ist ein charmanter Protagonist und der Schreibstil liest sich flüssig. Lediglich die Stigmatisierung von Frauen und die Moraleinstellung der Charaktere ist dabei bedenklich, aber wenn man darüber hinwegsehen kann, ist der Roman ein gefundener Schatz.

Inhalt: 5/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 5/5
Schreibstil: 4/5

Ich bin dann mal zocken...

Von: Isa Datum : 30.04.2018

www.tales-corner.blogspot.de

Darum geht's

Klappentext:
Russland in der nahen Zukunft. Die Spieleindustrie hat immer neue Möglichkeiten erschaffen, sich mit allen Sinnen der virtuellen Realität hinzugeben. Doch für Max, einen jungen Mann in Moskau, heißt Wirklichkeit auf einmal: Krebs, im Endstadium. Ein Schicksal, auf das Max so gar keine Lust hat. Und so klinkt er sich in das Online-Rollenspiel AlterWorld ein, um dort mittels des Perma-Effekts weiterzuleben. Für immer gefangen in einer digitalen Parallelwelt - denn wer seine Ewigkeit hier verbringen will, muss sich hochleveln und Verbündete finden ... Das Abenteuer beginnt!


Die Story / Idee

Gleich eins vorweg: der Autor hat hier ein MMORPG zu Papier gebracht, was ich super finde. Ich habe selbst lange World of Warcraft und diverse andere MMORPGs gespielt (z.B., Elder Scrolls Online, Wildstar, Aion, Guild Wars 1 und 2 usw.), manche mehr und manche weniger exzessiv. Dadurch viel mir der Einstieg, in die Geschichte, natürlich entsprechend leicht. Ich kann absolut nicht einschätzen, wie es sich verhalten würde, wenn man bisher gar keine Berührungspunkte mit diesem Thema hatte. Das wäre wirklich mal interessant zu wissen - vor allem auch wie spannend das Buch dann für denjenigen ist, oder evtl. auch nicht :D.
Die ganzen Begrifflichkeiten wie z.B. Noob, pullen, Mob, Raid, PK, PvP, DoTs, Buffs usw. kannte ich also bereits alle und musste nichts nachschlagen (das Buch enthält aber ein Glossar dafür). Ich war sofort voll drin und feierte die ganze Geschichte total ab beim lesen. Ich fühlte mich einfach in meine WoW Zeit zurückversetzt und genoss das Gefühl von Nostalgie total. Für mich war das Buch durchweg spannend, lustig und sehr unterhaltsam. Es gab einige Stellen, die etwas sexistisch oder moralisch verwerflich waren - aber das passte meiner Meinung nach zu der Geschichte, zum MMO und den Charakteren. Generell sollte man solche Themen, in diesem Buch, auch nicht sooo extrem Ernst nehmen, finde ich. Die Geschichte spielt sich vor allem innerhalb der MMO Welt ab. Immer mal wieder bekommt man aber auch etwas von der Regierung und der Gesellschaft außerhalb des Spiels mit, diese Passagen fand ich jedes mal sehr interessant. Auch innerhalb des Spiels kommt es zu einigen Konflikten, Intrigen und Manipulationen, was dann auch noch mal die Spannung ordentlich pushte. Die Ereignisse sind super mit der Spielwelt und den Charakteren verflochten, sodass ich schön mitfiebern konnte.

Die Charaktere

Hauptsächlich dreht sich alles um Max, welcher sich in den Perma-Effekt versetzten will um weiter Leben zu können. Er ist ein echter Glückspilz innerhalb des Games und vieles gelingt ihm sehr gut. Max war mir grundsätzlich Sympathisch, bis auf einige Ansichten und Handlungen, die ich moralisch gesehen nicht gerade toll fand. Aber man muss ja mit dem Protagonisten nicht immer einer Meinung sein. Ganz im Gegenteil, ich finde es dann sogar noch interessanter beim Lesen.
Er trifft im Spiel schnell weitere Charaktere und freundet sich mit einigen an, manche davon waren mir besonders sympathisch. Auch die ganzen Clans / Gilden innerhalb des Spiels fand ich sehr interessant, vor allem wie diese auch untereinander agieren. In diesem MMO gibt es jedenfalls sehr komische Gestallten, wie sich schnell herausstellte und jeder hat seine ganz eigene Hintergrund Geschichte. Dabei war es vor allem interessant, von den Beweggründen der einzelnen Personen zu lesen, warum diese in den Permamodus gelangt sind oder gelangen wollen.

Der Schreibstil

Der Schreibstil war locker und leicht, nicht verschnörkelt und gekünstelt sondern sehr auf den Punkt gebracht. Irgendwie aufs wesentliche Fokussiert. Sehr angenehm und leicht zu lesen, aber auch nichts besonderes (muss ja auch nicht immer sein).

Abschließendes Fazit

Für mich ein absolut spannendes, lustiges, unterhaltsames und abenteuerliches Lese Erlebnis in einer MMORPG Welt. Bisher habe ich noch nie etwas ähnliches gelesen. Es erinnerte mich sofort an World of Warcraft und versetzte mich so sehr in ein wohliges, nostalgisches Gefühl, dass ich tatsächlich noch mal bei WoW und Elder Scrolls Online reingeschaut habe. Jetzt hänge ich gerade tatsächlich in Tamriel fest und bin auf der jagt nach fetten loots und Quests.
Ich freue mich schon sehr auf das Folgequest...Äh den Folgeband dieser Reihe. Ein Highlight für mich, da es etwas vertrautes und bekanntes in etwas ganz neues verwandelt hat.

Einfach klasse

Von: Lilly Datum : 06.04.2018

lilianlovesbooks.blogspot.de/

Wow, mein Jahres Highlight 2018.

Warum erkläre ich Euch natürlich auch. Als sogenannte "Gamerin" kenne ich mich ganz gut in der MMORPG aus. Ich spiele selbst zum Beispiel Wow und von daher kannte ich die vielen "Fachbegriffe" im Buch natürlich auch davon. Auch wenn ich das Buch die ganze Zeit über an eine Mischung aus Wow, Diabolo und dem Anime "Sword Art Online" erinnert hat. Das allerdings aber im Positiven Sinne. Aber kommen wir mal zum Buch selbst.

Max Lebenserwartung ist nicht gerade hoch, deshalb fasst er den Entschluss künftig digital in "After Worlds" weiterzuleben. Und damit beginnt auch zugleich sein Abenteuer. Sehr schnell verliert er sich in dem Spiel und wir als Leser können wirklich sehr detailiert verfolgen wie er sein virtuelles Alter Ego ausstaffiert und dessen Level steigert. Dabei wurde mir beim Lesen zu keiner Zeit langweilig, im Gegenteil. Ich konnte gut in die Geschichte eintauchen und dabei Max praktisch über die Schulter schauen.

Spannend wird es auch, denn in der ach so heilen Welt geht es längst nicht so harmlos zu wie es zunächst scheint. Mir gefielen die Wendungen und die Tatsache wie Max immer mehr in die Welt eingetaucht ist. Ich konnte ihm gut folgen auf seiner Reise. Das einzige was ich ein wenig schade fand, war das seine weibliche Bekanntschaft zum bloßen Betthäschen dekradiert wurde. Da wäre mir ein wenig mehr Charaktertiefe lieb gewesen.

Ansonsten aber gib es nichts von meiner Seite her auszusetzen. Ich wurde gut unterhalten und der lockere Erzählstil des Autors hat mir gut gefallen. Nicht_Spieler werden mit den zahlreichen Begriffen aus der Gamer Szene ein wenig überfordert sein, aber das sollte eigentlich nicht allzu abschreckend sein, am Ende gibts ein Glossar das alles erklärt.

Für mich ein echter Leckerbissen. Ich fühlte mich wohl in AlterWorld und fand es klasse das ich die ganzen Ausdrücke alle vom eigenen Spielen her kenne. Aber auch sonst bietet die Handlung einiges an Überraschungen und Spannung. Für "Zocker" ein tolles Buch.

Rezension zu "Play to Live - Gefangen im Perma-Effekt"

Von: Zsadista Datum : 03.04.2018

zsadista.blogspot.de

Russland in der Zukunft. Max erfährt, dass er an einem tödlichen Krebsleiden erkrankt ist. Er hat nicht mehr viel Zeit. Er überlegt, ob er seinen Körper einfrieren lassen soll, damit er irgendwann später vielleicht geheilt werden könnte. Doch das ist viel zu teuer und er kann es sich nicht leisten.

Dann wird Max auf einen anderen Gedanken gebracht. „AlterWorld“ heißt die Lösung seines Problems. Wenn man dieses Online Game zu exzessiv spielt, ist man in der Welt gefangen. Doch wie kann er die Sicherungen die es mittlerweile gibt umgehen, damit sein Geist in dem Game gefangen bleibt?

Und vor allem, was kommt in dem Game auf ihn zu?

„Play to Live – Gefangen im Perma-Effekt“ ist der erste Teil der Serie über das Leben im einem MMORPG aus der Feder des Autors Dmitry Rus.

Ich bin MMORPG Zockerin aus Leidenschaft. Ich musste dieses Buch einfach haben. Das Cover ist für mich schon ein Hingucker und die Inhaltsangabe hat mir dann den Rest gegeben.

Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, das soweit alle Begriffe erklärt. Allerdings hat sich da gleich in der ersten Reihe ein Schreibfehler eingeschlichen. Denn es heißt MMORPG und nicht MMPORG. Hat das Game doch nichts mit den Porg aus Star Wars zu tun.

Zum eigentlichen Inhalt des Buches … was soll ich sagen, mir ging das Herz auf. Ich habe den Roman regelrecht gefressen. Aus dem Glossar brauchte ich keine Begriffe nachzulesen. War mir doch alles gleich bekannt und hatte es vor Augen. Ob es jetzt das Interface, die Buffs oder Mobs waren.

Es war mir alles aus meinen eigenen Games bekannt. Das Lesen war für mich einfach, wie ein Game zu spielen. Einfach der Hammer! Ich kann da auch nicht mehr viel sagen, ich kann das Buch echt nur lobpreisen!

Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass eventuell Nicht – Gamer mit dem Buch so einige Probleme haben dürften. Es ist doch schon schwierig, sich alles vorzustellen, wenn man selbst nie gespielt hat. Daher kann ich ehrlich gesagt, gar nicht so einschätzen, wie das Buch für Nicht – Gamer am Ende wirklich ist. Kann sein, dass der Leser dann ziemlich enttäuscht ist und sich fragt, warum das Buch so viele starke Bewertungen hat.

Für Gamer von MMORPGs kann ich das Werk zu 100% weiter empfehlen. Man bekommt beim Lesen richtig ein jucken in den Fingern um mit zu zocken.

Ich kann es kaum erwarten, bis der zweite Teil erscheint. Ich kann nur hoffen, dass der Autor das Level des ersten Bandes halten kann.

Die neue Genereation der Online-Spiele?

Von: Alexandra Datum : 03.04.2018

alexstereads.blogspot.com

Mein erster Eindruck war eigentlich direkt gut. Die Idee habe ich so noch nicht gehört, selbst wenn es sich auf den ersten Blick vielleicht ein wenig wie "Erebos" von Ursula Poznanski anhört. Tatsächlich war es aber völlig anders aufgebaut und hat mich auf seine eigene Art und Weise mitgerissen.
Der Protagonist Max war mir gleich irgendwie sympathisch, einerseits ist er ein sehr bedachter Mensch, der vorher dreimal überlegt, was er tut, andererseits hatte er diese rebellische Ader, was ihn speziell macht. Strategie ist bei solchen Spielen immer wichtig und ich würde behaupten, dass Max der geborene Stratege ist.
Was mich allerdings irgendwann ein wenig genervt hat, war die Tatsache, dass es wirklich fast alles geschafft hat, was er sich so vorgenommen hat. Jeder der Games spielt, weiß, dass man ab und an einfach draufgeht und er ist höchstens zwei mal gestorben. Das war eben sehr unrealistisch, denn immerhin weiß ich, wie schnell man sterben kann, selbst wenn man vollste Aufmerksamkeit zollt.
Das Spiel an sich kann man am ehsten mit der Diablo - Reihe vergleichen, was mir einen Vorteil verschafft hat, da ich mich so eher in die Spielzüge und Strategien mit reindenken konnte. Natürlich muss man als Geek dann auch mitzittern.
Was ich nicht so gut fand, war die Tatsache, dass der Titel "Gefangen" im Perma-Effekt besagt, es aber für Max und einige andere eher ein Rettungsanker war. Sie konnten dort ein Leben leben, dass sie sonst niemals erhalten hätten und an sich finde ich dieses Prinzip sehr gut. Todkranken Menschen die Möglichkeit zu geben weiterzuleben, klingt an sich echt fantastisch, ob ich aber dieses Spiel wählen würden, ist dann eine andere Sache.
Der Stil war an sich richtig gut, allerdings gab es immer so kleine Einschübe mit Spielständen, die ich nicht unbedingt gebraucht hätte und was zu Anfang schon verwirrt hat.
Nichtsdestotrotz war ich sehr begeistert und freue mich daher auf Band 2!