Leserstimmen zu
Die Hoffnung der goldenen Jahre

Fiona Davis

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Dieser Roman behandelt die Geschichte zweier Frauen aus unterschiedlichen Epochen, deren Schicksal miteinander verwoben ist. Der Roman spielt somit in 2 verschiedenen Zeitsträngen: 1884 und 1985. Dreh-/ und Angelpunkt der ganzen Geschichte ist das sog. Dakota Appartementhaus, dessen Bau Ende des 19. Jhdts. ein echtes Zeichen in der Architektur und gesellschaftlichen Entwicklung New Yorks setzte. An dieser Stelle sei direkt mal erwähnt, dass sehr viele Fakten aus dem Buch der Realität entsprechen. Daher wäre es aus meiner Sicht angebracht gewesen, dazu am Ende des Buches noch mehr Worte zu verlieren. Auch eine Kartendarstellung New Yorks von damals und heute hätte ich sehr interessant gefunden. Aber gut, Go…. macht’s möglich und so habe ich im Anschluß selbst noch etwas gestöbert. Die Geschichte der beiden Frauen ist mitreissend erzählt. Allerdings hatte ich im 1. Drittel eine Zeitlang das Gefühl, dass man auf der Stelle steht – da war es kurz mal etwas langatmig. Aber dann kam die Geschichte wirklich ins Rollen und ich war froh ein paar Stunden am Stück Zeit zu haben – denn da wollte ich das Buch doch nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende kam erfreulicherweise dann doch überraschend – diese Wendungen hatte ich gar nicht ins Kalkül gezogen. Sehr interessant fand ich auch die vermutlich authentische Darstellung gewisser „Einrichtungen“. Es handelt sich ja eigentlich um relativ bekannte Fakten, aber es nochmal en detail zu lesen ist schon etwas anderes. Um nicht zu spoilern belasse ich es bei der Formulierung. Wer das Buch liest, wird es verstehen. Sprachlich gibt es überhaupt nichts zu kritisieren – es liest sich sehr angenehm und flüssig. Auch die Sprünge zwischen den Zeiten sind unproblematisch. Alles in allem hatte ich also sehr schöne Lesestunden mit einem Roman, der mich zudem so einige historische Fakten gelehrt hat. Abschließend noch ein Dankeschön an den Randomhouse/Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar.

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London 1884:Die Hotelangestellte Sara Smythe bewahrt ein kleines Kind vor dem Sturz aus einem Hotelfenster. Aus Dankbarkeit lädt der Vater des Kinder, Theordore Camden, Sara nach New York ein. Sie soll dort im neuen luxuriösen Apartementhaus "Dakota" arbeiten. Für Sara wird dies zum ihrem größten Glück. Aber auch zu ihrem größten Schmerz... New York 1985: 100 Jahre später ist die junge Bailey Camden am Tiefpunkt ihres Lebens angelangt ist, findet sie Zuflucht im Dakota. Doch ihre Entdeckung dort stellten alles auf den Kopf, was sie bisher über ihr Familie zu wissen glaubte... Mir hat die Geschichte von Anfang an gut gefallen. Sie war spannend, berührend und sie barg viele Geheimnisse. Der Wechsel der Erzählperspektive zwischen Sara im Jahre 1884 und Bailey in 1985 hat Schwung und Bewegung in den Schreibverlauf gebracht. So konnte man beide Frauen parallel begleiten und den Familiengeheimnissen auf die Spur gehen. Auch die Bilder über New York Ende des 19. Jahrhunderts und das Haus mit der damaligen modernen Technik, die die Autorin mit ihrem Schreibstil erschaffen hat, haben mich gefesselt. Es war eine sehr tolle literarische Zeitreise!

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