Leserstimmen zu
My Museum

Joanne Liu

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Das Buch besteht aus 32 Seiten und beinhaltet keinen Text. Es ist ein reines Bilderbuch. Das finde ich aber gerade so schön an dem Buch, denn es gibt einem viel Freiraum die Geschichte mitzugestalten. Es ist gebunden. Als das Buch bei mir ankam war ich im ersten Moment etwas irritiert. Ich kannte den Klappentext zwar, hab aber im ersten Moment die Botschaft im Buch nicht bemerkt. Ich blätterte also so vor mich hin und wusste nicht so recht was ich nun mit dem Buch anfangen soll oder wie ich es bewerten sollte. Dann nahm ich mir den Klappentext noch einmal zur Hand und schaute auch das Buch noch mal ganz vorn vorne an. Da fiel dann der Groschen. Denn das Buch hat eine ganz wunderbare Botschaft: Kunst ist überall. Max schlendert in dem Buch durch ein Kunstmuseum und während die Erwachsenen strikt dem vorgegebenen Museumsplan abgehen, sieht Max sich so ein wenig um. Es gibt bekannte Werke von Künstlern wie z.B. Monet, Vermeer, Miro oder auch Henry Moore. Hier alleine gibt es schon genug Punkte an denen man bei der Betrachtung des Buches ansetzen kann. Doch Max findet ganz andere Dinge die er interessant findet. Die Tattoos eines Besuchers, der Schatten und das Licht der Fenster oder einfach einfach die Besucher mal auf dem Kopf betrachtet. Anstatt sich wie alle Picassos Werk "Guernica" anzuschauen, sieht er die Schönheit im Alltag. Die Botschaft dahinter finde ich einfach schön. Es bringt die Kunstwerke berühmter Künstler näher aber weist auch auf, wie wichtig Kreativität und Fantasie doch sind. Das man sich auch über die kleinen Dinge im Alltag freuen kann und sie eben so faszinierend sind wie ein Monet. Ich denke auch, dass es das kindliche Denken wunderbar wiederspiegelt! Wenn man mit einem Kind in ein Kunstmuseum geht, dann schaut es sich vielleicht die Bilder an der Wand an, aber so ein Vogel der vor dem Fenster rumhüpft ist genau so toll wie ein schönes Bild. Dabei habe ich nicht das Gefühl gehabt, dass das Buch die Bilder schlecht reden will. Keineswegs. Viel mehr zeigt es, dass Kunst durchaus eine tolle Sache ist und viele wunderbare Werke dabei entstanden sind. Sie alle haben ihre Inspiration schließlich aus der realen Umwelt. Für Kinder finde ich das Buch absolut klasse. Es ist bunt, es gibt viel zu sehen und bei jeder Betrachtung kann eine andere Geschichte erzählt werden. Es fördert die Kreativität der Kinder und kann auch die Interesse an Museen steigern. Letzteres finde ich sehr wichtig! Mal weg von dem Fernseher und den Smartphones und ab in ein Museum. Das Buch steckt voller wunderbarer Botschaften. Eine absolute Empfehlung. Dieses Buch ist ein kleiner Schatz, der viel zu unbekannt ist!

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Heute besucht Max zum ersten Mal ein Museum. Er ist aufgeregt und freut sich auf den Besuch, doch Max ist so klein, dass er bei all den großen Menschen die Bilder gar nicht gut sehen kann. So beginnt Max seinen eigenen Museumsrundgang und findet Kunst, wo sie keiner erwartet. Am Ende des Besuches hat Max seiner Mama eine ganz eigene Geschichte seines Besuchs zu erzählen. Das Bilderbuch ist liebevoll illustriert und mit klaren und kräftigen Farben gestaltet. So entdecken Kinder ab 3 Jahre mit Max das Museum. Selbst nach mehrmaligen betrachten lässt sich stets etwas Neues in den Illustrationen rund um Max finden. Ganz nebenbei können auch die „großen“ Betrachter des Bilderbuchs auf Werke berühmter Maler aus unterschiedlichsten Epochen der Kunstgeschichte stoßen. Im Buch werden Alltägliches und Kunst in überraschenden Kombinationen und Kontexten nebeneinander dargestellt. Es lädt dazu ein, auch im Alltag Kunst zu entdecken und mit allen Sinnen zu erfahren. So können Kinder nicht nur auf den Museumsbesuch vorbereitet werden, sondern auch die Sinne geschärft werden, die Umwelt genau zu betrachten und Kunst zu entdecken.

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Im Bilderbuch "Kunst für Max" erlebt der kleine Max seinen ersten Museumsbesuch. Zwischen Gemälden von Monet und Matisse, befinden sich auch Skulpturen von Henry Moore. Doch im Museum gibt es noch so viel mehr zu erleben, als die teure Kunst.... Joanne Liu spricht durch ihre Illustrationen. Während die meisten Erwachsenen zielstrebig Raum für Raum erkunden und die ausgestellte Kunst betrachten, entdeckt der kleine Max die Kunst neben der Kunst. Die Kunst des Alltags. Er beobachtet die Menschen dabei, wie sie Picassos Bilder anschauen und diese auf sich wirken lassen. Er hat ein Auge für die Museumsmitarbeiter und was sie dort leisten. Max hat sehr viel Spaß im Museum, weil er einen anderen Blickwinkel hat als die anderen Besuchen. Er versteckt sich weder hinter seinem Smartphone, noch ist er streng einzig und allein auf die ausgestellten Werke fokussiert. Mit seinem kindlichen Blick entdeckt er Schönheiten, wo wir sie im Alltag übersehen. Denn auch der Baum vor unserem Fenster hat viel zu bieten. Ob er schön ist oder eben nicht, er ist einzigartig. Er ist etwas besonderes, genau wie ein Gemälde von Claude Monet es ist. Je öfter ich mir "Kunst für Max" angesehen habe, desto lieber mochte ich es. Jedes Mal entdeckte ich etwas, was ich beim Durchblättern vorher übersehen hatte. Das Bilderbuch ist sehr farbintensiv. Teilweise sehr schlicht gemalt und dabei doch extrem ausdrucksstark. Für mich war es Liebe auf den zweiten Blick. Das Bilderbuch ist ab 3 Jahren, allerdings denke ich, dass es sich hierbei eher um einen Schatz für den größeren Bilderbuchliebhaber handelt.

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