Leserstimmen zu
Belgariad - Die Gefährten

David Eddings

Belgariad-Saga (1)

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Taschenbuch
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Ich muss gestehen, dass ich die alten Versionen nicht kenne. Aber ich bin ein Fan von Herr der Ringe und somit musste ich dieses Buch einfach lesen. Und das war auch gut so, denn irgendwie fühlte es sich an wie nach Hause kommen. Aber ganz langsam. Das Cover finde ich ganz toll. Es verspricht eine tolle Reise die mystisch wird. Die zwei Segelschiffe umgeben von Bergen und leichtem Nebel einfach himmlisch. Der Klappentext hat mich gleich neugierig gemacht und ich finde er hält was er verspricht. Nämlich ein tolles Abenteuer und eine fantastische Reise mit vielen Charakteren. Der Schreibstil gleicht einem Erzählstil. Man hat eher das Gefühl als würde uns jemand die Geschichte erzählen. Es ist auch ein eher älterer Schreibstil und nicht so modern wie manch einer es heute gewohnt ist. Trotzdem kam ich locker und leicht vorwärts. Aber zu Beginn kann man sich schnell erschlagen fühlen denn es werden viele Namen genannt. Was vielleicht für ein durcheinander sorgen könnte. Was mich persönlich ein wenig gestört hat, sind diese vielen Geheimnisse die Garion umgeben. Nicht nur wir merken das ihm vieles verschwiegen wird, nein er selbst merkt es auch. Garion selbst versucht an vielen Stellen zu lauschen. Die Handlung ist zum teil vorhersehbar, was ich aber nicht schlimm finde. Hier handelt es sich um einen ruhigen und einfühlsamen Fantasy. Wer hier auf viel Action und epische Schlachten hofft ist an der falschen Adresse. Wer aber auch mal auf ruhigere Fantasy steht, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Fazit: Ein HIgh-Fantasy, der mich überzeugen konnte. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich würde bei Gelegenheit gern weiter in Garions Welt eintauchen. Daher gebe ich vier Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Fantasy Hochgenuss

Von: Emily

23.09.2018

Ich bin ein Fan von David Eddings schon seit zwanzig Jahren. Damals habe ich bereits die komplette Belgariad Sage verschlungen und sie heiß und innig geliebt. Allerdings hatte ich mir damals die Bücher nur geliehen. Anfang des Jahres versuchte ich dann an die alten Ausgaben aus dem Bastei Lübbe Verlag oder Knaur Verlag heran zu kommen, aber auch gebraucht war es sehr schwierig. Dann erfuhr ich, dass Blanvalet die Saga neu verlegt und war gleich hellauf begeistert. Ein bisschen ängstlich, dass meine Erwartungen an diese alte Geschichte zu hoch sein könnten, machte ich mich ans Lesen und wurde nicht enttäuscht. Auch die neu überarbeitete Fassung hat nichts an ihrem Zauber eingebüßt. Die Belgariad Sage ist Fantasie Genuss auf höchsten Niveau und macht einfach sehr viel Spaß zu lesen. 5 Sterne

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-Rezension- Hallo an alle Lieben, hier möchte ich Euch ein Buch vorstellen, welches ich vom blanvalet Verlag zur Verfügung gestellt bekommen habe. An dieser Stelle geht ein Dankeschön auch an die Mitarbeiter des Verlags. Belgariad, Die Gefährten ist der erste Band einer Trilogie die schon etwas älter ist, vom Blanvalet Verlag allerdings komplett neu aufgelegt und überarbeitet wurde. Kaufgrund war für mich zuerst einmal das geniale Cover, welches ich wirklich sehr gelungen finde. Und auch perfekt zur Geschichte passt, nebenbei bemerkt. In dem Buch gibt es auch eine Karte, wie in den meisten High Fantasy Büchern. Ich liebe Karten in Büchern. Eigentlich von ganzem Herzen. Aber diese Karte hier...… war mir einfach zu unübersichtlich. Lange Zeit saß ich da und schaute, ob ich den Ort fand, von dem die Rede war. Aber die Geschichte! Was soll ich sagen, Sie war einfach genau mein Fall. Was mich wirklich sehr positiv überrascht hat. Der Autor lässt sich schön Zeit dem Leser die Welt und die Personen die in Ihr leben näher zu bringen. Die Handlung nimmt langsam an Spannung zu, ohne dabei Langeweile aufkommen zu lassen. Keine Hektik, kein stressiges Hin und Her- Gerenne der Protagonisten, keine überstürzten Handlungen. Das hat das Lesen dieses Buches einfach unheimlich angenehm gestaltet. Ich werde dem Buch 4 Sterne geben und kann es kaum erwarten, den nächsten Band zu erleben. Wer wissen möchte worum es in dieser Geschichte geht, der darf jetzt sehr gerne weiterlesen: Der Waisenjunge Garion wächst auf Faldors Farm auf, wo das Leben seinen alltäglichen, ganz gewöhnlichen Gang geht. Garion mag sein Leben auf dem Land sehr, dennoch verfolgt er immer wieder die alten Sagen und Erzählungen voller Eifer und Hingabe, so wie alle anderen Jungen in seinem Alter. Denn wer träumt nicht davon, große Heldentaten zu begehen und Abenteuer zu erleben? Immer wieder kommt ein alter, schrulliger Mann zu Besuch und hat viele solcher wundervollen Geschichten im Gepäck. Dennoch wird Garion von seiner Tante Pol streng erzogen und lernt die Werte kennen, die in dem Land Sendarien von Großer Wichtigkeit sind. Sorgfalt, Treue, Aufrichtigkeit. So ziehen die Jahre ins Land, Garion wächst heran. Niemals hätte er sich träumen lassen, das dieser gewohnte Gang sich jemals verändern könnte. Doch als der alte Geschichtenerzähler Alter Wolf wieder auftaucht, diesmal jedoch mit allem anderen als fröhlichen Geschichten, nehmen die Ereignisse Ihren Lauf. Und Garion wird eine bedeutende Rolle in den kommenden Geschehnissen einnehmen. Doch zu Beginn der Geschichte ist Ihm seine eigene Wichtigkeit alles andere als bewusst. Nach dem Aufbruch von Faldors Farm treffen Garion, Alter Wolf, Tante Pol und der Schmied Durnik im Wald auf weitere Weggefährten. Dies sind alte Bekannte von Wolf mit Namen, Silk der Spion, und Barak der Ritter. Kann diese bunt zusammengewürfelte Truppe den Gang der Ereignisse beeinflussen? Wir werde sehen...…... Drachige Grüße Eure Reading Dragonlady

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Belgariad

Von: Claudia Soylu

26.08.2018

Einst gab es das Auge von Aldurs, ein Stein, welcher von dem Gott Aldur erschaffen wurde, von dem man sagte er könne Wunder bewirken. Aldurs Bruder Torak nahm das Auge an sich und tötete ihn, um Herrschaft und Macht zu erlangen. Zwischen den Menschen und den Göttern brach ein Krieg aus und die Völker wurden auf ewig getrennt. Nach dem Krieg wurde das Auge Aldurs einer Familie anvertraut, welches es von Generation zu Generation weiter gab, um es zu schützen. Eines Tages wurde das Auge aus der Obhut der Familie gestohlen. Garion ein kleiner Junge, lebte mit seiner Tante Pol auf einem langweiligem Bauernhof. Wer er ist, weiß er nicht. Seine Eltern wurden ermordet. Das Aufregendste war immer, wenn der Geschichtenerzähler zu Besuch kam. Stunden konnte er ihm zuhören. Er erzählte von den Göttern und aufregenden Schlachten. Nur warum war er mit seiner Tante so vertraut? Woher kannten sie sich? Eines Tages war seine Tante gezwungen zu verreisen, aber sie konnte und wollte Garion nicht alleine auf dem Bauernhof zurücklassen. Ein spannendes Abenteuer für Garion beginnt. Es ist eine schöne Geschichte, mit Abenteuern, doch ich muss gestehen, dass man am Anfang von Informationen und Namen erschlagen wird. Erst nachdem ich endlich mal in der Geschichte drin war und ein wenig Hintergrundwissen erhalten und dann den Prolog erneut gelesen habe, habe ich es verstanden. Ein zweiter Punkt, der mich sehr gestört hat, war diese Heimlichtuerei. Um Garions Person birgten sich viele Geheimnisse, die der Junge immer nur durch Lauschen herausgefunden hat. Aber für den Leser waren die Geheimnisse vorhersehbar, deshalb fand ich es störend. Auch um Tante Pol wird viel tamtam gemacht, obwohl ich mir auch da denken konnte, wer sie war. Sie hatte eine besondere Kraft, genauso wie der Geschichtenerzähler. Mehr denke ich werden wir im zweiten Teil darüber herausfinden. Aus diesem Grund konnte mich das Buch nicht richtig überzeugen. Das Cover finde ich ansprechend. Mir gefällt der Schriftzug und dass er erhoben ist. Es sieht geheimnisvoll aus und verspricht eine abenteuerliche Reise.

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Dieser Roman ist bereits unter dem Titel »Die Prophezeiung des Bauern« im Knaur-Verlag und unter dem Titel »Kind der Prophezeiung« im Bastei-Lübbe-Verlag erschienen. Er wurde komplett überarbeitet. Inhalt: Garion wächst bei seiner Tante Pol auf, doch er spürt das ihm geheimnisse umgeben.ie hat zu viele Geheimnisse was ihn betrifft und auch Alter Wolf hat zu viele Geheimnisse um das alles normal zu sein scheint. Plötzlich scheint etwas gestohlen worden zu sein, was sehr wichtig war und Tante Pol und Alter Wolf wollen sich auf die Suche begeben, da aber Tante Pol ihn nicht allein lassen will und kann, muss Garion mit. Es beginnt ein Abenteuer, was er so nicht erwartet hat. Fazit: mir persönlich fiel der Einstieg etwas schwer, aber nach einigen Seiten kommt die Spannung. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und die story flüssig erzählt. Im ersten Band geht es im großen und ganzen darum, dass sich die Gefährten finden. Vielen dank für das rezi buch 😊 ich freue mich auf die Fortsetzung und gebe 3,5 von 5 Sternen ❤

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Belgariad – David Eddings Band 1 - Die Gefährten Verlag: blanvalet Taschenbuch: 10,99 € Ebook: 10,99 € ISBN: 978-3-7341-6166-7 Erscheinungsdatum: 18. Juni 2018 Genre: High Fantasy Seiten: 400 Inhalt: Der Fantasy-Klassiker endlich wieder verfügbar – in überarbeiteter Neuausgabe. Der New-York-Times-Platz-1-Bestsellerautor David Eddings war in den 80er Jahren nicht nur einer der Helden der Fantasy-Leser, sondern ist für viele der erfolgreichen Fantasy-Autoren von heute ein Vorbild. Die Lektüre der Belgariad-Saga ist wie eine Begegnung mit Freunden. Die Charaktere dieser heroischen Coming-of-Age-Fantasy wachsen einem sofort ans Herz, und gemeinsam mit ihnen erforscht man eine wunderbare Welt und kämpft im epischen Kampf zwischen Gut und Böse. Der naive Junge vom Land, der edelste Ritter, der cleverste Dieb, der mächtigste Magier – wer sonst könnte die Welt retten? Dieser Roman ist bereits unter dem Titel »Die Prophezeiung des Bauern« im Knaur-Verlag und unter dem Titel »Kind der Prophezeiung« im Bastei-Lübbe-Verlag erschienen. Er wurde komplett überarbeitet. Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover ist relativ schlicht und in einen schönen Blau gehalten, dass Schiff in der Mitte passt sehr gut zur Geschichte. Der Schriftsatz des Titels passt auch sehr gut. Für mich ein gelungenes Cover. Zum Buch: Garion wächst behütet bei seiner Tante Pol auf, doch nach und nach merkt er, dass da etwas nicht stimmt. Sie hat zu viele Geheimnisse was ihn betrifft und auch Alter Wolf hat zu viele Geheimnisse um das alles normal zu sein scheint. Warum haben sie Geheimnisse vor Garion und warum macht Tante Pol dicht sobald Garion nach seinen Eltern fragt? Plötzlich scheint etwas gestohlen worden zu sein, was sehr wichtig war und Tante Pol und Alter Wolf wollen sich auf die Suche begeben, da aber Tante Pol ihn nicht allein lassen will und kann, muss Garion mit. Es beginnt ein Abenteuer, was er so nicht erwartet hat. Der Schreibstil ist flüssig und auch wenn ich zwischendurch das Gefühl hatte es ist etwas langatmig ist es doch so, dass man weiterlesen muss. Es ist auf gewisse Weise spannend, aber wirklich viel passiert im ersten Band nicht. Trotzdem bin ich gespannt wie es weitergeht. Die Protagonisten sind alle sehr schön erzählt und auch gut herausgearbeitet. Man mag hier einige mehr und andere weniger, aber das ist ganz normal. In dieser Geschichte haben wir relativ viele Charaktere die aufeinander treffen und trotzdem ist es relativ übersichtlich. Die bildliche Darstellung ist richtig gut und man kann sich alles sehr gut vorstellen, gerade auch die verschiedenen Städte/ Dörfer durch die sie reisen sind toll erzählt. Erzählt wird die Geschichte überwiegend von Garion und wie er es erlebt, auch seine Emotionen werden hier gut zum Ausdruck gebracht, dass macht es alles ein wenig authentischer, sofern man davon bei einem Fantasy – Buch sprechen kann. Wir erleben Garion hier vom kleinen jungen bis zum Teenager und es ist wirklich realistisch, welche Gefühle bei einem Teenager aufkommen und auch wie er gegenüber dem weiblichen Geschlecht reagiert. Ich fand es wirklich gut erzählt. Die Länge der Kapitel ist relativ lang, aber es sind zwischendurch Absätze eingefügt, so dass man auch mal pausieren kann und nicht ewig weiterlesen muss um Pause zu machen. Ich gebe hier 4 von 5 Sternen und bin gespannt wie es weitergeht auf der Suche nach etwas, von dem wir noch nicht wissen was es ist. Ich bedanke mich beim blanvalet Verlag sowie beim Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

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Der Name "David Eddings" lässt Jugenderinnerungen wach werden. Als Teenager habe ich seine Fantasy-Epen geradezu verschlungen. Und aus dem Grunde habe ich mir erst vor kurzem seine "Tamuli-Trilogie" antiquarisch besorgt. Umso erfreuter war ich, als ich entdeckte, dass Blanvalet eine Neuausgabe der mir noch unbekannten Belgariad-Saga plant. Im ersten Band werden naturgemäß erst einmal die Protagonisten vorgestellt. Garion, Küchenjunge und Neffe der Köchin Pol, wächst elternlos auf einem Gutshof auf. Ruhig fließt sein Leben dahin, unterbrochen nur von den Besuchen des Geschichtenerzählers Meister Wolf. Doch nach einer Reihe merkwürdiger Geschehnisse muss Garion erkennen, dass weder Pol noch Wolf sind, wer sie zu sein scheinen und dass auch seine Herkunft rätselhafter ist, als er vermutete. Schneller als ihm lieb ist, muss er den Gutshof verlassen und sich auf eine gefährliche Reise mit teilweise unbekannten Gefährten begeben. Wem das bekannt vorkommt, dem sei gesagt, dass Eddings den ersten Band dieser Geschichte 1982 veröffentlichte, d.h. sechs Jahre vor dem Erscheinen des ersten Bandes der Drachenbeinthron-Saga von Tad Williams, in der auch ein Küchenjunge eine Hauptrolle spielt. Vergleichbar sind die Epen aber eigentlich trotzdem nicht. Williams schreibt definitiv deutlich komplexere Bücher. Bei Eddings findet man ruhige, klassische Fantasy. Wer dieser Art Lesestoff nicht so gewogen ist, würde seine Bücher wahrscheinlich als "gute Hausmannskost" bezeichnen. Wer aber einfach eine Zeit lang in andere Welten abtauchen möchte, wer Abenteuerreisen und unbekannte Völker mag und nicht hinter jedem Baum einen blutigen Kampf benötigt, der dürfte hiermit glücklich werden. Eddings schreibt humorvoll, mit leichter Hand und trotz der vielen unterschiedlichen Charaktere und Orte verständlich und auch ohne großartige Register und Ahnentafeln nachvollziehbar. Nichts davon ist wirklich neu und herausragend, vieles vorhersehbar, aber gerade deswegen stellt sich beim Lesen ein heimeliges Gefühl des Wiedererkennens ein. Man kennt die Abläufe, vermutet recht schnell, wer Garion und Tante Pol wirklich sind und weiß, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit alles gut ausgeht. Aufgrund des unblutigen Erzählens ist Belgariad ganz sicher auch als Fantasy-Einstieg für Kinder und Jugendliche geeignet, vielleicht ab ca zehn Jahren. Das muss in etwa das Alter gewesen sein, in dem ich angefangen habe, Bücher von Eddings zu lesen. Ich werde auch die folgenden beiden Bände lesen. In Erinnerung an alte Zeiten und als willkommene Auszeit von meinem derzeit recht unschönen Leben. Wer also einfach nur ein gut lesbares Buch für Ferien- und Strandzeiten sucht oder wem derzeit die Konzentrationsfähigkeit für schwerere Kost fehlt, der dürfte mit dieser Reihe zufrieden sein.

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Geboren und aufgewachsen als einfacher Bauernjunge, hätte Garion nie geglaubt, dass sich sein Leben von Grund auf ändern würde. Doch das Schicksal will es anders: Das „Auge Aldurs“ verschwindet, ein mächtiges magisches Juwel, das den Frieden für die Menschen sichert. Garion soll zum Erfüller einer alten Prophezeiung werden. Er muss das Juwel finden, bevor damit der schlafende Gott Torak erweckt und somit der Untergang der Welt besiegelt wird. Zusammen mit dem uralten Zauberer Belgarath und dessen Tochter Polgara zieht Garion in ein großes Abenteuer … Der erste Band der Belgariad-Saga aus den 1980er Jahren erscheint in einer komplett überarbeiteten Neuausgabe. Er hat die zeitgemäße Anpassung verdient, ohne dabei den Charme des Fantasy-Klassikers zu verlieren. „Die Gefährten“ von David Eddings ist eine der typischen Abenteuer-Geschichten des Genres, bei denen der zunächst unfreiwillige Held eine lange und gefährliche Reise unternehmen muss. In „Belgariad – Die Gefährten“ ist das Ziel dieser Reise nicht weniger als die Rettung der Welt vor einem verrückten Gott. Nun könnte man eine solche epische Geschichte mit viel Würde und Ernst vor dem Leser ausbreiten, wie es eines schriftstellerischen Nachfahren von J.R.R. Tolkien gebührt. Doch genau das vermied David Eddings glücklicherweise, weshalb die Belgariad-Reihe mit einer guten Portion Humor angereichert ist und sich selbst nicht ganz ernst nimmt, ohne aber auf die typischen Fantasyelemente zu verzichten. Wir begleiten Garion von frühester Kindheit an und folgen ihm durch seine Jugend, bis hin zu den Erkenntnissen, die sein Leben auf den Kopf stellen: Dass er zum Schicksalsbringer werden soll. Dass seine Familie über magische Fähigkeiten verfügt. Und dass weder der alte Mann, Meister Wolf, der ihm oft Geschichten erzählte, noch seine Tante Pol die sind, die sie vorgaben zu sein. Die Einführung der Welt und ihrer Charaktere verlangt in „Belgariad -Die Gefährten“ ziemlich viel Raum, weshalb die Erzählung nicht gerade schwungvoll startet. Dies ist eben High Fantasy, ein Epos mit einem tiefgreifenden und ausgeklügelten Magie-System, komplexen politischen Verhältnissen und zahlreichen Rassen und Klassen, die es zu erkunden gilt. Der erste Band trägt nicht zu Unrecht den neuen Titel „Die Gefährten“, während sich die früheren Ausgaben hier noch auf die Prophezeiung konzentrierten. Es geht darum, wie sich die Gruppe von Helden findet, welche Voraussetzungen jeder einzelne von ihnen mitbringt und welche Fähigkeiten er besitzt. „Belgariad – Die Gefährten“ verlangt den Lesern daher etwas Geduld ab. Spannung stellt sich erst gegen Ende ein, dann aber entwickelt sich die Geschichte zum Pageturner, der nach Fortsetzung verlangt. Mit seinem unterhaltsamen und lockeren Stil schrieb sich David Eddings schon früh in die Herzen von Fantasy-Lesern. Was die Geschichte selbst betrifft, so wurde die in der einen oder anderen Form schon viele Male erzählt. Auch der Aufbau folgt bekannten Mustern. Im Genre findet man einige Romane, die ihren Protagonisten viel Zeit zur Entwicklung lassen und ihre Geschichte erst langsam steigern. Dazu gehört beispielsweise Band 1 der „Weitseher-Saga“ von Robin Hobb. Auch Raymond E. Feist pflegt in manchen seiner Serien einen ähnlich ausschweifenden Stil. Mein Fazit: Die Belgariad-Saga ist zweifellos ein Must-Read für Fans der etwas älteren High Fantasy, in der ein magisch begabter Held die Welt retten darf. Manchmal hebt man als Leser den Schatz aber auch erst beim zweiten Lesen. Die sehr unterhaltsame und bisweilen zynische Story über das Erwachsenwerden in einer ganz und gar fantastischen Welt lohnt jedenfalls, noch einmal – oder, wie von mir, zum ersten Mal – in die Hand genommen zu werden.

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