Leserstimmen zu
Arkane

Pierre Bordage

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Lange haben sieben Familien über Arkane geherrscht, doch das wird durch ein Massaker an der Familie des Drachens zerstört. Nur Oziel überlebt und schwört sich Rache, denn sie wird das ganz sicher nicht so auf sich beruhen lassen. Sie macht sich auf die Suche nach ihrem älteren Bruder, doch sie selbst wird auch von einer anderen Familie gesucht. Währenddessen versuchen Orik und Renn nach Arkane zu kommen, denn Orik hat wichtige Informationen, die die Bewohner von Arkane vielleicht vor einer großen Gefahr retten könnten. Viele haben gesagt, dass dieses Buch für Liebhaber von „Game of Thrones“ etwas wäre. Ich habe die Bücher nie vor der Reihe gelesen, aber allein wie die Welt von Pierre Bordage aufgebaut ist, kann ich es mir sehr gut denken. Der Autor beschreibt alles wirklich ausführlich und man kann sich diese fiktive Welt gut vorstellen. Schnell hat man sich in Arkane wiedergefunden. Die Charaktere lernt man sehr gut kennen, auch wenn es auf den ersten Blick viele sind. Da muss man sich mit der Zeit erst mal daran gewöhnen. Sobald man sie aber kennt, fängt man auch an, sie zu mögen. Manchmal fand ich jedoch, dass einige Szenen überflüssig sind oder zu lang gezogen wurden, dadurch hatte ich teils nicht die Motivation weiterzulesen. Jeder, der Game of Thrones mag oder eine komplette fiktive und mitreißenden Welt kennenlernen möchte, sollte dieses Buch lesen! Sarah Schröder, 19 Jahre

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Arkane! Eine sagenumwobene Stadt, die seit Jahrhunderten besteht. Eine Stadt, in der sieben Familien herrschen. Als das Haus des Drachen ausgelöscht wird, bleibt die schöne Oziel als einzige Überlebende zurück. Gleichzeitig hält das Schicksal eine unerwartete Wendung im Leben des jungen Steinzaubererlehrlings Renn bereit und er macht sich auf, den kalten Norden zu verlassen. Zuerst einmal möchte ich zu diesem Buch sagen: Das Cover ist unglaublich schön. Nachdem der Roman bei mir ankam, musste ich es erst einmal eine Weile betrachten und den 3D-Effekt der Schlangen auf mich wirken lassen. Als ich zu lesen begann, wandelte sich meine anfängliche Vorfreude leider erst einmal ins Negative. Dies lag vor allem an den beiden Protagonisten Renn und Oziel. Das Schicksal von Oziel wird bereits im Klappentext angesprochen. Sie ist die letzte Überlebende des Hauses des Drachen. Sonst wurde ihre ganze Familie ausgelöscht. Aber dass sie im Laufe der Zeit über eine ganz andere Sache zu Jammern begann, fand ich sehr oberflächlich und ich war ziemlich genervt. Den gleichen Effekt hatte Renns Charakter auf mich. Auch er schwamm die ganze Zeit in Selbstmitleid. Das war bis zu einem bestimmten Punkt nachvollziehbarer, als bei Oziel, nervte früher oder später jedoch trotzdem und wurde im Laufe der Geschichte leider nicht besser. Ich selbst habe das Buch von der Bewertung her im Nachhinein in zwei Teile eingeteilt: der Erste war nicht besonders. Die Geschichte konnte mich nicht mitreissen und ich habe den Aufbau der Welt zum Teil nicht nachvollziehen können und fand die Figuren blass, was sich besonders in den geschwollenen und gewollt wirkenden Dialogen manifestierte. Darüber hinaus gab es ein paar kleine Unstimmigkeiten, die der Autor meiner Meinung nach nicht richtig durchdacht hat. Die Wiederholungen mancher Beschreibungen waren teilweise so zahlreich, dass ich ihnen überdrüssig wurde. Der zweite Teil der Geschichte war demgegenüber viel besser. Das Jammern hörte zwar nicht auf, wurde aber weniger und viele spannende Elemente erweiterten den Plot. Intrigen und Verschwörungen kamen auf, wie auch geheime Orden mit verschiedenen Ritualen und Absichten. Das gefiel mir gut. Auch die auftretenden, fantastischen Wesen haben mir gefallen, da sie (zumindest für mich) innovativ sind. Dazu zählt auch die Magie der Steine, der ich so noch nie begegnet bin. Schließlich habe ich tatsächlich irgendwann kapiert wie die Welt aufgebaut ist und das Prinzip der Stadt Arkane besser fassen können. Bordage hat einen Fantasy-Roman erschaffen, der aktuelle Probleme aufzeigt. Natürlich in viel drastischerer Form, aber es war schon ein kleiner Spiegel der Gesellschaft. Dazu zählt beispielsweise Klassenzugehörigkeit, Ausgrenzung von Andersartigkeit und auch religiöser Fanatismus. Neben Unterdrückung, wird der Leser darüber hinaus Zeuge vom Zusammenhalt der Unterdrückten, was mir sehr gut gefiel. Ich werde auf jeden Fall den zweiten Teil lesen (wobei ich nicht weiß, wann dieser erscheint, geschweige denn, wie viele Teile der Reihe erscheinen werden - wenn jemand Infos darüber hat, würde ich mich sehr freuen, davon zu erfahren :) ), da ich glaube, dass dieser erste Band eventuell dafür da war, um die Charaktere einzuführen und die Welt, in der die Geschichte spielt, zu beschreiben. Wer der Fantasy gegenüber positiv gestimmt ist, sollte sich diese Geschichte auf jeden Fall anschauen, allerdings möchte ich hier raten, sich erst nach dem ersten Drittel zu überlegen, ob man es weiterlesen möchte oder nicht, sollte das Buch am Anfang noch nicht gefallen. In diesem Sinne: Fröhliches Lesen!

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•REZESSION• Rezessionsexemplar: Arkane - Das Haus der Drachen von Pierre Bordage Verlag: @Heyne Klappentext: Jahrhundertelang herrschten sieben Familien zusammen über das sagenhafte Arkane. Die Stadt wuchs und gedieh, niemand schien die Harmonie zerstören zu können. Doch unter der glitzernden Oberfläche breiteten sich unbemerkt dunkle Mächte aus – und sie haben Erfolg: Bei einem Massaker wird eine der sieben Familien ausgelöscht. Nur die schöne Oziel überlebt und schwört Rache. Während sie auf der Suche nach Verbündeten eine schreckliche Entscheidung treffen muss, bricht im eisigen Norden der Steinzauberlehrling Renn auf. Einzig seine Gabe und sein Wissen könnten Arkane noch retten ... Meine Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich konnte es stellenweise nicht aus der Hand legen. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen vor allem die Entwicklung von Renn und ich bin gespannt was er und Olik noch alles durchmachen müssen. Oziel fand ich ab und an etwas anstrengend, warum genau kann ich nicht verraten da ich dann Spoilern würde 😄. Alles in allem ein sehr gelungener Auftakt und ich freue mich schon auf den nächsten Band um zu erfahren wie es mit den Dreien weiter ergeht. Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung meinerseits 😊. 5/5 Sternen ⭐️

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Arkane

Von: Jaspers Buchblog

24.08.2018

Einige interessante Charaktere, mysteriöse Magie - das ist gut gelungen. Doch die direkte Umsetzung hat Schwächen, einerseits der Schreibstil und andererseits die zu blassen Charktere. Ich hatte eine echte Leseflaute, während ich an diesem Buch arbeitete und ich bereue es jetzt beinahe.

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Inhalt Jahrhundertelang herrschten sieben Familien zusammen über das sagenhafte Arkane. Die Stadt wuchs und gedieh, niemand schien die Harmonie zerstören zu können. Doch unter der glitzernden Oberfläche breiteten sich unbemerkt dunkle Mächte aus – und sie haben Erfolg: Bei einem Massaker wird eine der sieben Familien ausgelöscht. Nur die schöne Oziel überlebt und schwört Rache. Während sie auf der Suche nach Verbündeten eine schreckliche Entscheidung treffen muss, bricht im eisigen Norden der Steinzauberlehrling Renn auf. Einzig seine Gabe und sein Wissen könnten Arkane noch retten Fazit: Es war ein wenig verwirrend, das es im Haus der Drachen, nicht wirklich drachen gab. Zudem bin ich auch nicht sehr leicht in die story hineingekommen trotz des eigentlich ansprechenden schreibstil. Die Idee der geschichte ist super, aber die handlungsstränge der einzelnen Charaktere hätte für mich verflochtener sein können - da eine Perspektive von 3 Personen aufgegriffen wird. Die Geschichte endet auch mit einem üblen Cliffhänger sowas ist dem Leser gegenüber echt sehr unfair ? für ein Reihenauftakt ist der Roman ok, wer allerdings lieber Reihen mit Emotionen und Action liest wird hier nicht allzu gut bedient - deswegen 3,5 von 5 sternen

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Inhalt In Arkane gab es sieben Herrscherfamilien, doch bei einem brutalen Anschlag wurde eine von ihnen zerstört. Nur Oziel überlebt und hat von da an nur noch ein Ziel, sie möchte Rache. Dafür ist ihr jedes Mittel recht und sie begibt sich auf die Suche nach ihrem verschollenen Bruder. Währenddessen bricht der Steinzauberlehrling Renn auf eine lange Reise auf ohne zu ahnen, wie wichtig er noch für Arkane sein wird. Meine Meinung Dieses Buch gehört zu den Büchern, die mir durch ihr eindrucksvolles Cover ins Auge gesprungen sind und da der Klappentext interessant klang, war ich gespannt, was mich erwartet. Zu Beginn hatte ich einige Einstiegsschwierigkeiten mich in dem Buch zurechtzufinden. Man wird so ziemlich in die Welt hineingeschmissen und erst nach und nach konnte ich mich komplett darin fallen lassen. Zudem wird es aus mehreren Handlungssträngen geschildert, was den Einstieg ebenfalls erschwert. Der Beginn des Buches wirkte alles in allem sehr langgezogen und es dauert bis der Plot Fahrt aufnimmt. Was einerseits gut war, andererseits hätte ich mir doch etwas mehr Action gewünscht. Dennoch fand ich die Welt sehr interessant und wunderbar dargestellt. Arkane hat so viel zu bieten und das Machtsystem ist faszinierend. Als Leser erwartet einen eine Geschichte voller Intrigen und Machtspiele. Es gibt verschiedeste Geschöpfe und nach meinen Anfangsschwierigkeiten war das Buch durchweg spannend und fesselnd. Ich mochte hier besonders die Protagonisten. Oziel ist stark, kann kämpfen und unternimmt alles für ihre Rache, würde aber niemanden im Stich lassen, was sie einfach unglaublich sympathisch macht. Auch Renn mochte ich sehr, der von Orik , einem ehemaligen Soldaten, gebeten wurde ihn auf eine lange Reise zu begleiten. Zwar kann Renn nicht kämpfen, aber er hat das Herz am rechten Fleck und macht hier unglaubliche Entwicklungen durch. Auch alle anderen Figuren mochte ich sehr, denn jeder Figur ist facettenreich, aber auch realistisch dargestellt. Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch und passt zu dem Setting des Buches. Es ist ein tolles High Fantasy-Buch und das spiegelt sich dem gelungenen Schreibstil wieder, der mich auch über den schwierigen Anfang gerettet hat. Das Ende ist unglaublich offen und ich hoffe, dass die Fortsetzung nicht allzu lange auf sich warten lässt, da ich gerne wüsste, wie alles weitergeht. Fazit Mit diesem Buch hatte ich einige Einstiegsschwierigkeiten, doch ich mag die Welt des Buches und die Protagonisten sehr. Ich kann es auf jeden Fall High Fantasy Fans empfehlen und bin gespannt auf die Fortsetzung.

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Bei einem brutalen Anschlag werden Oziels Eltern, die eine der sieben Machthaber der Stadt darstellen, getötet. Das Land droht durch dunkle Mächte zu zerfallen. Während sich Oziel auf die Suche nach ihrem verschollenen Bruder macht, von dem sie erwartet, dass er Arkane vor dem Untergang bewahren kann, macht sich der Zauberlehrling Renn ebenfalls auf die Reise, um das Schlimmste zu verhindern. . Ich kenne und schätze Pierre Bordage nur als Verfasser von spannenden und interessanten Science Fiction-Geschichten, so das sich sehr gespannt war, was er im Sektor des Fantasy-Romans auf die Beine stellen würde. Bordage hat mich keinesfalls enttäuscht und hat eine sehr authentische Welt erschaffen, bei der man allerdings gerade am Anfang der Geschichte etwas Schwierigkeiten hat, sich zurechtzufinden. Eine Karte wäre vielleicht ein wenig hilfreich gewesen, um sich die Welt besser vorstellen zu können. Aber im Laufe der Geschichte findet man sich dann letztendlich doch zurecht und begleitet die beiden Haupt-Protagonisten Oziel und Renn gerne auf ihrer abenteuerlichen Reise. Bordage geht allerdings keinen neuen Weg, sondern bedient sich bereits bekannten Mitteln des Fantasyromans, wie man sie von anderen Werken kennt. Was ich damit sagen will, ist, dass es sich bei „Arkane“ um einen von vielen Fantasy-Romanen handelt, die machtpolitische Intrigen a la „Game of Thrones“ behandeln. Das bedeutet nichts schlechtes, hebt aber den Roman schlichtweg nicht aus der Masse heraus. Bordage hat seine Welt sehr detailreich und glaubwürdig gestaltet, keine Frage. Auch die Charaktere handeln stets nachvollziehbar und werden einem im Laufe des Buches immer sympathischer. Der Aufbau der Handlung verläuft langsam, was ich als positiv empfinde, weil sich Bordage einfach Zeit lässt, was viele Leser aber unter Umständen als langatmig empfinden könnten. Irgendwann bemerkt man, dass es sich bei „Arkane – Das Haus der Drachen“ um den Einstieg eines mehrteiligen Werkes handelt, denn zu komplex ist die Handlung, die sich mittels mehrere Stränge spannungstechnisch stetig nach oben schraubt. Schade finde ich allerdings, dass nirgends darauf hingewiesen wird, dass es sich bei diesem Buch um den Auftakt einer Serie handelt, denn mit diesem Vorwissen wäre ich mit Sicherheit ganz anders an die Story herangegangen. So aber wird einem gegen Ende hin immer mehr bewusst, dass man mit einem offenen Ende in die Realität entlassen wird, was mich persönlich etwas gestört hat. Aber zurück zum Plot und der Geschichte an sich. Pierre Bordage geht sehr sorgfältig mit seiner Geschichte und den Handlungsorten um. Man spürt, dass er sich große Gedanken gemacht hat, als er Arkane und seine Bewohner entworfen hat, denn es hat alles Hand und Fuß. Trotz einer Vielzahl an Geschehnissen, Charakteren und politischen Intrigen verliert man interessanterweise niemals den Überblick über die Ereignisse. „Arkane – Das Haus der Drachen“ ist eine typische High Fantasy-Geschichte, die, wie gesagt, langsam aufgebaut wird. Das Finale deutet auf eine epische Entwicklung hin, die mir sehr gut gefallen hat. Hätte ich vorher gewusst, dass noch weitere Bücher folgen, hätte ich den langsamen Aufbau sicherlich noch mehr genossen, weil ich dann im Hinterkopf gewusst hätte, dass dieser auf eine Steigerung im Laufe der nächsten Teile hinarbeitet. Nun bin ich natürlich enorm gespannt, wie sie Abenteuer von Oziel und Renn weitergehen und kann es kaum erwarten, dass der zweite Teil der Reihe erscheint. Pierre Bordage schreibt gewohnt flüssig und niveauvoll. Die Kapitel enden meist mit Cliffhangern, so dass man der Versuchung schwer widerstehen kann, immer noch ein Kapitel weiterzulesen. Insgesamt beweist Pierre Bordage mit „Arkane – Das Haus der Drachen“, dass er nicht nur SF-Romane, sondern auch packende High-Fantasy schreiben kann. . Fazit: Gelungener Einstieg, der auf eine weitaus epischere Fortführung der Story hinarbeitet. © 2018 Wolfgang Brunner für Buchwelten

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Meine Meinung Mich hat der Klappentext sofort auf das Buch aufmerksam gemacht. In diesem Sinne vielen Dank für das Rezensionsexemplar! Der Einstieg war etwas holprig. Ich konnte mich wegen fehlender Übersicht nicht so schnell in der Welt orientieren; auch was die Personen anging. Aber an sich klingt die Idee sehr gut. . Sieben Herscherfamilien regeln seit Generationen das Leben in Arkane, bis eine der Familien - das Haus der Drachen - fast gänzlich ausgelöscht wird. Hier kommt die neunte Erbin des Hauses des Drachen Oziel ins Spiel, die als einzige Überlebende nun das Gleichgewicht der Herscherfamilien wiederherstellen will. Dazu begibt sie sich auf eine gefährliche Reise durch die Ebenen von Arkane auf der Suche nach Verbündeten. Oziel du Drac ist taff und nimmt alle Gefahren breitwillig auf sich, um ihrer Familie wieder zum alten Glanz zu verhelfen. Nichts hält sie auf und kein Verlust ist ihr zu groß, jedoch hilft sie ihren Freunden aus jeder noch so ausweglosen Situation, egal wie gefährlich es für sie selbst aussieht. Sie lässt niemanden im Stich und wird immer wieder von ihrem Rachedurst angetrieben, wenn sie kurz vorm Kapitulieren ist. Oziel ist gut im Umgang mit Waffen und kann sich gut gegen mehrere Gegner zur Wehr setzen. Auch der Renn, Lehrling des Zauberers der Steine, begibt sich auf eine lange Reise aus dem eisigen Norden des Ostian-Massivs nach Arkane, nachdem er von Orik - einem ehemaligen Soldaten - gebeten wurde ihn zum Fluss Odivir zu führen. Renn selbst ist ein einfacher Bauernjunge, der keinerlei Nutzen für seine Familie darstellt und deswegen zum Zauberer der Steine in die Lehre gebracht wurde. Er ist ein wenig ausgemergelt und hat keinerlei Kampferfahrung im Gegensatz zu Orik, der den geborenen Krieger darstellt. Trotzdem wagt er die lebensgefährliche Reise und lernt vieles über sich und die Arkane immer näher kommende dunkle Macht. Die beiden Charaktere sind gut ausgearbeitet genauso wie die anderen Nebencharaktere des Buches, wie Orik, Pétroccio und Arjo. Allerdings hat sich der Anfang als sehr lang und anstrengend herausgestellt. Der Beginn der Reise der beiden Hauptcharaktere ist sehr in die Länge gezogen, wohingegen die actionreichen Stellen ein wenig zu kurz gehalten sind und noch ein bisschen spannender sein könnten. Ab und zu kam mir auch der Gedanke das Buch zu pausieren bzw. abzubrechen. Nun bin ich froh es nicht getan zu haben, denn der Verlauf der Geschichte wird immer besser. Viele aufregende spannende Stellen werden hier nun auf den Punkt getroffen und der Verlauf der Reise erreicht für dieses Buch seinen Höhepunkt. Auch das Ende ist total nervenauftreibend und macht sehr gespannt auf mehr. Die Welt an sich ist auch sehr gut ausgearbeitet. Die vielen Ebenen kennzeichnen den Wohlstand. Je höher die Ebene, desto reicher sind die dort lebenden Personen. Ganz oben thronen auch die sieben Herrscherfamilien. Es ist sehr schwer die ganzen Eben zu durchqueren, was die Eroberung dieser Stadt schier unmöglich macht. Noch nie hat es jemand geschafft die Herrscherfamilien und ihre Armee zu überlisten. Auch die vielen Zitate zu jedem Beginn eines Kapitels aus Überlieferungen von Arkane passen immer in die jeweilige Situation rein und teasern das kommende Geschehen an. Trotzdem schafft es der Autor immer wieder mich mit Dingen zu überraschen, mit denen ich nie gerechnet hätte. Fazit Am Anfang etwas schwach und langweilig erzählt, jedoch zum Ende hin immer spannender, aufregender, überraschender und insgesamt lesenswerter. Pierre Bordage hat, abgesehen vom Anfang, mit "Arkane - Das Haus der Drachen" einen guten Auftakt einer bestimmt starken Reihe geschaffen, die ich mit Sicherheit weiterverfolgen werde.

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