Leserstimmen zu
Die großen Gärtner

Steven Anderton

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Hardcover
€ 34,95 [D] inkl. MwSt. | € 36,00 [A] | CHF 47,90* (* empf. VK-Preis)

293 Seiten (304 inkl Literaturverzeichnis) mit vielen farbigen Bildern. Nach einer Einleitung folgen 40 Persönlichkeiten (aus 13 Ländern) die in 4 Hauptkategorien aufgeteilt werden. Diese werden ebenfalls gesondert eingeleitet und beinhalten: -Inspiration (10 Personen), -Linien (9 Personen), -Kurven (9 Personen), -Plantsmen - Pflanzenkenntnisse (12 Personen). Im Inhaltsverzeichnis sind die Gärtnerinnen und Gärtner per Name aufgeführt mit einer prägnanten Unterüberschrift Bsp: Charles Jencks (Interpretation von Landschaften mit Theorien des Kosmos) oder Vita Sackville-West (Formales Design trifft naturalistische Pflanzung). Zum dauerhaften Überblick sind die Namen der Persönlichkeiten im jeweiligen Kapitel auch immer am oberen Rand der Seite abgedruckt (soweit es die Bilder zulassen). Das Buch ist ein HartCover mit abnehmbaren Außenumschlag. Ohne diesen hat es einen einfachen grünen Einband. (Ich kann empfehlen den Umschlag beim lesen abzumachen da er ständig verrutscht). Ansonsten gefällt mir Gestaltung und Aufbau sehr gut! Es ist übersichtlich, aufgelockert und prägnant im Inhalt. Unnnnd noch eine letzte Info zum Aufbau und Inhalt.. Am Anfang eines jeden Kapitels gibt es gesondert Informationen zum relevanten Weltgeschehen zu Zeiten des Geburts- und Sterbejahres des Gärtners / der Gärtnerin. DAS fand ich echt cool weil man dadurch auch nochmal ganz nebenbei das Allgemeinwissen auffrischen konnte. Super Idee! Inhaltlich wird hier bewusst gemacht das es individuelle Personen sind die Gärten entwerfen. Schade ist das ihre Persönlichkeiten die im Klappentexte so hervorgehoben werden jedoch eher Oberflächlich beschrieben werden. Hier fehlte es an Tiefe. ABER dennoch auch wenn die meisten Informationen Oberflächlich sind, ist es super interessant was Anderton rausgefunden hat. Und wenn man bedenkt das Gärtner der letzten 500 Jahre recherchiert wurden, erklärt das auch die Informationsgehalte. Ich mag es einfach wie die ganzen Zusammenhänge erklärt werden, woher die Einflüsse kamen und wenn man dann noch die Pläne und Gartenbilder dazu hat.. Leute das ist so schön!! Viele Meistergärten kannte ich aus dem Studium: Wörlitz und Versailles sind jedem Landschaftsarchitekten ein Begriff aber es gab auch einiges (das meiste) das ich nicht kannte. Ich habe viel gelernt!! Aber teils wars es schwer durchzulesen - immer wieder neigte ich dazu Seiten nach wichtigen Informationen zu überfliegen, was dem Schreibstil begründet ist. Da es eine Übersetzung ist und ich das Original nicht kenne möchte ich das dem Autor selbst jedoch nicht anlasten. Da es aber kein Roman ist - kann man es auch zum Zwischendurch lesen nutzten. Immer mal wieder ein Gärtner wenn einem danach ist und dann stört der Schreibstil auch nicht mehr ganz so sehr. Alles in allem kann ich es Gartenverliebten und vor allen Landschaftsarchitektur Studenten oder Gartenbauern sehr empfehlen!!

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In diesem prächtigen Bildband werden sage und schreibe fünfhundert Jahre Gartengeschichte ausgebreitet. Quer durch die Welt. Allein wie Vita Sackville-West auf den ersten Seiten perfekt gestylt, aber scheinbar konzentriert jätet, gefolgt von alten Seiten aus Gartenbüchern und wunderschönen Tuschezeichnungen. In den Porträts werden die Eigenheiten der jeweiligen Gärtner beschrieben, wie sie zu dem wurden, was sie sind. Ihre Pflanzschwerpunkte, ihre Visionen, ihre Vorbilder und Einflüsse. Das ist spannend und lehrreich zugleich. Z. B. Penelope Hobhouse, die von der Renaissance fasziniert war, und auf einem Bauernhaus bei Florenz lebte, um die italienischen Renaissancegärten besuchen zu können. So bekam sie ein Gefühl dafür, wie sie strukturiert waren und in welchem Verhältnis die Gartenanlagen zu den Häusern stehen sollten. Darüber schrieb sie dann Bücher und beriet wiederum andere Gärtner. Oder vermutlich besser gesagt Gartenbesitzer, wie Steve Jobs, den Mitbegründer von Apple. Die persönlichen Erzählungen heben diesen Bildband aus den Reihen der trockenen Ratgeberbücher heraus. So freut man sich noch mehr aufs Frühjahr und kann es gar nicht erwarten, inspiriert von diesen Meistern der Gartenkunst. selbst in der Erde zu buddeln.

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Und ein großartiges Werk, welches so vielseitig aufgearbeitet wurde von Stephen Anderton, einem bekannten englischen Journalisten, welcher viele Jahre an der Pflege und Restaurierung historischer Gartenanlagen beteiligt war. Nun stellt er uns 40 Persönlichkeiten der Gartenkunst vor – 40 persönliche Lieblinge aus verschiedenen Zeiten, Kulturen und mit den unterschiedlichsten Ansätzen und Gärten. Er beschreibt das Leben und Wirken ganz anschaulich und sprachlich packend (auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, dass die Übersetzung etwas holprig „miss-“lungen ist) und veranschaulicht seine Ausarbeiten mit wunderbaren Fotos, Zeichnungen, Ölgemälden oder Skizzen. Ein Schatz für jeden historisch interessierten Garten- und Kunstliebhaber! Und damit man in diesem Schatz nicht den Überblick verliert, unterteilt der Autor diesen in verschiedene Bereiche: In der Rubrik „Inspiration“ finden so bekannte Namen wie Thomas Jefferson oder William Kent Platz. Unter „Linien“ fallen Russel Page oder Penelope Hobhouse. Weiter geht es mit „Kurven“, die man u.a. bei Thomas Church oder Alan Bloom findet. Und die Plantsmen (Pflanzenkenner) werden repräsentiert von William Robertson, Claude Monet oder die großartige Vita Sackville-West... um nur einige Namen zu nennen. Der Autor nimmt sich nicht nur bekannten Namen an, auch eher Insidern bekannte Gartengestalter haben den Weg in sein Buch gefunden. Und das macht dieses Werk so informativ und „rund“. Wir lernen – wie ein Gartengestalter – mit jeder Seite Neues. Natürlich muss man offen dafür sein; auch ist das Buch keines, welches man in einem Rutsch durchliest... es ist eines zum darin Stöbern, zum zwischendurch zur Hand nehmen, ein Buch zum Zeitvertreib. Ob man sich nun eigene Inspirationen daraus zieht oder einfach nur etwas in den letzten 500 Jahren Gartenkunst und -entwicklung schwelgen möchte, dieses Buch ist ein außergewöhnliches Werk, welches ich besonders Garteninteressierten ans Herz legen möchten, die eigentlich schon alles haben ;)

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40 Persönlichkeiten – 500 Jahre Gartengeschichte Unter dem zugegebenermaßen schlichten Titel „Die großen Gärtner“ hat die DVA einen ganz großen Band über weltweit angelegte besonders herausragende Gärten herausgebracht. Nicht nur die ganz berühmten Namen wie Vita Sackville-West, Claude Monet und Thomas Jefferson tauchen hier auf, sondern auch die weniger bekannten wie Lelia Caetani und Steve Martino. Der Autor Stephen Anderton hat es verstanden, einen beeindruckenden Bild- und Informationsband zu gestalten, der tief in die Geschichte uralter und moderner Gärten einzutauchen. Gärtner von China bis Chikago Von China im 15. Jahrhundert bis ins Amerika des 20. und 21. Jahrhunderts wird der Betrachter und Leser in eine höchst künstlerische Welt geführt, die der der großen Malerei und Bildhauerei in nichts nachsteht. Landschaften, die in ihrer Unberührt- und Unversehrtheit für uns so faszinierend sind, Urwälder, Wüsten, Steppen und Gebirge finden Ihr Gegenüber in vom Menschen gestalteten Räumen. Da sind Städte und Verkehrslandschaften, die solcher Natur als den vom Gestaltungswillen des Menschen geschaffenen gegenüberstehen. Und dann gibt es die Gärten, die vom Menschen geschaffenen Räume, die in ihrer Fülle der Gestalt gewordenen Ideen, gleichsam eine Zwischenwelt präsentieren. Hier begegnen wir allen Prinzipien der Natur und der Kultur wieder. Vom strengen Ordnungsprinzip japanischer Gartenwelten und französischer Renaissancegärten bis zum scheinbar Zufälligen zum scheinbar Natürlichen und Ursprünglichen englischer Landschaftsgärten. Repräsentative Beispiele großer Gärtner Die Kunst des Autors liegt im vorliegenden, aufwändig und liebevoll gestalteten Band, nicht so sehr in der Vollständigkeit der Auflistung aller besonderen Gärten. Im Gegenteil ist es die kunstvolle Beschränkung, die Präsentation besonders typischer und natürlich prominenter Garten- und Landschaftskunstwerke und ihrer Erschaffer. Es sind ihrer 40 — 40 Vertreter einer ganz besonderen Kaste, fast immer multitalentierter Persönlichkeiten, deren Werke wir heute so bewundern, vor deren Schaffenskraft wir uns oft genug kleinlaut verbeugen wollen. Um die Werke von Malern und Bildhauern in ihrer Fülle erleben zu können, besuchen wir große Museen. Wir können dort gleichsam durch die Regionen und Zeiten unserer Welt spazieren und erleben die Vielfalt von Kunst auf kleinem Raum. So einfach machen es uns die Gartengestalter nicht. Um Ihre Kunst erleben zu können müssten wir viel und weit reisen, und hätten dennoch das Gefühl, Vieles und Wichtiges zu verpassen. Die großen Gärtner – Information und Anreiz Stephen Anderton kommt uns mit diesem großartigen Band weit entgegen, nimmt uns mit in die Gedankenwelt der Künstler und zeigt mit aussagekräftigen Bildern wenigstens Ansätze. Der Leser und Betrachter fühlt sich immer wieder aufgefordert, seine Siebensachen unter den Arm zu klemmen und dem Buch folgend, diese Gärten direkt zu erfahren. Das Werk stimmt ein und initiiert Wünsche und vielleicht sogar konkrete Pläne auf dieser Fährte zu reisen. Dieses Buch ist eigentlich nicht dafür gedacht, es in einem Rutsch zu durchlesen, auch wenn man sich schwer von den immer neuen Eindrücken lösen kann. Es eignet sich besonders dafür, es in seiner Umgebung griffbereit zu positionieren, um es immer aufs Neue in die Hand nehmen zu können. So wie mit einem dauerhaften Reiseführer kann sich der Leser immer wieder aufs Neue in die Zeiten und Gärten hineinbegeben, in sie hineinträumen, um die unglaubliche Fülle an Informationen und vor allem die fotografierten und gemalten Impressionen aufzunehmen. Wer einem nicht unbedingt nur gartenbegeisterten Menschen eine echte Freude machen möchte, hat mit diesem Band dazu die beste Gelegenheit.

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Die großen Gärtner von Stephen Anderton Im Vorwort wird von sogenannten Placemakern gesprochen, einem zunächst ungewöhnlichen Vergleich, ein seltsamer Begriff für die Gärtner, die ihre Grünanlagen anlegten. Doch es wird auch sofort erklärt: Es handelt sich hierbei um Menschen, die Orte oder Oasen schufen, die Erholung, Entspannung und eben Abstand vom Alltag bieten, um inspirierende Ereignisse, die das ganze Jahr über reizvoll sind. Also ja, hier wurden besondere Plätze geformt, gepflegt und erhalten, die es lohnt näher zu betrachten. Geschichten, wissenswerte Details rund um herrliche Gärten. Mir fällt ein Satz ein... Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut. -Henri Cartier-Bresson ...und ich denke, das gilt auch für gute Bücher! Die großen Gärtner ist keine vollkommene Liste nach empirischen Maßstäben sondern eine persönliche Zusammenstellung von Stephen Anderton. Er arbeitet im Übrigen als Journalist, Autor und Moderator und setzt sich intensiv für den Erhalt und die Restaurierung von historischen Gärten ein, wofür er bereits im Jahr 2000 ausgezeichnet worden ist. Ein Fachmann, der weiß wovon er erzählt. Das Buch ist für mich ein Refugium! Egal auf welcher Seite ich aufschlage, sobald drei Zeilen gelesen, tauche ich in eine andere Welt, die begleitet von diversen Bildern zutiefst begeistert. Die großen Gärtner sind dennoch nach vier Gesichtspunkten aufgegliedert: Inspiration, Linien, Kurven und den Plantsmen, den Pflanzenkennern. Hier greife ich Claude Monet, den Maler auf, der zu den Plantsmen zählt, dem ein Kapitel gewidmet ist. Malen mit Blumen heißt es in der Überschrift und darunter informieren Lebensdaten über zusätzliche Ereignisse zum Geburtsjahr und dem Todestag, die den geneigten Leser sofort in dessen Alltag gedanklich vermitteln. Monet beschäftigte sich eingehend mit seinem Garten, den er Stück für Stück - oder im Bild zu bleiben - Platz für Platz erweitern konnte. Es ist zu erfahren, dass er sieben Gärtner unterhielt, die seinen Angaben gemäß die Gartenanlage gestalten mussten. Meine Freude an dem Buch wird bestimmt immerwährend sein, kann ich doch unbeschwert jederzeit einzelne Kapitel lesend betrachten, mich in fremden Gärten sonnend ergehen. Und ich kann dieses lesenswerte Buch nur empfehlen! Ich gebe 7 von 7 Lesezeichen!

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