Leserstimmen zu
Das Ende der Lügen

Sara Gran

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Das Ende der Lügen

Von: Stefanie

07.04.2019

Claire de Witt ist nicht mein Fall. Eine Detektivin, die mir allzu düster und brutal , vor allem mit sich selbst, ist. Der Fall, die Fälle, und die Sprünge zwischen den Zeiten und Dimensionen ( Realität, Theorie und Mythos) ist für meinen Geschmack zu durcheinander gestaltet. So erscheinen mir die Durchbrüche von Claire de Witt allzu konstruiert. Wer allerdings schräge Gestalten und schräge Stories mag, wird dieses Buch mögen.

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Im Netz verheddert

Von: Ira K.

04.04.2019

Mit der im Klappentext hochgelobten Detektivin Claire DeWitt kann ich mich leider gar nicht anfreunden. Die Ermittlerin wirkt nicht lebendig, sondern konstruiert. Zu viele unwichtige Details aus Kindheit und Jugend, die immer wieder in Rückblenden eingestreut werden, tun eigentlich nichts zur Sache und verwirren den Leser eher. Eine Detektivin, die permanent mit viel krimineller Energie agiert (Autos klauen etc.) vermittelt Pseudo-Action, wirkt dabei aber unglaubwürdig. Die Erlebnisse/Fälle, die beschrieben werden, spielen an unterschiedlichen Orten und auf unterschiedlichen Zeitebenen. Damit wird es dem Leser noch mehr erschwert, der Handlung zu folgen, die einen roten Faden vermissen lässt. Leider kein Lesevergnügen.

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Das Buch "Das Ende der Lügen" von Sara Gran beginnt mit einer hektischen Situation, die den Leser sofort festhält und ihn ziemlich schnell in die Person und das Denken der unkonventionellen Protagonisten Claire DeWitt einsteigen lässt. Die Person der Detektivin Claire ist einzigartig, etwas skurril, befremdlich und doch so schön unperfekt, dass man sich irgendwo bestimmt in ihr wiederfindet. In diesem Buch begleitet man Claire auf verschiedenen Ebenen und in ganz unterschiedlichen Situationen, um einige Rätsel der Gegenwart und der Vergangenheit aufzuklären. Der zu Beginn recht passende, etwas hektisch wirkende Schreibstil, verliert sich meines Erachtens nur geringfügig. Die "Hektik" wird durch Zeitsprünge in die ferne und sehr ferne Vergangenheit mit Ermittlungen zu anderen Fällen sogar zeitweise noch verstärkt. Auch, wenn mich dieses Buch nicht ganz überzeugt hat, bin ich sehr davon beeindruckt, wie die Autorin es geschafft hat, dass ich voll und ganz in die Person und das Denken der Protagonistin Claire hineingefunden habe. Wer gerne schon einmal eine schonungslos ehrliche Detektivin sein wollte, die es mit Gesetzen nicht so eng sieht und gute, nicht zu anspruchsvolle Unterhaltung für zum Beispiel den Urlaub sucht, ist mit "Das Ende der Lügen" meines Erachtens sehr gut beraten.

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Für mich, als Neuleserin von Sara Gran, war das Buch sehr interessant. Gewöhnungsbedürftig waren die Namen der Fälle. Je näher das Ende des Buches kam, desto spannender und interessanter wurde es. Wirklich sehr fesselnd - mit einem Ende, das man so nicht voraussehen konnte – prima! Ich werde auch die vorherigen Bücher definitiv lesen.

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Verwirrende Detektivgeschichte

Von: Helga Hensel

04.04.2019

Claire de Witt, selbsternannte beste Meisterdetektivin der Welt, entgeht knapp einem als Autounfall getarnten Mordanschlag. Anstatt ihre zahlreichen Blessuren verarzten zu lassen, stürzt sie sich auf zum Teil äußerst unkonventionelle, gesetzwidrige Art in ihre Ermittlungen. Schon als Kind begeistert sich de Witt, inspiriert durch die Comic-Heldin Cynthia Silverton, für die Detektivarbeit und löst zahlreiche Fälle gemeinsam mit ihren beiden Freundinnen. Als Leitfaden für Ermittlungen dient Claire der umstrittene Kriminalist Jaques Silette. Im vorliegenden Buch löst Claire drei Fälle: 1986, 1999 sowie in der Gegenwart des Buches 2011. Es gibt keine charmante Art, es zu beschreiben, aber mir hat dieses Buch überhaupt nicht gefallen. Teilweise habe ich mich richtig durch die Seiten gequält, war kurz davor, das Buch wegzulegen. Am Anfang hatte ich den Eindruck, dieses Buch sei für Kinder oder Jugendliche geschrieben. Ähnlich wie die Detektiv-Geschichten meiner Jugend, nur erheblich verworrener. Sara Gran lässt ihre Protagonistin in den Zeiten hin und her springen, in gedanklichem Chaos ihrem Lieblings-Kriminalisten Silette huldigen und sich in Erinnerungen an souverän gelöste Fälle ergehen, die allesamt Namen tragen, die kindlichem Niveau entsprechen. Und dazu kommen dann noch die drei Fälle, welche im Rahmen des Buches ihrer Aufklärung zugeführt werden. Lobenswert zu erwähnen ist, dass der Erzähl-Stil in dem Buch konsequent beibehalten wird. Im dritten Viertel der Geschichte gibt es sogar eine längere Sequenz mit fast kriminalistischer Ermittlungsarbeit, welche einen Hauch von Spannung erzeugen kann, mich beinahe versöhnt, bevor das Buch diesen Pfad leider wieder verlässt. Insofern vergebe ich großzügige drei Sterne von fünf möglichen.. „Das Ende der Lügen“ nennt sich selbst Kriminalroman; ist für mich allerhöchstens eine Detektivgeschichte. Die exorbitante Lobhudelei auf den Buchrücken ist für mich nicht nachvollziehbar; ein Vergleich mit Larssons großartiger Lisbeth Salander Lichtjahre danebengegriffen.

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Zeitweilig langatmiger Kriminalroman

Von: Elmolina

03.04.2019

Die Privatdetektivin Claire de Witt ermittelt in einem neuen Fall, in den sie selbst näher verwickelt ist, als zuerst gedacht. Das Buch ist aus der Perspektive der Privatdetektivin geschrieben und umfasst mehr als nur den aktuellen Fall. In verschiedenen Kapiteln werden über Rückblicke verschiedene Fälle erzählt, welche in Teilen unabhängig voneinander ablaufen. Ich persönlich konnte das Buch relativ flüssig lesen, jedoch geraten manche Erzählungen mMn zu lang, sodass ich einfach nur wissen wollte wie es weiter geht und nicht in unwichtigen Situationen verweilen wollte. Außerdem finde ich das Kriminalitäts- und Aggressionspotential der Hauptfigur fragwürdig, soll doch der Eindruck entstehen, sie stehe auf der Seite der Guten, was jedoch im Verlauf des Buches für mich persönlich zunehmend anzuzweifeln ist. Alles in allem aber ein Kriminalroman der gut zwischendurch gelesen werden kann.

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Die Privatdetektiven Claire DeWitt wird Opfer eines Anschlags und macht sich auf die Suche nach Täter und Grund für den Anschlag. Dabei reist sie nicht nur von Oakland nach Las Vegas, sondern auch durch die Zeit - zurück in ihre Jugend und ihre Anfangszeiten als Detektivin. Ihre ständigen Begleiter sind Drogen, Waffen und ihr Hang zur Selbstzerstörung. Claire DeWitt ist eine außergewöhnliche Ermittlerin mit Ecken und Kanten. Sie ist nicht liebenswürdig, aber faszinierend. Sie erinnert mich in ihrem Wesen stark an Charles Bukowski. Obwohl es dem Buch für einen Krimi nach meinem Geschmack etwas an Spannung fehlt, konnte ich es dennoch nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil ist lebendig und abwechslungsreich. Die Autorin packt die Geschichte in drei Erzählstränge, die unterschiedliche Lebensphasen der Protagonistin widerspiegeln. Allerdings gelingt es der Autorin nicht, diese drei Stränge schlüssig zusammenzuführen, so dass am Ende noch die eine oder andere Frage offen blieb. „Das Ende der Lügen“ ist das dritte Buch aus der Claire DeWitt Reihe der amerikanischen Autorin Sara Gran. Man muss die anderen aber nicht vorher gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen.

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Spanned

Von: Jessica Pantel

01.04.2019

Mich hat dieses Buch schon von der ersten Sekunde an gefesselt. Man wird von der Autorin gleich ins Geschehen geschmissen und fühlt gleich mit Claire mit. Durch die Zeitsprünge fühlt man umso mehr mit und ist am Ende traurig wen das Buch zu Ende ist. Zusammengefasst ein sehr spannendes und auf jeden Fall ein lesenswerter Buch!!

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