Leserstimmen zu
LITTLE LIES – Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht

Megan Miranda

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Der Klappentext war so vielversprechend: Die Journalistin Leah flieht vor ihrem alten Leben: Sie lässt ihre Heimat und ihren Job hinter sich und zieht mit ihrer besten Freundin Emmy in ein altes Haus auf dem Land. Das Zusammenleben klappt gut. Leah arbeitet tagsüber in der Schule, Emmy nachts an einer Rezeption. Doch dann stellt Leah fest, dass sie ihre Freundin seit Tagen nicht gesehen hat. Noch bevor sie Emmy als vermisst melden kann, wird in der Nähe eine brutal misshandelte Frau gefunden. Doch die Frau ist nicht Emmy - stattdessen sieht sie Leah zum Verwechseln ähnlich... Muss Leah nicht nur um Emmys, sondern auch ihr eigenes Leben fürchten? Zunächst einmal: Emmy ist nicht ihre beste Freundin, Leah weiß kaum etwas über sie, ist aber naiv und feige und zog deshalb mit um. Die meiste Zeit war ich echt genervt von ihr. Und Emmy... Man hat schnell geahnt, dass sie nicht ganz dicht ist, hier und da wen ermordet und dann einfach verschwindet... erst das letzte Drittel war wirklich spannend, als Leah endlich begann zu handeln, Emmy eine Falle stellte und sie so mit ihren eigenen Waffen schlug... Es war ganz okay zu lesen, aber wenn man dank Fitzek, Tsokos etc etwas verwöhnt ist, was Thriller angeht, ist es schwierig, sich für dieses Buch zu begeistern...

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"Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er dann die Wahrheit spricht." "Lügen haben kurze Beine." Alles Sprüche, die ich noch zu gut aus meiner Kindheit kenne. Haben wir sie uns doch immer gegenseitig schon als Kinder an den Kopf geworfen, nachdem wir sie von unseren Eltern gehört haben. Tatsächlich sind diese Sprüche mir auch als Erstes in den Kopf gekommen, als ich den Titel des Buches gelesen habe. Lügt nicht jeder irgendwann mal in seinem Leben? Fangen wir damit nicht schon als Kinder an, um uns manchmal selbst zu schützen, oder unsere schlimmen Taten zu verstecken, wenn der neben uns doch eins mit der Schippe übergebraten bekommen hat. Und wie soll es bei diesem Titel auch anders sein, wird der Leser bei diesem Buch auf eine harte Probe gestellt. Erkennst du die Wahrheit oder läufst du direkt in eine Lüge rein? Megan Miranda hat mit ihrer Geschichte ein Spinnennetz gezogen. Der Leser entscheidet, über welche Fäden er balanciert und es ist ihr richtig gut gelungen. Ich dachte, dass ich diese Geschichte durchschauen würde, doch ich bin immer wieder falsch abgebogen. Habe Dinge als Wahrheit empfunden, die an der nächsten Ecke als Lüge aufgedeckt wurden. Am Ende habe ich schon an meinem Wahrheitsempfinden gezweifelt und alles nur noch kritisch beäugt. Die Geschichte hat mich komplett in ihren Bann gezogen. Es gab keine großen Pausen, ich musste einfach wissen, wie es weitergeht. Ich habe also auch gelogen, wenn ich gesagt habe, nur noch eine Seite. Leah lügt. Oder sind das nur kleine Umwege der Wahrheit, weil sie sich selbst schützen will? Sie erzählt nicht viel von ihrer Vergangenheit. Möchte etwas verstecken, da es nicht immer einfach war in ihrem alten Leben. Doch was ist passiert? Was treibt eine junge Frau, die Journalistin war, zu solch einem Schritt? Leah's Gedanken springen sehr oft umher. Sie hat keinen geraden Faden, erzählt uns immer nur das, was ihr gerade einfällt. Weil sie gerade eine neue Idee hat um uns an der Nase herumzuführen? Ich glaube, der Leser sollte skeptisch werden. Leah ist teilweise schon sehr auffällig beim Vergraben ihrer Vergangenheit vorgegangen. Auch das wir die anderen Personen nicht aus mehreren Perspektiven kennen lernen sondern nur aus Leah's ist ein kluger Schachzug. Es heißt nicht umsonst hör dir immer alle Seiten an. Doch was wenn du die anderen Seiten nicht befragen kannst? Wirst du skeptisch oder fängst du an der einen Seite die du hast zu glauben? Auch in diesem Thriller kommt die Psychologie nicht zu kurz. Und es war sogar noch besser, als mein vorheriges. Schon in "Tick Tack" hat Megan Miranda mich überzeugen können, aber mit dieser spannenden Geschichte ,von der Ersten bis zur Letzten Seite, hat sich mich einfach in ihr Netz eingesponnen. Ich bin jetzt offizieller Fan. Dieser Thriller hat mir sehr gut gefallen. Von mir eine Leseempfehlung. 5 von 5 Sterne.

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Interessante Idee

Von: aworldbehindwords

29.06.2020

Leah lässt ihr altes Leben als Journalistin hinter sich und will so viel Abstand wie möglich zwischen sich und Boston bringen. Sie zieht mit ihrer besten Freundin Emmy in ein altes Haus auf dem Land, wo sie eine Stelle als Lehrerin annimmt. Obwohl Emmy und sie sich wegen ihrer gegensätzlichen Arbeitszeiten kaum sehen, bemerkt Leah nach einigen Tagen, dass Emmy nicht mehr im Haus war und meldet sie als vermisst. Doch als eine junge Frau misshandelt in der Nähe ihres Hauses aufgefunden wird, die Leah zum Verwechseln ähnlich sieht, merkt Leah langsam, dass alles anders ist, als es scheint. Für mich war der Schreibstil zunächst relativ gewöhnungsbedürftig, da es viele kurze Sätze gibt, die oft wie abgebrochen wirken und teilweise den Lesefluss stören, bis man sich daran gewöhnt hat. Die Idee an sich fand ich sehr gut und es gab auch mehrere interessante Wendungen, die immer wieder Spannung aufkommen ließen. Allerdings wirkte das Buch für mich leider arg in die Länge gezogen, da es immer wieder langatmige Passagen gibt, in denen eigentlich kaum etwas passiert. Zwar wurde die Spannung wie gesagt immer wieder etwas erhöht, aber trotzdem konnte die Geschichte mich nie richtig packen. Das Ende ist, denke ich, Geschmackssache. Für mich war es eher enttäuschend, da es kein wirklicher Höhepunkt ist, sondern einfach abflaut. Das Buch war nicht schlecht und konnte mit einer originellen Idee aufwarten, aber es hätte noch viel Luft nach oben gegeben.

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Nachdem Leas Plan, eine erfolgreiche Journalistin zu werden, gescheitert ist, zieht sie mit ihrer besten Freundin Emmy aufs Land. Hier verdient sie als Lehrerin ihr Geld, während Emmy an einer Motelrezeption in der Nachtschicht unterkommt. Deshalb sehen sich die beiden nur noch wenig, da immer eine von ihnen schläft. Doch als Emmy plötzlich nicht mehr nach Hause kommt, beschleicht Lea ein merkwürdiges Gefühl. Denn in der Nachbarschaft wurde eine junge Frau schwer misshandelt aufgefunden, die zwar Lea zum Verwechseln ähnlich sieht. Aber vielleicht hatte es der Täter nun auch auf Emmy abgesehen und sie schwebt in großer Gefahr. „Little Lis – Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“ ist ein Psychothriller der US-amerikanischen Autorin Megan Miranda, die seit ihrer Jugend ein Faible für düstere Spannung besitzt. Deshalb hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht und bereits mehrere Psychothriller verfasst. Dabei sind es stets die Figuren, denen sie ihre besondere Aufmerksamkeit schenkt und auf ihrem Weg durch die Dunkelheit begleitet. Wie die Bostoner Journalistin Lea, die nach einem verhängnisvollen Artikel und dem damit verbundenen Tod eines Menschen ihren Job verloren hat. Mit dem Ziel, noch einmal ganz von vorne anzufangen, zieht diese nach West Pennsylvania in ein altes Haus und lebt mit einer Freundin zusammen, die sie nicht wirklich gut kennt. Ein geschickt konstruiertes Geflecht aus Wahrheit und Lügen erwartet den Leser in „Little Lis“, der die Rolle der beiden Freundinnen und ihre damit verbundenen Absichten lange Zeit nicht durchschauen kann. Dazu werden die Ereignisse überwiegend aus der Sicht von Lea erzählt, wodurch eine objektive Meinungsbildung zu keiner Zeit möglich ist. Dafür reißt der Strudel der Ereignisse den als stillen Beobachter fungierenden Leser anfänglich ordentlich mit, bis die Geschichte eines gut gehüteten Geheimnisses plötzlich ins Stocken gerät. Zu viele Ausschweifungen und unbedeutende Nebenhandlungen sind verantwortlich und auch der angenehm flüssige und gut lesbare Schreibstil schafft es nicht, diesen Makel aufzuwiegen. Doch trotz der zeitweiligen Flaute ist der Unterhaltungswert auf psychologischer Ebene hoch und eine kleine Romanze gibt es gratis dazu. Fazit und Bewertung: Ein gut erdachtes und wendungsreiches Psychospiel, das in seiner Umsetzung leider nicht mit durchgängiger Spannung punkten kann, dafür aber mit einer tiefgründigen Geschichte und interessanten Figuren gut unterhält.

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Inhalt: Leah lässt ihr gesamtes altes Leben als Journalistin hinter sich und zieht mit ihrer besten Freundin Emmy in ein altes Haus mitten im Wald und so weit von zu Hause weg wie nur möglich. Die beiden finden schnell einen Job und während Leah tagsüber als Lehrerin arbeitet, verdient Emmy in der Nachtschicht im Hotel ihr Geld. Wie wenig Leah über ihre beste Freundin weiß, merkt sie erst, als diese plötzlich spurlos verschwindet. Zusätzlich wird eine schwer verletzte junge Frau im Wald entdeckt. Sie ähnelt Leah sehr. Zufall? Verwechslung? Die Ereignisse überschlagen sich als im See eine weitere Leiche gefunden wird. Die Dorfbewohner sind Fremden gegenüber voreingenommen und es sieht nicht gut aus für Leah. Wem kann sie noch vertrauen? Mein Eindruck: Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefallen, aber nach einigen Kapiteln wusste ich nicht mehr, wohin die Handlung führen wird. Auch die Protagonistin ist mir nicht von Anfang an sympathisch. Ihre Handlungen und ihr Denken sind für mich nicht immer klar nachzuvollziehen. Dem Leser werden Informationen wie Puzzleteile nur häppchenweise serviert. Das Thema "Lügen" tritt nicht sofort in den Vordergrund (diese Lügen sind auch alles andere als klein) und meiner Meinung nach passt der Original-Titel "The perfekt Stranger" viele besser. Er beinhaltet das zusätzliche Elemente des Fremden und Stalkers und erzeugt eine düstere Atmosphäre. Denn jeder scheint etwas zu verbergen (Leah, Emmy und auch viele der Nebencharaktere) und niemand ist so wie vermutet. Wem kann Leah noch trauen? Wie hängt alles zusammen?  Die Reise in Leahs und Emmys Vergangenheit, die mysteriösen hinter-Gründen, die zu Leahs Untertauchen führen, und die mit unzähligen Fragen verbundene Freundschaft halten den Leser durchgehend bei der Stange. Stellenweise dümpelt ein Handlungsstrang zwar vor sich hin und ich hätte mir mehr Spannung erhofft, aber die Hoffnung auf eine Auflösung der vielen Lügen und Vertuschungen in Verbindung mit den Missverständnissen und völlig anderen Sichtweisen sorgen immer wieder dafür, dass man weiterlesen muss. Das Ende beinhaltet eine Überraschung, denn ich hatte etwas ganz anderes erwartet, ist aber dennoch logisch zum Abschluss gebracht. Fazit: Die Story ist von Beginn an interessant und weitestgehend fesselnd konstruiert, so dass man über ein paar Defizite im Spannungsbogen hinwegsieht. Die Protagonistin ist nicht immer sympatischen und man fühlt nicht zwingend mit. Die überraschende Wendung am Ende konnte überzeugen und wer Nervenkitzel und Psychothriller liebt, wird sehr gut unterhalten werden.

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Lügen und ihre Folgen

Von: gerlisch aus Bremke

25.04.2020

Inhalt: Der ehemaligen Reporterin Leah fällt es erst nach ein paar Tagen auf, dass ihre Freundin und Mitbewohnerin nicht mehr nach Hause Kommt. Ehe sie dazu kommt Emmy als vermisst zu melden, wird ganz in der Nähe eine junge Frau überfallen und schwer verletzt. Meinung: Der Thriller wird aus Sicht von Leah in der Ich-Perspektive erzählt. Leider ist Leah nicht sehr mitteilsam, sodass die Erzählung für mich etwas wirr durcheinander und dadurch schwer zu folgen war. Die Protagonistin Leah wir mir zu langweilig und farblos dargestellt. Einige Informationen aus ihrer Vergangenheit waren mir zu langatmig und konnten micht nicht überzeugen. Daraus sesultiert ein nur ansatzweise guter Spannungsbogen. Der Schreibstil war jedoch gut zu lesen und das Thema versprach eigentlich einen spannenden Thriller. Zum Ende nimmt die Story dann nochmal Fahrt auf und überrascht mit ein paar unerwarteten Wendungen. Allerdingsw fand ich das Ende zu kontruiert. Fazit: Ein interessantes Thema, aber zu verworren dargestellt. Dafür leider nur 2 Sterne.

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Ein Fehler führt dazu, dass die Journalistin Leah ihr altes Leben hinter sich lassen muss. Zusammen mit ihrer Freundin Emmy verlässt sie ihre Heimat und sie ziehen in ein altes Haus auf dem Land. Hier können sie ein neues Leben beginnen und die Spuren der Vergangenheit hinter sich lassen. Das gemeinsame Leben verläuft sehr harmonisch. Leah arbeitet tagsüber als Lehrerin, während Emmy nachts in einem Hotel jobbt. Doch dann stellt Leah eines Nachts fest, dass sie ihre Freundin schon mehrere Tage nicht mehr gesehen hat. Sämtliche Versuche, sie zu erreichen, scheitern und Leah beschließt, Emmy vermisst zu melden. Doch dann wird in der Nähe eine brutal misshandelte Frau gefunden. Doch es ist nicht wie befürchtet Emmy. Stattdessen sieht die Frau Leah zum Verwechseln ähnlich. Muss Leah auch noch um ihr eigenes Leben fürchten? Und wo ist Emmy? Little Lies ist ein Thriller von Megan Miranda. Bisher war mir diese Autorin noch unbekannt, obwohl sie in den USA bereits mit „Tick Tack“ und einigen Jugendromanen großen Erfolg hatte. Dieser Thriller hat mich in Puncto guter Unterhaltung nicht enttäuscht. Bei diesem Thriller sind alle Komponenten für eine hochspannende Unterhaltung vorhanden. Vermisste Personen, viele Rätsel, unverhoffte Wendungen. Der Einstieg ist mir leicht gefallen, und ich konnte mich gut in die Lage von Leah, die in der Ich-Form erzählt, hineinversetzen. Die Schilderungen des aufregenden Zusammenlebens mit der besten Freundin, dem Abenteuer eines Neuanfangs und die Spuren der Vergangenheit, die einen immer wieder einholen. Während der Leser von Leah im Verlauf der Geschichte alles nach und nach erfährt, bleibt Emmy bis zum Ende mysteriös. Die Autorin verrät nichts zu früh, sodass sie eine gute Spannung aufbauen kann und durch überraschende Ereignisse zu guter Unterhaltung beiträgt. Nach und nach werden Lügen und Geheimnisse enttarnt, ohne das Mysteriöse zu nehmen. Für mich waren die Wendungen nicht vorhersehbar. Die Figuren fand ich hingegen etwas blass. Leah war mir persönlich zu langweilig. Obwohl ich viel über sie erfahren habe, fehlte da das gewisse Etwas. Emmy bleibt mysteriös und nicht besonders sympathisch. Auch die Nebencharaktere waren für mich ohne Bedeutung. Die Romantik, das dieses Buch wohl abrunden sollte, hat mich überhaupt nicht überzeugt und wirkte etwas zu sehr gewollt. Dennoch hatte ich spannende und überraschende Stunden, die mich gut unterhalten haben. Alles in allem ein spannendes Buch. Daher vergebe ich vier Sterne.

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Little Lies von Megan Miranda erzählt die Geschichte der ehemaligen Reporterin Leah, welche aus ihrem alten Leben in Boston fliehen und als Lehrerin mitten im Nirgendwo ein neues Leben beginnen möchte. Sie lässt alles hinter sich und zieht mit ihrer Freundin Emmy in ein Haus auf dem Land. Doch leider kann sie ihr neues Leben nicht wie gewollt genießen, denn eine Frau wird auf brutalste Weise niedergeschlagen und ihre Freundin ist auch spurlos verschwunden. Die Suche nach Emmy entwickelt sich dabei gleichzeitig zu einer Reise in Leahs Vergangenheit, und davon sollte niemand etwas erfahren. Der Einstieg in das Buch war für mich etwas holprig. Zu allererst wusste ich nicht wirklich, wohin mich die Geschichte und die Handlung bringen werden und die Protagonistin war mir auch nicht von Anfang an sympathisch. Mit jeder weiteren gelesenen Zeile habe ich dennoch Geschmack an den mysteriösen Hintergründen und den unzähligen Fragen der Story gefunden und konnte dem Buch insgesamt dann auch gut folgen. Die Auflösung der ganzen Ungereimtheiten, der Missverständnisse, der Heimlichkeiten und der Lügen lässt bis zum Ende auf sich warten und macht das Buch dadurch durchweg spannend. Einzelne Puzzleteile führen schlussendlich zum großen Aha-Effekt und und zeigen ein Bilde des großen Ganzen. Warum jedoch alles so lief, wie es nunmal lief wurde mir bis zum Ende nicht wirklich klar. Leah ist als Protagonistin nicht sehr nahbar. Ihr Handlungen, Denkweisen und Taten sind für mich nicht immer nachvollziehbar. In das ganze Geflecht aus Betrug und Lügen fügt sie sich aber sehr gut ein. Durch ihren journalistischen Hintergrund stellt sie die richtigen Fragen und ist der Lösung des gesamten Rätseln näher, als die Polizei es je zu sein scheint. Insgesamt kann der Thriller der Autorin Megan Miranda gut unterhalten. Gefesselt hat er mich jedoch nicht. Leider habe ich das Motiv hinter dem Ganzen nicht verstanden und bin daher nur Semi-befriedigt. Viele Handlungsstränge sorgen für gedacht spannende Unterhaltung, jedoch fehlt es hierbei an der notwendigen Konsequenz sich auf eine der Handlungen zu fokussieren. Trotz oder gerade aufgrund der Zusammenhänge, hätte man hier noch viel mehr ins Detail gehen können. Alles in allem steh ich dem Buch aber positiv gegenüber. Die Idee hinter allem hat mir gefallen und der Schreibstil war spannend und sehr unterhaltsam.

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