Leserstimmen zu
WEST

Carys Davies

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"Sie stand lange Zeit da, schirmte sich die Augen mit einer Hand vor der Sonne ab und starrte gen Westen, als könnte sie [...] eine große Gestalt mit Zylinder in einer Wolke aus Staub und kleinen, hellen Steinchen sehen, aufgewirbelt von den Hufen eines schnellen schwarzen Pferdes, aber da war niemand. Da waren nur der Himmel und die Bäume und der lange Weg, mehr nicht, das konnte sie sehen, aber sie blieb trotzdem dort stehen und starrte [...]." Die Reise in den Westen und die Suche nach einem Leben in Fülle und Freiheit ist ein Mythos, der im 19. Jahrhundert viele umtrieb - und der zum Stoff wurde für eine Vielzahl von Romanen, Filmen und Liedern. Auch Carys Davies lässt ihren Protagonisten nach diesem Traum streben, er bricht auf zu seiner ganz eigene Suche nach dem Glück. Der Preis, den er für sein Weggehen zahlt, ist ein hoher - er lässt seine erst 10-jährige Tochter Bess zurück in der Obhut ihrer barschen und ablehnenden Tante. "West" ähnelt in seinem Aufbau fast einer Novelle: der Umfang ist gering, nur 208 Seiten braucht die Autorin, um ihre Geschichte in ganzer Bandbreite zu entfalten, der Inhalt ist dicht, hat stellenweise sogar lyrische Züge, und der Aufbruch des Protagonisten stellt den zentralen Wendepunkt des Geschehens dar. Melancholie, Sehnsucht, Tragik, Komik - Davies gelingt es, all jene Elemente miteinander zu verbinden und ihre Erzählung in einer Art Waagschale konstant auszubalancieren. Ihre Sprache ist leise und direkt. Ohne viel Ausschweifungen konzentriert sie sich auf das Wesentliche und vermeidet lange metaphorische Exzesse - größtenteils ein Gewinn für den Roman, der sich nur an wenigen Stellen als kleines Manko erweist, unter dem der Inhalt zu leiden scheint. Dennoch überzeugt "West": durch seine poetische Kraft, durch seine unvoreingenommene Direktheit und durch seine sanfte Verwundbarkeit.

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Sehnsucht

Von: Frau Lehmann

11.09.2019

In der heutigen Zeit einen Western zu schreiben, das ist schon eher ungewöhnlich. Diesen dann mit 204 Seiten eher anzulegen wie eine Novelle, das ist gewagt. Carys Davies gelingt dieses Wagnis. Die Geschichte über Cy Bellman, der 1815 auszieht das Fürchten zu lernen, ist so voller Poesie, Melancholie und Sehnsucht, dass man sie so schnell nicht vergisst. Besagter Cy Bellman ist Maultierzüchter in Pennsylvania, die Frau ist verstorben, er hat eine 12jährige Tochter Bess und eine Schwester namens Julie. Durch kluge Entscheidungen und harte Arbeit hat er ein gutes Auskommen, Lesen und Schreiben beherrscht er auch leidlich. In der Zeitung liest er vom Knochenfund eines unbekannten Wesens. Die Idee, dieses Wesen aufzuspüren, lässt ihn nicht mehr los. Und so entschließt er sich, gen Westen zu ziehen und danach zu suchen in den unerforschten Teilen des Kontinents. Bess bleibt mit ihrer Tante Julie zurück. Bis auf die Hilfe eines Nachbarn sind sie auf sich allein gestellt. Von diesem Moment an verläuft die Erzählung zweigleisig. Wir lesen über Bellmans Abenteuer, die Einsamkeit, die Härten der Natur, über seine wenigen Begegnungen mit Menschen. Parallel dazu erfahren wir, wie es Bess geht mit ihrer wenig liebevollen Tante, lesen über ihre zunehmende Einsamkeit und die Gefahren für ein junges, sich entwickelndes Mädchen ohne Vater. "West" hat in weiten Teilen eine fast märchenhafte Stimmung, besonders am Ende, wo eine sehr spezielle gute Fee ihren Auftritt hat, und trotzdem geht es hier nicht um Wildwest-Romantik. Bellman folgt zwar seinen Träumen, zahlt aber den Preis dafür in einer realen Welt, während Bess wenig Spielraum für Träume hat. Ihr bleibt nur die Hoffnung, ihr Vater käme irgendwann zurück. Es ist eine Kunst, so viel Stoff in so kurzer Form zu bearbeiten, ohne dass der Text überladen und gekünstelt wirkt. So sehr man es sich auch wünscht, der Roman dürfte nicht länger sein, er würde seinen Zauber verlieren. Cary Davies gelingt es, alle Elemente des klassischen Westerns einzubauen, den "lonesome rider", die "weißer Mann trifft roten Mann"-Thematik, die Freiheit in der Natur, ohne Klischees zu übernehmen. Sie schreibt über einen Mythos und entmythisiert ihn gleichzeitig. Eine wirklich großartige Umsetzung und Neuinterpretation eines scheinbar altbekannten Sujets.

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„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor: „West“ von Carys Davies 1815 Pennsylvania Der verwitwete Maultierzüchter John Cyrus Bellman lebt mit seiner zehnjährigen Tochter Bess auf einer Farm im kleinen Ort Lewistown im Staat Pennsylvania. Nachdem Bellman in einer Zeitung von riesengroßen Knochenfunden in Kentucky gelesen hatte, hält ihn nichts mehr zurück. Er möchte diese gigantische Kreaturen zu gern selber sehen und trifft dafür eine schmerzhafte Entscheidung. Er will, er muss sich auf den Weg machen, selbst wenn es zwei Jahre dauern würde, bis er wieder nach Hause kommt. „Um seinem Traum nachzujagen, bringt er das größte Opfer und lässt seine 10-jährige Tochter Bess in der Obhut ihrer ruppigen Tante zurück“ Ein weiter Weg voller Gefahren liegt nun vor Bellman, aber auch für seine Tochter Bess wird es keine leichte Zeit, alleine, in der Obhut ihrer Tante. Zudem ist Bess die Einzige, die an ihren Vater glaubt und sie glaubt fest daran, dass sie ihn wiedersehen wird. „Er war ein Mann mit einer Mission, was ihn von anderen Leuten unterschied, und solange er unterwegs war, würde sie ihn so in Erinnerung behalten.“ Fazit: Carys Davies ist bereits mehrfach für ihre Kurzgeschichten ausgezeichnet worden und legt nun mit „West“ ihren Debütroman vor. Aber auch hier bleibt sie sich treu, denn sie erzählt ihre Geschichte kurz und knapp, quasi genau auf den Punkt. Das kleine Büchlein mit seinen gerade mal 200 Seiten ist schnell ausgelesen. Das Buch lebt von den einzelnen, sehr interessanten Protagonisten, doch vor allem durch den immer wiederkehrenden perspektivischen Erzählwechsel. Mal sind wir mit Bellman auf Reisen, mal auf der Farm bei Bess. Hilfe erfährt Bellman auf seiner langen Reise, durch einen jungen Indianer mit dem seltsamen Namen „Alte Frau aus der Ferne“. Dieser führt Bellman durch die harten Winter und durch so manch andere Gefahr. Ein wenig erinnerten die beiden mich an Don Quijote und Sancho Panza. Wer jedoch hinter diesem Roman eine romantische Westerngeschichte vermutet, liegt hier nicht richtig, denn Davies hat mit Bellman eher einen Antihelden geschaffen und mit Bess eine allein Zurückgebliebene, die (wir ahnen es schon) letztendlich den Preis für die Sehnsucht ihres Vaters bezahlt. Eine wunderschöne und nachdenkliche Geschichte über die eigene Suche und der tiefen Sehnsucht in einem. Auf jeden Fall ein sehr lesenswertes Buch! Besten Dank an den Luchterhand Verlag für das Rezensionsexemplar

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»Julie, ich muss fort«, hatte er so laut und deutlich gesagt, wie seine Stimme es zuließ. »Es wäre schön, wenn du dich eine Weile um Bess kümmern könntest.« Julie starrte ihn wortlos an, drehte das Huhn auf den Rücken und rupfte weiter, als wäre es das Vernünftigste, so zu tun, als hätte ihr großer, rothaariger Bruder gar nichts gesagt. Bellman erklärte, er wolle in einem Jahr wieder zurück sein. »In einem Jahr?« Julies Stimme klang gepresst und hoch, als hätte sie etwas verschluckt und müsste nun gegen das Ersticken ankämpfen. Bellman blickte auf seine Stiefel. »Nun ja, vielleicht ein bisschen länger. Höchstens zwei Jahre.« Alle halten ihn für verrückt. Er solle etwas Sinnvolles tun, sagen sie. In die Kirche gehen oder sich eine neue Frau suchen. Doch der einfache, gutherzige Maultierzüchter Cy Bellman begibt sich auf eine ungewissen Reise von über 2000 Meilen. Und das nur aufgrund eines Zeitungsartikels. Seine zehnjährigen Tochter Bess dagegen bleibt bei seiner pragmatischen Schwester Julie zurück. Auf seiner Reise engagiert Bellmann einen eingeborenen Amerikaner, der ihn in die Wildnis begleiten soll. Die Perspektive dieses Shawnees fügt der Erzählung eine weitere Facette hinzu. Im Tausch für glitzernde Dinge, Tabak und Rum hat er damals sein Land verlassen und ist nach Westen gezogen. Während ihr Vater unterwegs ist, wird die Situation für seine Tochter Bess immer bedrohlicher. Vom Guardian und der Sunday Times als bestes Buch des Jahres bezeichnet, gehen auf Amazon die Meinungen auseinander. Vordergründig ist “West” eine Geschichte über Träume, Sehnsucht und Heimat. Doch Davies reiche Symbolsprache schafft eine große Tiefe. Man kann es lesen wie eine Abenteuergeschichte und mag enttäuscht sein. Denn das Geheimnis der Geschichte verbirgt sich für mich auf der symbolischen Ebene. Es ist ein modernes Märchen, das die inneren Anteile eines Menschen in einzelnen Protagonisten visualisiert. Geschickt baut Davies mit Rück- und Vorblenden sowie einem zweiten Erzählstrang die Spannung immer weiter auf. Ich konnte mit Bellmann fühlen, wenn er seinem Traum nachläuft und ebenso berührt war ich von seiner Tochter Bess. An zwei Stellen kamen mir die Tränen. Eine vermeintlich einfache und doch erstaunlich vielschichtige Geschichte, die die Seele berührt und einen so schnell nicht mehr loslässt. Leseempfehlung!

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Wäre Literatur Schinken, man könnte sich von West (Carys Davies) tatsächlich ziemlich vergackeiert fühlen. Das Buch hat knapp 200 Seiten, auf denen ohne jeglichen Absatz jeweils nur 1500 Zeichen Platz finden. Kapitel werden regelmäßig von Leerseiten getrennt, so dass insgesamt mehr als 46 Seiten komplett leer bleiben. In einem etwas typischere Format hätte West also kaum mehr als 100 Seiten. Auf Amazon gibt es dann auch eine Besprechung, die genau diese „Dehnung“ kritisiert. Aber da liegt eine Verwechslung vor. Auch wenn man manchmal von alten oder dicken Schinken spricht: Bücher sind keine Schinken, und „mehr Buch“ ist nicht unbedingt besser. In den meisten Fällen sogar: Im Gegenteil. In diesem Fall: Sicher. Das Klischee vom Wilden Westen West ist ein stiller Western. Ein Roman über die noch immer frühe Phase des Nordamerikanischen Kolonialismus. 1815, als das Werk spielt, war der Großteil des Kontinents noch kaum von Weißen erschlossen, man verdrängt das gern und wundert sich etwa auch bei der Lektüre der Leatherstocking Tales (Lederstrumpf), dass die sich eigentlich alle in der „Wildnis“ rund um Massachusetts abspielen (Die Expedition von Lewis and Clark war gerade einmal 10 Jahre alt). Und dennoch war der Westen nicht „wild“, wie er sich ins kulturelle Gedächtnis eingebrannt hat. Sondern bewohnt von zahlreichen Gruppen amerikanischer Ureinwohner, den vertriebenen Überbleibseln der großen Epidemien, die der Kolonialismus gebracht hat, von ausdifferenzierten Kulturen, die die meiste Zeit anderes im Kopf hatten, als weiße Siedler oder sich gegenseitig zu morden. Das ist nicht das Hauptthema des Buches, klingt aber vorsichtig an und erklärt, wieso ein „stiller Western“, in dem es kaum Katastrophen gibt, keine Überfälle, kein Skalpieren, nur eine lange Reise mit kleinen Rückschlägen, die abrupt in einer Krankheit endet, überhaupt möglich ist. Einer anderen Rezension fehlen genau die „… Bären, … Schlangen, … Tornados, … Wölfe, … Büffelherden, … Berglöwen, … Unwetter, … Wasserfälle, … Canyons. “ – aber das ist Karl May, ist Clint Eastwood. Sicher gibt es auch auf dem Weg zwischen Massachussets, St. Louis, und dann den Missouri aufwärts, atemberaubende Anblicke zu genießen. Aber das Panoptikum der Western-Klischees wäre doch eher fehl am Platz. Die Expedition auf der Lewis & Clark – Route scheiterte ja noch weit vor den Rocky Mountains. Spiel mit Bildern Dennoch ist der kulturindustrielle Western natürlich anwesend, diesen Bildern kann man sich gar nicht entziehen. Und deshalb muss, um ihre Geschichte lebendig zu gestalten, Davies auch gar nicht viel Landschaft beschreiben. Sie spielt vorsichtig mit den vorhandenen Bildern, ruft hier und da ein Klischee auf – einen Trapper, einen Scout der Shawnee, die Behauptung, die Sioux seien „blutrünstig“ – und unterläuft es in der Folge durch die Stimmung und Handlung. Der grobe Rahmen ist der Aufbruch von Cy Bellman, der in einer Zeitung von gigantischen Knochen gelesen hat, und die Tiere dazu aufspüren möchte in den „leeren“ Regionen des Landes. Es dürfte sich um Mammuts handeln, man denkt aber auch an Dinosaurier. Im Hintergrund findet aber mehr statt: Wir erfahren, dass Cy vor nicht allzu langer Zeit seine Frau verloren hat. Die Reise ist die Flucht vor der Flucht, denn schon Amerika selbst war für ihn eine solche. Mit dem Scheitern der zweiten Flucht wird auch zusehends die erste fragwürdig. Dabei ist West auch kein modischer „Antikolonial-“Roman. Cy ist eher ein Quixote des Kolonialismus, sein Handeln schadet eigentlich niemandem. Aber West behandelt überhaupt das Motiv des ursprünglichen Aufbruchs mit großer Empathie. Seine gewohnte Umgebung verlassen, anderswo ein neues Leben finden, auch die Neugier, die pure Entdeckerlust – erstmal ist das nichts Verdammungswürdiges. Die große Barbarei des Kolonialismus kam schleichend, und umso mehr desto mehr organisierte wirtschaftliche Akteure und staatliche Organisationen das Heft in die Hand nahmen. Die „wilde“ Heimat Dem Bild von der zwar am Ende tödlichen, doch eigentlich alles andere als wilden Wildnis stellt Davies die Unsicherheit von Heimat und Familie gegenüber. In das Haus von Cys Schwester drängt ein neuer Mann, der anfangs die Schwester heiraten möchte und das Gut übernehmen, schließlich jedoch der erst zwölfjährigen Tochter nachstellt und diese vergewaltigt. Das mag man nun etwas plakativ finden, es ist alles andere als plakativ aufgebaut. Und wahrscheinlich galt bereits damals, was noch heute gilt: Die meisten Verbrechen geschehen im nahen Verwandten- und Bekanntenkreis sowie in den größeren Städten. Das Ende allerdings versemmelt West ein wenig, ich nehme es hier nicht vorweg. Und auch wenn der Roman im Ganzen wirklich gelungen ist, ist er vielleicht nicht ganz so gut, dass man sich gedrängt fühlt, ihn wieder und wieder zu lesen. Und gerade diese Möglichkeit, auf engem Raum immer neue Facetten zu entdecken ist ja die eigentliche Stärke des dichten literarischen Werkes. Deshalb hängt es dann doch stark von den persönlichen Leseinteressen ab, ob man an West seine Freude findet.

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>>WEST lässt uns eintauchen in den Mythos des amerikanischen Westens und erzählt von der Hingabe und Verletzlichkeit der Menschen<< laut 'San Francisco Chronicle. Viele positive und beeindruckende Stimmen haben mich sehr sehr neugierig auf dieses Buch werden lassen und letztlich kann ich sagen war es auf jeden Fall ein Ausflug in den wilden Westen. Wir erfahren hier die Geschichte von Cyrus, der sich aufmacht in den Westen um Mythen hinterher zu jagen und dabei das eigentlich wichtigste zurück lässt, nämlich seine Tochter Bess. Die Junge Bess muss sich in die Obhut ihrer Tante begeben und schnell stellt man als Leser fest, dass Gefahren lauern, sowohl in unmittelbarer Nähe als auch in der Ferne. Das Buch ist eine eher seichte Lektüre, die so ihre speziellen Besonderheiten hat, die man einfach mögen muss. Es ist kein Mainstream Buch und man kommt hier definitiv auch in den Genuss auch hin und wieder zwischen den Zeilen lesen zu dürfen. „WEST“ von Carys Davies bringt einem hier auf wenigen Seiten den amerikanischen Westen näher, aber wie ich finde auf ehrliche, manchmal rohe Art und Weise und hebt sich dadurch für mich persönlich sehr von den üblichen Cowboy-Stories ab. Mir hat das Buch insgesamt wirklich gut gefallen, für meinen Geschmack hätte das Ende ruhig noch etwas länger, etwas ausgeschmückter sein dürfen, wobei ich stark vermute, dass es Absicht der Autorin war, die Gedanken des Lesers zum Ende nochmal ein bisschen in Bewegung zu bringen.

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>> „Sie sagte, sein Plan sei verrückt. Er solle die Zeit mit etwas Sinnvollerem verbringen, er solle in die Kirche gehen oder sich eine neue Frau suchen.“ >> Das nenne ich mal einen kurzweiligen Roman. Mit nur 204 Seiten ist dieses Buch mein kürzestes in diesem Jahr. Aber kommen wir zu meinem Eindruck: Carys Davies erzählt die Geschichte von Bess und ihrem Vater Cy aus beiderlei Perspektiven. Bess ist Daheim geblieben und berichtet von ihrem eintönigen Leben. Cy hingegen erlebt allerlei auf seiner Reise. Er hat alles aufs Spiel gesetzt um die unbekannte Kreatur im Westen zu finden. Der Roman ist äußerst sachlich und wenige Ausführungen über genauere Erlebnisse, stattdessen ist der Erzählstil schlicht und hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf. Dennoch muss ich sagen, dass ich mir etwas mehr Infos über den Mythos des Westens der USA erfahren hätte. Unsicher bin ich mir auch, ob das Buch noch bei mir lange nachhallen wird und ob ich alles richtig gedeutet - aber wahrscheinlich wollte dies Carys Davies genau erreichen.

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