Leserstimmen zu
Heute ist ein guter Tag zum Glücklichsein

Lucy Vine

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Meine Meinung: Das Cover finde ich ganz nett, ist für mich jedoch nicht wirklich etwas besonderes. Die Kapitel waren mir viel zu lang und auch die Schrift empfand ich als zu klein – die Seiten wirkten sehr gequetscht auf mich. Schon nach den ersten paar Kapiteln war für mich klar, dass dies nicht mein Buch wird. Der Einstieg viel mir zwar leicht und auch der Schreibstil ist leicht zu lesen, doch gerade letzeteres wirkte sehr oberflächlich auf mich. Auch der Humor war hier nicht wirklich meins. Ich hatte mehr das Gefühl, dass die Autorin mit aller Macht versucht witzig zu sein – und das hat sie bei mir nicht erreicht. Ich finde das Thema der Geschichte, dass man keinen Mann braucht um glücklich zu sein, sehr gut, doch die Umsetzung hat mir leider nicht gefallen – denn hier wurde dafür dann das andere Geschlecht wiederum schlecht geredet und lächerlich gemacht und ich finde nicht, dass eine Frau so etwas nötig haben sollte. Die Story fand ich zu vorhersehbar, es kam keinerlei Spannung bei mir auf – eher im Gegenteil: Die vielen Dates haben mich irgendwann gelangweilt. Ellie fand ich als Protagonistin sehr unsympathisch, weil ich sie als zu egoistisch empfinde. Einzig ihren Vater fand ich ganz nett, doch er wurde durch seinen Versuche als Autor und die dadurch entstandenen dümmlichen Kapitelauszüge komplett ins Lächerliche gezogen. Für mich leider auf ganzer Linie ein Fehlgriff. Nicht mal das Cover konnte mich hier wirklich überzeugen.

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Inhalt Ellie Knight ist glücklich: Ihr Job als Illustratorin macht ihr Spaß, ihr Freundeskreis ist wunderbar, und bis auf die Midlife-Crisis ihres Vaters läuft es auch in der Familie rund. Daher nimmt sie es leicht, dass ihre Dates jedes Mal katastrophal laufen. Denn als moderne Großstadtfrau versteht sie sowieso nicht, warum sich bei den meisten Frauen ihres Alters plötzlich alles ums Heiraten und Kinderkriegen dreht. Sie genießt ihre Freiheit und stolpert von einem Chaos ins nächste. Bis zu dem Moment, als Ellie mit dem traurigen Grund hinter ihrer vermeintlich starken Fassade konfrontiert wird und sich entscheiden muss, was sie im Leben wirklich möchte … ________________________________________________________________________________________ Meine Meinung Allgemein Meine Erwartungen an dieses Buch waren simpel: Ich erwartete locker, leichte Lektüre mit positiven Gedanken – eben zum Glücklichsein. Nachdem ich dieses Buch beendet habe, kann ich nur empfehlen: Himmel, lest dieses Buch nicht, wenn ihr verstimmt seid! Oder lest es gerade dann. Denn dieses Buch ist an einigen Stellen so furchtbar deprimierend, zieht aber durch Selbstironie und Witz immer wieder hoch. Hingegen des Titels gibt es gar nicht so viel zum Glücklichsein und man arbeitet sich erst durch einen Stapel an „Hot Mess“, wie der Titel im Englischen es richtig bezeichnet. Erst gegen Ende kann man die positiven Botschaften ausgraben. Ich kann fast sagen: Zwischendurch war das Buch so deprimierend, dass ich mir gleich selbst wünschte, etwas in meinem Leben zu verändern. So harsch das nun alles klingen mag: Ich habe das Buch geliebt, verschlungen. Die herrlich ehrliche Art gab mir Aufschwung. Denn oftmals sehen wir das Leben sehr deprimierend und auch die Protagonistin tut es. Doch wie auch wir gibt sie ihr Bestes, um all das zu Überspielen. Zugegeben, die ein oder andere Stelle mag vielleicht nicht ganz realitätsnah sein, doch gerade die Übertreibungen an einigen Stellen flößten dem Buch eine besondere Note ein. So gab es beispielsweise die Schwester, die den höchsten Grad der Unfreundlichkeit gemeistert hat und die von der Protagonistin dennoch geliebt wird, während ich sie schon tausendfach zur Hölle hätte fahren lassen. Und wie ist die Hommage an alle Singlefrauen gelungen? Brillant! Es wird einem gegen Ende genau die Message vermittelt, die mir in so vielen Büchern fehlt: Man braucht gar keinen Kerl um glücklich zu sein, denn man ist für sein Glück selbst verantwortlich. Charaktere Die Protagonistin ist eine Frau wie so viele. Sie hat Wünsche und Träume, doch auch einen riesigen Scherbenhaufen, der ihr dabei im Weg steht. Statt den Scherbenhaufen zu Umschiffen, läuft sie mitten rein und muss erstmal die Teile sortieren. Sie hat eine große Klappe, aber wirkte für mich immer realistisch. Ganz im Gegenteil dazu andere Charaktere, wie ihre Schwester oder ihr Bürokollege, die dem Leben von Ellie nochmal eine extra nervige Note gaben. Dennoch: Sie haben die Geschichte bereichert und eine tolle, eigene Note gegeben. Schreibstil & Sichtweise Der Schreibstil war angenehm zu lesen und lockerte sich immer wieder durch bissige Kommentare und Späße auf. Geschrieben wurde das Buch aus der Sicht von Ellie in der Ich-Perspektive. Cover & Titel Das Cover ist recht schlicht gehalten. Die abgebildete Pusteblume hat keinen direkten Zusammenhang mit dem Buch, doch denke ich, dass diese für die Träume steht, die Ellie im Buch hat. Der Titel gefällt mir nicht so gut. Durch ihn erwartete ich ein Buch, welches mit positiver Energie aufwartet und zeigt, wie das Leben bereichert werden kann. Stattdessen fand ich bis kurz vor Ende nur deprimierenden Inhalt vor. Der englische Titel „Hot Mess“ passt da besser, denn jede neue Seite passiert ein anderes Missgeschickt. Zitat „Oh, und ich widersetze mich mittlerweile auch offiziell sämtlichen Vorurteilen, dass Singlefrauen Katzen horten.“ – Seite 387 Fazit Ein erfrischender Roman über das Finden vom persönlichen Glück, der bis kurz vor Ende eine sehr deprimierende Stimmung vermittelte, doch trotzdem mit Humor sich an vielen Stellen wieder hochriss. Hier dürft ihr keinen Roman über die große Liebe erwarten.

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Ich habe mich bei diesem Buch auf eine ironische Liebesgeschichte mit romantischen Happy End gefreut, was es allerdings ganz und gar nicht war. Also das Happy End schon... Nur eben nicht so wie ich es laut dem Klappentext erwartet hätte. Vielmehr geht es darum, mit sich selbst in Einklang zu kommen und das Glück zu finden. Tolle Message, toller Schreibstil! Leider hat sich der Roman hin und wieder etwas gezogen - gerade die dazwischengeschobenen Kapitel von Ellies Vater hatten standen in fast keinerlei Zusammenhang mit der restlichen Geschichte und würden absichtlich in einer schlechteren Schreibqualität verfasst, was meiner Meinung nach den Lesefluss stark gehemmt hat. Fazit: tolle Message, tolle Story, aber ausbaufähig.

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