Leserstimmen zu
Im Visier des Mörders

Sharon Bolton

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Eine Gruppe Ballonfahrer beobachtet einen Mord am Boden und wird vom Täter verfolgt. Eine Frau überlebt und wird jetzt vom Täter gejagt. Doch Jessica ist schlau und ist ihm meistens einen Schritt voraus. Und dann findet sie etwas heraus, das alles ändert… Die Wendung, die die Geschichte nimmt hat mich sehr überrascht. Die Handlung spielt auf zwei Ebenen, in der Gegenwart und einige Jahre (das ändert sich und kommt der Handlung in der Gegenwart immer näher) eher. So erfährt man viel über die Schwestern, allerdings nicht alles, diese Wendung behält die Autorin bis zum Schluss für sich. Alles in allem ist der Roman wieder super geschrieben, aber relativ unlogisch. Die vielen Wendungen jedoch und die kurzen Kapitel haben die Spannung doch recht hoch gehalten und gut unterhalten. Wobei man ein paar Dinge schon erahnen konnte. Die Thematik mit den Flüchtlingen fand ich sehr aktuell und brisant – und vor allem erschreckend. Denn man kann sich sehr gut vorstellen, dass diese Taten tatsächlich so geschehen können. „Im Visier des Mörders“ ist ein Stand-Alone-Thriller der Autorin, der mich nicht ganz so mitgerissen hat, wie ihre Serie um Lacey Flint, die mir aber doch einige schöne Lesestunden beschert hat.

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Über der Moorlandschaft des Northumberland National Park schwebt ein Heißluftballon mit zwölf Passagieren an Board. Diese genießen die schöne Morgenstimmung- bis sie plötzlich am Boden einen Mord mit ansehen müssen. Kurz darauf sind elf der Passagiere beim Absturz des Ballons tot.Nur eine Frau hat den Absturz überlebt und wird nun von der Polizei gesucht. Doch nicht nur die Polizei will sie finden, auch der Mörder ist hinter ihr her, denn sie hat sein Gesicht gesehen… Bolton hat mit diesem Thriller einen wirklichen Volltreffer bei mir gelandet. Mann muss aber vorweg sagen, dass es hier nicht “nur“ um die Jagd auf die Überlebende geht . Dieser Thriller ist vielfältiger als es auf den ersten Blick scheint. Die Jagd auf die Überlebende ist sehr spannend und ihre Verfolger kommen ihr nah – sehr nah! Durch Rückblenden, die parallel zur Gegenwart erzählt werden, lernt man die Hauptprotagonisten und deren Geschichte näher kennen. So knüpft sich das Band bis zur Auflösung zu einem tollen Handlungsstrang. Das Hauptthema ist keineswegs langweilig, sondern präsenter wie eh und je. Auch wenn man früh erfährt, wer den Mord begannen hat, wird doch erst am Ende aufgeklärt, wer wirklich dahinter steckt und warum. Fazit: Ein wirklich gut ausgearbeiteter Thriller mit einem Thema, das zum Nachdenken anregt.

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Zwölf Menschen genießen in den friedlichen Morgenstunden nahe der schottischen Grenze die prachtvolle Aussicht aus dem Heißluftballon über die Moorlandschaft des Northumberland National Park. Doch inmitten eines Waldstückes werden sie plötzlich Zeugen, wie eine junge Frau mit einem Stein erschlagen wird. Als hätte der Mörder ihre Anwesenheit gespürt, blickt er in den Himmel und fällt kurz darauf eine grausame Entscheidung. Er schultert sein Gewehr und nimmt die Verfolgung des Ballons auf. Nur wenige Stunden später sind elf der Ballonfahrer tot, lediglich eine Frau hat das Unglück überlebt und läuft nun um ihr Leben. Denn sie hat das Gesicht des Mörders gesehen. Schon während ich den Klappentext überflogen habe, war mir klar, dass ich "Im Visier des Mörders" unbedingt lesen wollte. Meine Erwartungen an diesen Thriller wurden dabei nicht enttäuscht, denn er entpuppte sich spätestens ab der Hälfte als ein wahrer Pageturner. Obgleich man den Mörder in Gestalt des Travellers Patrick Faa schon zu Beginn eindrucksvoll präsentiert bekommt, indem eine sehr detaillierte Beschreibung der Taten erfolgt, zu denen er fähig ist, was so manch einem Leser auf den Magen schlagen könnte, tut das dem Spannungsbogen keinen Abbruch. Vielmehr wird man von tiefem Grauen ergriffen, sobald man zwangsweise aus seinem Blickwinkel die Jagd auf die einzige Überlebende aufnimmt und ihr dabei so nahe kommt, dass sich bei mir die Nackenhaare aufgestellt haben. Außerdem fand ich es extrem unheimlich, wie gut Patrick über den Stand der Ermittlungen informiert war und somit immer als erster vor Ort sein konnte. Der Gedanke eines Maulwurfs bei der Polizei hat sich deshalb schon sehr früh in meinem Kopf festgesetzt und dennoch erwischte mich die fulminante Auflösung auf den letzten Seiten eiskalt. Die klare Erzählstimme versteht es meisterlich, den Leser mit impliziten Details auf falsche Fährten zu locken, nur um darauf mit absolut unvorhersehbaren Wendungen um die Ecke zu kommen, die bei mir ein ums andere Mal für weit aufgerissene Augen und Sprachlosigkeit sorgten. Hierbei tragen die zeitlichen Rückblicke natürlich obendrein einen großen Teil zu dieser Wirkung bei. Als das zentrale Thema des Buches, illegaler Handel mit Organen, zunehmend offenkundig wurde, war ich zunächst skeptisch was die weitere Umsetzung dieser sensiblen Angelegenheit angeht, jedoch waren meine Bedenken vollkommen unbegründet, wie sich schon bald herausstellen sollte. Das einzige was mich an diesem fulminanten Thriller wirklich gestört hat, ist das Ende nach dem nervenaufreibenden Showdown, welches mir verglichen mit den vorherigen Gräueltaten dann doch zu sehr Friede, Freude, Eierkuchenmäßig gestaltet ist und zugleich einige Fragen unbeantwortet lässt. "Im Visier des Mörders" ist ein packendes Katz und Maus Spiel eines Mörders und seiner einzigen Zeugin, die selbst nicht diejenige ist, für die sie auf den ersten Blick gehalten wird. Ein wahrer Pageturner mit zahlreichenden überraschenden Wendungen!

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Worum geht's? "Friedliche Morgenstimmung liegt über den Hügeln und Wäldern nahe der schottischen Grenze. Zwölf Menschen genießen die prachtvolle Aussicht, die ihnen der Ausflug mit einem Heißluftballon bietet – und müssen plötzlich mit ansehen, wie am Boden eine Frau erschlagen wird. Als der Mörder von seinem Opfer ablässt und den Blick gen Himmel richtet, steht das Schicksal dieser Menschen auf Messers Schneide. Der Mann schultert sein Gewehr und nimmt die Verfolgung auf. Eine grausame Jagd beginnt. Am Ende wird nur eine Zeugin entkommen. Sie kennt das Gesicht des Mörders. Und er kennt ihres. Nun läuft sie um ihr Leben." Warum hab ich es gelesen? Ich bin großer Fan der Lacey Flint Reihe von Sharon Bolton und freute mich darauf, endlich wieder etwas Neues von der Autorin zu lesen. Wie war's? Dieser Thriller ist wieder einmal in bester Sharon-Bolton-Thriller-Manier geschrieben: Packend, mitreißend, spannungsgeladen. Allein die ersten Kapitel, in denen man noch die verzweifelten Insassen des Heißluftballons begleitet, habem mich das Buch nicht aus der Hand legen lassen, obwohl man ja eigentlich schon weiß, wie es für sie ausgeht. Nun hatte ich eigentlich erwartet, dass das gesamte Buch ein Katz-und Maus-Spiel zwischen dem Mörder und Jessica durch den schottischen Nationalpark wird, aber weit gefehlt: Die Geschichte inkludiert wesentlich mehr Personen und Orte und nimmt Ausmaße an, die ich so im Leben nicht hätte vorhersehen können. Das ist tatsächlich auch mein einziger Kritikpunkt an dem Buch, denn das Motiv bzw. die Beweggründe für die Geschehnisse waren nicht so ganz mein Fall. Nichtsdestotrotz fand ich es wahnsinnig spannend, dass auch Jessica nicht unbedingt die ist, für die man sie zu Beginn hält. Neben dem hohen Erzähltempo, welches einem kaum Luft zum Atmen lässt, fand ich die ab und an eingefügten Zeitsprünge sehr angenehm. Diese sind zwar meist etwas ruhiger, enthalten aber so einige spannende Hintergrundinformationen. Was war besonders? Ich feiere Sharon Bolton für ihre kurzen Kapitel, durch welche die Geschichte ein wahnsinnig rasantes Tempo entwickelt. Reading Im Visier des Mörders makes me feel like... ...rasanter Thriller mit einigen unvohergesehenen Wendungen - sehr zu empfehlen! Mit herzlichem Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar

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Gerade erscheinen die ersten Sonnenstrahlen am Horizont. 12 Menschen genießen die friedliche Morgenstimmung über der abgeschiedenen Moorlandschaft des Northumberland National Park. Bei einem Ausblick, den man nur bei einer Ballonfahrt genießen kann, müssen sie plötzlich einen schrecklichen Mord mit ansehen. Doch nicht nur sie haben den Mörder gesehen, sondern auch der Mörder hat die Ausflugsgruppe mitbekommen. Kurze Zeit später sind 11 der 12 Menschen tot. Lediglich eine der Personen hat überlebt und versucht verwirrt aus dem National Park zu flüchten. Die gesamte Polizei von Northumberland ist auf den Beinen um sie zu finden. Doch nicht nur die, der Mörder lässt ebenfalls nichts unversucht, sie zu schnappen und kommt ihr dabei dicht auf die Fersen. Er muss sie finden, denn sie kennt sein Gesicht! Sharon Bolton ist eine, in Oxford lebende, Krimi und Thriller Autorin. Im Visier ist ihr mittlerweile 12. Werk. Mit ihrem 2008 veröffentlichten Debüt „Todesopfer“ gelang ihr quasi über Nacht der Durchbruch als britische Spannungsautorin. „Schlangenhaus“, der 2009 erschien, wurde 2010 mit dem Mary Higgins Clark Award ausgezeichnet. In ihrem neusten Thriller entführt uns Sharon Bolton wieder an einen der abgelegensten Orte Großbritanniens. Sie beherrscht es die düstere bedrohliche Atmosphäre solcher Orte heraufzubeschwören, einzufangen und dem Leser so nahe zu bringen das er in die passende Stimmung automatisch versetzt wird. Man kann förmlich den kalten Wind, den aufziehenden Nebel und das Gestrüpp an der eigenen Kleidung zerren spüren. Meine anfängliche Befürchtung, es könnte sich 400 Seiten lang um eine Hetzjagd durch den Wald handeln, wurde nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil ist die Story durchweg abwechslungsreich gewesen, nicht nur von den Schauplätzen, sondern auch von den Personen und deren durchlebten Gefühlen. Man begleitet zwar Jessicas Flucht und die Jagd ihres Verfolgers, die sich verhältnismäßig kurz in dem Nationalpark abspielt, jedoch zu einem echten Kräftemessen der beiden heranwächst. Während dessen erfährt der Leser immer mehr wie es zu all dem kommen konnte. Neben dem aktuellen Geschehen läuft eine kleine Rückblende in die Vergangenheit, die zunächst interessant ist, deren Geheimnis aber Stück für Stück abgründiger wird. Hinter der Geschichte steckt also viel mehr, als sich zunächst aus dem Klappentext erahnen lässt. Um ehrlich zu sein sprach mich dieser auch gar nicht so sehr an. Ich wollte das Buch aber doch lesen, da ich wusste, dass Spannungsautorin nicht nur eine Berufsbezeichnung, sondern der Name in Boltons Thrillern oft Programm ist. Ich wurde keine Seite lang enttäuscht, „Im Visier des Mörders“ hatte für mich alles was einen gelungenen Thriller ausmacht. Eine starke und durchdachte Handlung, eine Protagonistin in die man sich sofort gut hineinversetzen kann, atmosphärische Schauplätze und einen Antagonisten, der sich fies und heimtückisch an den Leser anzuschleichen vermag. Sharon Boltons Schreibstil ist trotz ihrer wortgewandten Ausdrucksweise sehr flüssig lesen. Sie beschreibt zwar eingehend ihre Handlungsorte und Personen aber immer in dem Maß, dass es noch für den Leser interessant ist und ihm wunderbar hilft, die Szene vor seinem geistigen Auge erscheinen zu lassen. Was, bei so manch bedrohlicher Begegnung, auch bei mir für beschleunigten Puls gesorgt hat. Fazit: Im „Visier des Mörders“ ist eine klare Empfehlung für alle Thriller Fans und hat sich seine 4,5 Sterne für die überraschend gut ausgetüftelte Story, die Atmosphäre und seine kleinen Geheimnisse redlich verdient.

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