Leserstimmen zu
Suche mich nicht

Harlan Coben

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"Suche mich nicht" hat ein ansprechendes Cover und einen vielversprechenden Klappentext, der sofort neugierig macht. Paige, die älteste Tochter von drei Kindern verschwindet von einem Tag auf den anderen. Obwohl sie nicht gesucht werden möchte, macht sich ihr Vater Simon auf den Weg, um seine Tochter zu finden und sie nach Hause zu holen. Das gestaltet sich jedoch schwieriger, denn Paige flüchtet vor ihrem Vater, als dieser sie im Central Park sieht und anspricht. Wird Simon die Wahrheit am Ende doch noch herausfinden? Harlan Coben schafft es immer wieder, mich von Beginn an mit seinem Schreibstil zu fesseln. "Suche mich nicht" ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und unterhaltsam. Es gibt wieder diverse unvorhersehbare Wendungen, die auch dieses Buch wieder zu einem Top-Thriller machen. Das Buch liest sich flüssig, die Orte sind anschaulich beschrieben und dem Protagonisten Simon möchte man einfach nur bei seiner Suche unterstützen. Auch die weiteren Charaktere sind super ausgearbeitet, so dass ich zu allen Personen sofort Bilder im Kopf hatte und sie durchweg präsent waren. Harlan Coben ist wirklich ein Meister seines Fachs. "Suche mich nicht" ist nicht das erste Buch von Harlan Coben und wird auch mit Sicherheit nicht das Letzte bleiben. Ich gebe 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung für diesen tollen Thriller.

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Pageturner! Auch wenn wir hier wieder ein ziemlich dickes Buch (für einen Thriller) vorfinden, kam mir dieser hier wenig bis kaum langatmig vor. Ich kann Harlan Coben Thriller uneingeschränkt ans Herz legen, er hat mich bisher noch nie enttäuscht. 4 verdiente Sterne!

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INHALT: Für Simon wird ein Alptraum wahr, als seine Tochter Paige von einem Tag auf den anderen verschwindet. Hinterlassen hat sie eine Botschaft, in der sie klar macht, dass sie nicht gefunden werden will. Panisch begibt sich Simon auf die Suche, und als er Paige im Central Park tatsächlich entdeckt, erkennt er seine Tochter nicht wieder. Denn diese junge Frau ist völlig verstört und voller Angst. Sie flieht vor ihm, und Simon hat nur eine Chance, wenn er sie retten will: Er muss ihr in die dunkle und gefährliche Welt folgen, in deren Sog sie verloren ging. Und was er dort entdeckt, reißt ihn und seine gesamte Familie in einen Abgrund … MEINUNG: Suche mich nicht ist mein dritter Thriller von Harlan Coben. Ich habe den Autor vor einigen Jahren für mich entdeckt und lese nun immer regelmäßig seine neusten Bücher. Harlan Cobens Thriller sind immer wieder anders: Anderen Leute, andere Orte und völlig andere Geschichten. Natürlich geht es immer um Verbrechen. In diesem Fall sucht Simon seine drogenabhängige Tochter und wird gleichzeitig noch in einen Mordfall verwickelt. Da seine Frau und er wenig Chancen sehen, dass die Polizei aktiv nach seiner Tochter sucht, die in einer Stadt, wie New York City nur einer unter vielen Junkies ist, gehen seine Frau und er selbst auf die Suche nach ihrer Tochter. Simon gräbt dabei auch in seiner eigenen Familie sehr tief und befördert Dinge zu Tage, die an der Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit seiner Familie zweifeln lassen. Mich hat die unbändige und tiefe Liebe zu seiner Tochter, die Simon trotz Drogenabhängigkeit nicht aufgeben will, beeindruckt. Man sieht hier mal wieder, wie weit Eltern bereit sind zu gehen, um ihre eigenen Kinder zu schützen oder in dem Fall zu finden und nach Haus zurück zu bringen. Um Paige zu finden, muss Simon Nachforschungen anstellen, was seine Tochter zuletzt gemacht und vor allem bewegt hat. Die junge Frau hatte ein Studium begonnen und war von Zuhause fortgezogen. Zwischen diesem und ihrer Drogensucht liegt das Geheimnis, welches Simon versucht aufzudecken. Simon bekommt Hilfe von einer privaten Ermittlerin, die ebenfalls einen Auftrag erhalten hat nach einer vermissten Person zu suchen, die eventuell auch mit Paiges Verschwinden in Zusammenhang stehen könnte. Beide unterstützen sich gegenseitig und kommen so der Wahrheit langsam näher. Ich möchte hier gar nicht zu viel verraten, denn Klappentext verrät genau richtig viel, nämlich so gut wie gar nichts. Es gibt eine Menge Verstrickungen, auf die man so auch erstmal kommen muss. Ich war wieder schlichtweg begeistert, was Harlan Coben hier konstruiert hat. Am besten ist immer, wenn man am Ende denkt alles gewusst zu haben, dann setzt er dem immer noch die Krone auf. Im Verlauf der Geschichte konnte ich dann schon einige Dinge ahnen, aber das ist für mich genau richtig so. Ich mag keine Thriller, in dem der Täter/ die Täterin dann eine Person ist, die man erst am Ende kennenlernt und von allein natürlich niemals drauf hätte kommen können. Nein, hier kann man miträtseln. Der Autor heftet an seine Geschichte auch immer persönliche Schicksale. Dieser Thriller hat mich fast ein wenig an die Romane von Guillaume Musso oder Jodie Picoult erinnert, denn in denen ist auch nicht immer leicht sich für die rechtliche richtige Seite oder die moralisch richtige, aber gesetzlich fragwürdige Seite zu entscheiden. Am Ende sind wir alle Menschen mit Emotionen und sind bereit eine Menge zu tun, für die, die wir lieben. Das hat uns Harlan Coben mit diesem Thriller wieder gezeigt. FAZIT: Mit Suche mich nicht hat sich Harlan Coben entgültig in die Riege meiner absoluten Lieblingsautoren katapultiert. Für mich war dieser Thriller ein absoluter Page Turner, der aber neben der großartigen Spannung auch viele Emotionen transportiert hat. Es gab viele spannende Wendungen, so dass ich das Buch wirklich kaum aus der Hand legen konnte und es am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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Meine Meinung zum Thriller: Suche mich nicht Inhalt in meinen Worten: Simon hat es nicht einfach. Seine Frau liegt im Krankenhaus auf der Intensivstation und es ist nicht sicher ob sie es überstehen wird, und seine älteste Tochter ist verschwunden. Dann trifft er auf eine Detektivin, die ihm helfen will, doch warum und warum hat Luther seine Frau angeschossen. Das findet er nach und nach heraus und muss feststellen, vertrauen ist schwerer als einen Lastwagen von der Stelle zu bewegen ohne Motor. Doch durch gewisse Umstände findet er die Wahrheit heraus, doch wird die Wahrheit ihn zerstören, oder kann er ein neues Leben aufbauen? Das erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest. Wie ich das Gelesene empfand: Wieder einmal entführt mich der Autor in ein Themengebiet was mir so nicht geläufig war, doch gerade weil er mich dahinein zog, habe ich erkannt, es gibt so viele Grausamkeiten und Vervrechen, die man so einfach nicht auf dem Schirm hätte. Themen: Es geht um ein Familienleben, was eigentlich in Takt sein könnte, aber Drogen haben eben ihre Zerstörungswut. Dann geht es um eine Sekte, diese Sekte macht unvorstellbares grausames mit Kindern, und genau hier trifft sich das zusammen was passierte, denn anfangs dachte ich noch es geht um etwas völlig anderes und dann führte mich der Autor wieder an der Nase herum und hat doch alles ganz anders aufgebaut. Das bewundere ich sehr an diesem Autor, das seine Themenauswahl IMMER für Überraschungen gut ist. Spannung: Dieses Mal hatte ich das Gefühl das Buch zieht sich ein klein wenig und die Spannung war mir hin und wieder etwas zu wenig vorhanden, nach und nach und gerade am Ende war es aber so extrem spannend, das ich einfach weiter lesen musste. Was ich toll finde, wie die Bildersprache bei diesem Buch funktioniert, deswegen konnte ich mich auch so gut in das Thema und in die Figuren denken. Charaktere: Es gibt Simon, der um Frau und Tochter bangt, einen Drogenclan, eine Sekte und eine Detektivin die versucht die Wahrheit an den Tag zu legen, gar nicht so einfach so eine komplexe Auswahl zu haben, und doch mit jedem Charakter mich vertraut zu machen und mit ihm meinen Weg zu gehen, das blieb dann zwischendrin auch etwas blass und grau, doch schnell änderte sich das wieder. Simon, am Anfang für mich ein störrischer Esel, tat mir leid irgendwann und dann bewunderte ich ihn für seine Stärke das er nicht weglief sondern alles daran setzte die Wahrheit auf den Tisch zu legen, doch dann kam das Unvermeidliche und er muss sich entscheiden, auf was er hört und wie er damit umgeht, schwer, wenn die eigene Frau die im Koma liegt ein sehr dunkles Geheimnis in sich trägt. Schreibstil: Harlan Coben weiß wie ich mich an seinen Zeilen fesselt, selbst dann, wenn es mal kurz etwas langatmig wird, er erschafft mit seinen Worten Welten, in denen ich mich gerne und viel bewege und das beste ist dazu, das ich das Gefühl habe, diese Welt existiert wirklich, das schaffen nicht viele Autoren auf diese Art und Weise. Seine Bildersprache ist angenehm, selbst wenn Blut fließt und die Themenauswahl ist wieder einmal besonders. Gerade weil er sich mit Themen beschäftigt die für mich eher weniger von Relevanz sind. Empfehlung: Wer Harlan Coben mag, wird auch dieses Buch mögen, denn wieder einmal zeigt der Autor seine beste Seite, wenn auch mit wenigen Abstrichen. Wer sich nicht in eine heile Welt hinein denken möchte, sondern verstehen möchte, was es bedeutet in einem Abgrund zu sehen, der sollte sich auch dieses Buch näher an das Herz legen. Bewertung: Ich gebe der Geschichte Suche mich nicht – und das ist ein sehr passender Titel – vier Sterne. Sie war mir hin und wieder etwas zu sehr seicht aber letztlich konnte der Autor wieder überzeugen. Deswegen gebe ich vier Sterne und bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht in der Welt von Harlan Coben.

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>>Wenn man ein Buch nicht mehr aus der Hand legen kann<< Eigentlich wollte ich das Buch nur anlesen und ehe ich mich versehen habe, war auch schon über die Hälfte geschafft. Hätte die Zeit nicht gedrängt, hätte ich das Buch wohl in einem Stück gelesen, denn die Geschichte übt einen unglaublichen Sog auf seine Leser aus, dass man sich einfach nicht mehr davon lösen kann oder möchte. Harlan Coben hat einen wirklich angenehmen und sehr flüssigen Schreibstil, der nur noch mehr dafür sorgt, dass man durch die Seiten fliegt. Wie so oft hatte ich eine komplett andere Story erwartet, doch anstatt dass ich enttäuscht gewesen wäre, hat mich die Geschichte nur noch mehr gereizt. Doch es ist nicht nur der angenehme Schreibstil, sondern auch die Charaktergestaltung, die für unglaublich viel Abwechslung sorgt. Der Spannungsbogen wird von der ersten Seite an gehalten und der Leser dadurch immer auf Trab gehalten. Der Perspektivwechsel sorgt für einen besseren Einblick und obwohl ich mich vom aktuellen Charakter nie trennen wollte, ging es mir nach jedem Wechsel genauso. >>Im Dunkeln getappt<< Doch nur, weil man aus mehreren Perspektiven das Geschehen verfolgen kann, heißt das noch lange nicht, dass man die Geschichte durchschauen kann. Eigentlich habe ich immer sehr schnell eine Ahnung, in welche Richtung die Geschichte gehen wird, fiebere auf die Momente hin und liebe die Spannung, die sich auf diesen Wegen aufbaut. Harlan Coben hat mich total im Dunkeln tappen lassen und jedes Mal wurde ich aus der Bahn geworfen, weil ich die Zusammenhänge so lange nicht erkannt habe. In Suche mich nicht werden viele interessante Themen bearbeitet, aber vor allem mit der Unwissenheit des Lesers gespielt. Es ist wahrlich eine wilde Achterbahnfahrt, man weiß nie, welche Gefahr wo lauert, wem man trauen kann und wem nicht. Ein Netz voller Geheimnisse, aus dem man sich einfach nicht mehr lösen kann – ein wirklich tolles Leseerlebnis! FAZIT Auch, wenn mir Harlan Coben mit Suche mich nicht etwas ganz anderes als erwartet geboten hat, so bin ich mehr als nur begeistert. Ein wirklich spannender Roman, den man gar nicht mehr aus der Hand legen will, der unglaublich flüssig geschrieben ist und der mich bis zum Schluss überraschen konnte!

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Beendet und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Wieder mal hat Coben mich in seinen Bann gezogen und ich finde es wurde nie langweilig. Allerdings hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht, vielleicht ein Ende mit einem richtigen „Wow Effekt“. Ich wurde zwar überrascht über den Ausgang aber richtig „Wow“ hat es nicht gemacht. Dennoch fand ich das Buch super und auch die Charaktersprünge fand ich nicht so anstrengend wie in anderen Büchern. Ich hab schon viele „negative“ Rezensionen dazu gelesen, aber ich kann die Meinung anderer (zum Glück) nicht teilen, allerdings bin ich vielleicht auch ein bisschen voreingenommen, als riesiger Harlan Coben Fan. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

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Der Finanzberater Simon und seine Frau Ingrid, eine Kinderärztin, und ihre drei Kinder sind eigentlich eine glückliche Familie, die in Manhattan lebt. Das Glück ist aber getrübt, weil die älteste Tochter Paige verschwunden ist und offenbar auch nicht gefunden werden will. Simon quält sich mit Selbstvorwürfen und sucht nach seiner Tochter. Er entdeckt sie im Central Park, wo sie wie eine Obdachlose Musik macht und Geld erbettelt. Ihr Äußeres macht einen verwahrlosten Eindruck und sie sieht aus, als würde sie Drogen nehmen. Als Simon sie anspricht, flieht sie zunächst vor ihm. Als sie ihn dann erkennt und Simon die Hoffnung hat, sie mit nach Hause nehmen zu können, kommt ihr Freund Aaron dazwischen und es kommt zu einer Prügelei zwischen Aaron und Simon und Paige flieht. Dann beginnt eine Odyssee und der Versuch, Paige erneut zu finden und zu retten. Wie von Harlan Coben gewöhnt, ist man gleich mitten drin in der Geschichte und es entwickelt sich schnell ein Sog, der sich für mich durch das ganze Buch zog. Was ist mit Paige geschehen? Warum ist sie mit Aaron zusammen, der offensichtlich nicht gut für sie ist? Wird Simon sie finden und nach Hause zurückholen können? Simon und seine Frau machen sich auf eine lange und schwierige Suche, die selbst in Gefahr bringt. Neben diesem Haupt-Handlungsstrang gibt es zwei weitere Nebenhandlungen. Einmal erleben wir ein mörderisches Pärchen, die offenbar Auftragsmörder sind und skrupellos Menschen töten. Und dann ist da die ehemalige FBI-Agentin und jetzige Privatdetektivin Elena, die von einem verzweifelten Vater beauftragt wird, seinen verschwundenen Sohn zu suchen. Zunächst ist überhaupt nicht klar, was diese beiden Handlungsstränge mit Simon und seiner Suche nach Paige zu tun haben. Nur ganz langsam und allmählich zeigen sich Berührungspunkte und es wird klar, dass es sich hier um etwas sehr komplexes handelt. Harlan Coben schafft es, die Spannung durchgängig hoch zu halten und zwischendurch durch kleine Cliffhanger bei Perspektivwechseln sogar noch zu steigern. Es geschieht eigentlich andauernd etwas, so dass man kaum Gelegenheit zum Luft holen hat. Die einzelnen Schauplätze, z. B. ein altes Haus in dem die Drogenszene zu Hause ist, beschreibt der Autor so detailreich, dass ich beim Lesen Gänsehaut bekam. Die Charaktere sind alle sehr gut gezeichnet und besonders sind hier Simon und Ingrid zu erwähnen. Die enge Verbindung und Liebe zwischen beiden war gut zu spüren. In diesen Thriller gibt es viele Schießereien und Morde aber alle sind recht „harmlos“ beschrieben, dennoch wird die Brutalität und Skrupellosigkeit der Täter deutlich. Erst zum Ende verbinden sich dann alle Fäden und das große Gesamtbild und alle Zusammenhänge werden klar. Bis dahin gibt es jede Menge Wendungen und Überraschungen, die ich nicht erwartet habe. Und selbst im letzten Kapitel und im Epilog hält der Autor noch zwei faustdicke Überraschungen für seine Leser bereit. Erst dann konnte ich wieder tief Luft holen und das Buch zuklappen! Harlan Coben hat es wieder geschafft und mich mit diesem Thriller und dem komplexen Plot begeistert! Fazit: 5 von 5 Sternen

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„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor: „Suche mich nicht (Hörbuch)“ von Harlan Coben New York Simons älteste Tochter Paige ist seit längerem verschwunden und möchte auch nicht von ihren Eltern gefunden werden. Paige ist von einem älteren Mann – der sie zu einem Junkie gemacht hat – abhängig. Simon gibt die Suche aber nicht auf und durch einen Tipp findet er Paige im Central Park. Sie sitzt dort beim Strawberry Fields Denkmal und spielt Gitarre. Simon erkennt seine Tochter kaum wieder. „Denn diese junge Frau ist völlig verstört und voller Angst. Sie flieht vor ihm, und Simon hat nur eine Chance, wenn er sie retten will: Er muss ihr in die dunkle und gefährliche Welt folgen, in deren Sog sie verloren ging.“ Und Simon macht sich auf den Weg seine Tochter zu retten… Fazit: Alle die meinen Literaturblog schon länger verfolgen wissen, das ich Krimis liebe und auch ein eingefleischter Harlan Coben Fan bin. Angefangen hat alles mit seiner Jugendbuch-Trilogie rund um Mickey Bolitar. Es ging weiter mit den Büchern für Erwachsene und der Serie von „Myron Bolitar“ – Onkel von Mickey Bolitair. Hier gibt es mittlerweile 11 Bände, die sehr lesenswert sind. In den letzten Jahren hat sich Harlan Coben dann eher auf das Schreiben von einzelnen, abgeschlossenen Krimis konzentriert und bringt einmal im Jahr einen Thriller heraus. Wie immer hat Coben es auch diesmal wieder geschafft mich von Beginn an mit seinem Erzählstil zu fesseln. Er kommt ohne viel Blutvergießen und Schockeffekte aus und doch bleibt alles spannend bis zum Schluss. Dann kommt – klassisch nach Coben Manier – noch ein Knalleffekt, der einem kurz den Atem stocken lässt. Ja, und wer den Autor kennt, wartet eigentlich auch die ganze Zeit nur darauf. Auch ganz typisch für ihn ist, das er die Grenzen zwischen Recht und Unrecht verschwimmen lässt und auch Selbstjustiz bei ihm immer wieder ein Thema ist. Ich habe mich während des ganzen Buches immer wieder gefragt, was hat er sich diesmal perfides ausgedacht. Die Charaktere sind allesamt gut ausgearbeitet, sodass ich mir ein gutes Bild von ihnen machen konnte. Neben Simon gibt es noch die Privatdetektivin Elena die parallel ermittelt, sowie zwei Auftragskiller, die mordend unterwegs sind. Und durch die immer wechselnden Erzählperspektiven hält Coben die Spannung dauerhaft aufrecht und die anfangs so zusammenhangslos wirkenden Erzählstränge werden nach und nach vom Meister hervorragend zusammengefügt. Der Sprecher ist auch diesmal wieder Detlef Bierstedt, der seine Aufgabe wie immer mit Bravour gemeistert hat. Habe ich mich bei den ersten Hörbüchern mit ihm noch schwer getan, kann ich mir heute keinen anderen Sprecher mehr vorstellen. Harlan Coben und Detlef Bierstedt gehören für mich einfach zusammen. Wieder ein hervorragender Harlan Coben!!! Besten Dank an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar.

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