Leserstimmen zu
Suche mich nicht

Harlan Coben

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Mein Eindruck: „Suche mich nicht“ habe ich schon vor Monaten auf der Verlagsseite entdeckt und war sofort. Daher stand für mich fest, das Buch muss gelesen werden! Da mir der Autor schon mehrfach empfohlen wurde, war ich sehr auf das Buch gespannt, denn für mich ist es das erste von ihm. Und jetzt nach dem Lesen kann ich sagen, dass es definitiv nicht das letzte von ihm sein wird! Der Einstieg in das Buch gelang mir leicht, da sich der Schreibstil wunderbar leicht und flüssig lesen lässt. Die Spannung ist bereits nach kurzer Zeit vorhanden und wird immer weiter aufgebaut. Der Autor hat mich ans Buch gefesselt und es mir damit sehr schwer gemacht, das Buch aus der Hand zu legen. Die Darstellung der einzelnen Charaktere gefiel mir gut. Dadurch, dass der Autor die nötige Tiefe hat einfließen lassen, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Sie waren greifbar und handelten in ihrer Rolle authentisch. Auch habe ich mich während des Lesens oft gefragt, was ich an Stelle von Paiges Eltern getan hätte. Würde ich genauso handeln? Wie weit würde ich gehen, um mein Kind zu schützen? Simon ist ein Vater, der seine Kinder liebt und jederzeit versucht, sie zu beschützen. Mit Leib und Leben, wie man so schön sagt. So auch seine Tochter Paige. Im Gegensatz zu seiner Frau hat er Paiges Schicksal nicht akzeptieren können und versucht mit aller Macht, seiner Tochter da raus zu helfen. Wenn man sich Simon genauer anschaut und hinter die Fassade blickt, könnte man sagen, ist er nach einiger Zeit ein menschliches Wrack geworden, das nicht aufgibt und alles versucht. Alles! Er tat mir so leid, dass ich am liebsten ins Buch hineingekrochen wäre und ihm beim Suchen geholfen hätte. Ingrid, Paiges Mutter, war mir am Anfang etwas suspekt und ihr Verhalten für mich als Mutter irgendwie nicht nachvollziehbar. Aber je weiter ich las, desto verständlicher wurde ihr Verhalten und ich konnte nachvollziehen, warum sie sich am Anfang für diesen Weg entschieden hatte. Denn sie hat damit nicht ganz unrecht. So spannend das Buch auch war, fand ich die plötzlichen Szenen- und Charakterwechsel in manchen Kapiteln doch etwas verwirrend und haben mich am Ende mit einem Fragezeichen im Kopf zurückgelassen. Aber je weiter man kommt, desto besser versteht man die Zusammenhänge, was es mit den plötzlichen Szenen- und Charakterwechseln auf sich hat und in welcher Beziehung sie zu Simon stehen. Hier wären allerdings kurze Hinweise als Kapitelüberschrift oder am Anfang des Kapitels nicht schlecht gewesen. Fazit: Ein spannendes Buch, das mir in Verbindung mit den authentischen Charakteren eine schöne Lesezeit beschert hat und die Frage aufgeworfen hat: Wie weit würdest du gehen, um dein Kind zu schützen? Ganz klare Leseempfehlung.

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New York-Simon, 3 Kinder, glücklich verheiratet und seine älteste Tochter Paige ist verschwunden. Offenbar will sie nicht gefunden werden. Doch Simon gibt nicht auf und sucht sie, auch wenn dies ein gefährlicher Weg ist. ➖ Das Buch wird zum größten Teil aus Simons Sicht geschrieben. Man kann sich gleich in Simon hinein versetzten und ist bei ihm, von der ersten Seite an. Auch alle anderen Charakter fügen sich super ein und sind sehr gut ausgearbeitet. ➖ Am Anfang steht natürlich die Frage: Wo ist Paige ? Nach und nach kommen aber noch andere Ereignisse dazu und man versucht zu verstehen, wie das alles zusammen hängt. Diese Wendungen sind nicht vorhersehbar und erhöhen immer mehr den Spannungsbogen. Dieser wurde mit gekonnt gesetzten Cliffhangern an den Kapitelenden, immer konstant gehalten. ➖ Im letzten Drittel wurde etwas aufgelöst und ich war etwas enttäuscht, das alles so simpel rüber kommt. Aber Mr. Coben hat den Plot nicht „einfach“ daher geschrieben, wie ich dachte. Der große Knall kam am Ende. Ein wirklich gutes Ende, das so nicht absehbar war. ➖ Durchweg spannend und unterhaltsam. Mein dritter Coben und wohl nicht mein letzter😃👍

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Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und ist im Stil der Vorgängerromane gehalten, wodurch definitiv ein Wiedererkennungswert vorhanden ist. Mir persönlich gefällt es auch immer sehr gut, wenn sich die Buchstaben vom Rest des Covers abheben, wie es hier der Fall ist. Das Buch beginnt bereits sehr spannend, mit der im Klappentext beschrieben Situation, in der der von Schuldgefühlen geplagte Simon versucht mit seiner Tochter zu reden, was zur Flucht seiner Tochter führt. In Simon konnte ich mich von Anfang an hineinversetzen und hatte Mitleid mit ihm, da ihm das Verschwinden seiner Tochter sehr nahe zu gehen scheint und er alles dafür tun würde um sie zurückzubekommen, auch wenn dies dazu führt, dass er Probleme mit der Polizei bekommt und einen Shitstorm auf sich zieht. Beeindruckt hat mich auch die enge Beziehung zu seiner Frau, mit der er gemeinsam alles durchmacht. Insgesamt ist mir der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen und ich konnte bereits nach einigen Seiten kaum noch aufhören zu lesen, weil ich einfach wissen wollte wie es weitergeht und ob Simon seine Tochter zurückbekommt. Im Laufe des Buches werden zwischendurch auch einige Kapitel aus der Sicht der Privatdetektivin Elena und von zwei jungen Auftragskillern beschrieben, wobei man zunächst nicht wirklich einordnen kann wer diese Menschen sind und wie sie mit der Geschichte von Simon und Paige zusammenhängen. Diese Abwechslung hat mir außerordentlich gut gefallen und Coben hat es hier sogar geschafft, dass man sich in die „Bösewichte“ gut hineinversetzen kann. Die Orte und die Geschehnisse sind alle sehr ausführlich beschrieben, so wird der Beschreibung eines heruntergekommenen Hauses mal schnell eine ganze Seite eingeräumt, aber die Beschreibungen machen das Buch nicht schleppender, sondern unterstützen die Vorstellungskraft einfach so gut, dass man denkt man wäre selbst an diesem Ort. An solchen Stellen merkt man einfach nochmal, wie gut Cobens Schreibstil ist. Meiner Meinung nach hat die Geschichte jedoch keine richtige Spannungskurve. Sie macht durchweg Lust aufs weiterlesen und hatte keine unnötigen Längen, mir persönlich fehlte aber eine nennenswerte Spannungssteigerung am Ende des Buches. Dennoch hat es Coben geschafft mich mit einigen Wendungen zu überraschen und die Auflösung am Ende des Buches hat nur noch wenige Fragen offengelassen. Insgesamt war der Thriller zwar spannend, es handelt sich aber keineswegs um einen brutalen Thriller, mit viel Blutvergießen und Gewalt. Natürlich kommen auch Drogen, Gewalt und Morde vor, jedoch sind die Beschreibungen davon wirklich harmlos gehalten. Aus diesem Grund kann ich diesen Thriller auch Lesern empfehlen, die bisher von der Brutalität vieler Thriller eher abgeschreckt wurden und ein gutes Buch für den Einstieg in das Genre suchen. Von mir bekommt „Suche mich nicht“ 4.5 von 5 Sternen.

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Kurze Zusammenfassung: Paige ist vor über einem Jahr verschwunden und seitdem ist Simon Green, Paiges Vater, auf der Suche nach ihr. Eines Tages sitzt Simon auf einer Parkbank im Central Park und entdeckt Paige. Sie wirkt abgerissen, mager und krank, anscheinend versucht sie sich Geld für Drogen mit Gitarrenmusik zu verdienen. Doch bevor Simon zu Paige durchdringen kann, ist sie auch schon wieder verschwunden. Ihm bleibt nur Aaron, mit dem Paige unterwegs war und in seiner Verzweiflung gibt er Aaron die Schuld an Paiges Zustand. Doch auch Aaron verschwindet und wieder ist jede Spur zu Simons Tochter verloren. Kurz darauf meldet sich die Polizei bei den Greens, Paige ist anscheinend in einen Mord verwickelt und wird offiziell gesucht. Simon ahnt, dass er Paige vor der Polizei finden muss und begibt sich auf seiner Suche ganz tief in eine Welt voller Drogen, Verzweiflung und Gewalt. Aber hinter dieser Welt lauern noch tiefere Abgründe, die Simon und Paige fast das Leben kosten …. Fazit: Spannend. Spannend! Harlan Coben eben …. Ich habe Harlan Coben durch die Netflix Serie „Safe“ kennengelernt und war von dem ersten Buch, was ich nach der Serie gelesen habe, sehr begeistert. Nun habe ich ein weiteres Buch von ihm gelesen und bin immer noch sehr begeistert. Die Figuren, die Coben entwickelt, sind sehr plastisch, so wirklich, fast wie aus der Nachbarschaft entsprungen. Simon Green, zu Beginn des Buches könnte mein Nachbar sein. Dadurch werden die Protagonisten berührbar, sie kommen mir Nahe. Nach und nach entwickeln die Figuren aber eine Tiefe und eine Kraft die einfach packend ist. Hier wächst der Mensch über sich und seinen faden Alltag hinaus um zu schützen, was sein Leben lebenswert macht. Aber nicht nur das bringt Tempo in das Buch, sondern auch Simons unaufhörliche Bewegung, sein Unterwegs sein, erhöht das Tempo. Das Buch ist permanent im Fluss und manchmal habe ich mich dabei erwischt, wie ich versuchte das Buch zu überholen, so schnell habe ich gelesen. Die Figuren und Kulissen waren alle für mich absolut stimmig und ich muss gestehen, so stelle ich mir in etwa die amerikanische Drogenszene in New York vor. Man kann sagen, dass Coben damit mein Klischee erfüllt hat, aber ich glaube, man muss gar nicht so klischeehaft sein, um in den Beschreibungen auch viel zu erkennen, was man schon mit eigenen Augen gesehen hat. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen und Ja, ich reihe mich jetzt in die Coben-Fangemeinde ein ;)

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Das Buch/Der Autor: „Suche mich nicht“, der neue Thriller des US-amerikanischen Autors Harlan Coben, ist Mitte Juni 2019 auf Deutsch im Goldmann-Verlag erschienen. Die Übersetzung aus dem Original stammt von Gunnar Kwisinski. Erhältlich sind das Taschenbuch mit 480 Seiten für 15 Euro, sowie das E-Book und eine Hörbuchversion. Harlan Coben wurde 1962 in New Jersey geboren. Nachdem er zunächst Politikwissenschaft studiert hatte, arbeitete er später in der Tourismusbranche, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er hat bislang fünfzehn Thriller geschrieben, die in über dreißig Sprachen übersetzt wurden. Harlan Coben wurde als erster Autor mit den drei wichtigsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet, dem Edgar Award, dem Shamus Award und dem Anthony Award. Harlan Coben gilt als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Thrillerautoren seiner Generation. Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in New Jersey. Wie es aussieht: Typisch „Harlan-Coben-Goldmann-Style“ natürlich. Der Verlag setzt auf die gewohnten Gestaltungsmerkmale mit hohem Wiedererkennungswert. Dieses Cover hier gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingen, ich fand andere deutlich besser. Aber es erfüllt seinen Zweck. Um was es geht (Klappentext des Verlages und Pressestimmen): Für Simon wird ein Alptraum wahr, als seine Tochter Paige von einem Tag auf den anderen verschwindet. Hinterlassen hat sie eine Botschaft, in der sie klar macht, dass sie nicht gefunden werden will. Panisch begibt sich Simon auf die Suche, und als er Paige im Central Park tatsächlich entdeckt, erkennt er seine Tochter nicht wieder. Denn diese junge Frau ist völlig verstört und voller Angst. Sie flieht vor ihm, und Simon hat nur eine Chance, wenn er sie retten will: Er muss ihr in die dunkle und gefährliche Welt folgen, in deren Sog sie verloren ging. Und was er dort entdeckt, reißt ihn und seine gesamte Familie in einen Abgrund … „Coben ist einfach einer der ganz, ganz Großen.“ (Gillian Flynn, Autorin von "Gone Girl") „Das Genie dieses amerikanischen Schriftstellers liegt darin, Thriller zu schreiben, die sowohl hoch spannend als auch emotional sind.“ (Heat) „Harlan Coben ist einer der Größten seiner Zunft und einer wahrer Zauberer mit Worten.“ (The Huffington Post) „Seine Romane sind Meisterwerke der Spannung.“ (Sebastian Fitzek) Wie es mir gefallen hat: Vorab möchte ich festhalten, dass ich wirklich ein großer Fan von Harlan Coben und seinem Schreib-/Erzählstil bin. Alle Bücher, die ich bis jetzt von ihm gelesen habe – und es waren viele – haben mir gut gefallen und sind für mich absolut lesens- und empfehlenswert. Es ist aber wie bei jedem anderen Leser so, dass es bei aller Begeisterung für einen Lieblingsautor doch Romane gibt, die einem besser gefallen als andere. Leider ist das bei mir bei „Suche mich nicht“ der Fall. Es gibt Geschichten des Autors, die mich deutlich mehr „abgeholt“ haben als diese. Das hat keinesfalls etwas mit fehlender Spannung zu tun, die ist wie immer von Anfang bis Ende auf hohem Niveau vorhanden. Auch diesen Pageturner konnte ich wieder kaum zur Seite legen und habe ihn innerhalb weniger Stunden weggesuchtet. Auch die meisten handelnden Charaktere haben mir recht gut gefallen, auch wenn Simon für mich bei allem Einsatz für seine Familie doch auch etwas farblos bleibt. Trotzdem habe ich natürlich mit ihm mitgefiebert, ob er Paige fnden und retten kann. Und ebenso seine Ehe und den Rest der Familie, nachdem er dunkle, ihm bisher unbekannte, Geheimnisse aufdecken konnte. Sehr schön beschrieben fand ich die Liebesgeschichte zwischen ihm und Ingrid, das hat Harlan Coben für einen Thrillerautor echt gut ausgearbeitet, man konnte das Band zwischen den beiden deutlich nachspüren. Nun zu meiner Kritik: Es tut mir wirklich leid, aber die Geschichte war ab einem bestimmten Zeitpunkt an einfach zu weit hergeholt, recht abstrus und stark konstruiert. Ich möchte hier nicht spoilern, aber die Story hat sich für mich in eine recht unrealistische Richtung entwickelt. Natürlich handelt es sich hier um eine Fiktion, das ist mir durchaus klar, aber auch mit künstlerischer Freiheit war es mir einfach too much. Auch blieben bei mir bei der „Auflösung“ einige Fragen offen. Ich wundere mich, dass andere Rezensenten das wohl nicht bemängeln. Komisch, aber ich schildere ja hier ausschließlich meine persönlichen Empfindungen. Mein Fazit: „Suche mich nicht“ wird sicherlich ganz viele begeisterte Fans bekommen. Mir hat das Buch ja auch gut gefallen – gut, aber leider eben nicht mehr. Trotzdem bin und bleibe ich einer der größten Anhänger von Harlan Coben, das schmälert meine Begeisterung und Verehrung nicht. Ich vergebe immer noch anständige 4 von 5 Sternen.

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In Harlan Cobens neuem Thriller „Suche mich nicht“ geht es mit Simon Greene um einen Vater, dem die erwachsene Tochter entgleitet. Seit sie die Familie verlassen hat, ist sie spurlos verschwunden. Doch dann sieht Simon Paige im Central Park, wo sie mit Gesang ein paar Dollar verdienen will. Simon ist entsetzt. Man sieht der jungen Frau an, dass sie Drogen nimmt, sie ist abgerissen und er hat sie kaum erkannt. Schuld an allem gibt er ihrem Freund Aaron, der einen schlechten Einfluss auf das Mädchen hat und mit dem er beinahe in eine Prügelei gerät. Wieder ist Paige verschwunden. Bis die Polizei an der Tür klingelt. Ein Mord ist geschehen und Paige scheint darin verwickelt zu sein. Simon und seine Frau Ingrid versuchen herauszufinden, was geschehen ist und vor allem müssen sie Paige finden. Ihr Weg führt sie durch einen Sumpf aus Drogen und Gewalt, einer Sekte und einem Geheimnis, das ihr Leben bedroht. Mich hat Harlan Coben wieder einmal bereits auf den ersten Seiten abgeholt und nicht wieder losgelassen. Das Ausgangsszenario klingt vielleicht banal, doch schnell zeigt sich, dass hier viel mehr dahinter steckt als nur der Ausflug einer in Wohlstand aufgewachsenen College-Studentin ins Drogenmilieu. Dass dieses jedoch nicht ganz ohne ist, müssen Simon und Ingrid schnell und auf die harte Tour kennen lernen. Auch wenn ich bei Coben sehr zu schätzen weiß, dass er eine gewisse Grenze bei Beschreibungen von Ekel und unnötigen Grausamkeiten nicht überschreitet, ist es unerlässlich, die „Gesetze der Straße“ realistisch zu beschreiben. Spannung ergibt sich auch durch einen zweiten, auf den ersten Blick unabhängigen Handlungsstrang, in dem ein junges Pärchen Auftragsmorde begeht, von denen weder klar ist, wer sie gegeben hat, noch was dahinter steckt. Schnell entwickelt sich der Thriller in eine ungeahnte Richtung mit einem spannenden Hintergrund. Da ich nicht spoilern will, müsst ihr mir jetzt einfach mal glauben. Was mich neben den ungeahnten Wendungen und interessanten Themen immer wieder zu Cobens Büchern greifen lässt, ist einmal sein packender Schreibstil, aber auch die wirklich immer sehr gut ausgearbeiteten, lebendigen und authentischen Figuren. Inzwischen würde ich sagen, dass ich seine Texte am Stil erkennen kann, ein Grundton, der mir das Gefühl von „Heimkommen“ vermittelt. So geht es mir eigentlich sonst nur bei Stephen King, ohne die beiden miteinander vergleichen zu wollen. Ich mag die lebendigen Dialoge und bildhaften Beschreibungen. Cobens Figuren haben stets Tiefgang und dabei ist es unerheblich, ob sie sich auf der Seite der „Guten“ oder der „Bösen“ befinden. Man kann sich schnell mit den Personen identifizieren und ihre Handlungsweisen sind nachvollziehbar, ob in die eine oder in die andere Richtung. Allerdings muss ich zugeben, dass ich die Sache wohl eher der Polizei überlassen hätte. Ich habe wohl eher nicht das Potenzial eine Buchheldin zu werden. Wobei, dabei fällt mir ein: Harlan Coben bietet seinen Leser*innen an, im Gegenzug für eine Spende an eine Wohltätigkeitsorganisation seiner Wahl, ihren Namen in einem Buch zu verwenden. Diese werden dann in der Danksagung noch einmal erwähnt. Also, ihr habt es schon gemerkt: Ihr lest hier von einem Fan und mir hat das Buch wieder richtig gut gefallen, vielleicht nicht mehr ganz so geflasht wie beim ersten Mal, aber wieder einmal schnell und gern gelesen. Und ja, er hat mich auch dieses Mal wieder mit einem überraschenden Ende verblüffen können, auch wenn ich dachte, ich wäre schon frühzeitig auf der richtigen Spur gewesen. © Tintenhain

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Der Roman beginnt damit, dass Simon auf einer Bank im Central Park sitzt und einer jungen Frau zuhört, die ganz offensichtlich dem Drogenmilieu angehört und Lieder von den Beatles singt. Die Frau ist Simons Tochter Paige, die vor einem Jahr aus seiner Familie verschwunden ist und die er seitdem sucht. Auf offener Straße erkannt hätte er Paige nicht, zu runtergekommen, dünn und in zerschlissener Kleidung stand sie da mit Gitarre, die noch von ihrem früheren Zuhause stammt. Simon folgt ihr nach dem Gesangsvortrag und will sie bitten, zurück zu kommen. Als er einen Hoffnungsschimmer in ihren Augen sieht, kommt ihr Freund auf sie zu. Die Begegnung endet in einer Prügelei. So spannend, wie die Geschichte beginnt, zieht sie sich durch das gesamte Buch. Es passieren so viele Dinge an so unterschiedlichen Orten, dass man sich fragt, was das alles miteinander zu tun ab. Letztendlich klärt sich alles auf, manches erst ganz zum Schluss. Ich habe noch nie 6 Stunden an einem Stück gelesen, ohne Unterbrechung. Hier war es erforderlich, da ich dermaßen gefesselt war und nicht aufhören konnte. Zwar fand ich den Vater mal etwas zu lahm, dann zu temperamentvoll, zu feige, dann zu mutig, zu zurückhaltend, dann zu offensiv. Irgendwann fragte ich mich, ob er überhaupt noch schläft. Er agierte wie ein Roboter. Es war ein Kampf gegen alle, hatte ich manchmal das Gefühl. Vertraute hatte er nur wenig. Vieles machte mich wütend, vor allem die sogenannten Geheimnisse in der Familie. Ich denke, in einer Familie gibt es das nicht, aber so wurde die Spannung noch weiter erhöht. Ein respektabler Roman, für den ich unbedingt eine Leseempfehlung gebe. -----------------------------------------------------------------------------------------------------

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Detlef Bierstedt hat wie bereits bei einigen Büchern des Autors zuvor den Part des Vorlesers übernommen, was gut passt. Auch bei diesem neuen Thriller setzt er gekonnt seine markante Stimme ein, die vielen Zuhöreren sicherlich bekannt vorkommt, denn er ist auch die Synchronstimme z.B. von George Clooney. Die Geschichte, die hier erzählt/vorgetragen wird entwickelt sich langsam und aus verschiedenen Sichtweisen. Bezüglich des Inhalts verweise ich auf den Cover/Klappentext Es lohnt sich auf alle Fälle dieses fesselnde Hörbuch anzuhören, denn Spannung und Ungewissheit durchziehen diesen Thriller. Kurz vor Schluss kommt es dann zu einigen Twists, die immer noch „einen oben drauf“ setzen,  so dass man hier von Seiten des Autors und des gut besetzten Vorlesers fesselnde Spannung präsentiert bekommt! Wer lieber selbst liest, der bekommt hier einen über 470 Seiten starken Thriller in die Hand. Mich hat die Geschichte  von der ersten Seite an gepackt und die Seiten flogen nur so dahin. Ich liebe den Erzählstil von Harlan Coben, denn er versteht es meisterhaft den Leser zu fesseln. Geschickt schwenkt von einem Handlungsstrang zu einem anderen, berichtet aus unterschiedlichen Sichtweisen bzw. lässt die mitwirkenden Personen „zu Wort kommen“, aber es wird dabei nie unübersichtlich und man erkennt die "Figuren" immer wieder und kann sie gut einordnen. Die Geschichte entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Thriller, man ist hautnah dabei, kann das Geschehen nicht vorhersehen und besonders das Ende nicht erahnen, was mir gut gefallen hat und ich deshalb die volle Punktzahl vergebe.

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