Leserstimmen zu
Suche mich nicht

Harlan Coben

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Die Story ist ungewöhnlich und beginnt noch recht gemächlich, doch sie nimmt schnell Fahrt auf. Erst lernen wir Simon und seine Familie kennen. Er ist ein erfolgreicher Finanzberater, arbeitet zusammen mit seiner Schwägerin und seine Frau Ingrid ist Kinderärztin. Sie haben drei Kinder: Sam, Anya und Paige. Um die älteste Tochter Paige geht es hauptsächlich in diesem Buch, denn sie hat große Probleme. Irgend etwas hat dazu geführt, dass sie sich mit den falschen Leuten eingelassen hat und in die Drogenszene abgerutscht ist. Nachdem sie monatelang verschwunden war, gelingt es Simon, sie in einem Park wieder aufzuspüren. Doch dann kommt es zu einer unschönen Auseinandersetzung zwischen Simon und Paiges Freund und sie rennt wieder weg. Simon will nicht aufgeben und sucht wieder nach ihr, diesmal intensiver, denn inzwischen ist ein Mord geschehen und niemand weiß, was mit Paige passiert ist … Der Schreibstil von Harlan Coben ist einfach genial. Absolut mitreißend, stellenweise auch etwas frech-humorvoll und immer wirklich fesselnd und atmosphärisch. Seine Charaktere haben Ecken und Kanten, wirken aber trotzdem liebenswert und sehr authentisch. Außerdem entpuppen sich manche Figuren als überraschend anders, als man zunächst dachte. Wir tauchen in dieser Story tief ein in einen Sumpf aus Abhängigkeiten, Missbrauch, Unterwerfung, Gier und der Vertuschung alter Geheimnisse. Die Geschichte ist super durchdacht und wartet immer wieder mit Wendungen und neuen Erkenntnissen auf, die man so nicht erwartet hätte. Sehr schön ist auch, dass die emotionale Seite nicht zu kurz kommt, so dürfen wir vor allem mit Simon mitfiebern und an seinen Gedanken und Gefühlen teilhaben. Die Morde werden nicht unnötig blutrünstig beschrieben, so dass auch Fans von eher unblutigen Psychothrillern gerne zu diesem Buch greifen dürfen. Ein wirklich spannender und fesselnder Thriller, den ich gerne weiterempfehle!

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Es ist kein Zufall, dass Simon, Ehemann und Vater von drei Kindern, an diesem Ort im Central Park sitzt. Seitdem seine älteste Tochter von jetzt auf gleich fast verschwunden ist, freiwillig gegangen, ist er auf der Suche, streift durch die Stadt. Eine Suche, die die eigentlich feste Einigkeit mit seiner Frau auf die Probe stellt. Denn diese steht auf dem Standpunkt, dass hier nicht die elterliche Erziehung versagt hat, sondern Paige, die Tochter, selber zur Besinnung kommen muss. Als Junkie, der sie nun mal ist. In den Augen Simons aber ist Paige eher hörig, von einem älteren Mann unter Drogen gesetzt und gefügig gemacht. Doch dass er tatsächlich Paige an diesem Ort im Central Park trifft, dass dieser Mann in der Nähe ist und eingreift, dass Paige schnell wieder aus den Augen entschwunden ist, all das lässt ihm keine Ruhe. Und geduldig und klug wie er ist, recherchiert er weiter und findet die Adresse jener Absteige heraus, wo seine Tochter sein könnte. Vor Ort dann aber findet Simon eine Situation vor, die den Beginn des „auf-de-Kopf-stellens“ all dessen in sich tragen wird, was er bisher für unverrückbare Grundlagen seines Lebens und seiner Familie gehalten hat. An Orten weit in der Provinz, auch mitten im brodelnden New York, mit Leichen und Blutlachen, mit persönlicher Bedrohung und einem Schuss, von dem Simon fälschlicherweise nur denkt, er hätte eigentlich ihm gegolten. Je mehr er mit einem alten Mann, Mitbewohner des alten Hauses und Bekannter von Paige, den Spuren nachgeht, desto verrückter wird die Situation und desto mehr wird sein eigenes Leben unter Bedrängnis geraten. Was Coben flüssig und interessant formuliert, dabei durchaus den Wechsel zwischen temporeichen Szenen, ruhigen Hintergrunderläuterungen und den psychologischen Entwicklungen der Figuren nahtlos gestaltet und den Leser kaum auslässt mit dieser Geschichte. Zu groß wächst die Neugier, was denn genau hinter all dem an Verschwinden, Verbindung, sektenähnlichen Lebensformen und der Lebensgeschichte seiner Frau stecken mag. Ein unterhaltsamer, abwechslungsreicher und sehr gut zu lesender Thriller.

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Harlan Coben ist ein Autor, den ich kaufen kann, ohne den Klappentext lesen zu müssen. Alle seine Bücher waren bisher sehr spannend, fesselnd von Anfang bis zum Ende. Somit war klar, dass auch "Suche mich nicht" bei mir einziehen wird. Paige ist die älteste von drei Kindern und verschwindet von einem auf den anderen Tag spurlos. Sie hinterlässt die Bitte, sie nicht zu suchen. Aber welche Eltern werden an solch eine Notiz halten? Ich denke niemand. Somit ist auch verständlich, dass Paiges Vater Simon keine Mühe scheut, seine Tochter zu suchen.  Hoffentlich findet er Sie auch. Als er seine älteste wirklich im Central Park entdeckt, flüchtet diese sofort vor ihm. Ein Wettlauf beginnt und es ist die Frage. Warum oder vor wem läuft sie davon? Wovor hat sie solche Angst, als dass sie sich Ihren Eltern nicht anvertrauen mag? Wird es Simon gelingen, seine Familie wieder zusammen zu führen? Der Autor hat hier wieder ein wahres Meisterwerk erschaffen. Der Leser ist vom Prolog an gefesselt. Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist gar nicht so abwegig und kann alle Eltern treffen. Das Kind flüchtet, warum auch immer, aus dem Elternhaus. Es muss doch etwas furchtbares passiert sein, dass man nicht den Mut hat, mit den engsten Vertrauen zu sprechen. Die Verzweiflung, die hier die Oberhand gewinnt, muss enorm sein. Ich denke, dass ein Kind niemals freiwillig weg rennt. Nicht vor den Personen, die es eigentlich beschützen, behüten und Halt geben sollen. Ebenso kann ich gut nachvollziehen, dass die Eltern diese Notiz ignorieren und alles daran geben, Ihre Tochter nach Hause zu holen. Sie wollen Ihr helfen, egal was auch passiert sein mag. Man hat das Gefühl, dass man Simon unterstützen mag. Man mag mit ihm gehen, bei ihm sein dass alles ein gutes Ende nimmt, die Familie wieder komplett ist. Doch so einfach ist das nicht. Er begibt sich in Untergründe, wird mit Dingen konfrontiert, die er sich nicht hat vorstellen wollen. Die Ereignisse überschlagen sich, eins kommt zum anderen, man wird förmlich mitgerissen und kommt stellenweise kaum zum Atmen weil man ihn vor Schreck anhält. Das Buch hat unvorhergesehene Wendungen, die den Spannungspegel kontinuierlich oben halten. Die Protagonisten sind realitätsnah und somit macht es das ganze authentisch. Der Leser hat die ganze Zeit das Gefühl, mittendrin zu sein und alles hautnah mitzuerleben. Auch dieses neuste Buch von Harlan Coben war wieder ein absoluter Lesegenuss und kann uneingeschränkt empfohlen werden.

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Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und ist im Stil der Vorgängerromane gehalten, wodurch definitiv ein Wiedererkennungswert vorhanden ist. Mir persönlich gefällt es auch immer sehr gut, wenn sich die Buchstaben vom Rest des Covers abheben, wie es hier der Fall ist. Das Buch beginnt bereits sehr spannend, mit der im Klappentext beschrieben Situation, in der der von Schuldgefühlen geplagte Simon versucht mit seiner Tochter zu reden, was zur Flucht seiner Tochter führt. In Simon konnte ich mich von Anfang an hineinversetzen und hatte Mitleid mit ihm, da ihm das Verschwinden seiner Tochter sehr nahe zu gehen scheint und er alles dafür tun würde um sie zurückzubekommen, auch wenn dies dazu führt, dass er Probleme mit der Polizei bekommt und einen Shitstorm auf sich zieht. Beeindruckt hat mich auch die enge Beziehung zu seiner Frau, mit der er gemeinsam alles durchmacht. Insgesamt ist mir der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen und ich konnte bereits nach einigen Seiten kaum noch aufhören zu lesen, weil ich einfach wissen wollte wie es weitergeht und ob Simon seine Tochter zurückbekommt. Im Laufe des Buches werden zwischendurch auch einige Kapitel aus der Sicht der Privatdetektivin Elena und von zwei jungen Auftragskillern beschrieben, wobei man zunächst nicht wirklich einordnen kann wer diese Menschen sind und wie sie mit der Geschichte von Simon und Paige zusammenhängen. Diese Abwechslung hat mir außerordentlich gut gefallen und Coben hat es hier sogar geschafft, dass man sich in die „Bösewichte“ gut hineinversetzen kann. Die Orte und die Geschehnisse sind alle sehr ausführlich beschrieben, so wird der Beschreibung eines heruntergekommenen Hauses mal schnell eine ganze Seite eingeräumt, aber die Beschreibungen machen das Buch nicht schleppender, sondern unterstützen die Vorstellungskraft einfach so gut, dass man denkt man wäre selbst an diesem Ort. An solchen Stellen merkt man einfach nochmal, wie gut Cobens Schreibstil ist. Meiner Meinung nach hat die Geschichte jedoch keine richtige Spannungskurve. Sie macht durchweg Lust aufs weiterlesen und hatte keine unnötigen Längen, mir persönlich fehlte aber eine nennenswerte Spannungssteigerung am Ende des Buches. Dennoch hat es Coben geschafft mich mit einigen Wendungen zu überraschen und die Auflösung am Ende des Buches hat nur noch wenige Fragen offengelassen. Insgesamt war der Thriller zwar spannend, es handelt sich aber keineswegs um einen brutalen Thriller, mit viel Blutvergießen und Gewalt. Natürlich kommen auch Drogen, Gewalt und Morde vor, jedoch sind die Beschreibungen davon wirklich harmlos gehalten. Aus diesem Grund kann ich diesen Thriller auch Lesern empfehlen, die bisher von der Brutalität vieler Thriller eher abgeschreckt wurden und ein gutes Buch für den Einstieg in das Genre suchen. Von mir bekommt „Suche mich nicht“ 4.5 von 5 Sternen.

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Kurze Zusammenfassung: Paige ist vor über einem Jahr verschwunden und seitdem ist Simon Green, Paiges Vater, auf der Suche nach ihr. Eines Tages sitzt Simon auf einer Parkbank im Central Park und entdeckt Paige. Sie wirkt abgerissen, mager und krank, anscheinend versucht sie sich Geld für Drogen mit Gitarrenmusik zu verdienen. Doch bevor Simon zu Paige durchdringen kann, ist sie auch schon wieder verschwunden. Ihm bleibt nur Aaron, mit dem Paige unterwegs war und in seiner Verzweiflung gibt er Aaron die Schuld an Paiges Zustand. Doch auch Aaron verschwindet und wieder ist jede Spur zu Simons Tochter verloren. Kurz darauf meldet sich die Polizei bei den Greens, Paige ist anscheinend in einen Mord verwickelt und wird offiziell gesucht. Simon ahnt, dass er Paige vor der Polizei finden muss und begibt sich auf seiner Suche ganz tief in eine Welt voller Drogen, Verzweiflung und Gewalt. Aber hinter dieser Welt lauern noch tiefere Abgründe, die Simon und Paige fast das Leben kosten …. Fazit: Spannend. Spannend! Harlan Coben eben …. Ich habe Harlan Coben durch die Netflix Serie „Safe“ kennengelernt und war von dem ersten Buch, was ich nach der Serie gelesen habe, sehr begeistert. Nun habe ich ein weiteres Buch von ihm gelesen und bin immer noch sehr begeistert. Die Figuren, die Coben entwickelt, sind sehr plastisch, so wirklich, fast wie aus der Nachbarschaft entsprungen. Simon Green, zu Beginn des Buches könnte mein Nachbar sein. Dadurch werden die Protagonisten berührbar, sie kommen mir Nahe. Nach und nach entwickeln die Figuren aber eine Tiefe und eine Kraft die einfach packend ist. Hier wächst der Mensch über sich und seinen faden Alltag hinaus um zu schützen, was sein Leben lebenswert macht. Aber nicht nur das bringt Tempo in das Buch, sondern auch Simons unaufhörliche Bewegung, sein Unterwegs sein, erhöht das Tempo. Das Buch ist permanent im Fluss und manchmal habe ich mich dabei erwischt, wie ich versuchte das Buch zu überholen, so schnell habe ich gelesen. Die Figuren und Kulissen waren alle für mich absolut stimmig und ich muss gestehen, so stelle ich mir in etwa die amerikanische Drogenszene in New York vor. Man kann sagen, dass Coben damit mein Klischee erfüllt hat, aber ich glaube, man muss gar nicht so klischeehaft sein, um in den Beschreibungen auch viel zu erkennen, was man schon mit eigenen Augen gesehen hat. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen und Ja, ich reihe mich jetzt in die Coben-Fangemeinde ein ;)

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In Harlan Cobens neuem Thriller „Suche mich nicht“ geht es mit Simon Greene um einen Vater, dem die erwachsene Tochter entgleitet. Seit sie die Familie verlassen hat, ist sie spurlos verschwunden. Doch dann sieht Simon Paige im Central Park, wo sie mit Gesang ein paar Dollar verdienen will. Simon ist entsetzt. Man sieht der jungen Frau an, dass sie Drogen nimmt, sie ist abgerissen und er hat sie kaum erkannt. Schuld an allem gibt er ihrem Freund Aaron, der einen schlechten Einfluss auf das Mädchen hat und mit dem er beinahe in eine Prügelei gerät. Wieder ist Paige verschwunden. Bis die Polizei an der Tür klingelt. Ein Mord ist geschehen und Paige scheint darin verwickelt zu sein. Simon und seine Frau Ingrid versuchen herauszufinden, was geschehen ist und vor allem müssen sie Paige finden. Ihr Weg führt sie durch einen Sumpf aus Drogen und Gewalt, einer Sekte und einem Geheimnis, das ihr Leben bedroht. Mich hat Harlan Coben wieder einmal bereits auf den ersten Seiten abgeholt und nicht wieder losgelassen. Das Ausgangsszenario klingt vielleicht banal, doch schnell zeigt sich, dass hier viel mehr dahinter steckt als nur der Ausflug einer in Wohlstand aufgewachsenen College-Studentin ins Drogenmilieu. Dass dieses jedoch nicht ganz ohne ist, müssen Simon und Ingrid schnell und auf die harte Tour kennen lernen. Auch wenn ich bei Coben sehr zu schätzen weiß, dass er eine gewisse Grenze bei Beschreibungen von Ekel und unnötigen Grausamkeiten nicht überschreitet, ist es unerlässlich, die „Gesetze der Straße“ realistisch zu beschreiben. Spannung ergibt sich auch durch einen zweiten, auf den ersten Blick unabhängigen Handlungsstrang, in dem ein junges Pärchen Auftragsmorde begeht, von denen weder klar ist, wer sie gegeben hat, noch was dahinter steckt. Schnell entwickelt sich der Thriller in eine ungeahnte Richtung mit einem spannenden Hintergrund. Da ich nicht spoilern will, müsst ihr mir jetzt einfach mal glauben. Was mich neben den ungeahnten Wendungen und interessanten Themen immer wieder zu Cobens Büchern greifen lässt, ist einmal sein packender Schreibstil, aber auch die wirklich immer sehr gut ausgearbeiteten, lebendigen und authentischen Figuren. Inzwischen würde ich sagen, dass ich seine Texte am Stil erkennen kann, ein Grundton, der mir das Gefühl von „Heimkommen“ vermittelt. So geht es mir eigentlich sonst nur bei Stephen King, ohne die beiden miteinander vergleichen zu wollen. Ich mag die lebendigen Dialoge und bildhaften Beschreibungen. Cobens Figuren haben stets Tiefgang und dabei ist es unerheblich, ob sie sich auf der Seite der „Guten“ oder der „Bösen“ befinden. Man kann sich schnell mit den Personen identifizieren und ihre Handlungsweisen sind nachvollziehbar, ob in die eine oder in die andere Richtung. Allerdings muss ich zugeben, dass ich die Sache wohl eher der Polizei überlassen hätte. Ich habe wohl eher nicht das Potenzial eine Buchheldin zu werden. Wobei, dabei fällt mir ein: Harlan Coben bietet seinen Leser*innen an, im Gegenzug für eine Spende an eine Wohltätigkeitsorganisation seiner Wahl, ihren Namen in einem Buch zu verwenden. Diese werden dann in der Danksagung noch einmal erwähnt. Also, ihr habt es schon gemerkt: Ihr lest hier von einem Fan und mir hat das Buch wieder richtig gut gefallen, vielleicht nicht mehr ganz so geflasht wie beim ersten Mal, aber wieder einmal schnell und gern gelesen. Und ja, er hat mich auch dieses Mal wieder mit einem überraschenden Ende verblüffen können, auch wenn ich dachte, ich wäre schon frühzeitig auf der richtigen Spur gewesen. © Tintenhain

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Der Roman beginnt damit, dass Simon auf einer Bank im Central Park sitzt und einer jungen Frau zuhört, die ganz offensichtlich dem Drogenmilieu angehört und Lieder von den Beatles singt. Die Frau ist Simons Tochter Paige, die vor einem Jahr aus seiner Familie verschwunden ist und die er seitdem sucht. Auf offener Straße erkannt hätte er Paige nicht, zu runtergekommen, dünn und in zerschlissener Kleidung stand sie da mit Gitarre, die noch von ihrem früheren Zuhause stammt. Simon folgt ihr nach dem Gesangsvortrag und will sie bitten, zurück zu kommen. Als er einen Hoffnungsschimmer in ihren Augen sieht, kommt ihr Freund auf sie zu. Die Begegnung endet in einer Prügelei. So spannend, wie die Geschichte beginnt, zieht sie sich durch das gesamte Buch. Es passieren so viele Dinge an so unterschiedlichen Orten, dass man sich fragt, was das alles miteinander zu tun ab. Letztendlich klärt sich alles auf, manches erst ganz zum Schluss. Ich habe noch nie 6 Stunden an einem Stück gelesen, ohne Unterbrechung. Hier war es erforderlich, da ich dermaßen gefesselt war und nicht aufhören konnte. Zwar fand ich den Vater mal etwas zu lahm, dann zu temperamentvoll, zu feige, dann zu mutig, zu zurückhaltend, dann zu offensiv. Irgendwann fragte ich mich, ob er überhaupt noch schläft. Er agierte wie ein Roboter. Es war ein Kampf gegen alle, hatte ich manchmal das Gefühl. Vertraute hatte er nur wenig. Vieles machte mich wütend, vor allem die sogenannten Geheimnisse in der Familie. Ich denke, in einer Familie gibt es das nicht, aber so wurde die Spannung noch weiter erhöht. Ein respektabler Roman, für den ich unbedingt eine Leseempfehlung gebe. -----------------------------------------------------------------------------------------------------

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Detlef Bierstedt hat wie bereits bei einigen Büchern des Autors zuvor den Part des Vorlesers übernommen, was gut passt. Auch bei diesem neuen Thriller setzt er gekonnt seine markante Stimme ein, die vielen Zuhöreren sicherlich bekannt vorkommt, denn er ist auch die Synchronstimme z.B. von George Clooney. Die Geschichte, die hier erzählt/vorgetragen wird entwickelt sich langsam und aus verschiedenen Sichtweisen. Bezüglich des Inhalts verweise ich auf den Cover/Klappentext Es lohnt sich auf alle Fälle dieses fesselnde Hörbuch anzuhören, denn Spannung und Ungewissheit durchziehen diesen Thriller. Kurz vor Schluss kommt es dann zu einigen Twists, die immer noch „einen oben drauf“ setzen,  so dass man hier von Seiten des Autors und des gut besetzten Vorlesers fesselnde Spannung präsentiert bekommt! Wer lieber selbst liest, der bekommt hier einen über 470 Seiten starken Thriller in die Hand. Mich hat die Geschichte  von der ersten Seite an gepackt und die Seiten flogen nur so dahin. Ich liebe den Erzählstil von Harlan Coben, denn er versteht es meisterhaft den Leser zu fesseln. Geschickt schwenkt von einem Handlungsstrang zu einem anderen, berichtet aus unterschiedlichen Sichtweisen bzw. lässt die mitwirkenden Personen „zu Wort kommen“, aber es wird dabei nie unübersichtlich und man erkennt die "Figuren" immer wieder und kann sie gut einordnen. Die Geschichte entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Thriller, man ist hautnah dabei, kann das Geschehen nicht vorhersehen und besonders das Ende nicht erahnen, was mir gut gefallen hat und ich deshalb die volle Punktzahl vergebe.

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