Leserstimmen zu
Tödliche Sonate

Natasha Korsakova

Rom-Krimi-Serie (1)

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Interessant und gut umgesetzt

Von: ergo28

19.06.2020

Ich finde die Geschichte von "Tödliche Sonate" super da sie Musik und Krimi total gut verknüpft. Daher 5 Sterne für den Krimi selbst. Das Hörspiel finde ich super umgesetzt. Mir sind die Stimmen selbst immer wichtig und hier sind es sehr angenehm klingende Sprecher. Gut finde ich auch das von der Autorin selbst zwischendurch Violinstücke zu hören sind. Das lockert das ganze angenehm auf. Also auch für die Umsetzung als Hörbuch 5 Sterne und eine absolute Hörempfehlung.

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In Rom wird die ebenso mächtige wie gefürchtete Musikagentin Cornelia Giordano brutal ermordet. Commissario Di Bernardino sieht sich mit einer ihm fremden Welt konfrontiert - er ermittelt zwischen grandiosen Musikern und konkurrierenden Geigenbauern. Und muß sich für die Ermittlungsarbeit tief in die Geschichte der größten Geigenbauer der Geschichte einarbeiten.... "Tödliche Sonate", der erste Krimi der bekannten Violinsolistin Natasha Korsakova, ist der erste Band rund um Commissario Di Bernardo. Er hat mich richtig begeistert! Hier findet man einfach alles - angefangen bei sympathischen Charakteren über eine spannende Handlung bis hin zu wundervollen Beschreibungen Roms und Wissen über antike Geigen. Natasha Korsakova schickt hier ein Ermittlerteam auf die literarische Bühne, das seinesgleichen sucht. Das Team ist sympathisch, ergänzt sich perfekt. Gerade bei Di Bernardo und Del Pino hatte ich das Gefühl, daß hier zwei Ermittler perfekt zusammenpassen. Ich hoffe sehr, noch viel von ihnen lesen zu dürfen! Der Fall ist extrem spannend von Beginn bis Ende. Immer wieder erhält man neue Hinweise, die zu Verdächtigen führen, manche Spuren drehen sich im Kreis - die wahre Lösung wird tatsächlich erst am Ende präsentiert. Das Buch lebt aber nicht nur von Spannung. Die Autorin entführt den Leser sehr bildhaft nach Rom, zeigt dabei nicht nur die schönen Seiten, sondern auch die Straßen abseits des Tourismus. Man fährt förmlich bei Di Bernardo im Auto mit, so gut sieht man alles vor sich. Für mich hat das Buch jedoch noch zwei besondere Highlights, die es aus der Masse an Krimis hervorhebt: Natasha Korsakova erweckt Antonio Stradivari und seine Nachkommen zu leben. Anhand von Rückblicken wird hier die Geschichte eines Mythos nachgezeichnet: der legendären und berühmten Stradivari "Messias". Während die Gespräche und Handlungen Antonio Stradivaris fiktiv sind, ist die Geschichte der "Messias" historisch belegt und wahrheitsgemäß wiedergeben. Auch die Diskussion um die Echtheit der Geige wird hier thematisiert und spielt eine entscheidende Rolle. Dabei beeinflusst die Autorin den Leser jedoch nicht in seiner Meinung. Diese Diskussion bleibt offen, so daß jeder glauben kann, was er möchte. Für mich war die Geschichte rund um die "Messias" ein echtes Highlight und ich habe viel gelernt. Dies alles beschreibt Natasha Korsakova in einem leicht verständlichen Stil - man muß kein Experte auf diesem Gebiet sein, um alles zu verstehen. Die Autorin teilt ihr Wissen auf ganz leichte Art! Mich persönlich hat sie mit ihrer Art so neugierig auf Stradivari und Vuillaume gemacht, daß ich zwischendurch immer wieder selbst recherchiert habe - ich wollte und will noch mehr wissen.... Natasha Korsakova bezaubert literarisch mit ihrem Buch "Tödliche Sonate" genauso, wie sie es musikalisch mit ihrer Vuillaume, einer präzisen Kopie der "Messias", macht.

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Tödliche Sonate - eine perfekte Unterhaltung .....

Von: Barbara Hosmann aus Brühl

17.05.2020

Als lesebegeisterte Liebhaberin klassischer Musik bin ich bei diesem Krimi voll auf meine Kosten gekommen! Der Krimi zieht einen sofort in seinen Bann, bleibt durch den Wechsel der Erzählstränge sehr lebendig und macht von Anfang an neugierig, wie sich diese Stränge am Ende verbinden - und natürlich wer den Mord begangen hat. Die sehr lebendige Erzählweise - man lernt den Comissario und seinen Assistenten gut kennen - und der regelmäßige Wechsel auch zum Ich-Erzähler steigern die Spannung. Auch die Charaktere der anderen Personen werden gut beschrieben und behalten dennoch ihre Geheimnisse. Der regelmäßige Rückblick in die Welt der Geigenbauer zeugt von hoher Kenntnis der Materie und schafft es, den Lesenden in diese Welt mitzunehmen und ihn in die Geschichte und diese große Kunst so einzuführen, dass auch hier der Spannungsbogen weiter gespannt bleibt und man einfach immer weiter lesen muss. Ein großes Kompliment an die Autorin für diesen außergewöhnlichen Lesegenuss!

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Ein grossartiges Erstlingswerk !

Von: Marcus Freisem aus München

09.05.2020

Ich kann micht nicht erinnern, dass mich jemals ein Roman so gefesselt und in seinen Bann gezogen hat, wie die „Tödliche Sonate“ von Natasha Korsakova und dass ich jemals ein Buch dieses Umfangs in nur zwei Tagen verschlungen habe. Natasha Korsakova hat einen grossartigen Schreibstil und schildert Örtlichkeiten und Situationen wunderbar anschaulich und plastisch, so dass man sich die Szenerie lebensecht vorstellen und eintauchen kann. Der Roman hat eine packende und fesselnde Story und zeigt keinerlei Längen oder unnötige bzw. überflüssige Passagen oder Zeilen. Die Spannung zieht sich von der ersten bis zu letzten Seite wie ein roter Faden durch. Mit ihrer Fachkompetenz als studierte Konzertgeigerin kennt sie die Klassikszene in und auswendig, vermittelt tiefe Einblicke in sensible Künstlerseelen und korrupte Agenten bis hin zu umfangreichem Know-how des Geigenbaus. Mit den beiden Ermittlungshelden Di Bernardo und Del Pino hat Korsakova für mich das Nachfolgeduo für Commissario Brunetti und Sergente Vianello von der Questura di Venezia erschaffen und ist eine würdige designierte Nachfolgerin von Donna Leon. Dieses Erstlingswerk hat auch durchaus das Potenzial zu einer Verfilmung. Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass zukünftig noch ganz viele weitere Kriminalfälle folgen, bei denen die Ermittlungsspuren im Musikermilieu Di Bernardo und Del Pino vielleicht auch mal an die berühmten Künstlerorte der Costiera Amalfitana nach Ravello in die Villa Rufolo und zur Casa Orfeo in Positano oder ins geheimnisvolle Napoli zu Zeiten Alessandro Scarlattis mit seiner Unterwelt führen... Vielen Dank für diese spannenden Lesestunden. Ich kann es kaum erwarten, erneut auf Di Bernardo‘s und Del Pino‘s Spuren durch Rom zu wandeln. Das „Römische Finale“ liegt schon bereit.

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Als die mächtige Cornelia Giordano, ihres Zeichens Klassische-Musik-Agentin, brutal ermordet wird, tappen die Ermittler im dunklen. Viele Verdächtige, eine Musikszene, die nach Skandalen nur so feixt und ein Ermittler, der gerade erst nach Rom versetzt wurde. Commissario Di Bernardo muss nun alles in Bewegung setzen, damit nicht mehr an die Öffentlichkeit dringt und gleichzeitig den Mörder finden. Und was hat die „Messias“, Antonio Stradivaris legendärste Violine, mit dem Fall zu tun? Stärken des Hörbuchs: Durch die vielen, sehr liebevollen Beschreibungen der Umgebung, hat man als Hörer das Gefühl, während der Ermittlungen live durch Rom zu reisen. Der Handlungsstrang wurde nie langweilig – hat man noch in der einen Sekunde gedacht, man wüsste endlich, wer der Mörder wäre, so hat Korsakova in klassischer Fitzek-Manier einen Plot nach dem nächsten rausgehauen. Man wollte gar nicht auf die „Pause“-Taste drücken. Sehr gut gefallen haben mir die historischen Kapitel-Einklinker, die in der Werkstatt Stradivaris beginnen und erklären, wir die Saga um den berühmtesten Geigenbauer entstand. Wer bis Dato noch keine eigene Stradivari haben wollte, möchte dies spätestens jetzt. (Auch wenn diese unbezahlbar sind) 🙂 Ein Traum für jeden Hörbuchliebhaber – es gab unterschiedliche Sprecher für die differenten Kapitel. Man wusste also sofort, wo man sich Zeitlich gerade befand. Um die Stimmung zu vollenden, gab es zwischen einigen Kapitel von Natasha Korsakova selber eingespielte Geigenstücke. Schwächen des Hörbuchs: Die vielen italienischen Namen haben es einem schwer gemacht, direkt in die Geschichte einzutauchen und die Charaktere auseinanderzuhalten. Sobald man aber vollends in die Geschichte eingesogen wurde, war dieses Problem auch zweitrangig. Mein Fazit zu dem Hörbuch: Drei differente Erzähler und eine Violinistin, das kann nur gut werden. Natasha Korsakova hat aus dem Vollen geschöpft. Hat man zudem noch ein Faible für die italienische Kultur, ist man bestens bedient. Ein sehr authentisches Hörbuch, welches von der ersten Sekunde an spannend ist, Lust auf eine Reise nach Rom macht und die liebe zur klassischen Musik in jedem weckt. 11 Stunden purer Hörgenuss ohne Langeweile. Klare Empfehlung!

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Sehr spannender Krimi

Von: Ralf Tröps

03.05.2020

Ich habe den Krimi sehr genossen und fühlte mich an meinen Urlaub in Rom Zu der Zeit erinnert, als man auf der spanischen Treppe noch sitzen durfte. Absolut empfehlenswert.

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Von: Ralf Tröps

02.05.2020

Mein Vater hat dieses Buch nur tagsüber gelesen, da er sonst nachts nicht schlafen konnte. Ich habe es während meines letzten Urlaubs genossen, dazugelernt und mich an meine Zeit in Rom erinnert. Ich durfte auf der spanischen Treppe noch sitzen. Aber lest selbst - es lohnt sich.

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Sehr spannend!

Von: Aurora C. aus Chur

25.04.2020

Ein sehr beeindruckendes Krimidebüt. Es passiert so viel in der Geschichte, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Man fiebert die ganze Zeit mit dem Protagonisten, dem sympathischen Commissario Di Bernardo mit, und erfährt nebenbei noch einiges über dessen Vergangenheit. Parallel dazu taucht man in die spannende Geigenbau-Geschichte ein. Klare Empfehlung!

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