Leserstimmen zu
Tödliche Sonate

Natasha Korsakova

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Der Debutroman von Natasha Korsakova ist wirklich sehr spannend. Die verschiedenen Stränge sind sinnvoll miteinander verknüpft. Ich habe dieses Buch sehr genossen, obwohl mir zuviel Commissario Brunetti darin vorkommt. Zeitweilig musste ich mir bewusst vor Augen führen, dass der Fall nicht in Venedig spielt. Sicher fällt das aber nur Menschen auf, die Donna Leon-Fans sind. Trotzdem freue ich mich auf weitere Romane dieser jungen Schriftstellerin!

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Die Musikagentin Cornelia Giordano wird ermordet aufgefunden. Comissario di Bernado ist erschüttert von der Brutalität und Präzision der Tat, die ihn an kaltblütige Rache denken lässt. Er versucht sich in der Welt der klassichen Musik und all ihren Supertalenten zurecht zu finden und identifiziert bereits nach kurzer Zeit diverse Personen, die alle ein Motiv hätten die korrupte und arrogante Cornelia Giordano aus dem Weg zu räumen. Gleichzeitig gerät die Nichte der Ermordeten unter Verdacht, Arabella, eine begnadete Geigerin, die zwar von ihrer Tante gefördert wurde, aber kurz vor deren Tod einen Streit mit ihr hatte. Es ging um ihre Geige, mit der Arabella äußerst unzufrieden ist und gern eintauschen möchte - was die Tante, welche sie ihr geschenkt hat, strikt ablehnt. Als Arabella jedoch überfallen wird und ihr Gedächtnis verliert versuchen di Bernadi und sein Team mit Hilfe der beiden Söhne Giordanos weitere potentielle Personen, die ein Motiv haben aufzuspüren. Jedoch zeigt sich schnell, dass alle diese Personen ein Alibi zu haben scheinen. Comissario di Bernardo zeigt eine kleine Schwäche für Arabella und beginnt sich für ihre Geige bzw. den Geigenbau an sich zu interessieren und recherchiert immer tiefgründiger in diesem Bereich. Vor allem die Cremoneser Geigenbaukunst fasziniert ihn. Zwischendurch werden immer wieder kurze Sequenzen von und über Antonio Stradivari und dessen berühmteste Geige eingespielt und damit die Geschichte der berühmten Cremoneser Geige(n) bis ins Jetzt dargestellt. Unterbrochen wird die Erzählung weiterhin von kurzen Einblicken in die Psyche des Mörders. Diese schränken zwar den Kreis der Verdächtigen früh ein, verraten aber dennoch nicht zu viel. Dabei bleibt der Fall bis zum Schluss spannend und nimmt mehrere unerwartete Wendungen. Di Bernardo und sein Team sind einem auf Anhieb sympathisch. Jedoch stören die zwischenmenschlichen Beziehungen und angedeuteten Beziehungen manchmal etwas, da manchmal etwas zu fehlen scheint. Auch die immer wieder auftauchenden Anspielungen auf di Bernardos Vergangenheit sind zwar interessant aber werden leider nicht weitergeführt oder gar aufgelöst. Da hofft man auf eine Fortsetzung. Es kann auch darauf hindeuten, dass die Kürzungen, welche für das Hörbuch vorgenommen wurden, einige Hinweise für den Hörer entfernt haben. Dies erschwerte in solchen Fällen das Verstehen, der zwischenmenschlichen Beziehungen. Sehr passend sind die kurzen eingespielten Geigensequenzen, die die Geschichte abrunden. Es hätten in der Tat noch 2 - 3 mehr sein können. Ein Großes Manko findet sich jedoch. ACHTUNG SPOILER: Als der Commissario mit seinen Ermittlungen nicht weiterkommt, erscheint ein wahrer Deus ex machina. Der Commissario kommt der Geschichte der Geige aufgrund des Wortes „Messias“ auf die Spur, welches sein Sohn in den Mund nimmt und ist daraufhin fest überzeugt, dass das Wort „Messias“ in irgendeinem Zusammenhang mit seinem Fall stehen muss. Das kam ein wenig flach rüber, auch wenn die Geschichte an sich wunderschön und geheimnisvoll war! Alles in allem macht die Geschichte dennoch viel Spaß zu Hören und der Kreis der beteiligten Personen ist klein genug geblieben, um als Hörer die Personen zuordnen zu können und dabei zu bleiben.

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Habt ihr schon mal einen Roman an dem Ort gelesen, an dem er spielt? Ich bisher noch nicht. Daher war Tödliche Sonate meine Premiere, da ich den Krimi während meines Italienurlaubs las. Wer meinem Blog eine Weile folgt, weiß, dass Krimis eine seltene, aber gern gesehene Abwechslung in meiner Leseliste darstellen. Als ich Tödliche Sonate auf der Startseite des Bloggerportals sah, war ich direkt angefixt. Doch kaum war mein neuer Buchzuwachs bei mir angekommen, wollte sich einfach nicht die richtige Lesestimmung einstellen. Einer Eingebung folgend, durfte der Krimi mich nach Italien begleiten und wurde an zwei regnerischen Tagen in einem Rutsch weggelesen. Und ich kann euch sagen: Ein Buch zu lesen, kurz nachdem du die Schauplätze nur einen Tag vorher unwissentlich mit eigenen Augen gesehen hast, ist schon etwas Besonderes. Tödliche Sonate ist ein Krimi, der sich im Handumdrehen lesen lässt Leider (oder sollte ich meiner Lesestatistik zu liebe sagen zum Glück?) hatte ich in Italien dank einer Schlechtwetterfront zwei Tage Zeit, um Tödliche Sonate am Stück weglesen zu können. Und in diesem Fall sage ich: zum Glück. Denn hätte ich den Krimi auf dem Weg zur Arbeit gelesen, hätte ich die eine oder andere unkonzentrierte Minute damit verbracht, an die Handlung zu denken. Zwar ist der Plot nicht weltbewegend neu oder überraschend, auch den Mörder hatte ich in der Mitte des Krimis bereits entlarvt, allerdings sorgten die Figuren, allen voran Commissario Di Bernardo sowie die Nebenschauplätze dafür, dass ich einfach weiterlesen musste. Commissario Di Bernardo ist ein Protagonist, den ich gerne begleitet habe Man kennt sie ja aus den alten Fernsehkrimis, diese erfahrenen und etwas raubeinigen Kommissare, die sich bei der Lösung ihres Falls auf ihre Intuition verlassen und markige Sprüche vom Stapel lassen. Und auch Commissario Di Bernardo hat etwas an sich, das meine Begeisterung weckte. Wie bei allen großen Ermittlern, ist auch Di Bernardos Privatleben so gut wie nicht existent. Er lebt für seine Arbeit, was nicht zuletzt durch seinen Chef bedingt ist, der darauf erpicht ist, den prominenten Musik-Mordfall aufgeklärt zu sehen. Was mich an Di Bernardo jedoch am meisten faszinierte, war seine Art. Sorgsam, liebevoll und doch gradlinig kümmert er sich um seine Kollegen und entwirrt einen undurchsichtigen Fall ohne den Leser auf seinen Gedankengängen zu verlieren. So schafft er es schließlich auch, den vertrackten Fall restlos aufzuklären. Und genau diese Aufklärung war in meinen Augen schlüssig und weder zu früh noch zu schnell. Schade fand ich, dass ich bereits nach der Hälfte des Krimis den Mörder und auch sein Motiv enttarnt hatte. Hier haben mich die Nebenschauplätze nicht genug in die Irre führen können – was ich mir rückblickend allerdings gewünscht hätte. Trotz dieser kleinen Kritik hat mir Tödliche Sonate wirklich gut gefallen. Es konnte mich mit seinem Plot, Di Bernardo als Protagonisten und seinen Ortsbeschreibungen für sich begeistern. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Tödliche Sonate.

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In Rom wird die Musikagentin Cornelia Giordano brutal ermordet. Sie ist in den Musikerkreisen nicht sehr beliebt, aber gefürchtet. Das ist ein Fall für Commissario Di Bernardo, der erst vor kurzem von Kalabrien nach Rom versetzt wurde. Es geht um die Geschichte zweier Geigen. Und was hat Stradivaris legendäre Violine „Messias“ mit dem Fall zu tun? Mehr wird nicht verraten. Frank Arnold ist der Erzähler und Oliver Brod stellt den Mörder dar. Johannes Steck leiht seine angenehme Stimme der Rolle des Commissario Di Bernardo. Es ist ein Genuss, diesem spannenden Krimi mit der Beteiligung dieser drei Personen zuzuhören. Aber was wäre ein Krimi über Geigen ohne Musik? Natasha Korsakova hat mich begeistert. Es passt wunderbar alles zusammen.

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Das Cover ist mega schön und passt perfekt zu diesem Krimi, der in der Musikwelt von Rom spielt. Eine Agenturinhaberin wird ermordet, sie hatte Geld und war ein Biest. Familie, Angestellte, von ihr betreute Künstler - alle waren von ihr in der einen oder anderen Weise schon beleidigt oder hintergangen worden. Verdächtige gäbe es also genug. Die Polizei um Commissario Di Bernardo stochert lange im Dunkeln, denn ein ausreichendes Mordmotiv scheint niemand zu haben und durch einige weitere Angriffe dauert es, bis Di Bernardo alle Puzzlesteine beisammen hat. Die Idee zum Krimi gefällt mir gut, ich mag die Kombination von klassischer Musik und Krimi sehr gerne, auch Geschichten, die in Rom spielen. Eine perfekte Kombination! Erzählt wird der Kriminalroman in drei Ebenen: es gibt einen Vergangenheitsteil, der von Stradivaris legendärer Geige berichtet; einen Teil, in dem der/die Mörder/in zu Wort kommt; und schlussendlich der Gegenwartsteil mit dem aktuellen Geschehen. Leider erfährt man bis über die Mitte hinweg nicht, was die im Vergangenheitsteil beschriebene Geige im aktuellen Mordfall für eine Rolle spielt. Auch war mir bald klar, wer der/die Mörder/in ist. Das ist per se nicht schlimm, aber es fehlte vielleicht ein wenig an Spannung und Würze, obwohl immer wieder etwas passiert. Der Fall zog sich für mich in die Länge, weil man einfach nicht weiss, wie diese Geige ins Geschehen hineinpasst. Ich konnte, genau wie der Commissario, den Fall für ein paar Stunden vergessen und das Buch weglegen ohne das Gefühl zu haben, ich müsse dringend weiter lesen. Ansonsten fühlte ich mich wohl im ersten Krimi von Natasha Korsakova und wurde gut unterhalten. Vielleicht könnte die Autorin dem Commissario in einem allfälligen zweiten Band neue Kleidung kaufen, damit er nicht immer ans Joggen und Abnehmen denken muss und sich vollumfänglich seiner Familie, seinem Job, Fussballmatches und gutem Essen widmen kann. Fazit: Stimmiges Debüt, das man mit Wein und klassischer Musik im Hintergrund in aller Ruhe geniessen kann.

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Die Autorin ist Violinsolistin und reist für Konzerte um den gesamten Globus, aber immer wieder auch nach Rom. Der vorliegende Roman ist ihr Debütroman. Wen wundert es, dass das Thema dieses Kriminalromans die klassische Musik, Stradivaris Violinen und das Business drumherum sind? Die hochangesehene Inhaberin einer Künstleragentur wird ermordet aufgefunden. Doch wer auf der prominenten Leiter steht, wird auch angefeindet. Sowohl von abgewiesenen Künstlern, von Wettbewerbern, Mitarbeitern und nicht zuletzt von Familienangehörigen. Der Commissario Di Bernardo hat es nicht leicht, zusammen mit seinen Kollegen den Dschungel an Lügen, Intrigen, Wahrheiten und Halbwahrheiten zu lichten. Was kann der Leser erwarten? Zunächst einen durchaus spannenden Krimi mit interessanten Verwicklungen. Dann einen faszinierenden Regionalbezug zum Schauplatz Rom. Als Kontrast zu den Romanen von Donna Leon eine angenehme Alternative. Die umfangreichen Beschreibungen lassen den Leser durch die Stadt reisen. Als drittes erfährt der Leser sehr viel über das Konzertgeschäft rund um die klassische Musik im Allgemeinen und die Geschichte der Geigenherstellung im Besonderen. Sehr gut gefallen haben mir die historischen Kapitel, die in der Werkstatt Stradivaris im Jahre 1716 beginnen. Sie begleiten die Ermittlungen den gesamten Roman hindurch. Doch der Leser sollte dabei nicht vergessen, dass es sich um einen fiktiven Roman handelt. Auch wenn große Teile der Historie entnommen sind, stimmt deswegen nicht alles, was geschrieben steht. Korsakova stellt dies im Nachwort auch eindeutig klar, weshalb ich unbedingt empfehle, das Nachwort tatsächlich erst nach dem Ende des Romans zu lesen. Mit dem Wissen des Nachworts ist der Krimi vielleicht nicht ganz so spannend, aber nur vielleicht. Ein Manko allerdings sind die unendlich vielen italienischen Namen. Jede Nebenfigur, und wenn es nur der Briefträger auf der Straße ist, hat einen vollständigen Namen bekommen. Das ist verwirrend und zu viel des Guten. Trotz allem bietet der Roman spannende und interessante Unterhaltung.

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„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor „Tödliche Sonate“ (Hörbuch) von Natasha Korsakova „Ein Ehrenmann ist jemand, der Geigen spielen kann, es aber lässt.“ Antonio Stradivari Commissario Di Bernardo wurde erst kürzlich von Kalabrien nach Rom versetzt und soll nun den Mord, der an der Musikagentin Cornelia Giordano begangen wurde, aufklären. Diese wurde brutal erschlagen in ihrem Büro aufgefunden. Der Commissario betritt nun mit seinem Team eine Welt, die ihm persönlich völlig fremd ist, denn klassische Musik, Musikagenten, Opernhäuser, Violinen und musikalische Wunderkinder sind überhaupt nicht sein Terrain. Allerdings war Cornelia Giordano – die Grande Dame der klassischen Musik – bei vielen nicht sonderlich beliebt und somit kommen gleich mehrere Verdächtige in Frage. Angefangen von ihren Söhnen bis hin zu ihrer Nichte, die von der Musikagentin erfolgreich protegiert wurde. Und dann kommt noch die „Messias“, Antonio Stradivaris legendäre Violine, ins Spiel. Fazit: Natasha Korsakova ist eigentlich Violinsolistin, hatte aber immer schon sehr viel Spaß am Schreiben und präsentiert uns mit diesem Krimi ihr Debüt als Schriftstellerin. Inspiriert von ihrem eigenen Geigenmodell, einer J.B. Vuillaume-Geige aus dem Jahr 1870, eine präzise Kopie der „Messias“, war der Autorin schnell klar, der Krimi wird in der Musikwelt spielen. Natürlich spiegelt sich die eigene Musikerfahrung der Autorin, aber auch ihre gute Recherchearbeit in diesem Roman wieder. In drei Handlungssträngen lässt uns die Autorin nun in ihre mörderische Welt eintauchen. Sie führt uns zunächst in die Vergangenheit, hin zum wohl berühmtesten Geigenbauer Antonio Giacomo Stradivari und seiner „Messias“, sowie ihrer – von der Autorin erschaffenen fiktiven – Zwillingsgeige Bocciolo die Rosa (Rosenknospe). Dann in die Gegenwart von Commissario Di Bernardo und seinen Ermittlungen. Der dritte Erzählstrang erzählt von den Gedankengängen des Mörders. Und genau diese ständigen Wechsel zwischen den Handlungen machen die Geschichte sehr spannend und fesselt. Hinzu kommt, dass jeder Erzählstrang von einem anderen hervorragenden Sprecher interpretiert wird. Das macht das Hörbuch zusätzlich zu einem absoluten Hörgenuss. „Johannes Steck leiht seine charismatische Stimme Commissario Di Bernardo und dessen Team. Frank Arnold erzählt die Geschichte zweier Geigen – über die Künstler die auf ihnen spielten und ihre Reise durch die Zeit. Oliver Brod wiederum schlüpft in seinem Part in die Rolle des Mörders.“ Auch das Natasha Korsakova zur Untermalung passend an einigen Stellen des Hörbuches eigene Stücke auf der Violine spielt, bereichern das Hörbuch immens. Die Autorin hat einen schlüssigen Krimi konzipiert und mit Commissario Di Bernardo einen sehr sympathischen Ermittler kreiert. Ich fühlte mich gut von diesem Krimi unterhalten und hoffe noch mehr von Commissario Di Bernardo und seinem Team zu hören. Natasha Korsakova hat hier ein tolles Debüt hingelegt !!! Besten Dank an den „Random House Audio Verlag“ für das Rezensionsexemplar.

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Ein Hörgenuss

Von: Annika

19.11.2018

Ich bin sehr gut in das Hörbuch reingekommen. Die Beschreibung der Orte, der einzelnen Personen und sogar des Mordes sind sehr gut. Man weiß immer in welcher Zeit man sich befindet, 1716 oder in der heutigen Zeit. Die Stimmen von Johannes Steck, Frank Arnold und Oliver Brod im Zusammenspiel mit den einzelnen Violinen Stücken gespielt von Natasha Korsakova machen das Hörbuch zu einem einzigartigem Erlebnis.

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