Leserstimmen zu
Löwenzahnkind

Lina Bengtsdotter

Die Charlie-Lager-Serie (1)

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Inhalt: Nachdem eines Nachts die siebzehnjährige Annabelle spurlos verschwunden ist, fordert die Polizei der kleinen westschwedischen Kleinstadt Gullspång Verstärkung der Kollegen aus Stockholm an. Die Polizistin Charlie Lager ist allerdings nicht begeistert, dass sie in ihrem Heimatort Gullspång zurückkehren soll, denn nach dem frühen Tod ihrer Mutter ist sie von dort weggezogen und wollte nie mehr zurück. Die Dämonen ihrer Vergangenheit verfolgen sie bis heute und ihre Rückkehr macht es nicht einfacher… Meine Meinung: „Löwenzahnkind“ ist ein riesiger Erfolg in Schweden und ich war sehr gespannt auf das Buch. Der Schreibstil von Lina Bengtsdotter ist auch sehr flüssig und schnell zu lesen, aber die Handlung zieht sich dagegen sehr. Ganz ganz langsam entwickelt sich die Geschichte, die aus drei verschiedenen und gut aufgebauten Handlungssträngen besteht, die sich später verbinden. Auf den letzten ca. hundertfünfzig Seiten wird das Buch dann interessanter und ich war gespannt auf die Auflösung, aber als Thriller würde ich „Löwenzahnkind“ nicht bezeichnen, dafür fehlt einfach die Spannung. Auch die Charaktere haben mir nicht besonders gut gefallen, insgesamt sind alle zu problembelastet. Charlies Kollege wird ständig von seiner eifersüchtigen Frau kontrolliert, ihre Freundin ist von Mann und Kindern gestresst, Annabelles Mutter hat psychische Probleme, usw.. Aber die größten Probleme hat die Protagonistin Charlie Lager. Wie die Autorin selber schreibt: „Sie ist stark und schwach, intelligent und destruktiv zugleich“. Außerdem hat sie ein Alkohol- und Tablettenproblem und wechselt häufig ihre Partner. Auch wenn später verständlich ist, warum sie so geworden ist, wird sie mir deshalb nicht sympathischer. Von Anfang an spielen Alkohol, Tabletten, Zigaretten und Drogen in diesem Buch eine große Rolle, nicht nur bei Charlie, sondern auch bei den Jugendlichen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen und mich auch ziemlich genervt. Fazit: Obwohl ich sehr gerne Schwedenkrimis und -thriller lese, hat mich „Löwenzahnkind“ enttäuscht.

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Sehr langatmig

Von: U. Pflanz

24.06.2019

Ich bin etwas enttäuscht muss ich sagen. Das Buch hat gleich mal richtig spannend angefangen und mich sofort gepackt. Es ging sofort zur Sache und man war direkt im Geschehen. Die Geschichte hätte wirklich toll werden können. Jetzt kommt das leider. Der Spannungsbogen lies sehr nach und es drehte sich fast nur um Charlie Lager. Was ja nicht schlecht ist, aber nicht in diesem Ausmaße. Es wurde wirklich immer langatmiger und mir verging die Lust am lesen. Was ich wirklich schade finde, denn die Geschichte selbst ist wirklich nicht schlecht. Es ist auf jeden Fall ausbaufähig. Von mir gibt es daher 3⭐️⭐️⭐️

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Löwenzahnkind, ein klischeehaft anmutender schwedischer Thriller. Ein hoffnungsvolles Talent, welches aus der Großstadt Stockholm in seine Vergangenheit katapultiert wird, indem es aufgrund eines Falles in seinen Heimatort geschickt wird. Auch wenn das Buch anfangs den typischen schwedischen Büchern ähnelte, hebt sie sich deutlich ab. Der Plot: Eine ambitionierte Kommissarin wird mit den Geistern der Vergangenheit konfrontiert, in dem sie in Ihrem Heimatort einen Fall übernimmt. Ein junges Mädchen ist verschwunden und die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um sie entgegen aller Bedenken lebend zu finden. Der Anfang des Buches liest sich etwas schwer und die persönlichen Probleme der einzelnen Personen beeinflussen stets Ihre Handlungen. Doch gerade dies und der wunderbar flüssig zu lesende Schreibstil der Autorin machen es mit der Zeit einfach, der Geschichte zu folgen. Dieses Buch zeigt einem, dass niemand perfekt ist und jeder auf die eine oder andere Art mit seinen Problemen fertig werden muss, da niemand perfekt ist. Die Geschichte ist kurzweilig und doch düster und spannend. Trotzdem würde ich es nicht dem anspruchsvollen Leser empfehlen, da die Probleme der Protagonisten und ihr Umgang damit doch nur geschildert werden. Das Buch hat letztendlich ein sehr eindrucksvolles Ende, welches dem Leser zeigt, dass nicht so ist wie es scheint. Dieses Buch ist perfekt für den Urlaub oder schöne Abende, an denen man einfach nur schmökern möchte.

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Löwenzahnkind

Von: Lana Ange

13.06.2019

Bei Löwenzahnkind handelt es sich um einen Krimi/ Thriller der in Schweden spielt. Hauptsächlich wird aus der Sicht von der Ermittlerin Charlie geschrieben, es wird aber auch gewechselt. Diese Sichtwechsel sind gut, um manches besser zu verstehen aber auch verwirrend, da sie oft nur noch mehr Fragen aufwerfen. Die Protagonisten finde ich oft einfach nur nervig und ich kann mir nicht vorstellen, dass Schweden so sind. Keiner kam mir in dem Buch " normal" vor. Untreue, Eheprobleme, viel zu viel Alkohol, Drogen und merkwürdige Freundschaften sind anscheinend nichts besonderes. Die Protagonisten zogen einen einfach nicht ins Buch und fesselten einen damit auch nicht. Besonders Rosa nervte mich seit ihrem ersten Auftritt und es wurde nicht besser. Die Handlung plätschert vor sich hin. Spannung baut sich nicht einmal so richtig auf, wobei das Buch ab ungefähr der Hälfte besser wird. Haltet bis dahin durch. Oft hatte ich das Gefühl, dass sich nichts tut und man das Gleiche ein paar Seiten vorher schon einmal gelesen hatte. Dazu fand ich das Ende auch nicht gut und vorhersehbar. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Er ist flüssig und gut zu lesen. Wäre es spannender gewesen, hätte man das Buch schnell durchlesen können. Die Beschreibungen der Orte fließen sehr schön und bildlich immer wieder mit im Text ein, ohne das man es richtig bemerkt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es ein Buch für zwischendurch ist, von den man nicht zu viel erwarten darf, dass man aber schön am Strand/Garten/Balkon oder wo man möchte lesen kann.

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In Gullspång, einer Kleinstadt in Westschweden, verschwindet in einer heißen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle. Zur Unterstützung der lokalen Polizei wird Stockholms beste Ermittlerin Charlie Lager zusammen mit ihrem Kollegen dorthin beordert. Doch die hat nicht nur ein Alkohol- und Medikamentenproblem, sondern auch eine dunkle Vergangenheit in Gullspång… „Löwenzahnkind“ – der erste Roman der schwedischen Autorin Lina Bengtsdotter – soll der Auftakt zu einer ganzen Charlie Lager-Serie sein. Zwar wird das Werk als Thriller angepriesen, von Aufbau und Stil her würde ich das ganze aber eher als klassischen Kriminalroman einordnen. Der Einstieg in die Reihe ist der Autorin meiner Meinung nach ganz gut gelungen, auch wenn ich ihn nicht unbedingt als Highlight unter den Schweden-Krimis bezeichnen würde. Die meiste Zeit wird mehr oder weniger ermittelt und befragt, über das verschwundene Mädchen erfährt man nur in Form von Rückblenden. Das ist manchmal etwas ermüdend, da es scheinbar keinerlei Fortschritt gibt. Interessanter ist da schon das Privatleben der Ermittlerin: neben den bereits angesprochenen privaten Problemen von Charlie ist deren Vergangenheit in Gullspång sowie noch weiter zurückliegende Ereignisse – die ebenfalls in Form von Rückblenden erzählt werden – von großer Bedeutung für das Verständnis von Charlies Seelenleben. Insofern kann man diesen ersten Band der Reihe auch mehr als Einführung der Hauptperson und weniger als eigenständigen Krimi sehen. Die Auflösung des eigentlichen „Hauptfalls“ in diesem Buch ist dann bezeichnenderweise auch eher unspektakulär, ja fast schon enttäuschend. Fazit: mit Charlie Lager gibt es zwar eine neue, interessante skandinavische Ermittlerin mit viel (Erzähl-)Potential, die bei ihrem ersten Fall aber nur bedingt überzeugt und noch deutlich Luft nach oben lässt.

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Mehr Familiendrama als Thriller

Von: Paul Kretzschmar

08.06.2019

Dieses Buch lässt mich etwas zwiespaltig zurück, da ich anhand des Covers und Vorschautextes etwas anderes erwartet hatte. Die Entwicklung der Handlung war zwar unterhaltsam beschrieben, aber was mich am meisten störte, war die fehlende Spannung, die sich bis zum Ende nicht einstellte. Für Leser, die sich für generationsübergreifende Familiendramen interessieren und es dabei nicht allzu blutig mögen, könnte dieses Buch interessant sein, für Thrillerfans eher nicht. Insgesamt handelt es sich meiner Meinung nach um ein ausbaufähiges Erstlingswerk, welches mit interessanten Ansätzen aufwartet, aber als Krimi nur Mittelmaß bietet.

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Löwenzahnkind

Von: Nati88

07.06.2019

Ich hab davor noch nichts von der autorin gehört oder gelesen, dieses buch hat mich nicht so begeistert was ich gedacht habe. Der schreibstil war gut und leserlich, aber bei manchen Wörtern hatte ich Schwierigkeit es zu lesen wie auch zu verstehen, Charaktere haben für mich sehr blass gewirkt das ich keine benunng auf nehmen konnte. Die ersten 100 Seiten haben für mich so hingeplätschert und sehr langweilig das ich schon abbrechen wollte, aber ich habe durch gehalten und es wurde besser dann hat es ein bisschen Spannung aufgenommen aber so schnell verging sie auch, es ist ein Buch was man schon lesen kann, aber man sollte sich keine grosse Hoffnung machen  Dankeschön an Peguin verlag wie auch an randomhouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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Schwedenkrimi

Von: Hebe

24.05.2019

Löwenzahnkind, der Debüt-Thriller von Lina Bengtsdotter, der zur Nummer 1 in Schweden und bereits in 20 Ländern veröffentlicht wurde, überzeugte mich leider nicht. Die hochtalentierte Kommissarin Charline (Charlie) Large, die in kürzester Zeit einen Abschluss in Psychologie und die Ausbildung an der Polizeihochschule absolvierte, arbeitet seit zwei Jahren beim NOA in Stockholm. Als in Gullspang, Västergötland, ein siebzehnjähriges Mädchen verschwindet, wird sie mit ihrem Kollegen Anders, zur Unterstützung der ortsansässigen Kollegen, dorthin geschickt. Mit einem zwiespältigen Gefühl macht sie sich auf den Weg. Was ihre Kollegen nicht wissen: Charlie ist in Gullspang aufgewachsen, und die Konfrontation mit den Stätten ihre Kindheit sind alles andere als einfach und wecken verstörende Erinnerungen in ihr. Für mich erfüllt der Thriller alle Klischees eines schwedischen Krimis. Die Ermittlerin mit Alkohol- und Beziehungsproblemen und einer schwierigen Vergangenheit, die Protagonisten mit psychischen Problemen. Geschickt werden drei Handlungsstränge in kurzen Kapiteln miteinander verwoben. Die verschiedenen Protagonisten und Schauplätze der Handlung sind sehr anschaulich beschrieben. Die Spannung steigert sich bis zum Schluss mit jedem Kapitel, wobei das Ende dann doch überrascht. Die Frage, was der Titel Löwenzahnkind mit dem Buch zu tun hat, erschloss sich mir, als Nicht-Psychologin, erst durch weitere Recherche. Mein persönliches Fazit: ein durchschnittlicher Thriller, den man lesen kann, aber nicht lesen muss.

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