Leserstimmen zu
Die Erlöserin

Nina Sadowsky

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Catherine lebt seit 3 Jahren in Paris. Sie entführt eine junge, reiche Frau. Mitten auf den Straßen von Paris. Niemand erwischt sie. Den Catherine ist ein Profi in ihrem Job, als Erlöserin. Nur ein einziges Mal begann sie ein Fehler. Ein Fehler, der sie wie ein Rattenschwanz verfolgt und weitere Tote zur Folge haben wird. Nathalie, vor 3 Jahren verschwindet ihre Mutter. Man sagt ihr eine Affäre nach mit Will C. Kurz nach ihren verschwinden, verschwindet auch Will C. Beide wie vom Erdboden verschwunden. Einer der beiden, weiß was genau passiert ist. Nathalie findet, nach ihren Urlaub, den sie vermeidlich mit ihren Bruder Jake gemacht haben soll, ihren Vater tot in der gemeinsamen Wohnung in Paris. Schnell übernimmt ihr Onkel Frank die Obhut der beiden, wie er es damals als Mallory, die Mutter der beiden, verschwand getan hat. Alles erinnert Nathalie an damals, als ihre Mutter verschwand. Sie belauschte damals ein Streit ihrer Eltern, in dem Mallory lautstark meinte das sie Angst hätte und kurz darauf das Haus verließ und nie wieder gesehen wurde. Gründe für Mallory´s Angst waren heimliche "Geschenke", wie verwelkte Rosen auf ihrem Auto, Blut auf der Treppe vor ihrem Haus oder das Wort "Schlampe" an die Tür gemalt. Nachdem nun Will C. verschwand tauchte ein Brief auf in dem Will C. den Mord an Mallory gesteht, da Mallory sich für ihre Familie und somit gegen ihn entschieden hat. Mit dieser Entscheidung kam Will C. nicht klar. Mallory wandte sich in ihrer Angst an Die Erlöserin, Mallory wollte verschwinden. Nachdem Catherine einen Fehler begann, verschwand Mallory wirklich. Daher sieht sich Die Erlöserin gewissermaßen gezwungen, Nathalie und Jake zu helfen und herauszufinden, wer ihren Vater (und eventuell auch ihre Mutter?) ermordet hat. Sie fand heraus, das ihr Vater auch vor irgendetwas Angst hatte. Aber vor was? War es der selbe Grund wie bei Mallory? Lebt Will C. vielleicht doch und wollte Rache an der Familie ausüben, weil er nicht mit Mallory glücklich werden durfte? Jedoch kommt alles anders als erwartet. Catherine stellt ihre eigenen Ermittlungen an und stellt schnell fest, das Onkel Frank und Nathalie, doch mehr wissen, als zunächst geglaubt. Mein Fazit Ich fand das Cover sowie den Klappentext sehr ansprechend und ich wurde nicht enttäuscht. Jeder Protagonist hat sein eigenes, kurzes Kapitel, sodass man schnell und flüssig durch das Buch kommt. Man kann sich sehr gut in die Situationen einlesen und man hat das Gefühl man wäre mittendrin. Einziger Kritikpunkt den ich äußern möchte, das zu wenig auf das Darknet sowie auf Catherine ihr früheres Leben, wie sie so geworden ist, eingegangen wurde. Es wurde zwar angeschnitten, das man sich ein grobes Bild verschaffen kann, aber ich hätte mir mehr Details dazu gewünscht. Es ist jedoch nicht weiter tragisch, weil es letztendlich trotzdem alles Sinn ergibt und man nicht im Dunkeln steht. Das Ende kam für mich unerwartet und hätte mit diesem Ausgang überhaupt nicht gerechnet. Deswegen vergebe ich 4,5/5 Punkten

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Catherine hat einen wirklich ungewöhnlichen Job. Im Darknet vermittelt sie Entführungen - oder besser: gestellte Entführungen. An sie wenden sich Frauen, die ein neues Leben beginnen wollen, meist, weil sie einem grausamen Mann entfliehen wollen. Sie werden zum Schein entführt, der Ehemann muss ein Lösegeld bezahlen und finanziert so unbewusst das neuen Leben seiner mit einer neuen Identität ausgestatteten Frau. Nur ein Job wollte der sonst so berechnenden und gewissenhaften Catherine nicht gelingen. Ihr Schützling starb. Zurück blieben der Ehemann und zwei Kinder. Später begegnet Catherine der Familie wieder: Der Vater wird ermordet. Die Protagonistin fühlt sich irgendwie für die beiden Kinder verantwortlich und beginnt, den Mörder zu suchen Die Spuren weisen immer mehr mitten in die Familie hinein. Mit "Die Erlöserin" ist Nina Sadowsky ein spannender Roman gelungen. Die Perspektiven wechseln immer wieder und schaffen so einen vielfältigen, schnell erzählten und spannenden Roman.

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Ist dieses Cover nicht einfach hammer. So schön düster und mysteriös. Total passend für einen Thriller. Der Klappentext ist ebenfalls sehr gut gewählt. Mich hat er sehr neugierig gemacht. Dies war mein erstes Buch der Autorin. Zu meiner Schande muss ich gestehen das ich sie bis dato gar nicht kannte. Ich bin froh das sich das jetzt geändert hat. Denn der Schreibstil ist leicht zu lesen. Der Spannungsbogen ist gut plaziert und steigt stetig an. Auch ist dies nicht ein "üblicher Thriller" mit Blut, Tod und Qual, sondern spielt sich hier viel auf emotionaler und psychischer Ebene ab. Das find ich spannend. Dazu passend sind natürlich auch die Charaktere der Story gestalten. Nicht zu detailiert aber auch nicht zu oberflächlich. Genau passend für meinen Geschmack. Und damit keine Langeweile aufkommt, wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt Mit persönlich hat das super gefallen.

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Meinung: Die Autorin schreibt in knappen, kurzen Kapiteln. Das war ungewohnt und doch stellt man sich als Leser darauf schnell ein. Die Beschreibungen der Personen und Handlungen erscheinen passen und machen das Buch spannend. Durch die kurzen Kapitel folgt die Handlung einen rasanten Stil und man ist schnell mittendrin. Die Figuren sind gut gearbeitet und man hat gleich seinen Liebling. Auch gibt es Personen, wo man an einigen Stellen denkt, echt jetzt. Als Leser würde man dieser Personen gerne schütteln und sagen, es geht auch anders. Die Geschwister, um die es sich hier zum Größenteil dreht, sind echt keine wirklichen Sympathieträger. Doch passen die in die Handlung und ins Geschehen. Der Onkel versucht alles, um ihnen zu helfen. Doch ob es ihm gelingt, verrate ich nicht. Die Autorin nutzt hier wichtige Themen, die leider zu wenig in die Tiefe gehen. Da hätte ich mir mehr erwartet, Catherine arbeitet für die Begräbniscompany, die eine Art Hilfestellung für misshandelte Frauen gibt. Doch irgendwie lastet auf Catherine die Vergangenheit, der eine Fall der nicht so lief, wie er sollte. Darüber wurde sie schon etwas harter und schonungsloser. Sie ist nicht wirklich die liebenswerteste Protagonistin, doch im Laufe des Buches mag man sie irgendwie. Die Handlung ist ab und an etwas gehetzt, was dem Leser auffällt und ich als störend empfand. Manche Stellen wirkten so, als wenn das noch gesagt/gemacht worden musste. Das hat dem Buch etwas an Spannung genommen.

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Das Buch ist in sieben Teile unterteilt, welche wiederrum in viele kleinere Kapitel aufgeteilt wurden. Diese kleinen Kapitel erzählen immer aus der Sicht eines Protagonisten. So bekommt der Leser viele Puzzleteile aus verschiedenen Sichtweisen und auch aus verschiedenen Zeitabschnitten. Dennoch ist es nicht verwirrend sondern die Puzzleteile fügen sich logisch ineinander, so dass sich eine tragische Geschichte entwickelt, die von Anfang bis zum Ende an Spannung etwas zunimmt. Diese Erzählweise und Gliederung hat mir gut gefallen. Es brachte Abwechslung und Tempo in die Geschichte. Leider konnte ich mich mit den Charakteren nicht identifizieren. Die Autorin schaffte es nicht mich mit auch nur einer zu erreichen. Keine der Protagonisten berührte mich, so dass ich dem Geschehen zwar interessiert, aber emotionslos, folgte. Es war mir schlichtweg egal was mit den Charakteren geschah. Dies fand ich sehr schade weil es für mich deshalb bei einem oberflächlichen Lesen blieb. Woran es genau lag, kann ich nicht sagen. Den Plott fand ich nicht schlecht und ich konnte auch lange nicht vorausschauen wie die Geschichte wohl enden wird und mit diesem Ende hatte ich auch überhaupt nicht gerechnet. Es waren auch einige gute Wendungen in der Story und es gab Überraschungen und trotzdem konnte dieses Buch mich leider nicht mitnehmen und begeistern. Fazit: Eine gut ausgeklügelte Geschichte mit einiger Spannung aber leider mit blassen Charakteren, die mich nicht berühren konnten.

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Wenn ich das Buch so Revue passieren lasse, ist die Geschichte durch seine starken Figuren sehr interessant, aber leider kann ich für keine Sympathie empfinden. Spannung kam zudem kaum auf. Ich würde das Buch daher Lesern empfehlen, die dramatische Figuren mit jeder Menge Problemen lieben und sich auf einen überraschenden Schluss freuen.

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Pageturner!

Von: SophieNdm

09.05.2019

Meine Meinung: Das Cover und die ganze Aufmachung ist wunderschön und ein absoluter Blickfang in jedem Bücherregal. Der Thriller wird aus verschiedenen Perspektiven und sowohl aus der Gegenwart, als auch aus der Vergangenheit geschildert. Der ständige Wechsel bringt von Anfang an Spannung in die Handlung und auch die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man nur so durch die Geschichte fliegt. Den einen Teil bekommen wir aus Catherines Sicht geschildert. Sie ist eine toughe, unnahbare und intelligente Protagonistin. Ich mochte sie sehr und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ihr Charakter war authentisch und überlegt und nicht zu viel "hau drauf". Ihre Perspektive hat einen gewissen "Geheimagenten Flair", wie ich finde. Aber auch alle restlichen, wechselnden Sichtweisen fand ich interessant und sehr abwechslungsreich. Die Story um Elena war spannend aber eher nebensächlich für die "Hauptstory" um Familie Burrows. Dennoch hat es mich interessiert wie sich ihre Geschichte entwickelt und was aus ihrem Schicksal wird. Schreibstil und Aufbau dieses Thrillers haben mir sehr gut gefallen. Kurze, aussagekräftige Kapitel gepaart mit einem außergewöhnlichen Schreibstil sorgen dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Alles in allem fand ich "Die Erlöserin" sehr rasant, kurzweilig und unterhaltsam. Das Ende war meine Meinung nach überhaupt nicht vorherzusehen und hat sehr gut gepasst. Fazit: Nachdem ich von Nina Sadowskys "Be my girl" ziemlich enttäuscht war, wollte ich ihr mit "Die Erlöserin" noch eine Chance geben und wurde nicht enttäuscht. Absolut spannender Pageturner, sehr zu empfehlen!

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Leider nicht überzeugend

Von: Edda Vogel aus St. Ingbert

04.05.2019

Alle Akteure springen zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, was es nicht leicht macht, der Handlung zu folgen. Die Kapitel sind sehr kurz, sodass es mir schwer gefallen ist, mich einzulassen. Erst im letzten Drittel kommt Fahr auf, vorher fehlt es an Spannung. Der Schluss ist dann nicht mehr wirklich überraschend. Schade -kein Thriller.

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