Leserstimmen zu
Die Erlöserin

Nina Sadowsky

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Gutes Debüt

Von: Franzi

26.11.2019

Das Cover machte mich neugierig, es wirkt durch das Kreuz leicht beängstigend, jedoch machen die Farben es etwas freundlicher. Zur Story passt es perfekt. Der Schreibstil ist flüssig und spannend gehalten. Er ist anders , als man es vielleicht gewohnt ist, aber es passt zum Buch und schafft einen Wiedererkennungswert. Die Charaktere sind nicht wirklich arg sympathisch, was sie jedoch in dem Fall auch nicht zwingend müssen. Sie werden mit ihren Persönlichkeiten und Eigenarten gut beschrieben. Die Kapitel sind kurz und knackig, genauso wie ich es mag. Die Grundidee des Buches ist clever überlegt und wird ganz gut umgesetzt. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass mir hier und da das gewisse Extra fehlt. Der Thriller ist nicht wie gewöhnlich. Er kommt ohne viel Blut oder ähnliches aus. Das Buch erhält von mir ⭐⭐⭐⭐ Danke an Random House für das Rezensionsexemplar

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„Die Erlöserin“ von Nina Sadowski ist ein ganz solider Thriller, der zwar die ein oder andere Schwäche aufweist, trotzdem aber lesenswert ist. Wer hier als „Thrillerfreak“ auf Blut und Extreme hofft, kommt hier nicht auf seine Kosten. Für meinen Teil, gehört das aber nicht zwingend immer zu einem guten Thriller. In diesem Buch findet man kurze, knappe Kapitel. Die Handlung fand ich persönlich etwas gehetzt und teilweise hatte ich das Gefühl, da fehlt noch was bzw. hätte stärker ausgebaut werden können. Trotzdem ist es alles in allem, ein solider Thriller, den man durchaus lesen kann

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Catherine hat einen ungewöhnlichen Job.Sie lässt ihre Klientinnen quasi verschwinden,verschafft ihnen neue Identitäten und ein neues Leben. Diese Frauen wollen aus ihrer Höllenehe oder Beziehung raus und kontaktieren Catherine über ihr Darknet. Doch ein einziges mal passiert ihr ein Fehler und ihre Klientin stirbt. Ein neuer Fall lässt Catherine vergessen was geschehen ist und als sie in Paris ist um eine Frau zu *erlösen* holt sie die Geschichte wieder ein und lässt sie auch nicht mehr los. Catherine ist eine Perfektionistin und sie ist wirklich gut in ihrem Job.Als sie in Paris ist ,wird der Ehemann von der Frau ,die sie nicht retten konnte,ermordet. Catherine mischt sich ein ,mehr aus Schuldgefühl,und gerät dabei selbst in höchte Gefahr. Eine überaus spannende Story , immer wieder aus der Sicht des jeweiligem erzählt.So konnte ich mich immer wieder auf die verschiedenen Figuren einlassen ohne die Hauptfigur , Catherine, aus den Augen zu verlieren. Ich hätte mir nur ein anderes Ende gewünscht ;-)

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Catherine lebt seit 3 Jahren in Paris. Sie entführt eine junge, reiche Frau. Mitten auf den Straßen von Paris. Niemand erwischt sie. Den Catherine ist ein Profi in ihrem Job, als Erlöserin. Nur ein einziges Mal begann sie ein Fehler. Ein Fehler, der sie wie ein Rattenschwanz verfolgt und weitere Tote zur Folge haben wird. Nathalie, vor 3 Jahren verschwindet ihre Mutter. Man sagt ihr eine Affäre nach mit Will C. Kurz nach ihren verschwinden, verschwindet auch Will C. Beide wie vom Erdboden verschwunden. Einer der beiden, weiß was genau passiert ist. Nathalie findet, nach ihren Urlaub, den sie vermeidlich mit ihren Bruder Jake gemacht haben soll, ihren Vater tot in der gemeinsamen Wohnung in Paris. Schnell übernimmt ihr Onkel Frank die Obhut der beiden, wie er es damals als Mallory, die Mutter der beiden, verschwand getan hat. Alles erinnert Nathalie an damals, als ihre Mutter verschwand. Sie belauschte damals ein Streit ihrer Eltern, in dem Mallory lautstark meinte das sie Angst hätte und kurz darauf das Haus verließ und nie wieder gesehen wurde. Gründe für Mallory´s Angst waren heimliche "Geschenke", wie verwelkte Rosen auf ihrem Auto, Blut auf der Treppe vor ihrem Haus oder das Wort "Schlampe" an die Tür gemalt. Nachdem nun Will C. verschwand tauchte ein Brief auf in dem Will C. den Mord an Mallory gesteht, da Mallory sich für ihre Familie und somit gegen ihn entschieden hat. Mit dieser Entscheidung kam Will C. nicht klar. Mallory wandte sich in ihrer Angst an Die Erlöserin, Mallory wollte verschwinden. Nachdem Catherine einen Fehler begann, verschwand Mallory wirklich. Daher sieht sich Die Erlöserin gewissermaßen gezwungen, Nathalie und Jake zu helfen und herauszufinden, wer ihren Vater (und eventuell auch ihre Mutter?) ermordet hat. Sie fand heraus, das ihr Vater auch vor irgendetwas Angst hatte. Aber vor was? War es der selbe Grund wie bei Mallory? Lebt Will C. vielleicht doch und wollte Rache an der Familie ausüben, weil er nicht mit Mallory glücklich werden durfte? Jedoch kommt alles anders als erwartet. Catherine stellt ihre eigenen Ermittlungen an und stellt schnell fest, das Onkel Frank und Nathalie, doch mehr wissen, als zunächst geglaubt. Mein Fazit Ich fand das Cover sowie den Klappentext sehr ansprechend und ich wurde nicht enttäuscht. Jeder Protagonist hat sein eigenes, kurzes Kapitel, sodass man schnell und flüssig durch das Buch kommt. Man kann sich sehr gut in die Situationen einlesen und man hat das Gefühl man wäre mittendrin. Einziger Kritikpunkt den ich äußern möchte, das zu wenig auf das Darknet sowie auf Catherine ihr früheres Leben, wie sie so geworden ist, eingegangen wurde. Es wurde zwar angeschnitten, das man sich ein grobes Bild verschaffen kann, aber ich hätte mir mehr Details dazu gewünscht. Es ist jedoch nicht weiter tragisch, weil es letztendlich trotzdem alles Sinn ergibt und man nicht im Dunkeln steht. Das Ende kam für mich unerwartet und hätte mit diesem Ausgang überhaupt nicht gerechnet. Deswegen vergebe ich 4,5/5 Punkten

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Catherine hat einen wirklich ungewöhnlichen Job. Im Darknet vermittelt sie Entführungen - oder besser: gestellte Entführungen. An sie wenden sich Frauen, die ein neues Leben beginnen wollen, meist, weil sie einem grausamen Mann entfliehen wollen. Sie werden zum Schein entführt, der Ehemann muss ein Lösegeld bezahlen und finanziert so unbewusst das neuen Leben seiner mit einer neuen Identität ausgestatteten Frau. Nur ein Job wollte der sonst so berechnenden und gewissenhaften Catherine nicht gelingen. Ihr Schützling starb. Zurück blieben der Ehemann und zwei Kinder. Später begegnet Catherine der Familie wieder: Der Vater wird ermordet. Die Protagonistin fühlt sich irgendwie für die beiden Kinder verantwortlich und beginnt, den Mörder zu suchen Die Spuren weisen immer mehr mitten in die Familie hinein. Mit "Die Erlöserin" ist Nina Sadowsky ein spannender Roman gelungen. Die Perspektiven wechseln immer wieder und schaffen so einen vielfältigen, schnell erzählten und spannenden Roman.

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Meinung: Die Autorin schreibt in knappen, kurzen Kapiteln. Das war ungewohnt und doch stellt man sich als Leser darauf schnell ein. Die Beschreibungen der Personen und Handlungen erscheinen passen und machen das Buch spannend. Durch die kurzen Kapitel folgt die Handlung einen rasanten Stil und man ist schnell mittendrin. Die Figuren sind gut gearbeitet und man hat gleich seinen Liebling. Auch gibt es Personen, wo man an einigen Stellen denkt, echt jetzt. Als Leser würde man dieser Personen gerne schütteln und sagen, es geht auch anders. Die Geschwister, um die es sich hier zum Größenteil dreht, sind echt keine wirklichen Sympathieträger. Doch passen die in die Handlung und ins Geschehen. Der Onkel versucht alles, um ihnen zu helfen. Doch ob es ihm gelingt, verrate ich nicht. Die Autorin nutzt hier wichtige Themen, die leider zu wenig in die Tiefe gehen. Da hätte ich mir mehr erwartet, Catherine arbeitet für die Begräbniscompany, die eine Art Hilfestellung für misshandelte Frauen gibt. Doch irgendwie lastet auf Catherine die Vergangenheit, der eine Fall der nicht so lief, wie er sollte. Darüber wurde sie schon etwas harter und schonungsloser. Sie ist nicht wirklich die liebenswerteste Protagonistin, doch im Laufe des Buches mag man sie irgendwie. Die Handlung ist ab und an etwas gehetzt, was dem Leser auffällt und ich als störend empfand. Manche Stellen wirkten so, als wenn das noch gesagt/gemacht worden musste. Das hat dem Buch etwas an Spannung genommen.

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Pageturner!

Von: SophieNdm

09.05.2019

Meine Meinung: Das Cover und die ganze Aufmachung ist wunderschön und ein absoluter Blickfang in jedem Bücherregal. Der Thriller wird aus verschiedenen Perspektiven und sowohl aus der Gegenwart, als auch aus der Vergangenheit geschildert. Der ständige Wechsel bringt von Anfang an Spannung in die Handlung und auch die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man nur so durch die Geschichte fliegt. Den einen Teil bekommen wir aus Catherines Sicht geschildert. Sie ist eine toughe, unnahbare und intelligente Protagonistin. Ich mochte sie sehr und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ihr Charakter war authentisch und überlegt und nicht zu viel "hau drauf". Ihre Perspektive hat einen gewissen "Geheimagenten Flair", wie ich finde. Aber auch alle restlichen, wechselnden Sichtweisen fand ich interessant und sehr abwechslungsreich. Die Story um Elena war spannend aber eher nebensächlich für die "Hauptstory" um Familie Burrows. Dennoch hat es mich interessiert wie sich ihre Geschichte entwickelt und was aus ihrem Schicksal wird. Schreibstil und Aufbau dieses Thrillers haben mir sehr gut gefallen. Kurze, aussagekräftige Kapitel gepaart mit einem außergewöhnlichen Schreibstil sorgen dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Alles in allem fand ich "Die Erlöserin" sehr rasant, kurzweilig und unterhaltsam. Das Ende war meine Meinung nach überhaupt nicht vorherzusehen und hat sehr gut gepasst. Fazit: Nachdem ich von Nina Sadowskys "Be my girl" ziemlich enttäuscht war, wollte ich ihr mit "Die Erlöserin" noch eine Chance geben und wurde nicht enttäuscht. Absolut spannender Pageturner, sehr zu empfehlen!

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