Leserstimmen zu
Der europäische Frühling

Kaspar Colling Nielsen

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Könnte so die Zukunft aussehen?

Von: Didi2256

21.10.2020

Die Großstadt wird immer depressiver für die Menschen. Die Ausländerschwemme ist nicht mehr in den Griff zu bekommen. Wer Geld hat kauft sich auf der Insel Lolland ein. Dort scheint alles besser zu sein. Nachhaltigkeit wird groß geschrieben und die Arbeit wird von Drohnen erledigt. Am Anfang war ich etwas irritiert, eine Elster unterhält sich mit einem Hund, der steckt sich auch noch eine Zigarette an. Dann allerdings nahm die Geschichte ihren lauf. Die Protagonisten kommen überzogen rüber, was der Autor aber wahrscheinlich beabsichtigt hat. Wir tauchen in eine dyströse Welt ein und werden mit Sarkasmus und schwarzem Humor nur so überschüttet. Nielsen nimmt kein Blatt vor den Mund und mich hat seine pornografische Ausdrucksweise zum Teil oft beschämt. Mir liegt so ein Schreibstil einfach nicht, ist Geschmacksache. Leider konnte ich wenig mit diesem Buch anfangen, stellenweise war es zwar unterhaltsam, aber im ganzen hat es mir nicht so gefallen. Wer allerdings Provokation und schwarzen Humor mag ist mit diesem Buch bestens unterhalten.

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In naher Zukunft?

Von: Everett

04.05.2020

Eine mögliche, sarkastische Darstellung von Europa, am Beispiel von Kopenhagen, Däne-mark. Das Leben in den Großstädten wirkt depressiv. Aber anhand von Stigs Geschichte weiß ich nicht, ob das früher in der Punkszene nun besser war als heute. Heute verdient er eher zufällig sein Geld als Galerist. Jeder scheint auf den anderen mit Herablassung zu blicken. Stigs Frau Elisabeth ist Forscherin und dadurch ziehen sie nach Lolland. Die Insel auf der alles Nachhaltig ist, keine Industrie in der heute bekannten Form und man muss eine hohe Summe als Eintritt zahlen. Arbeiten werden von Drohnen erledigt, Probleme mit Immigranten werden nach Mosam-bique ausgelagert und an Tieren wird mit menschlicher Intelligenz experimentiert. Mir war nicht einer der dargestellten Charaktere sympathisch. Viele Dinge wurden, höchstwahrscheinlich bewusst und absichtlich, überspitzt und klischeehaft dargestellt. Manche Personen, manche Handlungen fand ich nur daneben. Elisabeth wirkt, soweit sie in Erscheinung tritt, noch am vernünftigsten. Die gemeinsame Tochter ist sehr neben sich und andere Dinge, wie ein menschlich intelligenter Hund, der sich eine Zigarette ansteckt (wie auch immer) fand ich reichlich überspitzt. Der Roman zeigt unsere Gesellschaft, oder wohin sie steuert in bisher noch überspitzter Form. Ja, das Buch regt zum Nachdenken an, ist gut geschrieben, aber es konnte mich nicht packen, es blieb irgendwie an der Oberfläche.

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Die Thematik des Romans ist sehr aktuell, da in vielen europäischen Ländern die Nationalisten Aufwind bekommen. Es bleibt zu hoffen, dass es in Europa nicht wirklich einmal so weit kommen wird, wie in dieser Dystopie beschrieben. Was mich aber extrem gestört hat, sind die vielen sexuellen Bezüge, bei denen mir zu viele Grenzen überschritten werden. Für mich persönlich war die Umsetzung der Thematik also zu extrem, auch wenn andere Leser sicher mit diesem Stil klar kommen.

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Verstörend aber trotzdem mitreißend

Von: Janina

26.03.2020

Ich weiß nicht so ganz, was ich über dieses Buch denken soll. Es ist eine Mischung aus Sci-Fiction, Satire, Erotik, Utopie und Dytopie. Ein roter Faden fehlt eigentlich völlig, eine wirkliche Bindung zu den Personen habe ich nicht aufgebaut. Und trotzdem habe ich das Buch förmlich verschlungen. Es ist sehr poltisch und spricht aktuelle Themen wie die Flühtlingsproblematik, der wachsende Rechtsdruck, die immer schneller werdene Digitalisierung und Nachhaltigkeit an. Das Buch trifft einen sehr wahren Kern und regt zum Nachdenken an. Alles in einem wurde es mir aber manchmal ein bisschen too much und ich wusste nicht immer, was Nielsen mir mit dem einen oder anderen Handlungsstrang sagen wollte. Wer sich aber nach einer Lektüre der ganz anderen Art sehnt, sollte dem "Europäischen Frühling" auf jeden Fall eine Chance geben.

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Fesselnde Zukunftsvision

Von: Sophie P.

23.01.2020

Ich habe das Buch „Der europäische Frühling von Kaspar Colling Nielsen“ als kostenloses Leseexemplar im Rahmen einer Testleseraktion bekommen. Ich erwartete ein Buch über die politische und wirtschaftliche Zukunft Europas. Diese Erwartungen wurden auf etwas andere Weise und nur am Rande erfüllt. Der Autor erzählt seine Zukunftsversion in verschiedenen Erzählsträngen die sich immer wieder im Laufe der Geschichte treffen. Die Geschichten fesseln und haben mich nicht mehr losgelassen. Das Buch ist erzählerisch und sprachlich sehr gut.

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Ungewöhnliches Buch

Von: charly p.

22.01.2020

Ich habe das Buch „Der europäische Frühling von Kaspar Colling Nielsen“ als kostenloses Leseexemplar bekommen. Erwartet hatte ich ein Buch über die politische und wirtschaftliche Zukunft Europas. Diese Erwartung wurde nur am Rande erfüllt. Die Geschichte wird in mehreren Erzählsträngen aufgebaut und sprachlich sehr gut umgesetzt. Inhaltlich konnte ich mich an den Geschichten nur selten begeistern. Die agierenden Charaktere, ihre Lebensweisen, Probleme und Geschichten haben mich nicht gefesselt.

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Regt zum Nachdenken an

Von: Player90

20.01.2020

Dies ist ein sehr interessanter Roman, der sich mit aktuellen Problemen (Terror, Flüchtlinge) und mit zukünftigen Visionen (künstliche Intelligenz) auseinander setzt. Im weitesten Sinne wird die Schere zwischen Arm und Reich thematisiert. Der Roman regt auf jeden Fall zum nachdenken an. Es ist nicht einfach ein Roman, den man mal nebenbei liest, man muss auch mitdenken / nachdenken. Es ist nicht unbedingt so, dass man erfahren will, wie derRoman endet aber die Umsetzung der Thematik ist dem Autor sehr gut gelungen Das Buch an sich ist sehr gut. Der Schreibstil des Autoren ist flüssig. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte mir nach dem Klappentext etwas anderes von dem Buch erhofft, trotzdem wurde ich von dem Roman an sich nicht enttäuscht.

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Zum Nachdenken

Von: Collaine

11.01.2020

Eine mögliche, sarkastische Darstellung von Europa, am Beispiel von Kopenhagen, Däne-mark. Das Leben in den Großstädten wirkt depressiv. Aber anhand von Stigs Geschichte weiß ich nicht, ob das früher in der Punkszene nun besser war als heute. Heute verdient er eher zufällig sein Geld als Galerist. Jeder scheint auf den anderen mit Herablassung zu blicken. Stigs Frau Elisabeth ist Forscherin und dadurch ziehen sie nach Lolland. Die Insel auf der alles Nachhaltig ist, keine Industrie in der heute bekannten Form und man muss eine hohe Summe als Eintritt zahlen. Arbeiten werden von Drohnen erledigt, Probleme mit Immigranten werden nach Mosam-bique ausgelagert und an Tieren wird mit menschlicher Intelligenz experimentiert. Mir war nicht einer der dargestellten Charaktere sympathisch. Viele Dinge wurden, höchstwahrscheinlich bewusst und absichtlich, überspitzt und klischeehaft dargestellt. Manche Personen, manche Handlungen fand ich nur daneben. Elisabeth wirkt, soweit sie in Erscheinung tritt, noch am vernünftigsten. Die gemeinsame Tochter ist sehr neben sich und andere Dinge, wie ein menschlich intelligenter Hund, der sich eine Zigarette ansteckt (wie auch immer) fand ich reichlich überspitzt. Der Roman zeigt unsere Gesellschaft, oder wohin sie steuert in bisher noch überspitzter Form. Das Buch regt zum Nachdenken an, ist gut geschrieben, aber es konnte mich nicht packen, es blieb irgendwie an der Oberfläche.

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