Leserstimmen zu
Hör auf zu lügen

Philippe Besson

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Sehr bewegend lesen wir hier von einem Jugendlichen der mit seiner Identität als homosexueller junger Mann, in einem sehr konservativen Dorf hadert. Ein wunderschöner Schreibstil trägt die teilweise autobiographische Geschichte nah an den Leser. Wirklich toll

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Als ich das Cover und den Titel gesehen habe, dachte ich zuerst, dass dieses Buch in Richtung Jugendbuch geht. Aber ich habe mich geirrt. Es geht zwar auch im ersten Kapitel um Jugendliche, aber es ist nicht klassisch als Jugendbuch erzählt. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn dass Buch ist trotzdem gut. Aber nochmal zurück zu den Kapiteln : Es gibt drei. Kapitel eins spielt in der Jugendzeit, in Kapitel zwei trifft Philippe dann Thomas Sohn und dann gibt es noch Kapitel drei. Wie man schon an dem Klappentext erkennt, geht es vor allem ums Thema schwul sein und auch um das Thema Verdrängung der Identität. Um das zu verdeutlichen, schreibt der Autor teilweise über autobiografische Erfahrungen und über realitätsnahe Zustände in konservativen Dörfern. Das hilft diesem Roman noch einmal, um das Thema zu verdeutlichen. Das die wichtigen Themen in diesem Buch beleuchtet werden, ist sehr gut, da es meines Erachtens leider viel zu wenige Bücher über dieses Thema gibt. Verstärkt wird dieses Thema dadurch, dass das Buch in einem relativ kleinem Ort spielt, in dem sich Gerüchte rasend schnell verbreiten und der sehr konservativ geprägt ist. Dadurch weiß nämlich fast der komplette Ort, dass Philippe schwul ist, deshalb möchte Thomas nicht so gerne mit ihm gesehen werden. Auch das spricht ein Problem an : Viele Orte auf der ganzen Welt sind noch viel zu konservativ. Zum Glück macht dieses Buch darauf aufmerksam! Wie ich schon geschrieben habe, ist das Buch teilweise autobiografisch. Das ist nicht schlecht, da das Buch durch diese Perspektive noch realer wird, noch besser, man hat noch mehr Glauben in das Buch. Auch der Schreibstil unterstützt noch einmal die Realität dieses Buches und sorgt dafür, dass der Leser das Buch eigentlich erst einmal nicht weglegen will. Allerdings finde ich, dass es teilweise etwas zu ausschweifend war. Das ist schade, denn dadurch ist das Buch für mich teilweise etwas langweiliger geworden.

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„Hör auf zu lügen“ ist ein sehr intimer, aber unsentimentaler Roman. Der Autor nimmt eine ungeschönte Analyse vor, ohne dabei unangemessen hart ins Gericht zu gehen. Er lamentiert und klagt auch nicht, oder wird rührselig. Alles wirkt genau richtig, wohldurchdacht, aber nicht konstruiert. Ich habe das Buch gern gelesen, auch, weil es auf zahlreiche Filme, Persönlichkeiten und andere Bücher Bezug nimmt. Gelungen finde ich persönlich bereits den Einstieg in den Roman, eine Art Prolog über knapp zwei Seiten, der aus einem einzigen Satz besteht. Er gibt den Ereignis- und Gedankenstrudel wieder, mit dem der Lebensbericht seinen Anfang nimmt. Das einzige, worüber ich mich vielleicht beklagen könnte, wäre, dass der Roman schneller zuende ist, als man möchte. Aber letztlich hat er dann doch genau den richtigen Umfang: nichts ist zu viel und nichts zu wenig – alles ist wohldosiert.

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Sehr berührend

Von: Leo

03.12.2018

Inhaltsangabe 📚 : "Brokeback Mountain" aus Frankreich: Die tragische Geschichte einer homosexuellen Liebe - authentisch und zutiefst berührend Philippe ist 17 Jahre alt und ein Außenseiter. Als hochbegabter Sohn des Schuldirektors, der wenig Kontakt zu den Mitschülern hat, lebt er in einem französischen Provinznest. Er fühlt sich von seinem Klassenkameraden Thomas, einem geheimnisvollen und charismatischen Winzersohn, angezogen und ist ganz verblüfft, als dieser sein Interesse erwidert. Thomas wird seine erste und große Liebe. Eine Liebe, die nur im Verborgenen gelebt werden darf und die für Thomas tragisch endet, weil er, geprägt durch die ländlichen Konventionen, seine sexuelle Identität sein Leben lang verleugnen wird. Ein authentischer und tief berührender Roman über Liebe und Identitätsfindung. Meinung 📖: Diese recht kurze Autobiografie erzählt von einer heimlichen Liebe zwischen 2 jungen Männern. Beide gehen jedoch komplett unterschiedlich mit der eigenen Sexualität um. Philippe Besson schafft es mit wenigen Worten eine intensive und ausdrucksstarke Geschichte zu erzählen.📚⬅️ Fazit: Sehr intensive, bildhafte und nostalgische Geschichte  4.5/5 🌟

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Der Autor hat hier seine eigene Geschichte seiner erste Liebe zu Thomas auf Papier gebracht . Die Zeit für Homosexuelle Paare damals schwer in den 80gern, Ihre Beziehung läuft im verborgenen ab , beide sind auch noch Schüler . Nach der Schule verlieren sie sich aus den Augen ,bis sie sich Jahre später wieder Treffen. Hier schreibt der Autor nicht nur um seine verlorene Liebe sonder auch wie schwer es in der damaligen zeit war Homosexuell zu sein Der Schreibstil des Autors ist etwas gewöhnungsbedürftig mich hat der Stil an Jerome D. Salinger erinnert Klappentext Brokeback Mountain" aus Frankreich: Die tragische Geschichte einer homosexuellen Liebe - authentisch und zutiefst berührend Philippe ist 17 Jahre alt und ein Außenseiter. Als hochbegabter Sohn des Schuldirektors, der wenig Kontakt zu den Mitschülern hat, lebt er in einem französischen Provinznest. Er fühlt sich von seinem Klassenkameraden Thomas, einem geheimnisvollen und charismatischen Winzersohn, angezogen und ist ganz verblüfft, als dieser sein Interesse erwidert. Thomas wird seine erste und große Liebe. Eine Liebe, die nur im Verborgenen gelebt werden darf und die für Thomas tragisch endet, weil er, geprägt durch die ländlichen Konventionen, seine sexuelle Identität sein Leben lang verleugnen wird. Ein authentischer und tief berührender Roman über Liebe und Identitätsfindung.

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