Leserstimmen zu
Tattoo

Ashley Dyer

Carver & Lake (1)

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Wer den Klappentext dieses Buches liest, mag auf einen reißerischen Thriller hoffen. Doch die Handlung birgt überraschenderweise einen intelligent ausgeklügelten Kriminalroman mit vielen forensischen Details und einigen unerwarteten Wendungen. Ruth Lake ist eine kluge und vielschichtige Ermittlerin und steht im Mittelpunkt der Handlung. Auch wenn sie weiterhin alles daransetzt, den sogenannten Dornenkiller zu stellen, beschäftigt sie vor allem auch der Mordanschlag auf ihren Partner. Vieles ist nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Plot Twists sind sehr geschickt platziert. Gerade dass sich die Handlung nicht auf grausam banale Schilderungen - wie schon zu Hauf in diversen Thrillern gelesen – beschränkt, sondern dass der Fokus viel mehr auf die Ermittlungen gelegt wurde, fand ich an diesem Buch überzeugend.

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Seitdem ich "Tattoo" von Ashley Dyer in der Verlagsvorschau gesehen habe, war für mich klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss! Der Klappentext hat mich sofort in seinen Bann gezogen und gepackt! Umso ernüchternder waren dann die Meinungen auf den unterschiedlichsten Plattformen, die mich zum Teil schwer verunsichert haben. Dennoch muss ich den meisten dieser eher negativen Bewertungen leider zustimmen ... Das Cover hat mir direkt super gut gefallen, weil es ein echter Eyecatcher ist! Dazu kommt noch, dass man der Außengestaltung auch direkt entnehmen kann, dass es sich um einen (hoffentlich) spannenden und blutigen Thriller handelt. Um was geht es? In Liverpool treibt ein Serienmörder sein Unwesen, der seine Opfer auf bizarre Art und Weise verunstaltet. Von Kopf bis Fuß mit skurrilen Symbolen tätowiert, setzt er die Frauen grausam in Szene. Schon seit über einem Jahr versucht die Polizei ihn zu fassen - doch der Täter hinterlässt keinerlei Spuren ... Im Mittelpunkt der Ermittlungen um die Mordfälle stehen Ruth Lake und Greg Carver! Bereits zu Beginn des Buches ist Carver in eine mysteriöse Situation verwickelt, die ihn beinahe das Leben gekostet hätte. Die meiste Zeit über liegt er im Krankenhaus und versucht, seine Gedächtnislücken zu schließen, was im Buch recht umfangreich dargestellt wird. Da er also die meiste Zeit über nicht ganz zurechnungsfähig ist, konnte ich mir von ihm kein richtiges Bild machen! Seine Kollegin Ruth Lake dagegen agiert von Anfang an! Man erfährt so gut wie gar nichts über sie, weshalb ich keine Bindung zu ihr herstellen konnte! Dazu kommt noch, dass ihr Verhalten an einigen Stellen echt komisch war, sodass ich sie überhaupt nicht einschätzen konnte! Ashley Dyers Schreibstil lässt als sehr bildlich und leider auch unspektakulär sowie emotionslos beschreiben! Daher hatte ich nicht das dringende Bedürfnis unbedingt weiterlesen zu wollen, was für mich einen guten Thriller unter anderem ausmacht! Die Handlung an sich rund um den "Dornenkiller" hat mir eigentlich ganz gut gefallen! Aber trotzdem hält sich die Spannung in Grenzen! An vielen Stellen wurde leider das enorm hohe Potenzial, das der Plot in sich trägt, nicht ausgenutzt! Was mich allerdings am meisten gestört hat, ist, dass die Mordserie im gesamten Mittelteil, der rund 250 Seiten umfasst, nur noch eine Nebenrolle spielt! Ich war verdutzt, dass der Fall des Serienmörders kaum noch zur Sprache kam und erst auf den letzten 100 Seiten wieder aufgenommen wurde. Ich hatte einige Male das Bedürfnis, das Buch abzubrechen. Dennoch wollte ich unbedingt wissen, wer sich am Ende wohl als "Dornenkiller" entpuppen würde, weshalb ich mich dann dazu entschieden hatte, die langweiligen Passagen nur noch queerzulesen oder zu überfliegen. Ein Thriller, der am Ende einige Fragezeichen hinterlässt und sich durch einen überflüssigen Mittelteil selbst ins Aus schießt: "Tattoo" von Ashley Dyer konnte mich leider gar nicht erreichen, geschweige denn überzeugen!

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Als Tattoo Fan und Buchblogger kam ich um das Buch natürlich nicht herum. Ich habe mich auf einen äußerst packenden und spannenden Thriller gefreut, doch der eher ruhige Verlauf und die Thematik „Tattoo“ hatte ich etwas anders erwartet. Der Einstieg fiel mir Dank des flüssigen und angenehmen Schreibstils der Autorin recht leicht. Schon ab der ersten Seite befindet sich der Leser mitten im Geschehen und erlebt hautnah mit, wie Detective Carver angeschossen wird und seine Umwelt nur noch durch einen Schleier wahrnehmen kann. Involviert in diese Szene ist Ruth Lake, die sich ebenfalls vor Ort befindet und sich durch Verwischen verschiedener Spuren, sehr verdächtig macht. Diese Vorkommnisse entfachen eine unbeschreibliche Atmosphäre. Die Handlung wird folglich im Wechsel aus der Sicht der beiden Protagonisten geschildert. Sie arbeiteten im Vorfeld gemeinsam an einem Fall, indem ein Serienmörder seine Opfer mit skurrilen Symbolen tätowiert. Nun ist Carver außer Gefecht gesetzt und Lake ermittelt allein weiter. Zwischen den Kollegen herrscht eine seltsame Stimmung vor, die ich zunächst nicht deuten konnte. Im Verlauf der Geschichte werden weitere Zusammenhänge offenbart, sodass es mir zunehmend gelang, ein umfangreiches Bild der Charaktere herzustellen. Leider wird während dieser Offenbarungen die Suche nach dem Dornenkiller etwas in den Hintergrund gerückt. Ich hätte mir hier wesentlich mehr Bezug und Intensität zu den Tattoos gewünscht. Erst im letzten Drittel nimmt die Handlung richtig Fahrt auf und mir viel es schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die Zeichnung der Charaktere gefiel mir sehr gut. Carver wirkt durch sein Erlebnis sehr geheimnisvoll und dennoch schlau genug, um weiterem Ärger aus dem Weg zu gehen. Ruth Lake hingegen konnte ich nicht recht zuordnen und ich muss auch gestehen, sie verdächtigt zu haben. Sie beweist Mut und Stärke, indem sie sich dem Fall allein zuwendet und sich auch in Gefahr begibt. Auch dem Dornenkiller wurde in dem Buch eine Stimme verliehen und ihm Platz und Raum zur Entfaltung geboten. Ich fand es sehr interessant, seine Gedankengänge und Ziele zu verfolgen, was mir an einigen wenigen Stellen einen Schauer über den Rücken jagte. Wie ich bereist schon erwähnte, ist das letzte Drittel des Buches durch Spannung gekennzeichnet und das Ende wird unerwartet gut aufgelöst. Ob ich allerdings den zweiten Band des Duos „Carver & Lake lesen werde, kann ich noch nicht sagen, denn mit dem schleppenden Mittelteil konnte mich dieser Thriller leider nicht richtig packen. Fazit: Mit dem Auftakt “Tattoo (Carver & Lake Band 1)“, hat die Autorin Ashley Dyer eine unterhaltsame Geschichte erschaffen, welche mich aber nicht komplett packen konnte. Die Charaktere sind gut gezeichnet und konnten mich überzeugen. Erst im letzten Drittel steigt die Spannung und führt zu einem unerwarteten Ende. Ich hätte mir hier wesentlich mehr Bezugspunkte zur Thematik "Tattoo" gewünscht.  

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Eigentlich wollte ich dem Buch nur 2 Sterne geben, weil: - Man zu keinem der Personen einen wirklichen Bezug aufbauen kann. Man erfährt zwar immer wieder Informationen von Ihnen aber alles wird einem nur so hingeworfen, ohne wirklichen Zusammenhang. - Manche Charaktere sind auch einfach nur anstrengend, nervig, distanziert oder flach und man sieht keinerlei Entwicklung - Das Buch zieht sich wirklich in die Länge...und ist daher etwas öde. Es wird wirklich erst im letzten Drittel etwas spannender... - Außerdem fokussiert sich das Buch irgendwie mehr auf den Fall was mit Greg Carver passiert ist, als um die Ermittlung des Dornenkiller - Ich kam mit dem Schreibstil nicht so gut zurecht Okay, und warum nun doch 3 Sterne? 🤨 + Naja, auch wenn man keinen wirklichen Bezug zu den Charakteren aufbauen konnte, war es nicht so, als hätte ich alle gehasst + Die Autoren schaffen es einen hinters Licht zuführen in dem sie den Leser mehrere Optionen geben, wer der Mörder ist + Gute Recherche zu den Themen Pflanzen und ihre giftige Wirkung, Tattoos, Symbole, Runen und deren Bedeutung.

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Seit einem Jahr geht in Liverpool ein Frauenmörder um, der seine Opfer von Kopf bis Fuß mit seltsamen Tätowierungen übersät. Vier Frauen hat er bereits getötet und ihre kunstvoll arrangierten Körper auf öffentlichen Plätzen zur Schau gestellt. Und egal, wie sehr sich Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake bemühen. Der Dornenkiller ist ihnen immer einen Schritt voraus. Bis zu dem Tag, als eines der Opfer Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich sieht und der Fall persönliche Züge annimmt. Denn nur kurze Zeit später wird Carver selbst in seiner Wohnung schwer verletzt, während seine Partnerin Ruth Lake alle vorhandenen Spuren entfernt. Warum zum Teufel hat sie das getan? Ist sie etwa selbst die Mörderin? "Tattoo" ist ein wendungsreicher Thriller, der von einem Autorenduo stammt. So verbirgt sich hinter dem Pseudonym Ashley Dyer zum einen die erfolgreiche englische Thrillerautorin Margaret Murphy, die vielen Krimilesern bekannt sein dürfte und zum anderen die Forensikexpertin Helen Pepper, die wohl eher für die fachliche Seite der Handlung verantwortlich war. Deshalb wundert es auch nicht, dass der gut durchdachte Plot gleich mit einer ganzen Reihe an forensischen Details ausgestattet worden ist und auch im medizinischen Bereich kein Mangel an exakten Diagnosen herrscht. Eine Zusammenarbeit, die gute Früchte getragen hat und frischen Wind in Murphys stets psychologisch ausgerichteten Spannungsromane bringt. Als Hauptfigur, um die sich nach dem mysteriösen Ausfall ihres Partner alles rankt, ist Ruth Carver eher undurchsichtig dargestellt und erhält erst im Verlaufe des Buches Kontur. Dann nämlich, als klar wird, dass sie eine Polizistin ist, die hartnäckig zu kämpfen versteht und alleine gut zurechtkommen kann. Nur bei der Einhaltung vorhandener Regeln offenbart sich ein Defizit, wie auch bei ihrer Loyalität, die vor allem in diesem Fall verhängnisvolle Züge annimmt. Deshalb baut der Leser auch wenig Sympathie für sie auf, weil die zwielichtige Kommissarin wie ein einsamer Wolf durch die Gegend streift. Die Geschichte selbst wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die sich erst spät miteinander verweben und interessant und spannend angelegt worden sind. Trotzdem weist der Thriller in seinem Verlauf immer wieder Flauten auf, die auf zu viele Nebenhandlungen und einer eher weitschweifigen Erzählweise zurückzuführen sind. Schade. Hier hätten einige Kürzungen dem ansonsten gut konstruierten und mit einer interessanten Mordmethode einhergehenden Thriller gut getan. Deshalb muss jeder Leser für sich entscheiden, ob er ausgiebige Schilderungen mag oder lieber mit einem rasanten Tempo über die Seiten jagt. Fazit: Ein unterhaltsamer Thriller mit vielen Wendungen, einer ungewöhnlichen Mordmethode und interessanten forensischen Details, die seine Leser erschauern lassen.

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Zunächst war ich verwirrt und wollte das Buch schon wieder abbrechen. Der Leser wird in ein Szenario geworfen, in dem Sergeant Ruth Lake ihren Kollegen und leitenden Ermittler im Fall des Dornenkillers scheinbar erschossen zu haben scheint. Doch nach und nach lüftet sich, was in der Nacht wirklich passiert ist. Der Einstieg in diese Geschichte beginnt ein Jahr nach dem ersten Mord des Dornenkillers und Ruth Lake übernimmt zusammen mit Jansen den Fall. Nun folgen um und bei 400 Seiten Ermittlung. Trocken, so trocken habe ich sowas noch nie gelesen. Jeder einzelne Bericht und Laborbefund wird bis aufs Kleinste erklärt und durch gegangen, jedes Verhör und jede noch so kleine Begegnug mit möglichen Zeugen beschrieben, als hätte man zu viele Seiten zur Verfügung, welche man ansonsten nicht voll bekommen würde. Doch ich muss sagen - etwas daran hat mein Interesse geweckt und aufrecht erhalten. Irgendwas hat dieses Buch, was mich dennoch dazu gebracht hat es zu beenden. Ich kann nicht sagen, was... doch das ist eigentlich auch nicht wichtig. Es bedeutet nur, dass es nicht vollkommen langweilig oder schnöselig war. Bei der Bewertung bin ich unsicher. Ich bin Tatsache hin und her gerissen zwischen 5 Sternen, weil ich nicht weiß was genau ich so gut fand und aus genau dem gleichen Grund würde ich gern nur einen Stern vergeben. Ich denke wir treffen uns da mal in der Mitte und nehmen... 3 / 5 Sternen.

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Ein Killer tätowiert seine Opfer offenbar mit einem Dorn. Er ritzt den Frauen vor deren Tod Bilder in die Haut, deren Bedeutung zunächst unklar ist. Das Martyrium der Frauen dauert so lange, bis er sein Kunstwerk vollendet hat. Die Liverpooler Detectives Ruth Lake und Greg Carver sind mit den Ermittlungen betraut und tappen ziemlich im Dunklen. Die Charaktere Ruth Lake und Greg Carver entfalten sich im Laufe des Buches. Die Vorstellung dieser beiden, ihrer Beziehung zueinander und ihrer Geheimnisse und Probleme ist ein zentraler Punkt in diesem Roman. Eine Weile hatte ich das Gefühl, dass dies sogar wichtiger war, als die Kriminalgeschichte an sich. Die Ermittlungen zum Fall des Dornenkillers sind langwierig, er hat schon fünf Frauen ermordet und scheint eine besondere Verbindung zu Detective Greg Carver zu haben. Dieser scheint an den erfolglosen Ermittlungen zu Grunde zu gehen. Der Anfang des Buches ist sehr gut gelungen. Eine Frau steht über dem leblosen Körper eines Mannes, eine Waffe in der Hand. Man wird mitten in die Situation hinein geschmissen und muss erst einmal ordnen, was dort passiert sein kann und wer jetzt hier eigentlich zu den Guten gehört und wer zu den Bösen.

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Es ist gar nicht so leicht, von so einem Buch, wie diesem Thriller zu berichten, ohne gleich zu spoilern. Es beginnt direkt da, wo der obige Klappentext aufhört: ein angeschossener Detective Carver, der alles wie durch einen Schleier sieht. Eine hektische Ruth Lake, die Spuren verwischt und sich verdammt verdächtig macht. Aber geht das? Kann man zu Beginn eines Thrillers, den man ja eben genau wegen des Thrills, der Spannung, liest, direkt die Lösung präsentiert bekommen? Manches mal wirkt die Spannung für mich zu gezwungen, zu gewollt. Es scheint nicht ganz flüssig rüberzukommen. Das Buch will ein Psychothriller sein und das mit aller Macht. Dadurch entstehen teils Längen, wo die Spannung dennoch aufrecht erhalten wird. Aber so richtig in Fahrt kommt der Thriller erst zum Schluss, so im letzten Drittel / letzten Viertel. Sehr gut gefallen hat mir hingegen, dass die Erzählperspektive wechselt – mal aus Carvers und mal aus Lakes Sicht. Veröffentlicht wurde das Buch unter dem Synonym „Ashley Dyer“, hinter dem sich die englische Thrillerautorin Margaret Murphy und die Forensikexpertin Helen Pepper verbergen. Das letztere lange Jahre als Tatortermittlerin und Forensikerin gearbeitet hat, schlägt sich deutlich im Buch nieder. Sehr detailreich werden auch die blutigsten Dinge beschrieben, was einem sensiblen Magen vielleicht nicht ganz so angenehm ist, jedoch alles sehr authentisch darstellt und damit umso spannender und angsteinflößender gestaltet – perfekt für einen Thriller. Das Buch wird auch unter „Carver & Lake, Band 1“ geführt, was darauf schließen lässt, dass ein zweiter Teil zumindest geplant ist. Ich habe das Buch nicht so verschlungen wie andere und wie man lesen kann, fand ich nicht alles supersupergut. ABER: Ich finde die Idee, ein solches Autorenteam zusammenzusetzen gerade für einen Thriller sehr genial und für ein Debüt absolut gelungen. Ich bin der festen Überzeugung, dass die beiden sich in einem weiteren Teil noch steigern würden und hier eine tolle neue Reihe auf uns warten könnte, die sicherlich noch Potenzial nach oben hat, aber bereits so gut ist, dass ich es Psychothriller-Fans empfehlen kann. Ein Thriller mit ganz viel Psycho und der Auftakt eines interessanten Autorenduos! Gethrillte Grüße Eure schnuppismama 😉

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