Leserstimmen zu
Die Saphirtür

Stefanie Lasthaus

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€ 12,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Inhalt: Als die hübsche Isla Hall eine Stelle als Privatlehrerin im exklusiven Silverton House antritt, ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben für immer verändern wird. Eines Tages nämlich vertraut ihr Schützling, die sechsjährige Ruby, ihr an, dass sie nicht träumen kann, Islas eigene Träume sind dagegen ungeheuer intensiv und verstörend, seit sie bei der Familie lebt. Gemeinsam mit Rubys attraktivem Bruder Jeremy versucht Isla, dem Geheimnis von Silverton House auf die Spur zu kommen und entdeckt dabei ein Portal, das in eine magische Welt führt ... Fazit: Träume haben ihren ganz eigenen en Charme und man kann in einem Roman so manche Kunststücke mit ihnen erschaffen, doch wurde es auch hier genutzt? Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, welcher sich einfach lesen lässt, jedoch sind in der geschichte auch lang gezogene Passagen vorhanden bei denen man sich als Leser fragt - wann passiert wieder was? 🤔 Die Charaktere konnten mich leider nicht ganz erreichen und hätten vielleicht an der ein oder anderen Stelle etwas mehr in den Vordergrund gestellt werden sollen. Man hätte viel aus der Idee machen können und der Gedanke hinter der geschichte gefiel mir, aber die macht welche träume für uns Menschen haben kam für mich nicht ganz so gut rüber - 3 von 5 sternen

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Meine Meinung Stefanie hat am Anfang des Buches einen schönen blumigen Schreibstil. Ohne genau zu beschreiben, konnte sie die Fantasie des Lesers so anreizen, dass man genau wusste, was sie ausdrücken wollte. Leider ging dies in der Mitte des Buches ein wenig verloren. Die Handlung wurde so verzwickt, dass man ein bisschen brauchte, um es nachzuvollziehen. Die Verbindung zu der Traumwelt und der Realität konnte man als Leser gerade zum Ende hin gut verstehen. Allerdings braucht es dafür Geduld, weshalb das Buch etwas schleppend für mich war. Aber gerade zum Ende hin wurde es so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ebenfalls der wunderschöne blumige Schreibstil kehrte zum Ende zurück. Das Buch endet mit einem gemeinen Cliffhanger, somit kommt man um die Fortsetzung überhaupt nicht drum herum :) Fazit Mit dem Buch hatte ich ein wahrliches auf und ab. Dennoch kann ich es Fantasy Liebhabern auf jeden Fall empfehlen.

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Zum Inhalt / Klappentext Als die hübsche Isla Hall eine Stelle als Privatlehrerin im exklusiven Silverton House antritt, ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben für immer verändern wird. Eines Tages nämlich vertraut ihr Schützling, die sechsjährige Ruby, ihr an, dass sie nicht träumen kann, Islas eigene Träume sind dagegen ungeheuer intensiv und verstörend, seit sie bei der Familie lebt. Gemeinsam mit Rubys attraktivem Bruder Jeremy versucht Isla, dem Geheimnis von Silverton House auf die Spur zu kommen und entdeckt dabei ein Portal, das in eine magische Welt führt ... Meine Gedanken zum Buch Das Cover Das Cover zeigt einen dunklen Wald und die Silhouette einer Frau. Es funkelt und im Vordergrund kann man einen See erahnen. Der Titel sowie der Autorenname sind in weiß gehalten und bilden einen schönen Kontrast zum eher dunklen Hintergrund. Für mich ein wirklich schönes Cover, dass sofort mein Interesse geweckt hat. Quelle: Heyne Verlag Inhalt Die ersten zwei Sätze Prolog: "Messerschnitte hätten nicht mit dem Regen mithalten können. Er schlug hart gegen die Windschutzscheibe und wurde vom Sturm kerzengerade zur Seite gedrückt, sodass sich ein unregelmäßiges Muster bildete." Kapitel 1 "Ich will nicht schlafen. Es ist so dunkel und kalt, seitdem sie weg sind." Isla unterrichtet die kleine Ruby. Sie stellt schnell fest, dass mit dem Mädchen etwas nicht stimmt. Nicht nur das Ruby durch ihre Eltern wenig Liebe und Zuwendung zu Teil wird, auch körperlich scheint die Kleine angeschlagen und zerbrechlich. Als Ruby ihr dann erzählt, sie könne nicht träumen, wird die Lehrerin misstrauisch und stellt Nachforschungen an. Ruby litt an massiven Schlafstörungen und ihre Eltern ließen sie von verschiedenen Ärzten behandeln. Seit dem hat sich das Schlafverhalten des Mädchens nur anscheinend normalisiert. Ilsa stellt fest, das Ruby immer müder und schwächer wirkt, sie scheint im Schlaf keine Erholung zu finden. Als Isla eines Nachts in Rubys Zimmer einschläft und dann aus dem Schlaf hochschreckt, entdeckt sie im Zimmer eine Tür die saphirblau schimmert. Sie öffnet die Tür und gelangt in eine andere Welt. Dort trifft sie auf einen Mann, der ihr schon früher in den eigenen Träumen begegnet ist. Isla zieht es immer wieder in die Welt hinter der Saphirtür und schon bald erfährt sie die schreckliche Wahrheit über die verschwundenen Träume der kleinen Ruby.... Schreibstil Stefanie Lasthaus schreibt schön und flüssig und das Lesen fällt leicht. Ich hatte mir viel von der Geschichte erhofft. Träume haben eine ganz eigene Faszination und das Thema fand ich sehr verlockend. Leider hatte die Geschichte für meinen Geschmack zu viele langgezogene Abschnitte, in denen ich immer gehofft habe, dass etwas passiert. Darauf musste ich dann leider einige Zeit warten. Erst im letzten Abschnitt nahm die Geschichte Fahrt auf und wurde spannend und konnte mich packen. Das Ende hat mich dann leider ein wenig unbefriedigt zurückgelassen. Die Charaktere haben mich nicht erreicht. Ruby kommt für mein Empfinden zu kurz und auch die anderen Personen bleiben für mich nicht richtig greifbar. Meine Lieblingsfigur ist sicher Hannah, die Haushaltshilfe. Sie hat schön ausgearbeitete Charaktereigenschaften und sticht heraus. Fazit Eine Geschichte über die Macht der Träume, die mich nur teilweise begeistern konnte. 3 Sterne

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Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es verlockt einen, das Buch zu kaufen und in eine aufregende Welt einzutauchen. Auch der Klappentext hat mir sehr zugesagt. Ich bin gut in die Geschichte rein gekommen. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Charaktere: Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn sie mir nicht so ans Herz gewachsen sind wie bei anderen Büchern. Ruby ist mir als Charakter in dem Buch am präsentesten im Kopf geblieben. Isla fand ich in manchen Situationen sehr naiv und auch manchmal etwas anstrengend. Die Liebesbeziehung ging mir viel zu schnell voran. Schon beim ersten Treffen war die Protagonistin hin und weg von ihm, das fand ich etwas übertrieben. Generell hatte ich nicht das Gefühl, dass da Gefühle zwischen den beiden wären, es war plötzlich einfach so, was ich sehr schade fand. Die Idee der Geschichte fand ich sehr interessant, ich liebe Bücher, in denen es um Träume geht. Leider fand ich die Umsetzung nur mittelmäßig. Manche Situationen wurden einfach viel zu lang beschrieben. Das Buch hat knapp 500 Seiten, man hätte es locker auf 300 Seiten kürzen können. Es war an manchen Stellen viel zu lang gezogen was das Lesen etwas erschwert hat. Ewig ist nichts passiert und man hat immer wieder nur die Gedanken der Protagonistin gelesen, die immer wieder die gleichen waren. Wenn dann mal was passierte war es wirklich spannend und ich habe mitgefiebert, wie es wohl ausgehen wird. Fazit: Das Buch bekommt 3 Sterne von mir, da es mir gut gefallen hat, mich aber besonders die Länge und die Liebesbeziehung gestört haben.

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Die Idee das Thema Träumen in dieser Art aufzugreifen, fand ich schon vom Klappentext her super interessant. Auch auf die Welt hinter der Saphiertür war ich sehr gespannt, da ich hin und wieder gerne in Fantasiewelten abtauche. Das Cover ist wunderschön gestaltet, regt zum Träumen an und lässt auf eine spannende Welt hinter der Tür hoffen. Zu Beginn wird man direkt Isla vorgestellt, aus deren Perspektive das Buch in der 3. Person geschildert wird. Dann lernt man sehr schnell auch die anderen Personen kennen, die in dem abgeschiedenen Silverton House leben - allen voran Ruby. Sie ist das kleine Mädchen, das nicht träumen kann. Isla als ihre Hauslehrerin glaubt ihr dies auch zunächst nicht, merkt aber sehr schnell, dass mit Ruby doch etwas nicht stimmt und geht dieser Tatsache energisch auf den Grund. Allein durch ihren Tatendrang gefiel der Charakter mir direkt. Die ersten 100 Seiten halten auch sehr die Spannung. Man will erfahren, was es mit der traumlosen Ruby auf sich hat und was sich hinter der Tür verbirgt. Alles wirkt eine Weile sehr konfus, besonders der 1. Ausflug hinter die Tür. Man wird zwar direkt in die Story reingeschmissen, braucht dann aber eine Weile, um so richtig reinzukommen - auch wenn das Buch meiner Meinung nach sehr leicht zu lesen ist. Zwischenzeitlich zieht sich die Story etwas und ich persönlich hätte mir an einigen Stellen mehr Zusammenhang zwischen dem bereits Erzählten gewünscht. Dennoch finde ich, dass sich das Buch gut lesen lässt und die Autorin sich sehr viel Mühe mit der Erschaffung der Welt gemacht hat.

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Das erste Kapitel beginnt packend und spannend. Die bildhafte Sprache hat es mir leicht gemacht, in das Buch zu finden. Wir erfahren nicht viel und bekommen doch den Schlüssel in die Hand gedrückt, der uns die Lösung für alles bietet, auch wenn wir erst viel später erfahren, in welche Tür er passt. Drei Jahre später beginnt Islas und Rubys Geschichte. Isla ist eine junge, noch unerfahrene Frau. Durch ihre Zurückhaltung und Zielstrebigkeit bekommt man schnell den Eindruck, dass sie unnahbar ist, doch Ruby schaut hinter diese Fassade und entdeckt so viel mehr: eine zarte, mutige und einfühlsame Frau, die aus ihrem Leben geflohen ist und die der Einsamkeit in ihrem Herzen nicht entkommt. Von den Eltern nicht beachtet, zu wenig Aufmerksamkeit und Liebe, verbindet die beiden mehr, als sie ahnen. Ruby ist für ihre sechs Jahre ein aufgeschlossenes, kluges Mädchen, das schon zu früh erwachsen sein musste. Ihr kurzes Leben ist geprägt von Strenge, Sittsamkeit und Gehorsam. Ihr Wesen, ihre Herzlichkeit und die Suche nach jemanden, der sie in ihre Arme schließt, hat mich gefangen genommen. Sie ist ein so aufmerksames Kind, dass ich verstehen kann, warum Isla ihrem Charme verfallen ist. Mir ist es genauso ergangen. Über den Rest der Familie Austin konnte ich nur den Kopf schütteln und habe sie innerlich verflucht, dass Etikette mehr Wert ist als ein unschuldiges Kind. Eine Person hat mich besonders überrascht: Hannah. Sie tritt als Hausmädchen und Köchin auf, ist rotzfrech und lässt sich von nichts beeindrucken. Damit ist sie in dieser Geschichte das genaue Gegenteil der fügsamen Isla. Sie ist nicht nur geradlinig und übertritt gerne mal Grenzen, es kratzt sie auch nicht, was man über sie denkt. Dafür hält sie die Klappe und ist loyaler, als man vermuten würde. Und wenn Ruby im Raum ist, dann erweicht auch ihr Herz. Die Geschichte ist interessant aufgebaut, man verliert sich in der bildhaften Sprache und Islas Träume sind so real, dass man mittendrin steht. Doch genau das wurde mir schon bald zu viel. War ich lange Zeit fasziniert, so verlor ich irgendwann den Faden und habe mich zäh vorangekämpft. Die Autorin verliert sich zu viel in Beschreibungen, die kaum oder gar nicht die Handlung vorantreiben. Islas Gedanken wiederholen sich und sie kaut auf allem herum, auch wenn sie weiß, dass die Lösung noch in weiter Ferne liegt. Anstatt ein bisschen mehr aktive Handlung einzubauen, lässt sie Tage verstreichen, bis sie etwas unternimmt. Hier hätte ich mir mehr Schlagabtausch gewünscht, mehr Interaktion mit den Charakteren. Vielleicht sogar mal aus der Sicht einer anderen Person erzählt, oder kleine Vorgeschichten zu Islas und Rubys Familie, um sie uns näher zu bringen. Das hätte dem Ganzen mehr Schwung gegeben. Nicht dieses Alleinelassen mit Islas Teufelskreis aus immer wiederkehrenden gleichen Feststellungen und Erkenntnissen. So blieben mir viele Charaktere zu blass, einige Handlungsstränge nicht ganz fertig. Vom Bösewicht (ich nenne ihn mal so, damit ich nicht spoilere) erfahren wir auch nur seinen jetzigen Zustand. Gerne hätte ich sein vergangenes Ich kennengelernt, seine Beweggründe erfahren und gewusst, wer er vor all den Geschehnissen war. Selbst wenn er ein Scheusal ist, möchte ich doch seine Handlung und sein Sein verstehen. Einfach nur zu sagen „Er ist böse, weil ... und das ist eben so“ fand ich unausgereift. Jeder hat seine Vorgeschichte und auch, wenn seine angeschnitten wurde, war sie mir doch zu dünn. Der eigentliche Kern der Geschichte kam sehr schleppend und für meinen Geschmack zu spät. Die ganze Zeit tappte ich im Dunkeln und bis ich mal eine Ahnung bekam, war ich schon fast gelangweilt. Fazit: Eine bildhafte, träumerische Geschichte, die einen tollen Schreibstil aufweist, mir jedoch zu viele wiederholende Gedanken beinhaltete und die Handlung nur zäh vorantrieb. Die Charaktere sind teils lebendig, teils zu blass ausgearbeitet.

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Meine Meinung: Das Cover gefällt mir ganz gut, schade finde ich nur, dass die Klappen nicht gestaltet wurden. Die Kapitel, die aus Islas Perspektive erzählt werden, haben eine tolle Länge, doch an sich war mir das Buch zu lang. Der Klappentext hat mich ein bisschen an ''Die Chroniken von Narnia'' erinnert, aber ich bin froh, dass die Story dann doch in eine andere Richtung ging. Der Schreibstil ist gut zu lesen und teilweise sehr detailliert – das ist am Anfang ganz hilfreich um sich besser zurecht zu finden, doch im Verlauf entstanden dadurch oftmals Passagen, die sich sehr gezogen haben. Es gab zwar jede Menge Spannung, doch durch die vielen langen Sätze und Beschreibungen wurde das Tempo so gedrosselt, dass es auf Dauer dann nicht gereicht hat. An sich war die Story und ihr Verlauf jedoch gut nachvollziehbar und gerade das Ende war dann doch wieder sehr fesselnd. Toll fand ich auch, dass es einige Überraschungen gab und ich nicht sofort wusste, wie das Buch endet. Mit Isla hatte ich von Anfang an so meine Probleme – ich bin nie richtig mit ihr warm geworden. Ruby dagegen habe ich sofort ins Herz geschlossen und auch Jeremy konnte sich schnell in mein Herz schleichen. Sein Handeln konnte ich aber teilweise nicht ganz nachvollziehen – leider. Aber auch die übrigen Charaktere haben mir gut gefallen, besonders die Hausdame Hannah hat mich beeindruckt. An sich eine tolle Story, dich mit vielen Längen und einer Protagonistin, die lange bei mir gebraucht hat um Sympathiepunkte zu sammeln.

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Bevor ich näher auf den Inhalt des Buches eingehe, möchte ich dem Heyne Verlag ein riesengroßes Lob für die Covergestaltung aussprechen. Von der Farbgestaltung und Motivauswahl bis zur Typografie – das Cover ist für meinen Geschmack perfekt gelungen und auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich auch an den Inhalt, der mich – trotz einiger Pluspunkte – jedoch nicht ganz überzeugen konnte. WORUM ES GEHT: Wir schreiben das Jahr 1957 in England und begleiten die junge Isla Hall, die von der angesehenen Familie Austin als Privatlehrerin für die kleine Ruby – die Tochter der Familie – eingestellt wird. Da Islas Anstellung unter anderem ihre Unterbringung in unmittelbarer Nähe von Silverton House – dem Familienanwesen – vorsieht, verbringt Isla viel Zeit mit Ruby und wird schließlich zu deren Vertrauensperson. Das kleine Mädchen erzählt Isla von ihrer Unfähigkeit zu träumen und bald schon muss sich Isla die Frage stellen, ob es einen Zusammenhang zu ihren eigenen, sehr intensiven Träumen gibt, die sie seit ihrem Einzug Nacht für Nacht heimsuchen. Getrieben von dem Wunsch, der immer kränker werdenden Ruby zu helfen, begibt sich Isla auf die Suche nach einer Erklärung und stößt auf eine geheimnisvolle Tür – einem Portal in eine magische Welt. MEINE MEINUNG / FAZIT: Die Idee, den Roman rund um das Thema Träume sowie deren Einfluss auf die körperliche und psychische Verfassung eines Menschen aufzubauen, finde ich überaus originell. Ich kann mich nicht erinnern, in dieser Art schon jemals etwas gelesen zu haben und vor allem merkt man dem Buch auch an, dass die Autorin intensive Recherche betrieben hat. Ein weiterer großer Pluspunkt des Romans ist die düstere und teilweise mystische Atmosphäre für mich. Zum Einen entführt uns die Autorin auf diesen abgeschiedenen, geheimnisvollen englischen Landsitz und zum anderen ist da diese magische und schaurig schöne Welt hinter der Saphirtür, die stellenweise ein Alice-im-Wunderland-Gefühl in mir hochkeimen ließ. Es war also viel Potenzial vorhanden, nur leider hat sich der Plot meiner Meinung nach sehr dahingeschleppt. Es gab durchaus spannende Momente, die mich fesseln konnten, die meiste Zeit über fand ich die Handlung jedoch unnötig in die Länge gezogen. Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, sind die vielen offenen Fragen, die im Storyverlauf aufgeworfen wurden, jedoch unbeantwortet blieben. Das Gleiche gilt für etwaige Beziehungen der Charaktere untereinander, die in ihrer Entwicklung irgendwie in der Luft hängen geblieben sind und wo mir die Nachbearbeitung der Ereignisse gefehlt hat. Die Charaktere selbst fand ich wiederum in ihren Persönlichkeiten gut ausgearbeitet, wobei mir besonders Ruby und Hannah – das rebellische Hausmädchen – gut gefallen haben. Isla war mir zwar die meiste Zeit über sympathisch, aber hin und wieder konnte ich ihr Denken und Handeln nicht ganz so gut nachvollziehen. Den Schreibstil von Stefanie Lasthaus würde ich als Geschmackssache bezeichnen. Während ich die Umgebungsbeschreibungen sehr gelungen finde und das Buch auch flüssig zu lesen war, gab es jedoch auch manche Formulierungen, die mich persönlich gestört haben. Wie zum Beispiel das berühmte und des Öfteren vorkommende „Fast hätte sie vor Erleichterung laut aufgelacht.“ Das ist aber wie gesagt Geschmackssache. Insgesamt betrachtet ist „Die Saphirtür“ eine solide Geschichte, von der ich mir jedoch einen temporeicheren Plot sowie einen runderen Abschluss gewünscht hätte. Endfazit: 3 von 5 Sternen AUTORENPORTRÄT Stefanie Lasthaus wuchs im nördlichen Ruhrgebiet auf. Sie studierte Skandinavistik, Publizistik und Sozialanthropologie in Bochum und Kopenhagen. Nach verschiedenen Stationen in Australien, England und der Schweiz, kehrte sie nach Deutschland zurück und widmete sich von da an ganz dem Schreiben – ob als Texterin für Onlinespiele-Anbieter oder als Autorin ihrer eigenen Romane. Stefanie Lasthaus lebt und arbeitet in Karlsruhe. BUCHDETAILS Herausgeber: Heyne Verlag Autor: Stefanie Lasthaus Erscheinungstag: 09.07.2018 Buchlänge: 496 Seiten ISBN: 978-3-453-31937-0 Preis: Paperback, Klappenbroschur € 12,99 (D), €13,40 (AT), CHF 18,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

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