Leserstimmen zu
Tote Mädchen lügen nicht - Filmausgabe

Jay Asher

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"Tote Mädchen lügen nicht" ist ein Jugendroman von Jay Asher und erschien als Taschenbuch-Filmausgabe im Jahr 2017 mit 282 Seiten im cbt Verlag der Randomhouse Gruppe. Nach dem Selbstmord von Hannah Baker beginnt für einige ihrer Mitschüler ein seltsamer Moment, denn sie sehen sich einem Päckchen gegenüber. Dem einzigen greifbaren Beweis ihrer Mitschuld an dem Tod dieses einst so unschuldigen jungen Mädchens. Geschrieben ist dieses Buch rund um einige erste Themen in der Ich-Perspektive von Clay Jensen, der sich die Kassetten anhört und die Leser mit auf die Reise in Hannahs tragisches Schicksal nimmt und die Abgründe des Schulalltags aufdeckt. Obwohl der Schreibstil einem Jugendbuch entsprechend die Geschehnisse gut verpackt und einen leichten Sprachstil besitzt, wäre es für mich einfacher gewesen, wären die Kassettenpassagen und die Realität farblich und/oder durch mehr Abschnitte deutlicher voneinander abgegrenzt worden. Dadurch, dass beides nur durch eine Schriftart (Kassette=kursiv) unterschieden wurde, passierte es mir oft, dass ich überlas in welcher Zeit ich mich gerade befinde. Auch wenn mir das Buch grundsätzlich gut gefiel, muss ich sagen, dass ich mit den Charakteren bzw. deren Handeln nicht immer einer Meinung war oder Verständnis aufbringen konnte. So ist mir z.B. bis zum Ende ein Rätsel geblieben, warum Hannah sich zu diesem drastischen Schritt entschloss und sich das Leben nahm. Natürlich waren die vielen geschilderten Vorkomnisse schrecklich, doch waren mir besonders zum Schluss hin ihre Absichten nicht mehr nachvollziehbar. Ebenfalls den Zusammenhang zwischen Clay und den Kassetten habe ich nicht gänzlich verstanden. Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass mir "Tote Mädchen lügen nicht" gefiel und durchaus lesenswert ist, aber trotz all der Enrsthaftigkeit keinen präsentbleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat.

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Titel: Tote Mädchen lügen nicht Autor: Jay Asher Verlag: cbt Ausgabeform: Taschenbuch Preis: 8,99€ (D) Klapptext: Man kann die Zukunft nicht stoppen, man kann die Zeit nicht zurück spulen, doch wer auf Play drück, erfährt die Wahrheit. Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassetten- rekorder, drückt auf "Play" - und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah für die er heim- lich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken, 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord ge- führt, 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon... Kurze Inhaltszusammenfassung: Zwei Wochen nach dem Selbstmord von Hannah Baker kommt Clay nach Hause und findet eine Kiste mit Kassetten vor. Es sind 13 Gründe und jeweils 7 Kassetten mit Seite A und B. Jeder der die Kassetten bekommt, ist einer der Gründe, warum Hannah Baker sich das Leben genommen hat. Clay ist entsetzt darüber, was die anderen Leute Hannah angetan haben. Was er ihr angetan hat. Denn er war in sie verliebt & sie ihn. Meine Meinung: Dieses Buch ist eines meiner absoluten Favoriten. Es beschäftigt sich mit den Themen die in der heutigen Zeit ja leider sehr relevant sind. Man merkt, was Worte, Taten und Mobbing einem Menschen antun können. Das Buch ist aus der Sicht von Clay geschrieben, das finde ich sehr gut. Man bekommt Einblicke in das Leben und die Gefühle von Hannah. Und man merkt, das es so nicht weitergehen kann. Es kann nicht sein, das unsere Gesellschaft weiter so handelt. Jeder einzelne von uns, du und ich, wir alle sollten über unser Verhalten nachdenken und versuchen, auf- zuhören, andere Menschen zu verletzten. Denn wenn man es merkt, ist es meistens schon zu spät. Ich habe ebenfalls die Netflix Serie zu dem Buch gesehen, allerdings erst nachdem ich das Buch gelesen hatte & ich muss sagen, das ich beides sehr gut fande. Bei der Serie sind viele Informationen eingebaut, die im Buch nicht stehen. Außerdem wird hier der Selbstmord ganz anders dargestellt, viel drastischer, also ich würde die Serie Menschen, denen es selbst nicht gut geht und vielleicht auch an Selbstmord denken, empfehlen, diesen Part zu überspringen oder gleich die Serie gar nicht erst anzuschauen. Die 2. Staffel hat finde ich die ganze Message von 13 reasons why zerstört, man sieht dort wie es den Angehörigen, Lehrern und Freunden nach dem Vorfall geht, allerdings wird dadurch Hannahs Geschichte in den Hintergrund gerückt. Trotz alledem, denn die Serie hat ja nichts mit dem Buch zutun, da dieses ja viel ehr geschrieben wurde: Ein super Buch, dass man gelesen haben muss!

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Inhalt DU KANNST DIE ZUKUNFT NICHT STOPPEN. DU KANNST DIE ZEIT NICHT ZURÜCKSPULEN. DOCH WENN DU DIE WAHRHEIT WISSEN WILLST … … DRÜCKE AUF PLAY Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon … (Klappentext) Und jetzt noch mal ehrlich – worum geht´s? Es geht um Clay und seinen Gedanken rund um den Selbstmord seiner ehemaligen Klassenkameradin Hannah Baker. Jetzt wieder ihre Stimme zu hören verwirrt und bringt ihn total durchs Konzept. Und so läuft er durch die Nacht mit einem geklauten Kassettenrekorder und geht den ihren Gefühlen und ihrer Geschichte auf den Grund. Denn jede Geschichte, die ich erzähle, bringt eine Menge unbeantworteter Fragen. Meinung Ich hatte mich sehr lange gegen dieses Buch gewehrt. Einfach aus dem Grund, weil ich diese Thematik, mit der sich das ganze Buch beschäftigt, sehr schwer finde und deswegen ist das hier auch keine einfache Rezension. Das Buch beschäftigt sich in erster Linie mit Mobbing und Selbstmord. Ich selbst hatte nie irgendwie näheren Berührungen mit Selbstmorden und deswegen fällt es mir auch schwer mein Urteil zu diesem Buch zu fällen. Das Innere vom Buch hat mir sehr gefallen. Da „Tote Mädchen lügen nicht“ aus der Sicht von Clay geschrieben worden ist, hat man hier seine Passagen normal gedruckt und die Passagen von Hannahs Tonband in kursiv. Ich persönlich habe manchmal die normal gedruckten Zeilen übersprungen, weil mich Clay in einigen Momenten nicht interessiert hat und deshalb denke ich, bei einigen Stellen hätte man ein paar Einsparungen vornehmen können. Außerdem habe ich das Buch „zur Serie“ gelesen und so warne auch Bilder zu den jeweiligen Charakteren enthalten. Die Geschichte selbst hat mir auch „gefallen“. Man hat schnell bemerkt wie gut Hannah ihren Selbstmord geplant hat und dadurch, dass auch Clay Hintergrundinformationen hatte, konnte man viel mit ihr mit fühlen. Sie wählt ihre Worte mit bedacht. Einerseits, dass Leute sie verstehen und andererseits, dass die Personen, über die sie erzählt, leiden. Ich mochte Hannah sehr. Sie ist keins von diesen aufgesetzten Highschoolmädchen, die nur in Selbstmitleid versinken, weil sie von dem super süßen Basketballspieler abserviert wurden. Obwohl ich manchmal mich gefragt habe, warum sie aus allem so ein großes Theater macht. Aber in ihrer Geschichte gibt es kein großes Ereignis, was ihren Selbstmord auslöst, sondern es sind die kleinen Dinge, die, die man manchmal gar nicht bemerkt, wenn man sie zu anderen sagt. Es ist eine sehr lange Kette von Ereignissen, die alle in Verbindung stehen und jedes löste irgenwie das andere aus. Sie selbst bezeichnete das oft als „Lawine“. Je weiter man gelesen hat, umso größer – und auch sinnvoller – wurde ihre Geschichte und auch für Clay ergab manches viel mehr Sinn. IMG_20170803_113115_715.jpg Clay ist wie das genaue Gegenteil von Hannah. An der Schule hat er ein sauberes Images, ist gut Freund mit jedem und auch Zuhause lief es super. Auch hatte er nie etwas zu tun mit Mobbing. Clay mochte Hannah und sie mochte ihn, aber leider wurde nie etwas aus den Beiden. Also ist es auch kein Wunder, dass er Hannah sehr vermisst und immer noch um sie trauert. Und desshalb ist es für ihn sehr schwer die Kasseten anzuhören. Er kann nicht verstehen warum ausgerechnet er an Hannah´s Tod verantwortlich sein sollte. Bewertung Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Jay Asher setzt hier zwar nicht auf ein Happy End, aber denn noch mochte ich auch den Schluss. Eigentlich habe ich nicht viel auszusetzten, außer, dass mir einige Passagen sehr schleppend vorkammen, besonders die von Clay. Dennoch kann ich das Buch nur weiter empfehlen und ich könnte es mir auch gut als Schullektüre vorstellen. Ich gebe dem Buch 4 1/2 von 5 Sternen ♦♦♦♦♥… Amy over and out.

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Klappentext Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die tot ist. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe haben zu ihrem Tod geführt, dreizehn Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon... – Von dem Autoren Jay Asher wusste ich bisher nicht viel, sein Leben klingt eben auch nicht besonders spektakulär. Sein Buch lässt allerdings vermuten, dass er ein Feingeist ist und das macht ihn sehr sympathisch. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Nicht sonderlich anspruchsvoll und doch dem Alter angemessen. Kurz gesagt; fließend und harmonisch. Zu dem Inhalt muss ich wahrscheinlich gar nicht mehr viel sagen, da das Buch, wie auch die Serie in aller Munde war. Die Idee finde ich wirklich gut und durchdacht, wenn man nicht genauer hinschaut. Gleich ab der ersten Seite hatte mich das Buch gefesselt und das nicht nur mit meinen 22 Jahren. Mit 17 hatte ich es zum ersten Mal gelesen und war auch da schon völlig gefesselt. Da ich die Serie so liebte, musste ich die Movie Tie-In Version unbedingt haben. Die Gestaltung finde ich daher echt toll. Die Stimmung aus dem Buch, aber auch der Serie wird hier perfekt widergespiegelt. Die Botschaft des Buches, sowie der Serie finde ich im Grundriss wirklich gut. Bei genauerem Hinsehen, doch etwas fragwürdig. Hatte ich doch das Gefühl, dass die Serie Selbstmord verherrlicht. Gerade wenn man mit psychischen Problemen hadert, würde ich von dieser Geschichte abraten. Schnell rutscht es in eine falsche Schiene. – Das Fazit dieser traurigen Reise ist trotz des dramatischen Themas sehr positiv. Die Idee und auch die Umsetzung ist einfach super gemacht! Eines der wenigen Bücher, die ich wieder und wieder lesen werde. Sollte man jedoch selber psychisch instabil sein, sollte man sich fern halten.

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Titel : Tote Mädchen lügen nicht Autor : Jay Asher Reihe / Band : Einzelband Preis : 8,99€ Verlag : cbt Erscheinung : 08.10.2012 Auflagen : Klappenbroschur, Taschenbuch, eBook, Hörbuch Inhalt Hannah Baker beging aus 13 Gründen Selbstmord und diese Gründe hat sie auf Kassetten aufgenommen. Jeder der auf diesen Kassetten ist, bekommt sie und muss sie an den nächsten weiterreichen. Jetzt ist Clay dran. Obwohl er sie nur ein bisschen kannte, ist er auf den Kassetten und weiß nicht warum. Sie hatten zusammen gearbeitet und sich in der Schule zugelächelt, aber mehr gab es zwischen ihnen nicht. Wieso ist er also auf den Kassetten? Meinung Wie immer beginne ich mit dem Cover und finde es sehr passend und gut gelungen. Ich finde es gut, dass die Personen nur schemenhaft beschrieben wurden. Somit konnte ich mir ein sehr genaues Bild von den Handlungen und ihren Charakter machen. Außerdem finde ich die Kapitelgestaltung gut, da jedes Kapitel einer Seite einer Kassette entspricht. Anhand der 'Play', 'Pause' und 'Stopp' Symbole, konnte ich gut nachvollziehen, ob Clay gerade eine Kassette hört oder nicht. >möglicher Spoiler< "Ich glaube, das ist der entscheidende Punkt. Niemand von uns weiß genau, wie viel Einfluss wir auf das Leben der anderen haben. In der Regel gibt es keine konkreten Hinweise, und so machen wir einfach weiter, ohne unser Verhalten zu überdenken." Ich finde, dass man gerade an dieser Stelle erkennt, dass das Buch auch zum Nachdenken anregt. Denn Unrecht hat Jay Asher damit meiner Meinung nach nicht. Fazit Ein sehr gelungenes Buch, dass sehr gut darstellt, was Menschen durch ihr Verhalten mit ihren Mitmenschen machen kann. Außerdem regt es zum Nachdenken an. Sterne 5/5

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Alles was wir tun hat Folgen. Beabsichtigt oder nicht, unser Handeln bestimmt das Leben der Menschen um uns herum. Unscheinbare Äußerungen verursachen eine Kettenreaktion an Ereignissen, ähnlich den Schmetterlingen, die einen Tsunami auslösen. Immer? Nein. Manchmal sind es eben nur schöne Schmetterlinge, im besten Fall in unserem Bauch... "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher ist eine eindrucksvolle Geschichte über actio und reactio: das, was wir tun - und das, was wir damit bewirken. Auch wenn das Ende des Buches von Anfang an klar scheint, der Weg dorthin brachte mich oft zum Nachdenken. "Tote Mädchen lügen nicht" machte mich traurig, aber auch sensibler für das Empfinden anderer. Vielleicht sollten wir einfach öfter mal nachfragen, wie es unserem Gegenüber geht. Und vorallem eines: interessiert zuhören. Eine eindrucksvolle Story in flüssigem Schreibstil, sehr gut ausgedacht, aber traurig, mit vielen Emotionen, die ich in Rekordzeit gelesen habe. Von mir gibt es dafür eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

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Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ... Wie man auf dem Cover zu sehen kann ist Clay mit Kopfhörern und im Hintergrund Hannah Baker, die verblasst dargestellt ist und direkt auf den Betrachter schaut. Das Cover der Filmausgabe ist ziemlich interessant. Ich besitze jedoch nicht die Filmausgabe: Das Cover ist sehr schlicht gehalten. In der Mitte des Covers ist der Schriftzug des Buches zu sehen und in den Lücken in grellem grün eine Strichliste. Es sind insgesamt 13 Striche. Wenn man sich natürlich das Inhaltsverzeichnis bzw. die Beschreibung durchliest, erkennt man direkt die Verbindung zum Inhalt. Die 13 Striche stehen für die 13 Gründe, die zu dem Selbstmord von Hannah Baker geführt haben. Für die 13 Personen, die daran ihren Anteil haben. Das Cover gefällt mir insgesamt ziemlich gut. Der Inhalt ist natürlich etwas, was sich sehr wenige Autoren trauen in Ihren Büchern als Hauptthema oder als Leitfaden zu nehmen. Der Leser werden die Gründe, die zum Selbstmord von Hannah Baker geführt haben, offengelegt. Es sind Gründe, die einer selber erlebt hat. Der Leser begleitet Clay genau dabei. Ich habe mich beim Lesen gefühlt, als ob ich hautnah dabei gewesen wäre. Jay Asher hat sehr flüssig die dem Leser die Handlungsstränge offenbart. Für mich war es sehr einfach diesem zu folgen. Ich habe die ganzen Emotionen, die Clay Jensen durchlebt hatte, selber beim Lesen gespürt. Das Buch lässt sich mit der Serie bei Netflix nicht vergleichen. Ich finde das Buch, wie es im Orginal ist, echt toll. Das war das erste Buch was ich innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist wirklich sehr berührend und macht nachdenklich. Ich selber hab mich mit dem Thema nachdem ich das Buch beendet hatte, sehr beschäftigt. Es ist schade, dass ich dieses Buch erst durch den Hype auf die Serie kennengelernt habe. Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, der sollte es auf jeden Fall tun. Ich kann es euch nur ans Herz legen. Deshalb bekommt das Buch "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher 5+ von 5 Punkte.

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Name: Tote Mädchen lügen nicht Autor: Jay Asher Verlag: cbt Genre: Jugendbuch Erscheinungsdatum: 8.10.2012 Seiten: 283 Preis: 8,99€ Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ... Hannah ist eine Teenagerin, die mit 16 auf eine neue High School kommt und sich ein besseres Leben erhofft. Aber durch ein Gerücht, was sich auf der ganzen Schule verbreitet, wird sie als "leicht zu haben" abgestempelt. Sie kriegt so eigentlich nie richtige Freunde, weil sie sich keinem wirklich anvertrauen möchte, weil sie glaubt alle sehen nur das Mädchen, für das sie gehalten wird. Man erfährt durch die Kassetten, was sie während dieser ganzen Zeit gedacht hat. Ich kann nachvollziehen, wie scheiße das alles für sie war, aber meiner Meinung nach hat sie nichts unternommen um die Gerüchte aus dem Weg zu räumen sondern sie war eher ruhig und ließ es über sich ergehen. Was mich auch ein bisschen an ihr genervt hat, ist, dass sie jeden auf diesen Kassetten für ihren Tod verantwortlich macht - außer Clay. Aber bis auf ein paar Ausnahmen, konnte keine dieser Personen ahnen, was sie anrichten oder, wie Hannah es beschrieben hat, dass sie eine derartige Lawine auslösen. Clay ist ebenfalls ein Teenager und ist auf der selben High School wie Hannah. Er wirkt immer sehr ruhig und hat mit niemandem Streit oder Ähnliches. Während Hannah sich kaum vor schlechten Gerüchten retten kann, hat noch nie jemand irgendetwas Schlechtes über Clay erzählt. Er ist sowas wie der nette Junge nebenan. Er hat mit Hannah zusammen in einem Kino gearbeitet und wollte so oft die Chance nutzen si besser kennenzulernen. Allerdings hatte er immer wieder "Angst", dass sich die Gerüchte über Hannah bewahrheiten, obwohl er immer gehofft hat, dass es nicht mehr als eben diese Gerüchte sind. Ich finde Clay vom Charakter her ziemlich sympathisch, weil er wirkt einfach total nett und so wie ein vorbildlicher Teenager. So als könnte er mit jedem befreundet sein, weil er in diesem Buch nur gute Eigenschaften vorweist. Allerdings haben mich an Clay zwei Dinge aufgeregt: 1. Die Tatsache, dass er kaum versucht hat Hannah richtig kennenzulernen, weil anstatt den Gerüchten Glauben zu schenken hätte er sich auch ein eigenes Bild von ihr machen können und wer weiß, vielleicht wäre sie mit einem Freund wie Clay noch am Leben. 2. ich hatte an ein paar Stellen, als er sich die Kassetten angehört hat das Gefühl, dass er ein bisschen übertreibt. Ich weiß zwar nicht unbedingt, wie es ist einen Mitschüler zu verlieren, aber meiner Meinung nach war das etwas viel, weil er Hannah kaum kannte. Das Cover ist an sich eine gute Idee mit diesen Strichen, welche die 13 Gründe für Hannahs Tod darstellen sollen. Allerdings bin ich persönlich nicht so der Fan von grün und rot und das dann auch noch in Verbindung miteinander. Außerdem von dem Cover her wirkt das Buch eher wie so ein Thriller obwohl dies nicht der Fall ist. Der Originaltitel dieses Buches lautet `Thirteen reasons why´ und ich finde, dass sich das besser anhört, als der deutsche Titel, da das Original einfach besser passt und sich meiner Meinung nach auch besser anhört. Der Schreibstil von Jay Asher ist einfach und flüssig. Man kommt gut mit dem Lesen voran und wird auch relativ schnell von der Geschichte in ihren Bann gezogen, da das Thema einfach so spannend ist. An manchen Stellen war es vielleicht ein bisschen langatmig aber dennoch überwiegt das Gute. Alle sin allem kann ich sagen, dass mir der Schreibstil von Jay Asher gut gefällt. Fazit Tote Mädchen lügen nicht ist eine sehr spannende Geschichte, die ein wichtiges Thema behandelt. Es gibt ein paar kleine Sachen auszusetzen, aber die sind nicht von größerer Bedeutung. Diese Geschichte ist auf jeden Fall ein Buch, welches einem nach dem Lesen auch noch m Kopf bleibt, da es zum Nachdenken anregt. Es ist nicht nur für Jugendliche empfehlenswert sondern auf jeden Fall auch für ältere Generationen.

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