Leserstimmen zu
Tote Mädchen lügen nicht - Filmausgabe

Jay Asher

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Name: Tote Mädchen lügen nicht Autor: Jay Asher Verlag: cbt Genre: Jugendbuch Erscheinungsdatum: 8.10.2012 Seiten: 283 Preis: 8,99€ Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ... Hannah ist eine Teenagerin, die mit 16 auf eine neue High School kommt und sich ein besseres Leben erhofft. Aber durch ein Gerücht, was sich auf der ganzen Schule verbreitet, wird sie als "leicht zu haben" abgestempelt. Sie kriegt so eigentlich nie richtige Freunde, weil sie sich keinem wirklich anvertrauen möchte, weil sie glaubt alle sehen nur das Mädchen, für das sie gehalten wird. Man erfährt durch die Kassetten, was sie während dieser ganzen Zeit gedacht hat. Ich kann nachvollziehen, wie scheiße das alles für sie war, aber meiner Meinung nach hat sie nichts unternommen um die Gerüchte aus dem Weg zu räumen sondern sie war eher ruhig und ließ es über sich ergehen. Was mich auch ein bisschen an ihr genervt hat, ist, dass sie jeden auf diesen Kassetten für ihren Tod verantwortlich macht - außer Clay. Aber bis auf ein paar Ausnahmen, konnte keine dieser Personen ahnen, was sie anrichten oder, wie Hannah es beschrieben hat, dass sie eine derartige Lawine auslösen. Clay ist ebenfalls ein Teenager und ist auf der selben High School wie Hannah. Er wirkt immer sehr ruhig und hat mit niemandem Streit oder Ähnliches. Während Hannah sich kaum vor schlechten Gerüchten retten kann, hat noch nie jemand irgendetwas Schlechtes über Clay erzählt. Er ist sowas wie der nette Junge nebenan. Er hat mit Hannah zusammen in einem Kino gearbeitet und wollte so oft die Chance nutzen si besser kennenzulernen. Allerdings hatte er immer wieder "Angst", dass sich die Gerüchte über Hannah bewahrheiten, obwohl er immer gehofft hat, dass es nicht mehr als eben diese Gerüchte sind. Ich finde Clay vom Charakter her ziemlich sympathisch, weil er wirkt einfach total nett und so wie ein vorbildlicher Teenager. So als könnte er mit jedem befreundet sein, weil er in diesem Buch nur gute Eigenschaften vorweist. Allerdings haben mich an Clay zwei Dinge aufgeregt: 1. Die Tatsache, dass er kaum versucht hat Hannah richtig kennenzulernen, weil anstatt den Gerüchten Glauben zu schenken hätte er sich auch ein eigenes Bild von ihr machen können und wer weiß, vielleicht wäre sie mit einem Freund wie Clay noch am Leben. 2. ich hatte an ein paar Stellen, als er sich die Kassetten angehört hat das Gefühl, dass er ein bisschen übertreibt. Ich weiß zwar nicht unbedingt, wie es ist einen Mitschüler zu verlieren, aber meiner Meinung nach war das etwas viel, weil er Hannah kaum kannte. Das Cover ist an sich eine gute Idee mit diesen Strichen, welche die 13 Gründe für Hannahs Tod darstellen sollen. Allerdings bin ich persönlich nicht so der Fan von grün und rot und das dann auch noch in Verbindung miteinander. Außerdem von dem Cover her wirkt das Buch eher wie so ein Thriller obwohl dies nicht der Fall ist. Der Originaltitel dieses Buches lautet `Thirteen reasons why´ und ich finde, dass sich das besser anhört, als der deutsche Titel, da das Original einfach besser passt und sich meiner Meinung nach auch besser anhört. Der Schreibstil von Jay Asher ist einfach und flüssig. Man kommt gut mit dem Lesen voran und wird auch relativ schnell von der Geschichte in ihren Bann gezogen, da das Thema einfach so spannend ist. An manchen Stellen war es vielleicht ein bisschen langatmig aber dennoch überwiegt das Gute. Alle sin allem kann ich sagen, dass mir der Schreibstil von Jay Asher gut gefällt. Fazit Tote Mädchen lügen nicht ist eine sehr spannende Geschichte, die ein wichtiges Thema behandelt. Es gibt ein paar kleine Sachen auszusetzen, aber die sind nicht von größerer Bedeutung. Diese Geschichte ist auf jeden Fall ein Buch, welches einem nach dem Lesen auch noch m Kopf bleibt, da es zum Nachdenken anregt. Es ist nicht nur für Jugendliche empfehlenswert sondern auf jeden Fall auch für ältere Generationen.

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Inhalt: Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die tot ist. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe haben zu ihrem Tod geführt, dreizehn Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon ... Mit exklusivem Fotomaterial zur Netflix-Serie, produziert von Selena Gomez! Meine Meinung: "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher ist ein unglaublich spannender und packender Roman. Das Buch hat mich auf Anhieb in seinen Bann gezogen und mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ich konnte es gar nicht aus den Händen legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Man erlebt die Geschichte aus Clays Sicht in Ich-Erzählung, was das Ganze besonders spannend macht. Man weiß nur genauso viel wie er und muss mit ihm mitfiebern und miträtseln, warum er einer der 13 Gründe ist, die zu Hannahs Tod geführt haben. Das Buch ist klar und übersichtlich gegliedert. Nach einem einleitenden Kapitel steht jeweils ein Kapitel für eine Seite der sieben Kassetten, die jeweils in A und B untergliedert sind. Es waren 13 Personen, die mit ein Grund waren, warum Hannah nun tot ist. Jeder Person ist eine Kassettenseite gewidmet. Gemeinsam mit Clay hört man diese Geschichten über die einzelnen Personen und bekommt auch direkt seine Reaktionen und Gefühle mit, die ihn überkommen, während er die Hannahs Geschichte lauscht. Von Anfang bis zum Ende ist es super spannend und sehr fesselnd geschrieben, mit einem angenehmen und flüssigen Schreibstil, der es einem leicht macht, durch die Geschichte hindurchzufliegen. Durch Hannahs Beschreibungen bekommt man von all den Personen ein sehr genaues Bild und kann sich gut in sie und ihre Gefühle hinein versetzen. Man weiß genau, was sie mitgemacht hat. Nachdem Clay nun in einer Nacht alle Kassetten gehört hat, folgt noch ein Kapitel "Einen Tag später". Dieses Ende war mir dann allerdings ein wenig zu abrupt. Ich wünschte, die Geschichte wäre da weiter gegangen. Ansonsten hat es mir aber sehr gut gefallen. Am Ende befindet sich noch ein Bildteil mit Fotomaterial aus der Netflix-Serie, wo man die meisten Personen der Geschichte sehen kann. Fazit: "Tote Mädchen lügen nicht" ist ein super spannendes und fesselndes Buch, dass mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Ich kann es auf alle Fälle weiter empfehlen.

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Rezension : Tote Mädchen lügen nicht - Jay Asher „Tote Mädchen lügen nicht“ ist ein Buch, das nicht emotionslos an einem vorbeizieht. Was wäre, wenn du eines Tages in dein Klassenzimmer kommst und da wieder diesen leeren Stuhl siehst, von dem du weißt, dass die Person, die auf ihm saß, nie wieder zurückkommen wird... Sie kommt nie wieder zurück, weil sie sich das Leben genommen hat und deine letzte Erinnerung, die dir an diese Person bleibt ist ihre Stimme. Ihre Stimme, auf einer an Dich adressierten Kassette, auf der sie dich für ihren Tod verantwortlich macht. Clay ist völlig ahnungslos als ihn ein Päckchen mit 13 Kassetten erreicht. Doch als er die erste Kassette abspielt kann er nicht glauben was er da hört. Es ist die Stimme von Hannah Baker, das Mädchen, dass ich vor einigen Wochen das Leben nahm. Diese 13 Kassetten sind an Diejenigen gerichtet, die Hannah dazu brachten, sich das Leben zu nehmen. Und da die 13 Kassetten auch an ihn adressiert sind muss er ebenfalls Schuld an Hannahs Selbstmord tragen. Innerhalb einer Nacht hört Clay sich die gesamten Kassetten an. Der Leser erfährt hier nicht nur Hannahs Sichtweise, sondern bekommt auch jeden Gedankenzug mit, den Clay in dieser Nacht widerfährt. Die ganze Geschichte ist sehr emotional, denn auch wenn die 13 Adressierten der Kassetten niemals hätten wissen können, wie sich ihr Handeln auf Hannahs Leben auswirkt, ist es bereit zu spät und es gibt keinerlei Möglichkeit mehr sich bei ihr für sein Handeln zu erklären. Die ganze Geschichte ist sehr verzwickt und ich konnte am Anfang nicht ganz nachvollziehen, wie es hatte soweit kommen können, aber auch Clay geht es nicht anders. Man kann sagen die ganze Geschichte, sowie der Grund für Hannahs Selbstmord besteht aus vielen einzelnen Puzzleteilen, die zusammen ein Ganzes ergeben. Es war ein Stein, der durch viele unabhängige Handlungen ins Rollen geriet. Dennoch lässt sich nicht verschweigen, dass viele der handlungsrelevanten Personen nicht wissen konnten, in was für einer psychischen Verfassung Hannah sich befand. Zum Aufbau der Geschichte kann man sagen, dass dieser sehr gut strukturiert ist. Die einzelnen Kapitel sind nach der jeweiligen Kassettenaufschrift benannt. Außerdem bildet sich durch die einfach gehaltene Sprache ein sehr guter Lesefluss, wodurch sich das Buch sehr gut liest. Was mich persönlich ein bisschen störte ist, dass im Laufe der Geschichte, eine Mengen Namen und Handlungen auftauchen, sodass ich gezwungen war, immer wieder zurück zu blättern um mich nocheinmal zu vergewissern, in welchem Bezug eine Person zur Geschichte steht. „Tote Mädchen lügen nicht“ erhält von mir vier von fünf Sternen. Die Geschichte regt einen wirklich zum Nachdenken an. Daran, dass wir mit unseren Worten und Taten auch Einfluss auf das Leben Anderer haben. Es ist wichtig, dass wir bewusst handeln, doch werden wir nie wissen inwiefern wir andere Personen mit unseren Taten und Worten prägen.

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Zusammengefasst Clay hätte sich wohl nie vorstellen können, was sich in diesem Päckchen, ohne Absender, befinden würde. Noch einmal die Stimme von Hannah Baker zu hören war für ihn ein Schock und Faszination zugleich. Hannah Baker, das Mädchen, welches sich vor kurzen das Leben genommen hat. Was wollte sie ihm mitteilen? Als Clay auf Play ▶️ drückt erfährt er die grausame Wahrheit. Hannah spricht von 13 Gründen und will 13 Personen nennen, die führ ihren Tod verantwortlich sind. Ist Clay auch einer der Gründe? Wer sind die anderen Personen und wieso konnte sie niemand davon abhalten? Darüber Gedanken gemacht Es fällt mir nur selten so schwer, meine Gedanken in Worte zu fassen. Doch diese Rezension schreibt sich nicht so einfach. Bevor ich es überhaupt bewerten konnte, musste ich mir vorab so einige Gedanken machen. Denn es ist ein schwieriges Buch. Nicht nur das Thema an sich, sondern auch die Art wie es beim Leser ankommt. Das Thema Selbstmord ist ein sehr persönliches Thema und wird von jeder Person anders behandelt, beurteilt oder mitempfunden. An sich ist das Buch grossartig, der Schreibstil ist absolut fesselnd, schliesslich lass ich das Buch in nicht einmal 2 Tagen. Auch die Handlung an sich nimmt sehr schnell ihren Lauf. Doch manchmal hätte man sich zwischen den Kassetten Pausen gönnen sollen, denn vieles davon, was Hannah sagt, verarbeitet man erst später. Und spürt auch erst viel später die gesamte Tragweite ihrer Worte. **** Achtung Spoiler **** Nun möchte ich gerne doch ein paar wichtige Aspekte vom Buch erwähnen, die auch Spoiler enthalten werden, um besser erklären zu können, was mich am Buch gestört hat. Hannah ist an sich ein sehr sympathischer Charakter, doch wie sie ihren Selbstmord danach in Szene setzt, könnte einigen sauer aufstossen. Die Kassetten verleihen der ganzen Geschichte eine Dramatik, die manchmal zu viel des Guten war. Jeder Selbstmord ist schlimm, versteht mich nicht falsch, aber die Schuld nur anderen geben zu wollen finde ich sehr heikel. Hannah fängt bei kleinen Geschehnissen an, sie beschreibt das ganze, als Lawine, die langsam ins Rollen kam und später alles mit sich riss. Man hat beinahe das Gefühl, sie verwechselt die Geschehnisse mit dem Schicksal, als würde alles darauf hinauslaufen, dass sie sich das Leben nehmen sollte. Doch Selbstmord ist meiner Meinung nach etwas, was nicht vom Schicksal, sondern von einem selbst gesteuert wird. So gibt sie Anfangs „der Liste“ die Schuld an allem was danach folgt. Den die Liste, die sie als „geilster Arsch der Schule“ krönt, gibt ihrer Meinung nach anderen Kerlen die Erlaubnis ihr an den Hintern zu fassen oder sie gar zu bedrängen. Hier kann ich sie sehr gut nachvollziehen – keine dumme Liste sollte einem Typen für so etwas die Erlaubnis geben – Noch schlimmer wird es, als man ihr Dinge nachsagt, die nicht wahr sind. Gerüchte werden in die Welt gesetzt, die alles in ihr zerstören und ihr Vertrauen in ihre Mitmenschen erschüttert. Plötzlich sind die Gerüchte so weit verbreitet, dass niemand sie überhaupt mehr danach fragt ob sie wahr sind. Das spielt nämlich auch keine Rolle mehr, denn jeder hat sich schon eine Meinung von ihr gebildet und sie wird „abgestempelt“. So etwas ist grausam und ich weiss nicht, wie oft dies in Schulen hierzulande passiert, doch ich denke viele wissen nicht, wie schlimm manche Gerüchte / Worte für eine andere Person sein können und welchen Einfluss diese auf deren Leben haben können! Ich denke dass Jay Asher letzten Endes darauf aufmerksam machen wollte, wie schlimm Gerüchte Menschen in ihrem Handeln beeinflussen können und was diese für eine Wirkung haben könnten. An sich finde ich diesen Ansatz richtig gut, was mir aber irgendwie nicht gepasst hat ist die Tatsache, dass man das seltsame Gefühl bekam „Es läuft gerade alles nicht so gut – die einzige Lösung ist also Selbstmord“. Auch wenn Jay Asher dieses Gefühl bestimmt nicht vermitteln wollte kam es irgendwie so rüber. Natürlich kann man jetzt argumentieren, dass Hannah durchaus Hilfe gesucht hat und es schrecklich ist, dass niemand die vielen Anzeichen bemerkt hat oder sogar nicht bemerken wollte, doch ich finde der Autor hätte einem aufzeigen können, dass es immer eine Lösung gibt, dass man immer wieder schlechte Zeiten durchlebt aber das nie – wirklich NIE – Selbstmord die Lösung aller Probleme sein sollte. Gefiel mir sehr Was mir wirklich besonders gut gefallen hat, war das Ende. Als Clay Skye nachruft wusste ich, dass er seine Lektion mehr als gelernt hatte und irgendwie vermittelte dies einem das Gefühl, dass Hannah nicht umsonst gestorben war und vielleicht andere Menschen nun mehr Aufmerksamkeit bekommen. Gefiel mir nicht Wie oben erwähnt fand ich die Geschichte an sich wirklich gut durchdacht, jedoch hätte ich mir persönlich gewünscht, dass einem andere Wege aufgezeigt werden. Vor allem wenn man bedenkt, dass dieses Buch Teenager lesen, die oft noch mit ähnlichen Problemen konfrontiert werden. Schreibstil & Cover Den Schreibstil fand ich wirklich unglaublich fesselnd, ein regelrechter Pageturner! Dies Sprache ist jugendhaft gewählt und lässt einen tief in die Gedanken von Clay und Hannah blicken. Zum Cover; Ich besitze die „Netflix“ Ausgabe und diese gefällt mir so viel besser als das erste Cover! Besonders toll sind die Ausschnitte aus der Serie, die sich in der Mitte des Buches befinden. Fazit Im Übrigen, die Serie werde ich mir auf jeden Fall noch anschauen, bin sehr gespannt zu sehen, wie sie das ganze umgesetzt haben. Alles in allem spreche ich trotz der Kritik eine klare Leseempfehlung aus mit dem Vermerk, dass man sich auf jeden Fall darüber Gedanken machen sollte wie das ganze auf einen wirken soll. Und noch wichtiger; Egal welche Probleme ihr gerade habt – es gibt immer eine Lösung – es wird immer weitergehen – es wird besser! Wie hat euch das Buch gefallen? Habt ihr bereits die Serie geschaut? Bewertung Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5) Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5) Botschaft ♥♥♥ (3/5) Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

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Hey Leute, heute kommt dann endlich auch mal meine Rezension zu #totemädchenlügennicht von #jayasher 😊 der Verlag @bloggerportal mir diese tolle Buch zugeschickt. Vielen Dank dafür 📚 📚Klappentext Lässt keinen los, geht jeden an Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ... 📚meine Meinung Dieses Buch hat mich irgendwie sprachlos zurück gelassen. Ich saß einfach in meinem Bett und hab das ganze Buch Revue passieren lassen. Ich hab nochmal über alles nach gedacht und bin zu dem Schluss gekommen dem Buch 4⭐️⭐️⭐️⭐️ zu geben. Ich bin mir nicht sicher warum aber es ist so.

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Autor: Jay Asher Format: ebook Seitenzahl: 221 Inhalt: eBook "Tote Mädchen lügen nicht" Bildmaterial zur Netflix-Serie Leseprobe aus "Dein Leuchten" von Jay Asher Inhalt: Clay, ein ganz normaler Schüler, findet eines Tages ein Paket vor seiner Tür, welches sieben Kassetten beinhaltet, von denen 13 Seiten bespielt sind. Kassetten? Wer hat denn heutzutage noch einen Kassettenrekorder? Clay macht sicht trotz dieser Hürde auf die Suche und hat schon bald ein Gerät in den Händen, mit welchem er die Kassetten anhören kann. "Hallo zusammen. Hier spricht Hannah Baker (...) Ich hoffe, ihr seid bereit, denn ich will euch die Geschichte meines Lebens erzählen. Genauer gesagt, warum mein Leben ein Ende fand." (S.11) Und hier beginnt der Anfang vom Ende von Hannah Bakers Leben: Hannah hat sich zwei Wochen zuvor das Leben genommen und ihre Beweggründe auf alten Kassetten festgehalten. diese Kassetten schickt sie einen Tag vor ihrem Selbstmord los, an die erste Person, die auf den Kassetten angesprochen wird. Ziel ist es, dass alle dreizehn Personen, die auf den Kassetten angesprochen werden, sich diese reihum anhören und an den nächsten weiter schicken. Damit jeder Einzelne von ihnen weiß, was er oder sie Hannah angetan hat. Wir betrachten die ganze Geschichte aus Clays Perspektive als Ich-Erzähler. Auch er kommt auf den Bändern vor, kann sich jedoch überhaupt nicht vorstellen, was er getan haben könnte, um Hannah in den Selbstmord zu treiben. Denn er mochte sie eigentlich sehr und wollte sie gerne besser kennen lernen. Doch er hat sich nicht getraut und leidet so die ganze Geschichte über mit ihr mit und fragt sich immer wieder, was er hätte tun können, um das, was passiert ist, zu verhindern. Fazit: Ich hatte das Buch schon einmal auf Englisch in der elften Klasse gelesen und war damals nicht so begeistert. Damals fand ich Hannahs Beweggründe, sich das Leben zu nehmen kindisch und sinnlos. Doch je erwachsener man wird, desto mehr verändert sich auch der Blickwinkel auf verschiedene Dinge. Heute denke ich sehr viel einfühlsamer über diese Geschichte nach und erkenne viele wichtige Themen, die behandelt werden und die viel zu selten in Büchern kritisch betrachtet werden. Beispiele dafür sind an dieser Stelle Mobbing, Vergewaltigung und unterlassene Hilfeleistung sowie das Nichtmelden eines Verkehrsunfalls. Jay Asher baut diese Themen gezielt in seinem Roman ein und man kann mit viel Einfühlungsvermögen durchaus nachvollziehen, wie sich solche Ereignisse auf die menschliche Psyche auswirken können. Ich war dieses Mal wie gefesselt von "Tote Mädchen lügen nicht" und konnte das Buch kaum weg legen. Auf die Serie bin ich auch schon sehr gespannt und werde sie mir zeitnah auf Netflix anschauen. Das Buch kann und werde ich definitiv empfehlen. Schaut gerne auf meinem Goodreads-Account vorbei, wo ich eine volle Rezension (inklusive ein paar kleinen Spoilern) verfasst habe.

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Meinung: Ich fand schon den Klappentext total spannend und wollte das Buch schon vor längerer Zeit lesen, aber irgendwie habe ich immer zu anderen Büchern gegriffen. Als jetzt die Serie auf Netflix erschienen ist war ich sofort total motiviert, das Buch zu lesen und habe es auch innerhalb eines Tages beendet. Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Hannah ist ein sehr sympathisches Mädchen, das von seinen Mitschülern in den Selbstmord getrieben wird. Dabei scheinen einige Gründe so klein und alltäglich, aber wenn man alles zusammen betrachtet, kann man ihre Gedanken nachvollziehen. Besonders interessant fand ich die Art, die Jay Asher gewählt hat, um diese Geschichte zu erzählen. Man erfährt nach und nach von Hannah selbst, wer warum für ihre Situation verantwortlich war. Die Reaktionen der Umwelt auf ihre Situation fand ich sehr erschreckend, wenn auch realistisch. Auch Clay war mir von Anfang an sehr sympathisch. Er ist ein normaler, eher durchschnittlicher Junge, der nicht versteht, was er mit Hannahs Selbstmord zu tun haben soll.Er bekommt schnell Gewissensbisse, weil er Hannah nicht helfen konnte, obwohl er sie gerne mochte. Durch die Kassetten erfährt er, was seine Mitschüler getan haben. Das Buch ist aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben. Hannahs Kassetten sind in kursiver Schrift gedruckt, während Clays Gedanken "normal" gedruckt sind. Das ist an sich eine gute Idee, aber leider haben die Dinge, die Clay gedacht hat, oft nicht wirklich zu dem gepasst, was Hannah gesagt hat, oder er hat sich wiederholt. Besonders störend fand ich den ständigen Wechsel zwischen den beiden Protagonisten. Der Schreibstil von Jay Asher hat mir sehr gut gefallen. Er war flüssig, was mir die Protagonisten noch sympathischer gemacht hat. Leider wurde der Lesefluss durch Clays Gedanken häufig unterbrochen. Insgesamt hat mir dieses Buch gut gefallen. Die Protagonisten sind sehr sympathisch und Jay Asher Schreibstil gefällt mir gut. Leider haben die Gedanken von Clay mich in meinem Lesefluss etwas gestört, weshalb ich ein Herzchen abziehe. Insgesamt bekommt "Tote Mädchen Lügen nicht" von mir 4 von 5 Herzchen.

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Inhalt Eines Tages wartet auf Clay ein Karton mit Kassetten zu Hause. Als er anfängt sie zu hören, erwartet ihn die Stimme von seiner Mitschülerin Hannah, die sich umgebracht hat. Auf diesen Kassetten erzählt sie, was sie in den Selbstmord getrieben hat und jeder, der diese Kassetten erhält, hat Mitschuld an dem Ganzen. Doch was hat Clay damit zu tun? Außer, dass er für Hannah geschwärmt hat, hat ihn nicht viel mit ihr verbunden... Meine Meinung Da es zu diesem Buch mittlerweile eine Serie gibt, gibt es einen unglaublichen Hype darum. Bisher hatte es mich nie interessiert, aber nun wurde ich doch neugierig und ich muss sagen, dass ich froh darüber bin, denn es ist ein ganz besonderes Buch, das nicht einfach zu verdauen ist und zum Nachdenken anregt. Denn jede kleinste unbedachte Tat, kann die schlimmsten Konsequenzen haben und wie oft werden im Schulalltag gemeine Sprüche geklopft und Gerüchte in die Welt gesetzt? Für Hannah wurde es irgendwann zu viel und sie hat Selbstmord begangen. Mit den Kassetten richtet sie eine Botschaft an diejenigen, die dafür gesorgt haben, dass sie sich umgebracht hat. Das ganze Buch über herrscht eine bedrückende und beklemmende Atmosphäre vor, die mich komplett fesseln konnte. Ich wollte zusammen mit Clay wissen, was er Hannah angetan hat und wieso sie so weit gegangen ist sich umzubringen. Ich finde das Buch wirklich grandios, allerdings habe ich einen Kritikpunkt. Ich hatte die ganze Zeit darauf gewartet, das Hannah schlimmeres passiert, was jetzt nicht abwerten soll, was sie erlebt hat, aber irgendwie kam es mir zu wenig vor für so einen drastischen Schritt. Denn z.B. wird ein Mädchen in dem Buch vergewaltigt, was ich einfach viel schlimmer finde als das was Hannah erlebt hat. Dennoch summiert sich wohl alles und für sie hat es ausgereicht. In dem Buch begleiten wir Clay, wie er Hannahs Geschichte verfolgt. So wird auch alles aus seiner Ich-Perspektive geschildert, was alles sehr emotional macht. Neben dem was er beim Hören erlebt, wird aber auch der Inhalt der Kassetten wiedergeben, also so wie Hannah es spricht und zu dem Zeitpunkt in dem Clay es hört. Clay war mir dabei sehr sympathisch und ich habe richtig mit ihm gelitten. Er ist ein durchweg toll ausgearbeiteter Proatgonist. Für Hannah konnte ich zwar nicht immer Verständnis erübrigen, aber dennoch zeigt dieses Buch, dass die kleinste unbedachte Tat für einen Menschen schlimme Folgen haben kann. Der Schreibstil passt ebenfalls wunderbar zum Buch, da der Autor sehr atmosphärisch, emotional und dabei leicht und locker schreibt. Das Ende ist wie zu erwarten nicht wirklich abgeschlossen und da Hannah tot ist, braucht man kein Happy End erwarten. Aber dennoch fand ich das Ende gut und irgendwie hoffnungsvoll. Fazit "Tote Mädchen lügen nicht" regt durchweg zum Nachdenken an und kann mit seiner beklemmenden und bedrückenden Amtosphäre fesseln. Ich kann den Hype darum verstehen und werde auch bald die Serie dazu schauen.

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