Leserstimmen zu
Rabenprinz

Margaret Rogerson

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Diese Cover ist einfach ein Traum, oder? Ich habe keine fünf Sekunden gebraucht, um mich darin zu verlieben. Ich war so happy, als der Verlag das Cover übernommen hat und Feuer & Flamme, dieses Buch zu lesen. 😍 Direkt zu Beginn habe ich mich in die Atmosphäre des Buches gezogen gefühlt. Der Schreibstil ist ruhig und melodisch. Kennt ihr die Bücher, bei denen sowas aufgezwungen und überdrüssig wirkt? Ist hier gar nicht so. Es passte zum Setting, zur Protagonistin und auch zur Handlung. 😋☝🏻 Isobel fand ich als Protagonistin auch sehr interessant. Ich mochte ihre künstlerische Affinität und auch ihre Obacht gegenüber den Elfen. Auch ihren Familiensinn fand ich toll und passend zur Geschichte. Mit Rooks Auftreten verändert sich das jedoch ein wenig. Zwischen den beiden kam es zwar immer Mal wieder zu echt lustigen Situationen, weil Mensch und Elf, aber ein bisschen begann meine Auffassung von der toughen Isobel zu wanken, da sie immer mehr zu dem „hilflosen Menschenmädchen“ wurde … 😣 Das Setting aber, mit den Jahreszeiten-Höfen etc. fand ich toll. Auch der gesamte Elfenaspekt war echt richtig interessant zu lesen, obwohl mir das eigentlich ein wenig zu den Ohren heraushängt. Aber den Glimmer und das Schein und Sein fand ich einfach sehr ansprechend, auch oder gerade, weil es so gut eingearbeitet war. 🙌🏻 Als die Geschichte dann so „richtig“ begann, wurde er schwierig - für mich als Leser. Es fing schon ein wenig fragwürdig an. Der Grund für Rooks Prestigeverlust am Hof durch ein simples Porträt? Unglaubwürdig. Wirkte auf mich mehr wie ein „Oh, ich brauche einen Grund damit die beiden auf Reisen gehen können“. &, meine Freunde, von da an ist es einfach nur noch ein Reiseroman, der zwar immer noch relativ coole Details hat, sich aber ansonsten total in einer an den Haaren herbeigezogenen Liebesgeschichte, einem dahinplätschernden Plot und einem eher mäßig spannendem Ende verliert. Der Epilog hat mir gefallen, das wars dann aber leider auch. Ich muss einfach echt nochmal zur Liebesgeschichte sagen, dass die ganz abstrus war also ne, da .. da war ich einfach direkt raus. Die ging gar nicht - absolut unglaubwürdig. 🙅🏼‍♂️ ——————— Alles in allem kein unglaublich schlechtes Buch. Mehr eins, bei dem das Potenzial wirklich riesig war, die Umsetzung leider mehr so mittelschwere Katastrophe. Man kann es lesen, gerade als Elfen-Fan wird man hier definitiv seinen Spaß haben und ein paar coole Stunden verbringen aber sooo ganz unbedingt muss man es dann doch nicht. Der Schreibstil ist toll, die Ausgangssituation und einige Stellen im Buch auch. Der Rest .. naja. Ich vergebe 2,5/5 ⭐️, die aber wegen dem wirklich sehr guten Anfang stark an den 3 Sternen kratzen. Wer Fan von Elfen und z.B. Elfenkrone ist, wird hiermit dennoch seinen Spaß haben. ☝🏻😋

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Mit etwas Abstand bin ich noch immer etwas unschlüssig, was ich von der Geschichte halten soll. Ich mochte sie, aber irgendwie auch nicht. Inhalt Isobel ist Portraitmalerin und malt die Elfen, da diese selbst nicht fähig sind, etwas zu erschaffen. Als sie Rook, den Prinzen des Herbstreiches malt, beginnt sie einen Fehler, sie zeichnet den Schmerz in seine Augen, etwas, was ihn angreifbar macht. Ich muss sagen, dass mir am Anfang ziemlich der roten Faden gefehlt hat. Erst wird sie entführt, dann will er sie wieder zurückbringen, dann... ja was dann eigentlich? Sie schmieden einen Plan, der mir etwas zu unwahrscheinlich vorkommt. Gegen Ende wurde es mir persönlich dann noch mehr zu weit hergeholt und voraussehbar. Die Handlung an sich wäre für mich also kein Grund gewesen das Buch zu lesen. Was mir dagegen ziemlich gut gefallen hat, war die Idee dahinter. Margaret Rogerson versteht die Kunst als das, was den Menschen ausmacht und ihn von den Elfen unterscheidet, denn Elfen können nichts erschaffen. Die Unsterblichkeit der Menschen liegt also in der Kunst, während die Elfen mit ihrer Unsterblichkeit genau diese Fähigkeit aufgeben. Diesen Aspekt finde ich zugegeben unglaublich faszinierend. Was mir auch richtig gut gefallen hat, war, dass die Elfen keine perfekten Wesen waren. Im Gegensatz zu anderen Büchern waren sie nicht zu sehr idealisiert, sondern hatten Fehler, Schwächen und Makel. Auch den bildhaften Schreibstil mochte ich ziemlich gern, weil er einfach unglaublich gut zu Isobel als Portraitmalerin gepasst hat und man die Welt der Elfen dadurch sehr präzise vermittelt bekommen hat. Die Beziehung zwischen Rook und Isobel geht sehr schnell, man hat noch keinen richtigen Bezug zu den Charakteren, kann also nicht nach empfinden, was Isobel an Rook begeistert bzw. warum sie sich in ihn verliebt. Da hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Außerdem gab es kleinere Analogien zu Reich der sieben Höfe, wie zum Beispiel die Einteilung nach Sommer-, Herbs-t, Frühlings- und Winter- "Land" oder die Malerei von Isobel. Alles in allem weiß ich nicht, ob ich die Geschichte weiterempfehlen kann, da mich die Handlung wirklich nicht überzeugt hat und das Buch auch sonst kleinere Schwächen hatte. Auf der anderen Seite gab es auch viel Positives.

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Rabenprinz

Von: Lovinbooks

14.04.2020

Bereits als die englische Version von „Der Rabenprinz“ erschien wollte ich das Buch unbedingt lesen. Ich hatte bis jetzt so viele begeisterte Stimmen gelesen und Bücher über Elfen gehen ja auch irgendwie immer. Dazu kommt das wundervolle Cover und mir war klar: Jetzt muss ich es unbedingt lesen. Zu Beginn fand ich die Geschichte auch noch recht gelungen. Natürlich braucht alles immer erst etwas Anlauf, aber irgendwie mochte ich die Atmosphäre in dem Buch. Je länger ich aber gelesen habe und je weiter die Geschichte fortschritt, desto langweiliger wurde sie in meinen Augen. Es kam einfach keine richtige Spannung auf und die Story plätscherte einfach so vor sich hin. Dazu kommt noch, dass ich leider überhaupt nicht nachvollziehen konnte warum sich die Protagonistin in den Rabenprinz verliebt hatte. Sie hat in gemalt über mehrere Wochen, aber man hat kaum etwas davon mitbekommen. Hatten sie intensive Gespräche? Gab es zufällige Berührungen? Das alles blieb aussen vor und es hieß auf einmal nur: Ich bin verliebt. Das war für mich echt unglaubwürdig und hat mir auch etwas die Freude genommen. Nach mehr als 200 Seiten war die Geschichte immer noch ziemlich lahm und ich habe die restlichen Seiten dann nur noch überflogen. Für mich ist „Der Rabenprinz“ leider ein ziemlicher Reinfall und ich kann dem Buch kaum etwas positives abgewinnen. Das Cover ist toll und der Anfang ist ok. Das war es dann aber auch….

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Der Klappentext: Die 17-jährige Isobel ist eine begabte Porträtmalerin mit einer gefährlichen Klientel: das unheimliche Volk der Elfen; unsterbliche Wesen, die nichts erschaffen können, ohne zu Staub zu zerfallen. Doch als Isobel ihren ersten royalen Kunden empfängt – Rook, den Prinz des Herbstlandes – begeht sie einen fatalen Fehler. Sie malt den menschlichen Schmerz in seinen Augen – eine Schwäche, die Rook das Leben kosten könnte. Um sein Leben zu retten, müssen Isobel und Rook lernen, einander zu vertrauen. Doch als aus Vertrauen langsam Liebe wird, brechen die beiden ein Gesetz des Elfenvolkes, das gnadenlose Konsequenzen nach sich zieht … Meine Meinung zum Buch: Nachdem ich bereits das zweite Buch der Autorin auf englisch gelesen habe, musste ich auch ihr Debüt lesen. Doch anders als das zweite Werk hat mir ihr Erstling leider nicht ganz so zugesagt. Ich mochte die Protagonistin Isobel für ihre oft pragmatische Art und auch für den Biss, den sie durchaus in der ein oder anderen Situation zeigt. Sie lässt sich nicht von den Elfen um den Finger wickeln und über den Tisch ziehen sondern tut alles, um ihre Familie zu beschützen. Das Bild der Elfen hat mir besonders gut gefallen. Denn hier sind sie hinterhältig und aufs eigene Wohl bedacht. Die sprichwörtlichen rosa Glitzerelfen sucht man hier vergebens. Dann ist da noch Rook, der Herbstprinz. Zu diesem Charakter fällt mir leider nicht besonders viel ein. Sein Verhalten war irgendwie immer undurchsichtig, teils sogar unlogisch. Durch den ständigen Wechsel blieb er für mich leider eher unerreichbar und ich konnte nicht wirklich was mit ihm anfangen. Für einen „mächtigen“ Elfen kam er mir zum Teil arg kindlich vor. Zum Stocken gebracht hat mich auch der Schreibstil recht oft. Es ist alles wirklich sehr bildhaft beschrieben und man kann sich das Geschehen auch gut vorstellen, aber stellenweise war es dann doch irgendwie „zu viel“ an Details und Beschreibungen, sodass es mitunter etwas anstrengend war, der Geschichte zu folgen. Emotionen blieben dabei für mich auch eher auf der Strecke. Fazit: Bildhafter, teils überladener Schreibstil und nur eine der Hauptfiguren, mit der ich richtig warm werden konnte. Leider hat mich der Rabenprinz nicht ganz so überzeugt, dabei versprach der Klappentext doch viel. Rook blieb für mich nicht greifbar und auch Emotionen wollten nicht wirklich bei mir aufkommen. Trotzdem konnten mich die Elfen generell und auch die Protagonistin faszinieren. Alles in allem bekommt das Buch 2,5 / 5 Sterne von mir.

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Nachdem ich Rogersons zweites Buch „Sorcery of Thorns“ bereits auf Englisch gelesen habe und für sehr gut befunden habe, wollte ich unbedingt auch ihr Debüt Rabenprinz lesen, dass passenderweise genau jetzt auf Deutsch erschienen ist. Rabenprinz handelt von der menschlichen Porträtmalerin Isobel, die im Tausch gegen Zauber Porträts von Elfen malt. Die Elfen selbst können nämlich keine Kunst erschaffen und sind daher für Gemälde, Bücher und andere Künste auf die Menschen angewiesen. Als Isobel den Auftrag bekommt, Rook den Prinzen des Herbstlandes zu malen und ihm menschlichen Schmerz in die Augen malt muss sie sich mit Rook auf eine lange Reise begeben, denn Schwäche gleicht im Elfenreich einem Todesurteil. Generell bin ich ein großer Fan von Romanen, in denen es um Elfen geht, Rabenprinz war aber hauptsächlich nur eines: unglaublich verwirrend. Isobel lebt seit dem Tod ihrer Eltern gemeinsam mit ihren zwei Adoptivschwestern bei ihrer Tante Emma und kümmert sich um die Familie, indem sie mit ihrer Kunst Zauber verdient, die die Familie schützen oder ihnen Nahrung beschaffen. Sie ist eine starke Protagonistin, die sich nicht so leicht von den Elfen reinlegen lässt, gleichzeitig verfällt sie aber nach etwa 5 Sekunden dem Elfenprinz Rook. Dieser verhält sich wie ein liebeskranker, unreifer Teenager, wobei man im Laufe des Buches merkt, dass Elfen generell nicht unbedingt die hellsten Köpfchen sind und Rook da kein Einzelfall ist. Die beiden Protagonisten hatten einfach nichts gemeinsam, sodass ich die romantischen Gefühle leider gar nicht nachvollziehen konnte. Die Handlung selbst hatte definitiv Potential, die Idee hat mir auch ganz gut gefallen, aber das Buch hätte gut 200 Seiten länger sein können. Die wichtigsten Szenen wurden leider so schnell und verwirrend abgehandelt, dass ich Seiten oft mehrfach lesen musste um zu verstehen was da jetzt grade passiert ist, zudem fehlte es einfach an grundlegendem Worldbuilding und Erklärungen zu den Elfen, der wilden Jagd oder den verschiedenen Höfen. Manches hat sich zum Glück mit der Zeit noch besser erschlossen, aber oft waren es dann Erklärungen, die ich gut 100 Seiten früher gerne gehabt hätte. Während die wichtigen Szenen viel zu kurz ausgefallen sind, gab es oft seitenlange banale Konversationen zwischen Rook und Isobel, bei denen ich in Isobels Lage wohl eher direkt die Flucht ergriffen hätte. Positiv fand ich neben dem wunderschönen Cover, dass zum Glück übernommen wurde, den Schreibstil an sich. Besonders die Natur wurde oft sehr ausschweifend beschrieben, wobei einige sehr schöne Beschreibungen genutzt wurden, andere jedoch auch etwas zu blumig und kitschig für mich waren. Im Großen und Ganzen ist in diesem Buch leider kaum was passiert, es fehlte mir einfach an Inhalt, an spannenden Protagonisten und an Nachvollziehbarkeit. Auch das Ende hat mich leider immer noch mit zahlreichen Fragen zurückgelassen, sodass ich dem Buch nur 2.5 Sterne geben kann. Insgesamt merkt man leider, dass es ein Debütroman ist, an dem noch vieles unperfekt ist. Trotzdem denke ich, dass das Buch auch vielen Lesern gefallen kann, besonders wenn man ein Fan von Romantasy ist.

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Leider muss ich gestehen, dass mir dieses Buch nicht so recht gefallen hat. Woran genau das lag kann ich gar nicht beschreiben nur dass es mich einfach nicht packen konnte. Der Einstieg gefiel mir noch ganz gut und es klang alles sehr vielversprechend. Das Ganze hat mich sogar auf eine gute Art an die „Plötzlich Fee“ Reihe von Julie Kagawa erinnert, die ich wirklich sehr liebe. Entfernt sogar ein wenig an den ersten Teil von Reich der sieben Höfe. Auch den Schreibstil mochte ich die ganze Zeit des Lesens über, das war wahrscheinlich auch der Grund warum ich es bis zum Ende gelesen habe. Doch es ist nicht viel passiert, es kam eher wenig Spannung auf und die Welt der Elfen wurde mir auch viel zu wenig beschrieben. Generell habe ich festgestellt, dass ich einfach kein Fan von High Fantasy Einteilern bin. Für mich brauchen diese einfach mehrere Teil, dass die Komplexität der Welt erfasst werden kann und eine gut ausgearbeitete, fesselnde Geschichte entstehen kann. Ein Teil ist leider oft zu wenig, zumal das Buch mit unter 400 Seiten für das Genre sogar sowieso schon wirklich kurz war. Denn insgesamt hatte die Geschichte wirklich Potential, aber ich habe mich so weder richtig in der Welt zurecht gefunden noch konnte ich mich mit den Charakteren identifizieren. Vor allem die Liebesgeschichte hat sehr darunter gelitten. Auf einmal war da die große Liebe zwischen den beiden da und ich habe mich nur gefragt woher sie kam und deshalb hat sie mich auch total kalt gelassen. Nun habe ich aber wirklich genug darüber geredet, warum mir das Buch nicht gefallen hat. Generell hatte es definitiv Potential und als schlecht kann ich es auch auf keinen Fall bezeichnen. Ich hatte das Buch ja unbedingt lesen wollen, weil ich so viel gutes darüber gehört hatte. Sollte euch also der Klappentext und die Story dahinter ansprechen, solltet ihr dem Buch definitiv ein Chance geben. Ich persönlich würde es in Zukunft auch nicht ausschließen mal wieder ein Buch der Autorin zu lesen.

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