Leserstimmen zu
Rabenprinz

Margaret Rogerson

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Vielen lieben Dank an cbj Verlag und Bloggerportal für Bereitstellen des Rezensionsexemplars! Der Klappentext hat sich viel versprechend angehört und es gibt ja selten Fantasy Einzelbände, deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und man kommt richtig schnell durch die Seiten, wobei ich ein paar Sätze mehrmals durchlesen musste, weil mir das Vokabular ein bisschen fremd war. Nichtsdestotrotz war die Geschichte sehr angenehm zu lesen und so bin ich schnell in die Geschichte reingekommen. Das Buch hat sehr merkwürde Charaktere und das war für mich am Anfang gewöhnungsbedürftig. Letztendlich mochte ich alle sehr und die Elfen haben mir nicht nur einmal ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Isobel war für mich eine sympathische junge Frau, die leidenschaftlich gerne malt und das hat mir an ihr sehr gut gefallen. Egal, wo sie sich befand oder mit wem sie im Begleitung war, sie hat ihren Leidenschaft nie aus den Augen gelassen und schließlich war genau das, was ihr Leben gerettet hat. Rook, den Rabenprinz habe ich auch sehr gemocht. Er war anständig und charismatisch, ein bisschen unbeholfen was die menschlichen Sachen angeht, aber genau das hat mir am meisten an ihm gefallen. Er hat mich mehrmals zum Schmunzeln gebracht aber ich musste auch ein paar Mal mein Kopf über seine Taten schütteln. Die Nebencharaktere wie Isobels Familie oder die anderen Elfen, denen Isobel und Rook begegnet sind, fand ich auch alle sehr gut ausgearbeitet und ich konnte sie mir alle gut bildlich vorstellen. Was mir an der Geschichte nicht zugesprochen hat, war die Handlung bzw. der Plot. Ich finde die Autorin hätte es viel besser ausarbeiten können, weil ich manche Szenen echt verwirrend waren. Außerdem hat das Ende mir überhaupt nicht gefallen. Der Plot wurde mit einer Seite quasi komplett gelöst, obwohl davor die Protagonisten sich noch in großem Gefahr waren. Die Auflösung war völlig unlogisch und unglaubwürdig und mit einem zweiten Band hätte man aus der Geschichte deutlich mehr machen können. Ich war sehr traurig, dass das Ende so schnell und einfach aufgelöst wurde, weil die Geschichte echt mehr Potenzial in sich hätte. Fazit: Ein leichter und unterhaltsamer Fantasy Roman mit einem enttäuschendes Ende. 3,5/5 Sterne

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》Netter Einstieg《 Das Problem mit den hohen Erwartungen? Genau, sie können nur schwer erfüllt werden. Deswegen ist es vielleicht auch manchmal ziemlich unfair, mit solch einer Erwartungshaltung an eine Geschichte heranzugehen, aber wirklich selber entscheiden kann ich das eben nicht. Den Anfang hat Margaret Rogerson aber auf jeden Fall noch ganz nett gestaltet. So fand ich es interessant mehr über die Welt an sich und auch die Charaktere zu erfahren, erste Vermutungen anzustellen, wo die Geschichte hinführen wird und mich einfach auf eine neue Welt einzulassen. Doch irgendwie, habe ich dann doch recht schnell das Interesse an Isobel und den Rabenprinzen verloren. All die Erwartungen haben sich nicht besttigt, nicht einmal der erste Eindruck. So fand ich den Rabenprinzen in seiner Gestaltung ziemlich farblos und auch Isobel war auf den weiten Blick weniger interessant für mich. Doch nicht nur die beiden konnten weniger bei mir punkten, auch die Handlung an sich. Eigentlich eine nette Handlung, aber… 》Gähnende Leere…《 Ich weiß, dass die Überschrift hart wirkt und vielen sicherlich auch ein wenig aufstößt – vor allem jenen, die Gefallen an dieser Geschichte gefunden haben. Falls euch das Buch gefallen hat, dann freue ich mich wirklich sehr für euch und wer das Buch noch lesen möchte, dem wünsche ich sehr, dass es gefällt! Aber für mich hat die Story schnell ihren Reiz verloren. Die beiden haben sich mehr oder weniger kennengelernt, aber eigentlich auch nicht, dann gehen sie auf eine Reise, die eigentlich Abenteuer bietet, aber irgendwie keine Spannung. Vielleicht kam auch dazu, dass ich sprachlich nicht besonders beeindruckt war, manchmal kann man allein damit ja schon eine Menge gewinnen. Zum Ende hin wurde hier auf jeden Fall nochmal gut nachgefeuert, aber für mich reicht das leider nicht aus. Die Geschichte war keinesfalls wirklich schlecht, nur leider in meinen Augen auch überhaupt nicht besonders. Die Charaktere haben sich nicht ausgezeichnet, mit der Story wurde das Rad nicht neu erfunden und der Schreibstil glänzt auch nicht sonderlich. Meine ganze Rezension hört sich nochmal wesentlich negativer an, als sie wirklich gemeint ist. Es waren tatsächlich meine hohen Erwartungen, die einfach nicht erfüllt wurden. Ohne diesen Aspekt würde ich sicherlich sagen, dass es eine nette und kurzweilige Geschichte für zwischendurch ist. So oder so: macht euch selbst ein Bild und lasst euch hoffentlich begeistern! FAZIT Vielleicht ist meine Bewertung ein wenig unfair und meine Erwartungen waren einfach zu hoch, doch leider konnte mich Margaret Rogerson mit Rabenprinz nicht überzeugen. Wo die Geschichte am Anfang noch wirklich nett gestaltet war, hat sie für mich schnell an Interesse verloren. Anfang und Ende waren unterhaltsam, doch der Mittelteil für meinen Geschmack einfach zu langatmig.

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Rabenprinz von Margaret Rogerson KLAPPENTEXT - »Wir mögen ewig leben, aber Ihr blüht heller und Eure Stacheln hinterlassen blutige Spuren.« Die 17-jährige Isobel ist eine begabte Porträtmalerin mit einer gefährlichen Klientel: das unheimliche Volk der Elfen; unsterbliche Wesen, die nichts erschaffen können, ohne zu Staub zu zerfallen. Doch als Isobel ihren ersten royalen Kunden empfängt – Rook, den Prinz des Herbstlandes – begeht sie einen fatalen Fehler. Sie malt den menschlichen Schmerz in seinen Augen – eine Schwäche, die Rook das Leben kosten könnte. Um sein Leben zu retten, müssen Isobel und Rook lernen, einander zu vertrauen. Doch als aus Vertrauen langsam Liebe wird, brechen die beiden ein Gesetz des Elfenvolkes, das gnadenlose Konsequenzen nach sich zieht … AUTOR – Wenn Margaret Rogerson nicht gerade schreibt, trifft man sie beim Malen, Lesen, Gaming, Puddingkochen oder auf der Suche nach Kröten und Pilzen im Wald an. Zu ihren Hobbies zählen außerdem das Sammeln seltsamer Schals und der Konsum von mehr Dokumentationen als sozial akzeptabel wäre (das behaupten zumindest einige). Derzeit lebt sie im Norden von Cincinnati, Ohio. Claudia Max studierte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Literaturübersetzen mit dem Schwerpunkt Anglistik/Amerikanistik. Seit 2008 ist sie freiberufliche Literaturübersetzerin. Sie lebt in Berlin und arbeitet überall. Am Übersetzen liebt sie den Wechsel der Welten und Genres; besonders am Herzen liegen ihr Bücher, die sich für Diversität und eine offene Gesellschaft einsetzen. COVER – Das Cover ist ein Kunstwerk! Darauf zu erkennen ist ein junges Mädchen mit langem blonden Haar - es soll Isobel darstellen und ich finde: besser hätte man sie nicht treffen können. Zudem ist es als eine Art Portrait gezeichnet und ein Rabe befindet sich im Vordergrund. Der Titel ist in Großbuchstaben mit leichten Verzierungen gestaltet und im relativ farbigen Cover in weiß gehalten. SCHREIBSTIL – Der Schreibstil von Margaret ist speziell und dies merkt man ab Seite eins. Er ist anspruchsvoll und anstrengend zu lesen. Des Öfteren musste ich Textstellen nochmals lesen, da es nicht sofort bei mir ankam, was leider dazu geführt hat, dass mich das Buch nicht packen konnte. ZUM BUCHINHALT- Isobel ist Porträtzeichnerin, die beste ihrer Zeit. Mit ihren 17 Jahren hat sie schon einigen Elfen, ihr perfektes Ebenbild auf eine Leinwand gebracht. Zur Zeit hat sie Besuch von einem Elfen namens Gadfly, er ist so etwas wie ein Stammkunde. Immer wieder fällt ihm eine neue Idee ein, was auf seinem Portrait verändert werden könnte. Sehr zum Leidwesen von Isobel, sie macht jedoch das Beste daraus. Von ihm erfährt sie, dass der Herbstprinz einen Besuch bei ihr abstatten will, schon am nächsten Tag. Dies veranlasst, dass Isobel noch am gleichen Tag in die Stadt geht, um Farbe zu besorgen. Auf dem Heimweg macht sie jedoch Bekanntschaft mit einer Elfenbestie. Nicht nur dass sie einen beißenden Verwesungsgeruch haben, die Welt scheint in dem Moment still zu stehen und alle Geräusche verstummen. Sie sind äußerst gefährlich. Als Isobel entdeckt wird, macht sie das einzig richtige und flüchtet in ein Feld. In letzter Sekunde eilt ihr ein geheimnisvoller Elf zur Hilfe und rettet sie. Zuvor hat saie ihn noch nie gesehen, doch auf eine magische Art und Weise ist sie von seinem Blick gefangen. Es ist ihr ganz unangenehm: sie bedankt sich bei ihm und im selben Moment bittet sie ihn um Entschuldigung, da sie ihn regelrecht anstiert. Dabei erklärt sie ihm, dass sie Porträtzeichnerin ist… Als sie sich schließlich verabschiedet, tut dies auch der Elf mit den Worten „Bis morgen Isobel“. Als sie sich jedoch umdreht, ist er verschwunden und ihr erster Gedanke ist, dass es der Herbstprinz war... Die Charaktere Isobel ist mit ihren 17 Jahren schon relativ reif. Sie lebt bei ihrer Tante, da ihre Eltern vor 12 Jahren von einer Elfenbestie getötet worden. Rook wirkt unnahbar, verschlossen, aber auch stolz und selbstbewusst. Jedoch hatte ich mit ihm meine Probleme, der Funke wollte nicht überspringen. Grundsätzlich ist die Idee zu diesem Buch mal etwas ganz anderes. Ich habe mich riesig auf die Geschichte gefreut und wollte sofort eintauchen. Allerdings ist mir beim Lesen aufgefallen, dass ich durch den Schreibstil und den Fluss der Geschichte nicht sehr lang folgen konnte, da mir einfach die Konzentration fehlte. Das Ende gewann noch mal an Fahrt, jedoch war es einfach zu abrupt zu Ende. Ein paar wenige Seiten mehr hätten das ganze noch etwas abgerundet. FAZIT – Der Rabenprinz ein Fantasy Jugendroman, welcher mich leider nicht überzeugen konnte. An sich ist die Geschichte mit einer interessanten Grundidee bestückt, der anspruchsvolle Schreibstil konnte mich aber nicht packen. Dennoch könnte ich mir gut vorstellen, dass es Leser gibt, die ganz anderer Meinung sind und mit dieser Schreibweise klar kommen. Von mir gibt es drei von fünf Flüstersterne.

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COVER Ich meine, brauche ich dazu noch was sagen? Es ist einfach traumhaft und hat meiner Meinung nach 7 von 5 Sternen verdient! Besonders gut gefällt mir, dass es gemalt aussieht und so gut zur Geschichte passt. Auch der Titel ist gut gewählt und gefällt mir besser, als der des englischsprachigen Originals. Meine Meinung: Vielleicht waren aufgrund des Covers und des Status‘ als „New York Times Bestseller“ meine Erwartungen einfach zu groß, aber das Buch konnte mich leider nicht wirklich abholen. Ich habe tolle Momente gesehen, in denen ich begeistert war und unbedingt weiterlesen musste, aber dann war es wieder so verwirrend und seltsam, dass es mir das Leseerlebnis erschwert hat. Besonders positiv möchte ich die Darstellung der Elfen hervorheben. Ich finde es super interessant, dass die Elfen hier ganz neu interpretiert wurden. Sie sind nicht so makellos schön wie in vielen anderen Fae-Welten, sondern erschaffen sich alles durch ihren „Glimmer“. Dass man sich vor diesen Wesen ekelt, war eine ganz neue Erfahrung! Ich habe gerne gelesen, wie diese Welt aufgebaut ist. Auch die Idee, dass Elfen keine Künste beherrschen bzw. bei dessen Versuch sterben, fand ich unheimlich spannend! Zur Liebesgeschichte: Hierbei räume ich ein, dass dies wohl meinem persönlichen Geschmack entspricht, aber die Lovestory zwischen Isobel und Rook ging so schnell, dass ich sie nicht mitfühlen konnte. Es ist für mich nachvollziehbar, dass sie Monate beim Malen zusammen verbringen und es deshalb nicht zwingend unrealistisch ist, von Verliebt sein zu sprechen. Doch wir als Leser wurden dahingehend leider nicht mitgenommen. Als Isobel das erste Mal „Ich liebe dich“ sagte, war mein erster Gedanke „Halt, halt! Aber ihr kennt euch doch seit gefühlten 5 Minuten“. Und obwohl man weiß, dass sie recht viel Zeit miteinander verbracht haben, fiebert man bei den zweien nicht so sehr mit. Einfach weil man sie noch gar nicht kennt und dadurch nicht weiß, warum sie sich denn nun so schockartig verliebt haben. Immerhin hat Isobel bei keinem anderen Kunden gleich so viel empfunden, da gehört meiner Meinunng nach mehr als ein menschlicher Glanz in den Augen dazu, dass Isobel all ihre Vorbehalte und Ängste über Bord wirft. Mir erschwerte die nicht nachempfindbare Liebesgeschichte den weiteren Verlauf des Buches. Es gab kein Kribbeln, kein „werden sie wohl zusammenkommen?“, kein „Oh, sie passen so gut zusammen“. Ich glaube, dass mir das Buch und vor allem das Ende besser gefallen hätte, wenn ich auf ihrer Liebesgeschichte mitgenommen worden wäre. So war mir ihr Verbleib relativ egal. Beim Schreibstil bin ich sehr zwiegespalten. Einerseits habe ich die lyrisch-metaphorische Ausdrucksweise geliebt! Die Dinge wurden so poetisch beschrieben, dass sie regelrecht real wurden! Auch das flotte Erzähltempo gefiel mir gut. Doch an der ein oder anderen Stelle gab es Formulierungen, die meiner Meinung nach eher mäßig in das High Fantasy-Genre passen. Beispielsweise wurde der Leser zweimal angesprochen und auch die merkwürdige Verwendung von Klammern oder („New Adult“/„Urban Fantasy“ -)Humor ist mir negativ aufgefallen. Dieses Buch zu lesen, war auf alle Fälle eine außergewöhnliche Erfahrung. Teilweise war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch einfach nur merkwürdig oder auf seine Weise doch genial finden soll. Leider überwogen gegen Ende dann doch die Ungereimtheiten, die logisch gesehen für mich keinen Sinn machen. Das Ende war gar nicht meins. (ACHTUNG SPOILER: Warum Isobel zum Beispiel für Rooks Porträt Monate braucht, am Frühlingshof aber an einem Tag um die 20 malt. Warum fadenscheinige Begründungen gesucht werden, weshalb die zwei spontane Ausflüge zu den anderen Höfen machen. Warum der Erlkönig sich so leicht reinlegen lässt. Warum ausgerechnet sie und Rook von Gadfly auserwählt wurden, anstatt dass er sich mit seiner Gabe selbst des Thrones bemächtigt. SPOILER ENDE) FAZIT: Insgesamt hatte ich das Gefühl, das Buch wolle so episch und genial wie Elfenkrone/könig von Holly Black sein, verfehlte dieses Ziel jedoch. Das Potential habe ich definitiv gesehen, doch leider bleibe ich hier ein wenig enttäuscht zurück. Somit vergebe ich schweren Herzens 3 von 5 Sterne. Einer davon ist auf jeden Fall für das grandiose Cover und den Titel, die restlichen für das Potential, das ich gesehen habe.

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Meinung Liebt ihr es, in eine fremde Welt einzutauchen und ein Teil dieser zu werden? Ja? Ich auch! Vor allem, wenn es um Elfen geht. Leider gelang es „Rabenprinz“ nicht, mir dieses Gefühl zu vermitteln. Dies war sogar das erste Buch, in dem ich das Elfenvolk nicht mochte. Ich denke, die Autorin wollte dem Leser aufzeigen, wie lang doch ein unendliches Leben sein kann und dementsprechend verhielten sich die Elfen. Gleichmütig, arrogant und für mich einfach unsympathisch. Ich wollte sie wirklich mögen, aber es hat nicht geklappt. Ich konnte keine Verbindung zu ihnen herstellen. Die Handlung zog sich so zäh wie Kaugummi und jedes Mal, wenn ich dachte, jetzt könnte etwas Spannendes passieren, plätscherte alles wieder so vor sich hin. Ich hatte sogar in Erwägung gezogen, das Buch abzubrechen. Aber dafür war einfach der Schreibstil zu gut und ich hoffte, dass mich das Buch doch noch packen konnte. Isobel war, neben dem bildhaften Schreibstil, mein einziger Lichtblick in der Geschichte, obwohl ich ihre Gefühlsschwankungen manchmal nicht nachvollziehen konnte. Rook war für mich kein starker Charakter. Er hat sich meiner Meinung nach oft wie ein verwöhntes Kind aufgeführt. Mit ihm konnte ich gar nichts anfangen. Die Liebesgeschichte entwickelte sich für mich eher wirr und mir fehlten die Emotionen. Die brauche ich als Leser, um mich mitverlieben zu können. Fazit Leider konnte mich Rabenprinz nicht überzeugen. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, hat mich fasziniert. Ebenso ihr bildhafter, detaillierter Schreibstil, der mir wirklich sehr gefallen hat. Allerdings fehlten mir Spannung und Emotionen, um mich wohl zu fühlen. Für mich ist Rabenprinz eine Zwischendurchlektüre.

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„War ich verliebt in das, was er verkörperte - den wehmütigen Herbstwind und das Versprechen, den ewigen Sommer zu beenden? Wollte ich bloß, dass sich mein Leben veränderte oder wollte ich es gemeinsam mit ihm ändern?“ - Rabenprinz von Margaret Rogerson aus dem Cbj-Verlag. ⁣ Inhalt: Die 17-Jährige Isobel lebt in einem kleinen Dorf nahe der Elfenwelt und ist eine sehr begabte Portraitmalerin . Da die Elfen selber keine Kunst erschaffen können, ohne dabei zu Staub zu zerfallen, sind sie auf die Kunst der Menschen angewiesen. Isobels Portraits sind so beliebt bei den Elfen, dass sogar eines Tages der Herbstprinz vor ihrer Tür steht uns sich malen lassen möchte. Während des Malens erkennt Isobel menschliche Gefühle in seinen Augen und bringt diese daraufhin zu Papier. Doch damit bringt sie sich in unfassbare Schwierigkeiten. ⁣ ⁣ Meine Meinung: Margaret Rogerson hat einen wahnsinnig schönen und bildhaften Schreibstil. Gerade zu Beginn taucht man schnell in die märchenhafte Welt von Isobel ein und möchte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Für mich ist es tatsächlich der schönste Schreibstil, den ich jemals erlebt habe. Ich habe die ersten 100 Seiten wirklich in kürzester Zeit verschlungen. Leider konnten mich die letzten 2/3 des Buches nicht mehr ganz so sehr überzeugen. Der Schreibstil war immer noch traumhaft, keine Frage, aber die Handlung hat sich ziemlich gezogen und es hat mir an Spannung gefehlt. Der Verlauf der Geschichte war leider ziemlich vorhersehbar und etwas eintönig. Nichtsdestotrotz hat Isobel einen wahnsinnig tollen und starken Charakter, den ich gerne in der Geschichte verfolgt habe. Sie ist sehr klug, hat die Tricks der Elfen durchschaut und lässt sich somit nicht an der Nase herumführen. Mit dem Protagonisten Rook bin ich leider nicht wirklich warm geworden. Ich hätte gerne noch mehr über seine Vergangenheit erfahren, um so vielleicht besser sein Verhalten nachvollziehen zu können. ⁣ ⁣ Fazit: Margaret Rogerson hat wirklich eine tolle Welt erschaffen, in die ich gerne abgetaucht bin. Jedoch hätte ich mir mehr Spannung und unerwartete Wendungen gewünscht.⁣ ⁣ ⁣

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Isobel, die Protagonistin des Buches, ist eine äußerst talentierte und unter den Elfen hoch angesehene Porträtmalerin. Keine/r beherrscht die Kunst mit Farben umzugehen so sehr wie sie. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich der Herbstprinz ankündigt, um ein Porträt von sich anfertigen zu lassen. Nichtsahnend verewigt Isobel den Herbstprinzen auf ihrer Leinwand mit einem Ausdruck in seinen Augen, der uns Menschen zwar vertraut ist, der einem Elfen - besonders in der Rolle eines Prinzen - den Untergang bedeuten kann: Schmerz. Menschlicher Schmerz. Dafür soll sie Büßen. Doch auf ihrem Weg zum Herbsthof kommen die beiden mehr als einmal von ihrem Weg ab und die anfängliche Auseinandersetzung weicht einem Kampf um Leben oder Tod... „Ihr seid wie eine frische Rose unter Wachsblumen. Wir mögen ewig leben, aber Ihr blüht heller und duftet süßer und Eure Stacheln hinterlassen blutige Spuren.“ Nur ein kleiner Einblick was euch schreibstil-technisch erwartet. Lange ist mir kein Buch untergekommen, das den sorgfältig gesetzten Pinselstrichen eines Künstlers gleicht und dessen einzigartig malerischer Stil sich über das gesamte Buch erstreckt. Ein Trost dafür, dass das was so vielversprechend begonnen hat, mit der Zeit etwas abflachte. Das darf nicht falsch verstanden werden: Ich habe die Idee der Autorin geliebt - die Welt, die erschaffen wurde, ist wundervoll - schön, aber auch gleichzeitig grausam und düster. Und doch war es mir an manchen Stellen etwas zu wenig. Ich habe mir etwas mehr Einblick in die Welt gewünscht und weniger Isobel, die nur Augen für ihren Rook hatte. Manchmal verlor ich ihre Handlungsmotivationen aus den Augen, nur um dann am Ende nochmal wachgerüttelt zu werden und einem spannenden (wenn auch nicht ganz unvorhersehbaren) Ende entgegenzutreten. 🌿 x

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Ich tue mich ziemlich schwer, da ich nicht weiß, wo ich wie anfangen soll … Starten wir mit Isobel. Isobel ist ein junges Mädchen im Teenageralter, hat lange blonde Haare, braune Augen und ein wunderschönes Gesicht (wie man am tollen Cover erkennen kann). Sie ist eine begabte Porträtmalerin und ihre Kunden sind die verhassten Elfen. Isobel kennt diese Wesen in und auswendig und weiß, wie sie mit ihnen umgehen und wie sich ihnen gegenüber verhalten muss. Der Preis für ihre Porträts sind Zauber. Zauber, die sie jedoch nicht für sich alleine nutzt, sondern für ihre Familie (z.B. in Form eines Schutzzaubers des Hauses, oder das die Hühner mehr Eier legen). Isobel ist sehr familienorientiert und der Schutz ihrer Geliebten steht für sie an erster Stelle. Sie war mir während des ganzen Verlaufs sehr sympathisch wenn auch kindisch. Als der Prinz des Herbstlandes, Rook, bei Isobel vorbeischneit, werden so einige Dinge ins Rollen gebracht. Elfen nutzen einen Glimmer, sodass man ihr wahres, erschreckendes Wesen nicht erkennt, Ein Trugbild also. So ist Rook groß, gut gebaut, alles sitzt an der vorgesehenen Stelle, hat dunkle Haare und ein schönes Gesicht. Er ist anfangs eher zurückhaltend und lässt Isobel ihre Arbeit machen. Isobel erkennt schon direkt am Anfang, dass etwas mit Rook nicht stimmt. Sie kommt nur lange Zeit nicht drauf, was es ist. So vergehen die Sitzungen, in denen Isobel immer mehr Interesse an Rook zeigt und von ihm fasziniert ist. Als sie schließlich erkennt, dass es Schmerz in Rooks Augen ist, malt sie diesen mit auf das Porträt auf. Ein fataler Fehler, denn diese Schwäche wird in der Welt mit einem Todesurteil geahndet. Auch erkennt sie, dass sie Gefühle für ihn entwickelt hat. Für mich an der Stelle leider nicht verständlich, wie das passiert sein soll, da die beiden kaum ein Wort miteinander gesprochen haben. Aber naja… Isobel ist sich zu keinem Zeitpunkt ihrer Macht über die Kunst bewusst. Denn sie erweckt ihre Bilder zum Leben und lässt die Elfen erkennen, was ihnen an Menschlichkeit fehlt. Ebenso sind Elfen sehr eitel und die Kunst ist etwas, was sie nicht verstehen aber sie fasziniert. So kommt es dazu, dass Rook eines Tages zurückkehrt und Isobel entführt, damit sie dem Volk der Elfen mitteilen kann, dass ihr ein Fehler in ihrer Malerei unterlaufen ist und Rook der Prinz bleiben kann. Sie begeben sich nun gemeinsam auf ein Abenteuer. Was jedoch einem Alptraum gleicht. Isobel macht Qualen durch, menschliche Qualen, die für einen Elfen nicht verständlich sind. Also muss sie sich immer erklären und rechtfertigen, um überhaupt eine Chance zu haben zu überleben. Rook verhält sich zwischendurch auch nicht ganz so, wie ich mir einen „erwachsenen“ Prinzen vorstelle. Schließlich altern Elfen nicht, sie sind unsterblich. Scheinbar hat er in den Jahrhunderten seines Lebens nichts dazu gelernt … Man merkt jedoch schnell, dass auch Rook sich verändert und sich in ihm Gefühle regen, die er für nicht möglich gehalten hat. Er beschützt Isobel um jeden Preis, auch wenn er dafür mit seinem Leben bezahlen muss. Denn scheinbar sind Elfen doch verwundbar. Hier und da begegnen die beiden bösen, mächtigen Wesen des Waldes. Sie wandern durch verschiedene Welten, in denen auch jeweils andere Jahreszeiten herrschen. Denn dort wo Isobel herkommt, gibt es nur den Sommer. Irgendwann entwickelt sich zwischen den beiden auch eine Beziehung und somit brechen sie das „Geltende Gesetz“. Dieses besagt, dass eine solche Bindung zwischen Menschen und Elfen untersagt ist und wird, wie nicht anders zu erwarten, mit dem Tod bestraft. Beide überlegen sich einen Plan und es kommt zum Showdown … Der Schreibstil der Autorin hat mich umgehauen. Sie schreibt so metaphorisch, dass ich mir alles bildlich vorstellen, sogar riechen konnte. Respekt dafür! Selbst die kleinsten Kleinigkeiten werden mit ihren Worten in etwas Besonderes umschrieben und erweckt förmlich zum Leben. „Ich tappte im Takt der rhythmisch zirpenden Heuschrecken den Pfad hinunter; der spitze Winkel des Lichts machte die Sommerhitze noch glühender, nach einer Weile klebte mein Nacken von Schweiß, blies der Wind meine Haare zur Seite wurde er kühl. Die windschiefen, leuchtend bunt gestrichenen Dächer der Stadt verschwanden hinter den sanften Hügeln, die wie das Haar einer Frau von einem schmalen Pfad geteilt wurden.“ Kommen wir zu dem, was mich gestört hat… Ich wusste zum Teil überhaupt gar nicht, in welcher Zeit ich mich befand. Es heißt zum Beispiel, der Prinz kommt morgen. Jedoch hatte ich dann das Gefühl, dass eine Woche vergangen ist, bis der Prinz sich überhaupt hat blicken lassen. Dann, ob auf ihrer Reise Tage, Wochen oder sogar Monate vergehen?! Ich saß da echt und wusste gar nicht wohin mit mir. Auch bin ich leider nicht ganz mit den beiden Charakteren warm geworden oder der Welt, in welcher die beiden wohnen. Mir hat einfach das gewisse Etwas gefehlt, dass dem ganzen einen Schups gibt. Fazit: Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht von Anfang an begeistern und für sich gewinnen. Erst als ich dem Ende nah war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Schade eigentlich, denn diese Geschichte ist einmalig und besonders. So einen Fantasy-Roman habe ich noch nicht gelesen und bin auch mit anderen Erwartungen an das Buch rangegangen.

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