Leserstimmen zu
Rabenprinz

Margaret Rogerson

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Rabenprinz ist der Debütroman von Margaret Rogerson. Ich bin sehr froh, dass das Cover vom englischen übernommen wurde, denn ich finde es einfach mega schön. Das Buch handelt von der menschlichen Isobel, die in Whimsy lebt und dort Portraits von Elfen anfertigt. Die Elfen können selbst keine Kunst erschaffen, sollten sie es versuchen, würden sie kurz darauf sterben. Isobel lebt zusammen mit ihrer Tante und ihren zwei Schwestern. Ihre Portraits lässt sie sich immer mit Schutzzaubern bezahlen. Bald darauf erhält Isobel einen Auftrag von Rook, dem Prinz des Herbstlandes. Rook ist anders als die anderen Elfen, denn in seinen Augen sieht sie menschlichen Schmerz. In keineswegs böser Absicht malt sie ihm diesen Schmerz in die Augen… Doch Schwäche gleicht im Elfenreich einem Todesurteil und Rook wurde schon einmal angezweifelt. So muss sich Isobel auf eine Reise mit ihm begeben… Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich hab es vor allem genossen mal ein paar „stille“ und „malerische“ Ausführungen zu lesen. Der Schreibstil ist auch sehr flüssig, sodass man sehr schnell voran kommt. Manchmal hätte ich mir noch ein paar detailliertere Erklärungen gewünscht, sodass man sich noch besser in der Welt einfinden kann. Die Welt der Elfen fand ich durchaus faszinierend. Elfen können nämlich nicht lügen. Sie benutzen einen sogenannten „Glimmer“, sodass sie die hässlichsten und kaputtesten Klamotten tragen können, aber perfekt aussehen, denn sie sind sehr eitle Wesen. Die Beziehung zu Rook, war nicht wirklich offensichtlich. Es war mehr in ihren Gedanken drin. Ich konnte trotzdem nachvollziehen, dass sie sich ineinander verliebt haben, hier wären auch noch ein paar mehr Details wünschenswert gewesen. Für mich hat es aber trotzdem gereicht. Der Weltaufbau, war für mich nachvollziehbar und hat auch durchaus für diese Geschichte gereicht, dennoch hätte man hier auch noch ein paar Sachen mehr erklären können, z.B. was ist die Anderswelt? Falls hier noch ein zweiter Band angefügt wird, bräuchte man diese Infos. Bei diesem einen Band, hat es für mich ausgereicht, da der Fokus mehr auf der Beziehung lag und nicht wirklich auf die Welt. In diesem Fantasybuch, gab es auch nicht wirklich eine „Mission“, die die Protagonistin hatte, es ist einfach nur die menschliche Isobel und ein Elf namens Rook, die sich ineinander verlieben und trotz des Gesetzes ihre Liebe nicht aufgeben wollen, denn Elfen und Menschen dürfen sich nicht ineinander verlieben. Fazit: Die Geschichte war sehr schön zu lesen und eine willkommene Abwechslung von anderen Fantasygeschichten. Außerdem hat die Autorin wirklich viel Einfallsreichtum gezeigt. Ich würde mir einen zweiten Teil wünschen, denn ich habe Rook und Isobel sehr lieb gewonnen. Das Buch kann ich durchaus an Romantasy Leser empfehlen. Von mir bekommt das Buch 5 Sterne.

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Meine Meinung: Ganz lieben Dank ans Bloggerportal und cbj für das Rezensionsexemplar. Als das Buch bei mir ankam war die Freude sehr groß, da es sich um ein Hardcover handelt und ich das Cover so wunderschön fand. Auch der Klappentext hat mich sehr angesprochen, da ich das Volk der Elfen super gerne mag und sie zu meine liebsten Fabelwesen sind. Ich kam auch direkt super in das Buch rein. Man lernte sofort jede Menge über die Elfen und über Isobels Arbeit als Porträtmalerin. Es wurde recht schnell klar, das Elfen in diesem Buch mal anders dargestellt wurden. Sie waren teils sehr gefährlich für Menschen, sehr hochgestellt, gefühlslos und absolut höflich. Die Menschen mussten immer darauf achten das sie nichts falsches sagen und die Elfen ihnen nicht die Worte im Mund umdrehten. Schon recht schnell wurde die Geschichte etwas verwirrend und ich kam nicht ganz hinterher. Die Gesetze der Elfen waren recht kompliziert und man braucht wirklich absolute Konzentration, damit man überhaupt verstehet was warum passiert. Wenn man sich aber irgendwann an den komplizierten Schreibstiel und diese völlig neue Welt gewöhnt, macht das Buch aber großen Spaß. Ich fand diese neue Art von Elfen sehr faszinierend und habe alle neuen Informationen und Einblicke aufgesogen und verinnerlicht. Dadurch das Elfen so ganz anders als Menschen sind, ist auch die Liebesgeschichte in diesem Buch etwas völlig neues und anfangs etwas eigenartig. Isobel ist eine wahnsinnig nette junge Frau, die mit der Zeit gelernt hat, wie sie sich gegenüber Elfen richtig verhält und schützt. Trotzdem ist sie sehr gefühlvoll und liebt es ein Mensch zu sein. Rook ist ein wahnsinnig stolzer Elfenprinz, dem es sehr schwer fällt Gefühle zu zeigen. Er redet oft recht hochgestochen und findet menschliches Verhalten sehr faszinierend und komisch. Die beiden sind daher völlig unterschiedlich und kommen aus zwei völlig unterschiedlichen Welten. Genau deshalb war es super schön zu sehen, wie die beiden sich näher kommen und sich gegenseitig besser kennen lernen. Ich habe die ganze Zeit mit ihnen mit gefiebert und gehofft, dass sie alle Hürden überqueren können und gemeinsam den Feind besiegen. Der Schreibstiel war wie oben schon geschrieben etwas anders und ein wenig kompliziert. Mit der Zeit wurde es aber einfacher die Geschichte zu lesen und hinterher zu kommen. Die Autorin hat eine völlig neue Welt mit ihren eigenen Regeln erschaffen. Ich bin ihr gerne in diese Welt gefolgt und habe viele spannende und teils verstörende Bräuche und Lebensweisen der Elfen kennen gelernt. Fazit: Eine spannende Geschichte die mich in eine völlig neue Welt der Elfen gebracht hat.

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Kann Spoiler enthalten! Der Roman "Rabenprinz" von Magaret Rogerson erschien am 16.03.2020 im "cbj"-Verlag. Angefangen beim Cover ist das Buch ein Traum. Ich liebe das Zusammenspiel zwischen den warmen Farben und die Illustration auf dem Buch. Es ist sehr schön und ansprechend, deswegen wusste ich sofort, dass ich es lesen musste. Ich habe Margaret Rogersons Schreibstil sehr gemocht, da er gut flüssig zu lesen war und ich mich sofort in die Elfenwelt hinein versetzt gefühlt habe. Zudem liebte ich ihre bildliche Darstellung. Ihre Details und Beschreibungen haben es mir sehr angetan, weil es nur noch selten ist, das Autoren so schöne Details beschreiben. Das Buch fühlte sich an, als ob man einen Sonnenaufgang liest. Isobel habe ich schnell ins Herz geschlossen, aber auch ihre Familie war mir sehr sympathisch. Rook stand ich am Anfang erst kritisch gegenüber, da Elfen stets als hinterlistig und boshaft gelten. Jedoch war es bei Rook nicht so. Wie sollte es auch anders sein? Mehr und mehr, als ich die Geschichte gelesen habe, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe auch sehr mit Isobel und Rook mitgefiebert. In der ersten Hälfte des Romans faszinierte mich die Elfenwelt mit ihren zahlreichen Besonderheiten, wie keine Kunst erschaffen zu können. Dies unterscheidet den Roman von allen anderen Elfenbüchern, was mich positiv überrascht hat. Erst fand ich diesen Unterschied zwischen Mensch und Elf sehr merkwürdig, später aber einen guten Einfall für die Geschichte. In der zweiten Hälfte jedoch hatte ich mehr erwartet. Nämlich eine längere Liebesgeschichte zwischen Isobel und Rook. Sonst hätte ich einen Stern mehr gegeben. Generell mag ich Elfengeschichten sehr, auch von dieser war ich angetan. Ich mochte es, in die Welt einzutauchen und Isobels Geschichte mitzuerleben. Ein klares Muss für Leser, die Elfengeschichten lieben. Somit erhält "Rabenprinz" von mir 4/5🌟.

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Nun, was soll ich sagen... An sich hat mir der Schreibstil der Autorin ganz gut gefallen. Sie entführt uns mit ihren Worten in eine atemberaubende Atmosphäre. Es war zwar oft umfangreich an Metaphern und Beschreibungen der Gegend, aber dafür fantasievoll. Das Cover ist wunderschön und strahlt in jeglichen Herbstfarben! Es passt super zum Buchinhalt und sieht toll im Bücherregal aus. Die Protagonistin Isobel habe ich schnell ins Herz geschlossen und die Lebensweise der Elfen fand ich sehr spannend! Rook ist ein eigenartiger Elf, mysteriös und königlich. Sein Charakter wurde perfekt geschrieben, wobei die Autorin ihn oft als schwachen Charakter dargestellt hat. Die Nebencharaktere hielten sich in Grenzen und die Elfen wurden als einzigartiges Volk beschrieben. Die Fähigkeiten und Einstellungen einiger dieser Elfen konnte ich teils nicht ganz nachvollziehen. Sie waren mir zu undurchschaubar, verspielt und verwirrend. Die Geschichte begann unglaublich stark, sodass ich mich richtig auf den Höhepunkt und das Ende gefreut hatte. Leider wurde sie gegen Ende immer wirrer, absehbarer und schwächer. Ich kann euch das Buch trotzdem weiterempfehlen, wenn ihr Geschichten rund um Elfen und Fantasiewelten gerne lest!

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Rezension zu – Rabenprinz von Margrett Rogerson – Für mich war es das erste Buch dieser Autorin und ich bin trotzdem mit recht hohen Erwartungen in die Geschichte gestartet. Ich muss zugeben, dass mich nicht direkt der Klappentext angesprochen hat, sondern zu erst das außergewöhnlich schöne Cover. Ich bin froh, dass dieses Cover vom Original übernommen wurde. Es wird wunderschön aussehen in meinem Bücherregal und passt noch dazu perfekt zum Inhalt des Buches. Zur Handlung: Isobel ist erst 17 Jahre alt, doch dank ihrer Malkunst äußerst beliebt beim Folk der Elfen. Denn diese sind absolut unfähig Kunst selbst herzustellen und daher umso faszinierter von ihr. Allgemein sind sie nicht im Stande Gefühle zu zeigen und werden eher als verschlagen und grausam beschrieben. Dieses Auftreten der Elfen erinnerte mich sehr an eine andere bekannte Reihe in welcher es sich ebenso um Elfen handelt die nicht so sind wie in so manchem Märchen. Isobel entwirft also auf Anfrage Portrait Bilder für ihre unmenschlichen Auftraggeber und weiß sich gegen ihre Verschlagenheit zur Wehr zu setzten. Sie wirkt hier deutlich älter als 17 – eher wie 25 was ich sehr positiv fand. Schon bald lernen wir den sogenannten Raben- und Herbstprinzen kennen welcher ebenfalls ein Bild von sich anfertigen lassen möchte. Während der Sitzungen entwickelt Isobel recht schnell Gefühle für den Prinzen Rook. Jedoch ist er ganz und gar nicht zufrieden mit ihrem vollendetet Werk und entführt sie daraufhin. Für sie beginnt nun also ein Abendteuer mit Gefühlen die niemals sein dürften. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr malerisch und detailiert. Als flüssig würde ich den Schreibstil jedoch nicht beschreiben da es mir aufgrund der außergewöhnlichen Beschreibungen oft schwer viel und ich manche setze genau oder sogar 2 Mal lesen musste. Alles in allem würde ich ihn als gehoben beschreiben und anspruchsvoll, was allerdings nichts Negatives ist. Charaktere: Isobel wurde als starker, bodenständiger und vor allem intelligentes Mädchen dargestellt und gefiel mir von Anfang an. Sie wirkt deutlich älter als angegeben und eher reserviert und kühl. Jedoch nur nach außen hin, denn schließlich muss man aufpassen wie man sich den Elfen gegenüber verhält. Rook jedoch hat mir von Anfang an mit seiner verschmitzen, arroganten und liebevollen Art ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Egal ob mit Glimmer oder nicht, er war für mich der Held der Geschichte. Allgemein finde ich alle Charaktere toll gestaltet. Auch die Idee hinter den Elfen in diesem Buch hat mich sehr angesprochen. Grausam, mehr Tod als lebendig und unberechenbar. Auch wenn über dieser Fantasy Welt mehr Glimmer liegt als alles andere, ist diese wundervoll ausgearbeitet bis in jedes Detail. Mein Fazit: Dieses Buch überzeugt nicht nur mit einem wunderschönen Cover, sondern auch mit der märchenhaft beschriebenen Welt welche bis ins Detail ausgearbeitet ist. Grausam, düster und berechnend. Wer eine tiefgründige Liebesgeschichte erwartet ist mit diesem Buch leider nicht richtig bedient. Denn dies ist auch mit mein Einziger Kritikpunkt. Auf einmal war da eine Beziehung, eine Liebe zwischen einem Elfen und einem Menschen. Wann diese genau entstanden ist, habe ich allerdings nicht mitbekommen. Auch die Gefühle sprangen leider nicht richtig auf mich über. Alles in allem würde ich das Buch als sehr angenehm und exzentrisch beschreiben. Ein interessanter Einteiler von dem ich mir allerdings auch mehr vorstellen könnte. Denn für mich stellen sich nach Beendigung des Buches nun doch noch zwei Fragen die leider ungeklärt blieben.

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Nachdem ich Rogersons zweites Buch „Sorcery of Thorns“ bereits auf Englisch gelesen habe und für sehr gut befunden habe, wollte ich unbedingt auch ihr Debüt Rabenprinz lesen, dass passenderweise genau jetzt auf Deutsch erschienen ist. Rabenprinz handelt von der menschlichen Porträtmalerin Isobel, die im Tausch gegen Zauber Porträts von Elfen malt. Die Elfen selbst können nämlich keine Kunst erschaffen und sind daher für Gemälde, Bücher und andere Künste auf die Menschen angewiesen. Als Isobel den Auftrag bekommt, Rook den Prinzen des Herbstlandes zu malen und ihm menschlichen Schmerz in die Augen malt muss sie sich mit Rook auf eine lange Reise begeben, denn Schwäche gleicht im Elfenreich einem Todesurteil. Generell bin ich ein großer Fan von Romanen, in denen es um Elfen geht, Rabenprinz war aber hauptsächlich nur eines: unglaublich verwirrend. Isobel lebt seit dem Tod ihrer Eltern gemeinsam mit ihren zwei Adoptivschwestern bei ihrer Tante Emma und kümmert sich um die Familie, indem sie mit ihrer Kunst Zauber verdient, die die Familie schützen oder ihnen Nahrung beschaffen. Sie ist eine starke Protagonistin, die sich nicht so leicht von den Elfen reinlegen lässt, gleichzeitig verfällt sie aber nach etwa 5 Sekunden dem Elfenprinz Rook. Dieser verhält sich wie ein liebeskranker, unreifer Teenager, wobei man im Laufe des Buches merkt, dass Elfen generell nicht unbedingt die hellsten Köpfchen sind und Rook da kein Einzelfall ist. Die beiden Protagonisten hatten einfach nichts gemeinsam, sodass ich die romantischen Gefühle leider gar nicht nachvollziehen konnte. Die Handlung selbst hatte definitiv Potential, die Idee hat mir auch ganz gut gefallen, aber das Buch hätte gut 200 Seiten länger sein können. Die wichtigsten Szenen wurden leider so schnell und verwirrend abgehandelt, dass ich Seiten oft mehrfach lesen musste um zu verstehen was da jetzt grade passiert ist, zudem fehlte es einfach an grundlegendem Worldbuilding und Erklärungen zu den Elfen, der wilden Jagd oder den verschiedenen Höfen. Manches hat sich zum Glück mit der Zeit noch besser erschlossen, aber oft waren es dann Erklärungen, die ich gut 100 Seiten früher gerne gehabt hätte. Während die wichtigen Szenen viel zu kurz ausgefallen sind, gab es oft seitenlange banale Konversationen zwischen Rook und Isobel, bei denen ich in Isobels Lage wohl eher direkt die Flucht ergriffen hätte. Positiv fand ich neben dem wunderschönen Cover, dass zum Glück übernommen wurde, den Schreibstil an sich. Besonders die Natur wurde oft sehr ausschweifend beschrieben, wobei einige sehr schöne Beschreibungen genutzt wurden, andere jedoch auch etwas zu blumig und kitschig für mich waren. Im Großen und Ganzen ist in diesem Buch leider kaum was passiert, es fehlte mir einfach an Inhalt, an spannenden Protagonisten und an Nachvollziehbarkeit. Auch das Ende hat mich leider immer noch mit zahlreichen Fragen zurückgelassen, sodass ich dem Buch nur 2.5 Sterne geben kann. Insgesamt merkt man leider, dass es ein Debütroman ist, an dem noch vieles unperfekt ist. Trotzdem denke ich, dass das Buch auch vielen Lesern gefallen kann, besonders wenn man ein Fan von Romantasy ist.

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Inhalt: Isabel, eine 17 jährige, menschliche Portraitmalerin soll ein Bild des Herbstprinzen der Elfen, Rook, malen. Dieser kommt nach einer unglaublich langen Zeit nach Wimbley zurück um ihre Kunst in Anspruch zu nehmen. Doch Isobel begeht einen großen Fehler. Sie malt den Schmerz in Rooks Augen und nichts deutet mehr eine Schwäche für die Elfen an, als menschliche Gefühle. Meine Meinung: Ich bin ein großer Fan des Covers, welches aus dem Original übernommen wurde. Es ist wirklich wunderschön und passt einfach zur Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildreich. Alles wird detailliert beschrieben und man kann sofort in die Geschichte eintauchen. Allerdings hatte ich besonders am Anfang Probleme, da öfters etwas „herumgesprungen“ wurde zwischen den Gedanken und Handlungen. Ich liebe die Grundidee. Elfen werden als „perfekte“, höfliche, eitle Wesen dargestellt, welche nur einen Makel besitzen: sie können keine Kunst erschaffen. Ein Glimmer umhüllt sie, welcher die Wahrheit versteckt und ihre grässliche Natur umhüllt. Doch hinter dieser Fassade bröckelt es. Denn der Schein trügt und niemand ist perfekt. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet! Isobel hat mir richtig gut gefallen; sie ist tapfer, stark und ihr Blick auf die Welt ist grundehrlich. Sie lässt sich nicht unterkriegen und weiß wie sie sich verteidigen kann. Mit Rook allerdings wurde ich nicht wirklich warm. Ich konnte ihn mir zwar gut vorstellen, fand ihn aber weder attraktiv, noch sympathisch. Er ist sehr launisch und kindisch. Die romantischen Gefühle zwischen Isobel und Rook kamen für mich aus dem Nichts. Ich konnte nicht wirklich nachvollziehen, wie sie sich gebildet haben und hätte mir da etwas mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem ist es angenehm, dass beide im Laufe der Geschichte immer wieder ihre Fassade fallen lassen und ihr wahres Ich zeigen. Fazit: Ein unglaublich gutes Grundgerüst, was noch etwas besser ausgearbeitet hätte werden müssen. Besonders die Liebesgeschichte und die Beschreibung der Welt leidet unter der Kürze des Buches. Eine starke Protagonistin, aber ein unsympathischer, launischer Protagonist. Trotz dessen einige tolle Referenzen zu anderen Büchern (das weiße Kaninchen).

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Margaret Rogerson hat einen sehr leichten und dennoch detailreichen Schreibstil. Sie benutzt viele Vergleiche und Metaphern, wodurch die Welt sehr lebendig erscheint und man kann sie sich als Leser ohne Probleme vorstellen. Man merkt sofort, wie magisch und geheimnisvoll die Welt der Elfen ist und möchte immer mehr von ihr entdecken. Nicht nur die Welt wird anschaulich beschrieben, sondern die Autorin schafft es auch, die Gefühle und das Aussehen der Elfen auf eine Weise darzustellen, sodass sie eben nicht menschlich erscheinen. Genau wie Isobel, die menschliche Protagonistin, konnte ich die Charaktere und vor allem Rook stellenweise nicht einschätzen, was das ganze nur noch aufregender und echter gemacht hat. Rook ist der Prinz des Herbsthofs und gehört sozusagen zur Elite der Elfen. Ich habe zunächst einen totalen Bad Boy erwartet und dann doch was ganz anderes und doch viel Besseres bekommen. Rook hat seine düsteren und verschwiegenen Momente, aber wenn man ihn dann besser kennen lernt merkt man, dass seine Absichten stets gut sind und er einfach total liebevoll und sympathisch ist. Zudem ist er wirklich tollpatschig und versteht bestimmte Situationen häufig erst später, was ihn nur noch charmanter macht. Auch Isobel konnte mich als Protagonistin überzeugen. Sie ist Künstlerin und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Man merkt, dass sie sehr selbstständig ist und sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Auch die Beziehung zwischen Rook und Isobel hat mir gut gefallen, wobei ich mir ein paar mehr Dialoge gewünscht hätte, da diese immer sehr humorvoll waren. Die Handlung konnte mich letztendlich nicht so ganz überzeugen. Ich mochte das Worldbuilding und es gab viele neue Ideen, die mir gefallen haben. Jedoch war die Handlung für mich einfach noch sehr ausbaufähig. Viele Dinge, die so ein großes Potential hatte, wurden leider nur in einem Nebensatz erklärt oder überhaupt nicht weiter erläutert. Das Buch hätte von mir aus noch 100 Seiten mehr haben können, in denen alles weiter ausgeschmückt wird. Fazit Ein sehr vielversprechendes Fantasybuch mit einem super lieben Elfenprinzen und einer starken Protagonistin. Der Schreibstil der Autorin passt perfekt zu diesem Genre und man fliegt nur so durch die Seiten. Nur die Handlung hätte etwas besser ausgebaut werden können. Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne.

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