Leserstimmen zu
Die Altruisten

Andrew Ridker

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Dieses Buch wird als Sensationsdebüt aus Amerika beschrieben. Aber ehrlich gesagt, weiß ich nicht ob es wirklich so eine Sensation ist. Es ist auf keinen Fall ein schlechtes Buch, aber es gibt einige Punkte, die mich daran hindern es eine Sensation zu nennen. Erstens fiel mir der Einstieg in das Buch sehr schwer. Ich musste mich das eine oder andere Mal dazu "zwingen" weiterzulesen. Trotzdem lässt das Buch den Leser an einer komplizierten Familien-Konstelation teilhaben. Der Schreibstil hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich musste während dem Lesen häufiger schmunzeln und die Charaktere sind sehr sympatisch.

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Vorab muss man sagen, dass es ein sehr gelungenes Buch ist! Ich habe mich anfangs tatsächlich etwas schwer getan, um in die Geschichte hineinzutauchen. Als ich dann aber drinnen war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Durch den schönen Schreibstils des Autors ist es dem Leser möglich, sich sehr gut in die einzelnen Personen hineinzudenken. Ich muss ebenso zugeben, dass man sich auch in einzelnen Personen derselben Generation wiederfindet. Das regt zum Nachdenken an. Insgesamt ein super Buch, welches ich jedem, der sich mal über heutige Generationskonflikte amüsieren und über sie nachdenken will, empfehlen würde!

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Kann, aber muss nicht

Von: Laura

01.02.2020

Dieses Buch ist meiner Meinung nach eines, das man nach einmaligem Lesen im Bücherregal verstauben lässt. Es baut sich kein wirklicher Spannungsbogen auf und die Zeitwechsel (Gegenwart und Vergangenheit) sind sehr verwirrend, da dies ohne jegliche Ankündigung geschieht.

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Die Alters sind nicht unbedingt eine Bilderbuch-Familie. Francine und Arthur haben ihre verliebten Jahre längst hinter sich: Er hängt nach der Tragödie in Simbabwe seinem Selbsthass nach und sie versucht ihren Ehemann so gut es geht zu ertragen. Um die Kindererziehung kümmert sich Francine. Arthur trägt eigentlich nur seinen Anteil dazu bei, wenn auch etwas für ihn dabei rausspringt. Als seine Frau allerdings überraschend an Brustkrebs stirbt, bleibt er mit seinen Kindern Ethan und Maggie, die mittlerweile erwachsen sind, allein zurück und muss feststellen, dass er sie eigentlich gar nicht kennt. Um das gemeinsame Familienhaus, welches eigentlich viel zu groß für ihn ist, zu behalten, schmiedet Arthur einen Plan: Er will ein Wochenende mit seinen Kindern verbringen – das aufholen, was er versäumte als sie noch klein waren – er will sie auf seine Seite ziehen und sie dann überreden, das Erbe ihrer Mutter auf ihn zu übertragen. Sollte in einer Familie, die sich liebt und gegenseitig unterstützt nicht schwer sein, doch nachdem Francine gestorben ist, haben Ethan und Maggie den Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen. Nur widerwillig kehren sie in ihre Heimatstadt St. Louis zurück, wo das Unheil schon bald seinen Lauf nimmt. Die Altruisten ist eine Geschichte, die langsam beginnt und in ihrem Verlauf nicht unbedingt viel Fahrt aufnimmt. Obwohl man sehr viele Flashbacks der Familie Alter bekommt und dadurch auch das Gefühl hat, sie wirklich gut kennenzulernen, blieb der große Höhepunkt für mich aus. Das ganze Buch baut auf das Wiedersehen zwischen Arthur und seinen Kindern auf, aber leider endet der Roman genauso wie er angefangen hat – seicht, ohne große Aufregung. Doch auch wenn das große Drama, das man als Leser erwartet, ausbleibt, hat sich Die Altruistendoch sehr schnell lesen lassen. Einen Einblick in das Leben einer komplett fremden Familie zu bekommen war interessant und auch wenn der Titel vielleicht etwas über Arthur, Maggie, Ethan und Francine verraten könnte, so führt er einen doch ein bisschen an der Nase herum – die Alters sind alles andere als altruistisch.

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Überzeugt nicht komplett.

Von: M.P.

15.01.2020

Ein Buch, das man lesen kann, aber nicht unbedingt muss. So richtig warm geworden bin ich mit der Geschichte leider nicht, welche zum Ende hin auch etwas abfiel.

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Das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht

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Ich habe mir schwer getan in dieses Buch richtig einzutauchen, von Anfang an gab es leider keine Verbindung zu den Protagonisten. Sie sind oberflächlich und unsympathisch, deshalb will man nicht unbedingt wissen, was mit Ihnen geschieht. Im Kontrast zu ihrem Erleben steht eine sehr metaphorische starke Sprache über die man stolpert, denn Arthur und seine Kinder sind eigentlich recht simpel. Man steigt nach und nach in ihre Leben ein, die zunächst nicht gemeinsam verlaufen bis Arthur seine Kinder zu sich einlädt, weil er ihre Hilfe benötigt. Über ihren gemeinsamen Hintergrund und auch das ihrer Eltern erfährt man immer mehr und meint einen roten Faden zu sehen, warum sie so geworden sind oder sich so verhalten. Die psycholgische Seite von Francine, der Mutter von Maggie und Ethan, war ziemlich interessant. Ab dem Zusammentreffen der Familie wird es etwas spannender, mehr Hintergrundinformationen, aber dennoch bleiben die Figuren distanziert und kalt. Und dann kommt einfach eine Auflösung - ein Happy End. Fertig. Fazit: Das war mir viel zu schnell, ich wollte mehr Tiefe, mehr Entwicklung und wurde in diesem Bereich enttäuscht.

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Andrew Ridker erzählt in seinem Roman Die Altruisten die Geschichte einer Familie, die sich nach dem Tod der Mutter beziehungsweise der Ehefrau spaltet. Vater und Kinder gehen jeder seiner eigenen Wege und versuchen dabei den anderen Familienmitgliedern nicht zu ähneln. Zwei Jahre gelingt es ihnen, bis der Vater seine Kinder nach Hause bittet. Sehnsucht ist der Vorwand. Geld ist der eigentliche Grund. So verläuft sich die Geschichte in einem Labyrinth aus Lüge, Abscheu und doch ein wenig familiärer Liebe. Die Altruisten wird als Sensationsdebüt aus den USA gefeiert. Sarkasmus und eine brillante Geschichte sollen sich auf 400 Seiten verbergen. Ich habe sehnsüchtig auf den Moment gewartet, in dem auch bei mir die Begeisterung eintritt, jedoch leider vergeblich. Der Roman wird durch eine zähe Szene aus dem Praxiszimmer der Mutter eingeleitet – hier lebt sie noch. Man versteht weder den Zusammenhang noch erweckt die Einleitung Interesse auf die nachfolgende Geschichte. Die Motivation weiter zu lesen, beginnt bereits hier zu sinken. Doch man hofft, dass man auf den darauffolgenden Seiten abgeholt wird. Als Leser versucht man sich verzweifelt an irgendetwas festzuhalten, doch auch hier vergeblich: An den Protagonisten scheitert man, weil sie egoistisch, unsympathisch und langweilig sind, aber bestimmt keine Altruisten – vielleicht habe ich hier gerade die Ironie gefunden? Wenn ja, ist mir das leider zu simpel. Der Inhalt ist sehr rar, das Ende vorhersehbar und kitschig, und die sprachliche Leistung ist durchschnittlich und nicht überragend – das kann natürlich auch an der Übersetzung liegen. Nach Beendigung des Buches habe ich mir immer wieder die Pressestimmen, die auf dem Buch gedruckt sind, durchgelesen: Ein „super amüsanter Roman“. Ich frage mich, ob ich irgendetwas überlesen habe. Können Geschmäcker soweit auseinandergehen? So hoch gelobt und doch so durchschnittlich. Daher leider nein, für Die Altruisten gibt es keine Leseempfehlung.

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