Leserstimmen zu
Die Altruisten

Andrew Ridker

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Altruisten

Von: katrin Kaiser

09.10.2019

Sehr glaubwürdige Familiengeschichte mit gut ausgearbeiteten Charakteren

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Ein Mann in einer Krise

Von: Matti

30.09.2019

In Andrew Ridkers Debütroman “Die Altruisten" geht es um die Familie Alter, die nach dem Tod der Mutter auseinanderbricht. Die Kinder Maggie und Ethan, beide in New York lebend, kommen der Einladung des Vaters nach, ihn nach zwei Jahren Funkstille im Elternhaus zu besuchen. Episodenartig, auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt, fügt sich das Familiengeflecht zusammen. Der Leser erfährt nicht nur den Werdegang und Verbleib der einzelnen Figuren, sondern auch ihre Begehrlichkeiten, Neigungen und Schwächen. Intelligent und unterhaltsam geschrieben, ein Roman voller Ideen, ohne blumig zu sein, ein Roman, den man zu schnell liest, ihn genießt und nicht mehr aus der Hand legen kann, bis man alles über die äußerst interessanten, unperfekten Figuren erfahren hat.

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Großartig geschrieben

Von: Bkwrm

28.09.2019

Die Geschwister Ethan und Maggie werden einige Zeit nach dem Tod ihrer Mutter von ihrem Vater nach Hause eingeladen. Alle drei haben in der letzten Zeit mit ihren eigenen gewöhnlichen und ungewöhnlichen Problemen gekämpft. Den Schreibstil des Buches hab ich einfach als genial empfunden. Ich musste häufig schmunzeln und wollte die ganze Zeit über gerne wissen wie es weitergeht. Die Charaktere sind alle etwas wunderlich, aber dadurch umso sympathischer. Eine klare Empfehlung!

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Der Roman „Die Altruisten“ erzählt die Geschichte einer durchschnittlichen Familie aus der heutigen Zeit. Zunächst ist hier der Vater der Familie, Arthur Alter, welcher in seinem Beruf als Ingenieur und späterer Universitätslehrer gescheitert ist und ein schwieriges, wenn nicht sogar zerrüttetes, Verhältnis zu seinen Kindern hat. Seine Frau, Francine Alter, welche stets die Familie zusammengehalten hat, starb viel zu früh an Brustkrebs und nach ihrem Tod gab es keinerlei Kontakt mehr zwischen Arthur und seinen beiden Kindern Ethan und Maggie. Dies liegt nicht nur allein an der Tatsache, dass die Kinder nach dem Tod der Mutter keinerlei Veranlassung mehr zur Pflege des Kontaktes zum schwierigen Vater sahen, sondern wird auch noch dadurch verstärkt, dass Arthur seine Frau während ihrer Krankheits- und Sterbephase betrogen hat. Die beiden Kinder, Ethan und Maggie, haben mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen. Ethan, der Ältere, hat sich früh zu seiner Homosexualität bekannt, aber dennoch Probleme diese Gefühle auszuleben und zuzulassen. Auch sein gut bezahlter Job, konnte ihn nicht mehr zufriedenstellen und hat ihn letztlich dazu veranlasst auszusteigen und allein und abgeschottet in den Tag hineinzuleben. Maggie findet es nicht erstrebenswert einem geregelten Job nachzugehen und Geld zu verdienen, sondern übt sich lieber in Sparsamkeit und übernimmt schlecht bezahlte Nebenjobs, bei denen sie jedoch Selbstzufriedenheit durch soziales Engagement erlangen möchte. Ähnlich wie Ethan kämpft auch sie mit inneren Dämonen, die zwischenmenschliche Beziehungen fast unmöglich machen. Zwei Jahre nach dem Tod von Francine steht Arthur vor dem finanziellen Aus. Sein bis dato stets befristeter Vertrag an der Universität wird nicht mehr verlängert. Aufgrund dessen beschließt Arthur, seine Kinder für ein Wochenende zu sich nach Hause einzuladen und eine Versöhnung anzustreben, um dadurch an das Erbe von diesen zu gelangen, welches sie von ihrer Mutter erhalten haben. Nach anfänglichem Zögern und Misstrauen sagen die beiden zu, aber es kommt, wie es kommen muss, und das Wochenende endet in einem Desaster. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr zugesagt. Er schreibt mit wechselnden Erzählperspektiven aus dem Leben und den Gedanken der einzelnen Personen. Ich fand es sehr positiv, dass auch die verstorbene Mutter eingebunden wurde und die drei noch lebenden Familienmitglieder aus ihrer Sicht und in dem Umgang innerhalb der gesamten Familie beleuchtet. Die einzelnen Charaktere werden facettenreich, authentisch und tiefgründig beschrieben. Der Autor liefert in diesem Roman das Porträt einer nicht Bilderbuchgleichen Familie und behandelt unangenehme Themen wie Krankheit, Tod, Betrug, psychische Probleme, Generationskonflikte etc. Das Buch macht nachdenklich, bringt einen aber auch an vielen Stellen zum Schmunzeln. Ich mochte den psychologischen Tiefgang, die feine Ironie und auch den vereinzelten Sarkasmus des Autors und kann das Buch ähnlich gesinnten nur wärmstens empfehlen.

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Vorab muss man sagen, dass es ein sehr gelungenes Buch ist! Ich habe mich anfangs tatsächlich etwas schwer getan, um in die Geschichte hibneinzutauchen. Als ich dann aber drinnen war, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Durch den schönen Schreibstils des Autors ist es dem Leser möglich, sich sehr gut in die einzelnen Personen hineinzudenken. Ich muss ebenso zugeben, dass man sich auch in einzelnen Personen derselben Generation wiederfindet. Das regt zum nachdenken an. Insgesamt ein super Buch, welches ich jedem, der sich mal über heutige Generationskonflikte amüsieren und über sie nachdenken will. Sehr empfehlenswert!

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New York, 2015: Fast zwei Jahre ist es her, dass Francine Alter an Krebs gestorben ist; und seitdem herrscht Funkstille zwischen ihrem Mann Arthur und den gemeinsamen Kindern Ethan, dessen Homosexualität ein schwieriges Thema ist, und die sechs Jahre jüngere Maggie, die sich in ihrer Hilfsbereitschaft aufreibt. (So zB Maggies Aussage auf S69 „Ich würde lieber sterben, als ein überflüssiges Leben zu führen.“) Arthur, 65 Jahre alt, der eine Affäre mit Ulrike begann, kurz bevor bei Francine Krebs diagnostiziert wurde, lädt seine Kinder nun schriftlich ein - wohl wissend, dass seine Frau kurz vor ihrem Tod das Testament geändert und ihn nicht mehr berücksichtigt hat, nachdem sie von der Affäre erfuhr. Um diese Einladung und das Treffen herum werden viele Rückblenden eingebaut, die das Familienleben und vor allem auch die Bedeutung des Thema Geldes in der Familie hervorheben - da besteht Konfliktpotenzial zwischen den sehr verschiedenen Einstellungen dazu, die der junge Autor den verschiedenen Charakteren zugeschrieben hat. „Knauserigkeit“ trifft auf die „Onlineshopping-auf-Kredit-Mentalität“. Ohne den lehrreichen Zeigefinger, sondern sehr unterhaltsam werden die Szenen beschrieben, so dass das Lesen wirklich Spaß macht - zumal ich mich der Generation von Ethan und Maggie zuzähle und daher vieles sehr gut nachvollziehen kann. Ein beeindruckendes Debüt für beide Generationen - Babyboomer und Millenials- und sicher auch alle dazwischen und danach!

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Unterhaltsam und tiefgründig

Von: Katrin B

22.09.2019

Ridker zeichnet mit Ironie und psychologischem Einfühlungsvermögen das Bild einer vermeintlich ganz normalen Familie, bei der im Grunde jeder doch nur in seiner eigenen Welt und seinen eigenen Problemen gefangen ist. Die Charaktere sind gut gezeichnet und überzeugend dargestellt, so dass sich der Leser gut mit ihnen identifizieren kann. Der Schreibstil ist locker und unterhaltsam, oft witzig und bietet so ein gutes Gegengewicht zu dem langsam sich vor den Augen des Lesers entrollenden Geschehen.

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Das Leben...

Von: Nanny Ogg

19.09.2019

... einer fast ganz normalen Familie. Wir erleben die Familie Alter in allen Facetten Ihres Lebens. Wir lernen sie und ihr Umfeld genauer kennen. Fast handelt es sich weniger um einen Roman als mehr um ein Familiendrama. Die "Geschichten" rund um die Familie herum sind teilweise amüsant über nachdenklich bis abstrus. Die Altruisten lesen sich nicht mal eben so und nebenbei, man sollte sich Zeit und Ruhe nehmen. Über das Ein oder Andere gerne nachdenken und wirken lassen. Andrew Ridker hat mit seinem Roman ein Werk erschaffen, welches gerne wieder gelesen werden möchte. Die Geschehnisse sind so mannigfaltig, dass ich mir sicher bin in einem halben Jahr noch mal so viel Spaß beim Lesen zu haben.

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