Leserstimmen zu
Das schwarze Mal

Eyal Kless

Der Puzzler (1)

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Die Stadt der Türme ist ein Ort voller Rätsel. Hier kämpfen Gilden, die über Magie gebieten, gegen Cyborg-Banditen, welche nach Artefakten einer untergegangenen Zivilisation suchen. Jene Schätze befinden sich im Inneren der Stadt der Türme, das von Monstern bevölkert, von Fallen gespickt und voll verschlossener Türen ist. Und genau hier kämpft ein Junge ums Überleben: Rafik ist der einzige Mensch, der die Rätsel der Stadt der Türme knacken kann. Denn er ist ein Puzzler, an dessen Fingern sich wie Schlüssel geheimnisvolle Tätowierungen befinden. Doch was Rafik im unheimlichen Herzen der Stadt der Türme findet, verändert den Jungen – und seine ganze Welt. . Ich bin immernoch geflasht von diesem Buch! Obwohl ich kein reiner SciFi-Leser bin fand ich die Kombination zwischen Fantasy und SciFi-Elementen wahnsinnig gut gelungen und ich hatte nie das Gefühl, dass es zu abgespaced wirkte. So ein spannendes und mystisches Buch voller Rätsel habe ich noch nie gelesen. Aufmerksam wurde ich nicht nur durch das mystische Cover sondern auch durch den Klappentext. Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen, der gigantische Schreibstil sowie die fantastische und mystische Welt hat mich einfach gepackt. Die Ideen und Techniken die es eventuell einmal geben könnte waren der Wahnsinn, wie zum Beispiel die Supertrucks oder die Modifizierungen der Menschen. Erzählt wird die Geschichte von Funkelauge, einem Gelehrten der Historikergilde welcher Versucht die Geschichte von Rafik dem Puzzler zu rekonstruieren. Vincha, die bei den Geschehnissen damals bei war erzählt wiederum die Lebensgeschichte von Rafik, demnach gibt es zwei Storylines in dem Buch was für reichlich Abwechslung sorgt. Generell waren die Protagonisten und Charaktere so unterschiedlich und durchtrieben, dass das Lesen dadurch zu einem wahren Erlebnis wurde. In dem Buch tauchen so viele Geheimnisse auf die nach und nach gelüftet werden sodass das Weglegen des Buches nahezu unmöglich ist. Die spannenden Hetzjagden, die interessanten Dialoge, den Humor an der richtigen Stelle sowie die Entdeckung und die Expdedition in das Tarakan Tals habe ich so unfassbar genossen, dass ich immer noch total fasziniert bin. Cyborgs, magische Artefakte, Monster, Menschen mit Mods sowie eine genial Setting machen das Buch definitiv zu einem meiner Best Reads. Der einzige Nachteil: Ich muss bis April 2021 warten bis der zweite Teil erscheint. 5/5 Sterne

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Information: Name: Das schwarze Mal Autor/in: Eyal Kless Verlag: penhaligon Band: 1 (Band 2 erscheint im englischen Anfang/Mitte Februar) Taschenbuch: 15,00 € e-Book: / Seitenzahl: 672 Erscheinungsdatum: 30.09.2019 Klappentext: Die Stadt der Türme ist ein Ort voller Rätsel. Hier kämpfen Gilden, die über Magie gebieten, gegen Cyborg-Banditen, welche nach Artefakten einer untergegangenen Zivilisation suchen. Jene Schätze befinden sich im Inneren der Stadt der Türme, das von Monstern bevölkert, von Fallen gespickt und voll verschlossener Türen ist. Und genau hier kämpft ein Junge ums Überleben: Rafik ist der einzige Mensch, der die Rätsel der Stadt der Türme knacken kann. Denn er ist ein Puzzler, an dessen Fingern sich wie Schlüssel geheimnisvolle Tätowierungen befinden. Doch was Rafik im unheimlichen Herzen der Stadt der Türme findet, verändert den Jungen – und seine ganze Welt. Cover + Schreibstil: Als erstes fange ich mit dem Cover an. Ich habe es gesehen und es hat mich fasziniert. Der erste Gedanke den ich hatte war, dass es wie ein Rätsel aussieht und ich war total angefixt herauszufinden ob ich den Code vorne auf dem Cover knacken kann und tatsächlich habe ich es geschafft. Was dahinter steckt müsst ihr natürlich selber herausfinden. *Ich dachte auch als erstes, dass die neonhafte Schrift leuchtet.. leider nicht... Zum Schreibstil habe ich nur ein Wort.. grandios. Der Autor hatte schon in den ersten Seiten meine volle Aufmerksamkeit. Er hat humorvoll, spannend und rätselhaft geschrieben. Meine Meinung: Der Autor hat eine wundervolle Geschichte veröffentliche. Am Anfang lernen wir den kleinen jungen Rafik kennen. Er zählt und seine Geschichte und wie das alles angefangen hat. Nach einer Zeit lernen wir eine Frau kenne, die seine Geschichte zu Ende erzählt. Die mit ihm alles erlebt hat. Natürlich weis sie nicht, wie die Geschichte um Rafik tatsächlich geendet hat. Band 2 wird dieses Jahr im englischen erscheinen. Ich habe das Buch mit 5 von 5 Sternen bewertet und es war mein Highlight für 2019.

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Als ein Schreiber der Gilde der Historiker die Stadt der Türme aufsucht, scheint sein Anliegen eher aussergewöhnlich. Denn er ist auf der Suche nach Vincha, eine Frau, die die Geschichte eines ganz besonderen Jungen kennt und die er unbedingt erfahren soll. Gemeinsam mit dem ehemaligen Söldner Galinak macht der Schreiber sich auf die Suche und trifft tatsächlich auf Vincha. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten erzählt sie die Geschichte von Rafik. Dieser wuchs in einer Wüstenstadt auf, in der man fest an einen Propheten glaubt und in der alles, was anders ist, verteufelt. Darunter fallen z. B. Male, die Aussehen wie Tätowierungen und die für dessen Träger eine besondere Gabe bedeuten. Eines Tages erscheinen ausgerechnet auf Rafiks Finger diese Tätowierungen und seine Familie verbannt den kleinen Jungen. Doch dieser ist selbst unter den Tätowierten etwas ganz besonderes, denn seine Gabe ist fast schon einmalig. Meine Meinung Das dunkle Cover mit seinen intensiven Schriftzügen fiel mir gleich auf, doch hier war es vor allem der Klappentext, der eine aussergewöhnliche Geschichte versprach. Genau dieses bietet auch “Das schwarze Mal”, denn die Geschichte um Rafik verbindet Fantasy mit Steam Punk und Science Fiction in einem Maße, das ich so bisher noch nicht gelesen habe. Ich muss zugeben, dass ich gerade für die ersten 150 Seiten des doch sehr umfangreichen Buches etwas länger gebraucht habe. Das lag allerdings nicht an dem Schreibstil, denn Autor Eyal Kless beschreibt sehr bildgewaltig und wortgewandt, sondern eher daran, dass man ohne jede Kenntniss mitten in eine so ungewöhnliche Welt geworfen wurde. Nach und nach erschließt sich immer mehr für den Leser und je mehr ich über die Welt und das Leben darin erfuhr, desto spannender fand ich diese. Das Worldbuilding ist wirklich besonders, denn die Welt wirkt so anders und doch so bekannt. Wie eine dystopische Welt, die mal aus Tausend und einer Nacht stammt, mal wie aus einer Science Fiction Story. Die Menschen können sich durch das Ersetzen von Körperteilen durch Mechanik/Metall verändern, bzw. verbessern. Manche verfügen durch ihre Tätowierungen über eine Art Magie, die von anderen wiederum als Fluch angesehen wird. Also alles gar nicht so einfach, aber so genial durchdacht, dass ich letzten Endes doch absolut begeistert bin und mich auf die Fortsetzung freue. Das Tempo der Geschichte ist ebenfalls ungewöhnlich, mal werden wir Zeuge von temporeichen Actionszenen und Kämpfen, mal bekommen wir ein Blick auf die Welt und deren Charakteren. Man muss hier durchaus aufmerksam bleiben, denn sonst verpasst man wichtige Momente. Also keine Geschichte für zwischendurch, sondern eher eine zum tiefen Abtauchen in eine völlig fremde Welt. Erzählt wird das ganze auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen. Zum einen die Gegenwart, in der der Schreiber, der hier Funkelauge genannt wird, die Geschichte des kleinen Rafik erfahren möchte. Hierzu dient ihm Vincha, die angeblich die letzte ist, die den Puzzler Rafik gesehen haben soll. Sie erzählt Funkelauge und dem Söldner Galinak die wahre Geschichte um Rafik. Doch nicht alle erzählen hier die Wahrheit und so manches wird verschwiegen und bleibt auch zum Ende noch offen. Die Charaktere sind zwar recht vielzählig, doch auch hier bekommt man immer mehr ein Gefühl dafür, wer für was steht. Die Menschen der Vergangenheit sind, vor allem technisch, sehr weit entwickelt. Doch natürlich sind die Menschen auch hier davon besessen, immer mehr zu wollen und so ist die Zukunft zum Scheitern verurteilt. Trotzdem wird immer noch versucht, die einst gloreiche Vergangenheit wieder auferstehen zu lassen. Die meisten der Charaktere wirken rau und knallhart und sind es gewohnt, mit allen Mitteln zu kämpfen, um zu überleben. Gerade Rafik wirkt hier wie das Gegenteil, denn er wirkt so lieb und menschlich in dieser rauen Welt. Er ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen und er ist hier definitiv der Sympathieträger der Geschichte. Mein Fazit Mir ist diese Rezension gar nicht so leicht gefallen, denn es ist unheimlich schwierig, all die ungewöhnlichen Punkte so zu schildern, ohne zu spoilern und doch einen Eindruck über die Welt und deren Charaktere zu bieten. Eyal Kless hat hier eine Geschichte geschrieben, in der er eine Menge unterschiedlicher Genres miteinander verwoben hat und die doch absolut stimmig wirkt. Mir hat das Buch, nach kleinen Anlaufschwierigkeiten, unglaublich gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

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Der Junge Rafik hat Tattoos, die aber in seinem Dorf abgelehnt werden. Er, Vincha und Funkelauge sind gut ausgearbeitete Charaktere und auch die Schauplätze werden sehr bildlich beschrieben. Das hat mir wirklich ziemlich gut gefallen. Etwas was wirklich besonders ist, dass man in diesem Buch quasi eine Geschichte in einer Geschichte erhält. Wie Rafik herausfinden muss, was es mit einem Puzzler alles auf sich hat, finde ich ziemlich interessant. An den Schreibstil muss man sich erst einmal gewöhnen, aber dann geht das eigentlich ganz gut. Allerdings war es doch ziemlich zäh das komplette Buch zu lesen, was einerseits an der hohen Seitenzahl liegen kann oder auch an den detaillierten Ausführungen. Irgendwie ist das mit dem QR-Code auf dem Cover zwar cool und mystisch zugleich, aber bei mir funktioniert er zumindest nicht, denn ich werde nur zur offiziellen Seite des Buches weitergeführt. Das Ende ist noch offen, weil es ja noch weitergeht.

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"Das schwarze Mal" von Eyal Kless erzählt die Geschichte von Funkelauge, der auf der Suche nach Vincha ist, um sich von ihr wiederum die Lebensgeschichte von Rafik - dem eigentlichen Protagonisten - erzählen zu lassen. Rafiks Geschichte ist eine traurige, aufregende und nervenaufreibende. Was dem Jungen in seiner Kindheit widerfährt, muss man erstmal wegstecken. Er ist gezeichnet. Eines Tages tauchen plötzlich Linien auf seinen Fingerkuppen auf. Die Glaubensgemeinschaft, in dem der Junge lebt, sieht das als böses Omen. Rafik droht der Tod, doch seine Familie lässt ihn rechtzeitig wegschaffen. Und so beginnt sein Abenteuer voller Ungewissheit, Flucht, Gewalt und Heimatlosigkeit. Rafik ist ein Puzzler, einer der wenigen Menschen, der die Schlösser der vergangenen Kultur Tarakan öffnen kann. Er ist wertvoll, denn ohne die Schätze, die hinter den tarakanischen Türen liegen, würde das früher oder später das Ende der derzeitigen Menschheit bedeuten. Das Cover des Buches hatte mich sofort. Die Mischung aus (fast) schwarz und dem matten Grünton ist sehr ansprechend, auch der auffällige QR-Code in der Mitte des Covers ist mal was anderes. Zu allererst muss ich die absolut authentische Darstellung der Charaktere hervorheben! Der Autor hat hier Akteure erschaffen, die auf dem Papier kaum lebendiger sein könnten! Mir persönlich gefällt Vincha am besten, aber auch Funkelauge und Rafik haben mich in ihren Bann gezogen. Selten habe so eine glaubhafte Charakterentwicklung in einem Roman gesehen! Auch an Kreativität mangelt es dem Autor nicht. Er hat eine post-apokalyptische Welt erschaffen, in der von vorne bis hinten alles stimmt. Schauplätze beschreibt er bildhaft und wortgewandt. Teilweise meinte ich, den Wüstensand auf der Haut zu spüren oder den Gossengestank zu riechen. Einzig und allein die Geschichte selbst hat mich das Buch 3 Sterne geben lassen. Seitenweise zähe Erzählung, Unmengen an Gefluche und Ausführungen (vor allem an Ende) hat mich das Buch teilweise unmotiviert lesen lassen. Die Spannung hat oft auf sich warten lassen. Da kann das Worldbuilding noch so toll sein, man liest eben einen Roman und keinen Reiseführer (in dem Fall). Also, 3 Sterne für einen soliden post-apokalyptischen Sci-Fi-Fantasyroman und eine Leseempfehlung hinsichtlich Charaktere und Setting!

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Dieses Buch hat es in sich, und zwar nicht nur wegen der sehr ordentlichen Seitenzahl. "Das schwarze Mal" hat mich mit seinem genialen Genremix und seiner düster-spannenden Atmosphäre von der ersten Seite an total überzeugt. Ich finde, es ist schwer in ein Genre zu kategorisieren - es hat was von Dystopie, Fantasy, SciFi, Steampunk - irgendwie ist es ein genialer Mix aus allem. Das Setting ist insgesamt relativ düster und deprimierend, es blitzen aber immer auch fantastische Relikte und Bilder aus der Vergangenheit auf, die einfach so toll spannend und rätselhaft und faszinierend geschrieben sind, man erahnt die ganze Zeit beim Lesen, dass man etwas ganz Großem auf der Spur ist, und hofft auf neue Erkenntnisse. Anders gesagt, Eyal Kless treibt die Spannung auf die Spitze - und lässt sie dort. Der gesamte Plot ist gar nicht so wahnsinnig komplex, wie es auf den ersten Blick scheint. Im Prinzip geht es darum, dass eine technisch und ökonomisch scheinbar extrem weit entwickelte Gesellschaft den Bach runtergegangen ist und die nachfolgenden Generationen verzweifelt versuchen, weiter den größtmöglichen Nutzen aus den verbliebenen Relikten zu ziehen und sich daran zu bereichern. Und wo Gier ist, da ist auch Kampf und Krieg - und in diesem Krieg gibt es eben die Schlüsselfiguren, die sogenannten Puzzler, weil nur sie die körperliche Veranlagung haben, die Zugänge zu den unerschöpflichen Speichern der untergegangenen Gesellschaft zu erlangen. Spannend ist es auch deswegen, weil die Geschichte auf zwei Zeitebenen verläuft - alles dreht sich eigentlich um den begabten Puzzler Rafik, der spurlos verschwunden ist, höchstwahrscheinlich tot. Doch seine Erkenntnisse und sein Verbleib sind sehr wichtig, und so wird eine Schlüsselfigur, die ihn als letztes gesehen hat, zur Erzählerin, die im Rückblick erzählt, wie es zu Rafiks Verschwinden kam. Außer Rafik sind eigentlich alle Protagonisten ziemlich rauhe Gesellen und Gesellinnen, die es gelernt haben, in einer gnadenlosen Umgebung zu überleben. Doch Rafik mit seiner jugendlichen Unschuld verändert von so manchem den Blickwinkel - andere benutzen ihn nur zu ihrem Vorteil. Rafik ist der menschliche Faktor in der ganzen Geschichte, ein Schicksal, dass einen einfach mitnimmt, ihm gelten die Sympathien des Lesers. Mir hat einfach der Schreibstil an sich, aber auch die Art und Weise, wie der Autor immer mal wieder Rückblicke auf eine vergangene Welt zulässt, gefallen. Manchmal gibt es starke Parallelen zu unserer Gesellschaft in einer vielleicht nahen Zukunft, die in der Zeit dieser Erzählung schon wieder Vergangenheit ist, dann wird man jedoch wieder auf einen anderen Pfad gelenkt.Ich will aber nicht zuviel verraten. Fazit: Für mich hat Eyal Kless alles richtig gemacht - man kann der Geschichte gut folgen, er hat hier eine komplette Welt mit tollen Details geschaffen, die den Leser einfach dazu anregt, selbst seine Vermutungen anzustellen und Spaß an der Entwicklung der Geschichte zu haben. Bis zum Schluss bleiben Fragen offen, nicht alle Rätsel werden gelöst, und ich könnte mir eine Fortsetzung gut vorstellen, denn noch sind lange nicht alle Geschichten erzählt. Glasklare Leseempfehlung für jedes Alter

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Dieses Buch hat es in sich, und zwar nicht nur wegen der sehr ordentlichen Seitenzahl. "Das schwarze Mal" hat mich mit seinem genialen Genremix und seiner düster-spannenden Atmosphäre von der ersten Seite an total überzeugt. Ich finde, es ist schwer in ein Genre zu kategorisieren - es hat was von Dystopie, Fantasy, SciFi, Steampunk - irgendwie ist es ein genialer Mix aus allem. Das Setting ist insgesamt relativ düster und deprimierend, es blitzen aber immer auch fantastische Relikte und Bilder aus der Vergangenheit auf, die einfach so toll spannend und rätselhaft und faszinierend geschrieben sind, man erahnt die ganze Zeit beim Lesen, dass man etwas ganz Großem auf der Spur ist, und hofft auf neue Erkenntnisse. Anders gesagt, Eyal Kless treibt die Spannung auf die Spitze - und lässt sie dort. Der gesamte Plot ist gar nicht so wahnsinnig komplex, wie es auf den ersten Blick scheint. Im Prinzip geht es darum, dass eine technisch und ökonomisch scheinbar extrem weit entwickelte Gesellschaft den Bach runtergegangen ist und die nachfolgenden Generationen verzweifelt versuchen, weiter den größtmöglichen Nutzen aus den verbliebenen Relikten zu ziehen und sich daran zu bereichern. Und wo Gier ist, da ist auch Kampf und Krieg - und in diesem Krieg gibt es eben die Schlüsselfiguren, die sogenannten Puzzler, weil nur sie die körperliche Veranlagung haben, die Zugänge zu den unerschöpflichen Speichern der untergegangenen Gesellschaft zu erlangen. Spannend ist es auch deswegen, weil die Geschichte auf zwei Zeitebenen verläuft - alles dreht sich eigentlich um den begabten Puzzler Rafik, der spurlos verschwunden ist, höchstwahrscheinlich tot. Doch seine Erkenntnisse und sein Verbleib sind sehr wichtig, und so wird eine Schlüsselfigur, die ihn als letztes gesehen hat, zur Erzählerin, die im Rückblick erzählt, wie es zu Rafiks Verschwinden kam. Außer Rafik sind eigentlich alle Protagonisten ziemlich rauhe Gesellen und Gesellinnen, die es gelernt haben, in einer gnadenlosen Umgebung zu überleben. Doch Rafik mit seiner jugendlichen Unschuld verändert von so manchem den Blickwinkel - andere benutzen ihn nur zu ihrem Vorteil. Rafik ist der menschliche Faktor in der ganzen Geschichte, ein Schicksal, dass einen einfach mitnimmt, ihm gelten die Sympathien des Lesers. Mir hat einfach der Schreibstil an sich, aber auch die Art und Weise, wie der Autor immer mal wieder Rückblicke auf eine vergangene Welt zulässt, gefallen. Manchmal gibt es starke Parallelen zu unserer Gesellschaft in einer vielleicht nahen Zukunft, die in der Zeit dieser Erzählung schon wieder Vergangenheit ist, dann wird man jedoch wieder auf einen anderen Pfad gelenkt.Ich will aber nicht zuviel verraten. Fazit: Für mich hat Eyal Kless alles richtig gemacht - man kann der Geschichte gut folgen, er hat hier eine komplette Welt mit tollen Details geschaffen, die den Leser einfach dazu anregt, selbst seine Vermutungen anzustellen und Spaß an der Entwicklung der Geschichte zu haben. Bis zum Schluss bleiben Fragen offen, nicht alle Rätsel werden gelöst, und ich könnte mir eine Fortsetzung gut vorstellen, denn noch sind lange nicht alle Geschichten erzählt. Glasklare Leseempfehlung für jedes Alter!

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ᏒꂅᏃꂅՈᏕᎥ☻Ո Das schwarze Mal von Eyal Kless erschienen im Blanvalet Verlag Klappentext: Eine unheimliche Tätowierung an den Fingerspitzen macht aus einem normalen Jungen den »Puzzler«. Nur er kann in einer Stadt voller tödlicher Rätsel überleben. Die Stadt der Türme ist ein Ort voller Rätsel. Hier kämpfen Gilden, die über Magie gebieten, gegen Cyborg-Banditen, welche nach Artefakten einer untergegangenen Zivilisation suchen. Jene Schätze befinden sich im Inneren der Stadt der Türme, das von Monstern bevölkert, von Fallen gespickt und voll verschlossener Türen ist. Und genau hier kämpft ein Junge ums Überleben: Rafik ist der einzige Mensch, der die Rätsel der Stadt der Türme knacken kann. Denn er ist ein Puzzler, an dessen Fingern sich wie Schlüssel geheimnisvolle Tätowierungen befinden. Doch was Rafik im unheimlichen Herzen der Stadt der Türme findet, verändert den Jungen – und seine ganze Welt. •• • Meine Meinung: Ich bin ehrlich, bei dem Klappentext war ich hin und hergerissen. Normalerweise stehe ich nicht sonderlich auf dieses Genre aber irgendwie hörte es sich halt auch total interessant an. Als das Buch dann vor mir lag und ich das Cover begutachten konnte war ich hin und weg. Den QR Code kann man scannen und kommt dadurch auf eine Puzzelseite. Hab ich allerdings noch nicht ausprobiert. Das World Bilding in diesem Buch ist super und man kann sich auch alles bildlich sehr gut vorstellen. Die Vorstellung das durch eine Katastrophe alle Technologien in Vergessenheit geraten sind m und wir nur auf gut Glück herausfinden wie verschiedene Dinge funktionieren ist eine gruselige Vorstellung. Das wir Dinge eventuell nicht so nutzen wie sie gedacht sind und wir praktisch um einiges in unserem Fortschritt zurück geworfen werden. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen auch der Erzählstil. Wir sind einmal in der Gegenwart wo uns dann die Geschichte von Rafik erzählt wird. Dies wechselt sich immer mal wieder ab. Das Ende hat mir ehrlich gesagt nicht so super gefallen.. irgendwie ist alles offen und ich hoffe das noch ein zweiter band raus kommen wird. Alles in allem ist es ein großartiges Debüt und ich habe gemerkt das man auch mal etwas neues ausprobieren sollte. Da ich mit dem Ende nicht so zufrieden war gibt es von mir 4/5 ⭐️.

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