Leserstimmen zu
Marmelade im Herzen

Hilly Martinek

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Tilda, die damals kleine Enkelin von dem an Alzheimer erkranken Amadeus, ist mittlerweile erwachsen und lebt mit ihrer Familie in Hamburg. Als sie bemerkt, das ihr Vater immer mehr Dinge entgleiten, bekommt Tilda es mit der Angst zu tun, denn all das ist ihr so von ihrem Opa vertraut. Damals hat sie über diese Zeit Tagebuch geschrieben, die Einträge findet sie nun nach all den Jahren wieder und Tilda beginnt sich wieder an Details zu erinnern. Meine Meinung Tilda erleben wir in diesem Buch aus zwei Sichten. Einmal als Ehefrau und Mutter und dann wieder, durch die Tagebucheinträge, als das kleine 11 jährige Mädchen, was wir bereits aus „Honig im Kopf“ kennen. Ein liebenswürdiges Mädchen was sich rührend um ihren Opa Amadeus gekümmert hat. Doch was Tilda damals, bei ihrem Großvater, so leicht gefallen ist, gelingt ihr bei ihrem eigenen Vater nicht ganz so gut. Sie weiß nicht mehr damit umzugehen und auch der Alltag in ihrer Familie leider darunter. Sie steckt viel für die Familie zurück und die damaligen Tagebucheinträge lassen in ihr wieder etwas wach werden, was lange eingeschlafen war. So dass Tilda beschließt gemeinsam mit ihrer Freundin, die damalige Reise mit ihrem Opa nach Venedig, zu wiederholen. All diejenige, die Honig im Kopf kennen, denen wird auch Marmelade im Herzen gut gefallen. Diese Geschichte steckt voller Emotionen, Erinnerungen und Gefühle. Die Autorin nimmt uns mit in Tildas Welt und lässt uns mit ihr fühlen. Ich habe mich so in die Geschichte fallen lasse, habe gelacht und geweint und konnte eigentlich nicht genug von diesem Buch bekommen. Fazit Eine wirklich gelungene Familie Geschichte. Die ich allen Fans von Honig Kopf nur ans Herz legen kann. ✰✰✰✰

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Marmelade im Herzen Roman Penguin Verlag Autorin: Hilly Martinek ISBN 978-3-328-10258-8 314 Seiten Inhalt und Personen Der Roman spielt in zwei Zeitebenen. Im Jahr 2017 begegne ich der erwachsenen Tilda. Sie ist mit Philipp verheiratet und hat zwei entzückende Kinder: Käthe und Max. Daneben unterstützt Tilda ihren Mann in seiner Anwaltskanzlei mit der Buchhaltung, doch wirklich zufrieden ist sie damit nicht. Zudem sorgt sie sich um ihren Vater Niko, der auf sie immer zerstreuter und vergesslicher wirkt. Das weckt in Tilda Erinnerungen an ihre Kindheit und ihr Zusammenleben mit Großvater Amandus. Anhand ihres Tagebuchs kehrt sie zurück zu ihren Kindertagen im Jahr 1998. Im Jahr 1998 zieht Opa Amandus in das Elternhaus der jungen Tilda. Tilda ist 11 Jahre alt und bekommt ziemlich schnell heraus, dass Opa Amandus an Alzheimer erkrankt ist. Sie sorgt sich um ihn und damit dafür, dass Amandus und sie jede Menge Spaß zusammen haben. Dabei nimmt sie stets Rücksicht auf Amandus und lässt ihn so sein, wie er ist. Vor allen Dingen lässt sie ihn glücklich sein. Gemeinsam mit Smylla - ihrer Freundin aus Kindertagen - erlebt sie die Zeit mit Amandus anhand der Tagebucheinträge noch einmal nach. Dabei befinden sich beide - trotz eines Blickes zurück - mitten in einer persönlichen Weiterentwicklung. Meine Meinung Hilly Martinek erzählt in einer frischen und fröhlichen Art über die Erlebnisse der jungen und der erwachsenen Tilda und die Tücken des an Alzheimer erkrankten Opas Amandus. Die einzelnen Kapitel lassen sich leicht lesen und vor jedem Wechsel in der Zeitebene ist zudem der Ort, der Monat und das Jahr angegeben. So weiß ich bereits vor der ersten Zeile, ob ich bei Tilda auf das 11jährige Mädchen treffe oder der jungen Mutter begegne. Marmelade im Herzen ist das Buch zu dem bekannten Film Honig im Kopf und - obwohl ich den Film bereits vor geraumer Zeit gesehen habe und er mir noch sehr lebendig vor Augen ist - kann ich mich gut auf die Geschichte einlassen. Die Charaktere wirken auf mich sehr lebendig und werden authentisch dargestellt. Selbst die Gesichtszüge kann ich mir während des Lesens gut vorstellen, wenn die Charaktere aufeinandertreffen. Begeistert bin ich vor allen Dingen, wenn es mal zu Reibereien zwischen ihnen kommt. Hilly Martinek schreibt in einer ganz besonders erfrischenden Weise von diesen Zusammentreffen, dass ich gar nicht anders kann, als mich darüber zu amüsieren. Und doch steht da unterschwellig immer der Ernst der Erkrankung und seine Tücken, so dass ich in diesen stillen Momenten auch leise bin. "Warum schläft Opa bei dir im Bett?", flüsterte sie. "Er hat schlecht geträumt. Er dachte, die Russen würden kommen." - Seite 200 Fazit Dieser Roman ist für alle, die sich vom Ernst des Lebens nicht beeindrucken lassen wollen, sondern es so nehmen, wie es gerade kommt: mit Humor, Verständnis und der notwendigen Empathie.

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Da ich den Film "Honig im Kopf" über alles liebe, war ich umso gespannter auf dieses Buch. Ehrlich gesagt habe ich etwas komplett anderes erwartet. Das Buch ist nämlich so aufgebaut: In der Gegenwart erzählt Tilda als erwachsene Person über ihr 11-jähriges Ich. Ein Kapitel ist in der Gegenwart geschrieben und das nächste aus der Vergangenheit. Dieses Format hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil von Hilly Martinek war erstaunlich gut und ich hoffe, irgendwann noch mehr Bücher von ihr zu lesen. Tilda mochte ich schon im Film total gerne und auch als erwachsene Person war sie mir sehr sympathisch. Ihr Mann Phillip jedoch hat mich teilweise etwas gestört. Ich finde ehrlich gesagt, dass die beiden nicht so gut zusammen passen. Ansonsten war es aber ein tolles Buch mit einer wunderbaren Message! Fazit: Dieses Buch sollte jeder lesen, der auch "Honig im Kopf" mag. Eine absolute Empfehlung meinerseits! 4,5/5 Sterne.

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"Marmelade im Herzen hat man wenn man jemanden sehr sehr lieb hat." Tilda lebt mit ihrem Mann und ihren 2 Kindern in Hamburg, alles läuft prima und sie könnte so glücklich sein. Wären da nicht Tildas Schwiegereltern mit denen sie nie richtig warm wurde und die sie trotz ihres angefangenen und für die Schwangerschaft unterbrochenen Jura Studiums nicht ernst nehmen und sie gerne von oben herab behandeln . Ihr Mann Philipp arbeitet in der Kanzlei seines Vaters und arbeitet auch am Wochenende , da geht er mit seinen Klienten segeln. Was Tilda sehr traurig macht und sie ins grübeln bringt. Wie steht es mit ihrer Ehe und ist sie eigentlich glücklich ? Ihre beste Freundin Smilla verliert gerade ihren Job und trennt sich von ihrem Freund , der sie betrogen hat. Hat aber eine neue Idee für ein Projekt von dem auch Tilda begeistert ist , als sie ihrem Mann erzählt das sie gerne das Projekt mit Smilla verwirklichen möchte, lacht er sie nur aus. Das tut weh. Als sie aber an ihrem Vater gesundheitliche Probleme entdeckt, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Was wenn es wieder Alzheimer ist ? Das hat Tilda schon als 11 jährige mit ihrem geliebten Opa Amandus erlebt und sie erinnert sich an die Reise mit Opa die sie mit ihm gemacht hat um ihn seinen Herzenswunsch zu erfüllen. Wie frei und mutig sie als 11 jährige war. Das Buch erzählt von der erwachsenen Tilda und macht Rückblicke ins Jahr 1999 als Tilda 11 Jahre war und ihrem geliebten Opa Amandus auf eine Herzensreise begleitet hat. Das Buch ist wirklich zauberhaft geschrieben und man ist sofort ganz hinein getaucht. Es geht um die schlimme Krankheit Alzheimer und wie man sich immer mehr verliert. Es ist ein trauriges Buch, mir kamen oft die Tränen vor Traurigkeit aber auch manchmal vor Lachen. Es ist witzig geschrieben und es geht einem unter die Haut. Ich kann es jedem nur empfehlen. Mein Dank an das Bloggerportal das ich dieses tolle Buch lesen konnte.

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Herzensnah

Von: Silvi Sommer

24.02.2019

"Marmelade im Herzen hat man wenn man jemanden sehr sehr lieb hat." Ein wunderbareres Buch, tiefsinnig, traurig, zutiefst berührend aber auch herrlich komisch und humorvoll erzählt. Tilda ist Mutter von zwei Kindern und verheiratet mit Phillip einem erfolgreichen Juristen . Er arbeitet in der Kanzlei seines Vaters und zieht einen erfolgreichen Auftrag nach dem anderen an Land. Der seinen vollen Einsatz fordert. Da kommt die Familie meist zu kurz und Tilda die die Wochenenden dann alleine mit den Kindern verbringt ins grübeln. Das kann doch nicht schon alles gewesen sein. Sie ist hin und hergerissen und tut sich schwer mit ihrem Wunsch nach einer Veränderung . Smilla , Tildas beste Freundin aus Kindertagen gerade frisch getrennt und auch noch arbeitslos geworden kommt mit einer neuen Idee daher von der Tilda total begeistert ist . Sie möchte gerne mit Smilla das Projekt verwirklichen. Als sie ihren Mann Philipp von diesen Plänen erzählt, lacht er sie nur aus und Tilda ist total enttäuscht das er sie nicht ernst nimmt. In ihrer Wut und Enttäuschung entdeckt sie auf einmal gesundheitliche Veränderungen an ihrem Vater und bekommt es mit der Angst zu tun , denn auf einmal sieht sie sich wieder als 11 jährige Enkelin die sich um ihren Opa Amandus kümmert der an Alzheimer erkrankt ist. Das Buch hat mir wunderbar gefallen, es wird in zwei Erzählsträngen erzählt und springt zwischen den Jahren 2017 Tilda als Ehefrau und Mutter und im Jahr 1999 Tilda als 11 jährige Enkelin die sich wunderbar um ihren Opa kümmert , hin und her. Es ist ein Buch mit viel Herz und Humor, ich habe an vielen Stellen laut gelacht und im nächsten Moment hat es mich in seiner Traurigkeit mitgerissen und mir liefen die Tränen. Es tut mir sehr leid mitzuerleben wie Tilda ihren lieben Opa immer mehr verliert. Wie er immer mehr von sich und um ihn herum die Welt vergisst. Ebenso stark sind die Konflikte ihrer Eltern beschrieben und immer dabei, die Angst vor dieser zerstörenden Krankheit , mit der man nicht umgehen kann und die man erst gar nicht wahrhaben möchte. Mir hat dieser Buch sehr viel gegeben und es hat mich zutiefst berührt. Ich danke meiner Michele das sie mir dieses Buch zum lesen gegeben hat und danke ebenfalls dem Bloggerportal für dieses Exemplar.

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Die Protagonistin Tilda fand ich anfangs nicht 100%ig sympathisch, da ich mich nicht richtig mit ihr identifizieren konnte und ich es besser gefunden hätte, wenn sie von Anfang an ehrlich gewesen wäre. Das die Geschichte immer wieder gewechselt hat zwischen Tildas 11-jährigen und und jetzigen-Ich fand ich wirklich schön gemacht. Jedoch war mir der Film noch ziemlich präsent und somit war es dadurch auch an manchen Stellen etwas langweilig und gezogen. Trotzdem war es (genau wie Honig im Kopf) echt traurig und dramatisch. Alles in allem würde ich dem Buch 3 Sterne geben, da es an manchen Stellen nicht so interessant war, aber doch auch viele Emotionen geweckt hat.

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Ich liebe dieses Buch! Es handelt sich hierbei um die Fortsetzung von „Honig im Kopf“. Das Cover ist sehr schön gestaltet. Es zeigt ein aus Marmelade gemaltes Herz, welches perfekt zum Titel des Buches passt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. In der Geschichte erlebt Tilda mit ihrem Vater das Gleiche wie das, was sie als elfjähriges Mädchen mit ihrem Opa erlebt hat, nämlich die Krankheit Alzheimer. Dies ist eine Krankheit, die so gut wie jeden einmal betreffen wird. Da dies für alle Familienangehörige alles andere als einfach zu bewältigen ist, empfehle ich jedem das Buch. Es hilft unglaublich im Umgang mit dem Thema Alzheimer, da uns durch die Geschichte die Krankheit näher gebracht wird. Mich hat die Geschichte zu Tränen gerührt. Insgesamt gebe ich dem Buch 5 von 5 Sterne und bedanke mich beim Penguin Verlag ganz herzlich für das kostenlose Rezensionsexemplar!

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Hallo, ihr Lieben,💕 ich habe den Nachfolgeband von „Honig im Kopf“ gelesen und war einfach nur begeistert!❤️ Aber erstmal erzähle ich euch, um was es eigentliche bei Honig im Kopf geht: Eigentlich läuft alles prima für Tilda: Ihr Mann Phillip ist Anwalt und hat großen Erfolg. Tilda verbringt ihre Freizeit mit ihren Kindern in Hamburg am Elbstrand oder im Café mit ihrer besten Freundin Smylla. Sie fragt sich jedoch manchmal, ob das wirklich schon alles passiert ist. Ihr immer vergesslicher Vater erinnert sie daran, dass die Zeit sehr kostbar sei. Als ihr Großvater damals an Alzheimer erkrankte, hatte sie schon mal eine Erkenntnis. Ihr wird klar, dass sie was ändern muss, als sie an ihre verrückteste und intensivste Zeit ihres Lebens denkt. Und da kommt Smylla mit einer tollen Idee... Klingt echt schön, oder?❤️

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