Leserstimmen zu
Weltenzerstörer

Cixin Liu

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Die Novelle Weltenzerstörer ist als Taschenbuch, eBook und Hörbuch erschienen und erscheint auch in dem Sammelband 'Die wandernde Erde' (VÖ 14.1.19). Das Buch umfasst neben der Geschichte auch noch eine kurze Begriffserklärung, sowie ein Nachwort, in dem es um asiatischen Scifi geht und es gibt eine Anmerkung zur Übersetzung. Das ist das erste Buch, was ich von Cixin Liu gelese habe, von der Trisolaris Trilogie kenne ich nur die Hörbücher. Und das lesen seiner Werke ist noch mal etwas komplett anderes. Die Übersetzung hat etwas an Sergej Lukianenko erinnert. Auch wenn die Novelle nicht sehr lang ist, ist sie in mehrere Kapitel unterteilt. Das letzte Kapitel ist das Längste. Der Spannungsbogen ist klasse, es geht langsam los, damit dass die Menschheit erfährt, dass der Weltenzerstörer kommt und was es damit auf sich hat. Dann kommt ein Kapitel, in dem ein Botschafter von dem Weltenzerstörer auf die Erde kommt. Es wird eine Lösung gesucht und ich finde es spannend, wie überraschend das Ende war. Schön an dem Werk ist auch, dass es zum Nachdenken einläd. Wer auf Scifi steht, kommt an Cixin Liu mittlerweile nicht mehr vorbei, finde ich. Seine Werke sind sehr komplex und sehr gut durchdacht. Was sowohl beim lesen, als auch beim zuhören der Hörbücher Spaß macht. Ich finde, es lohnt sich vom Preis-Leistungs-Verhältnis auf den Sammelband zu warten. Da sie Novelle circa 60 Seiten hat und der Rest 'nur' Anhang ist und die Novelle circa 9 € kostet. Der ist zwar auch interessant zu lesen, aber es ist eben nur ein Anhang und hat mit der eigentlichen Geschichte nicht viel zu tun und ist auch von einem anderen Autor.

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Die Geschichte um die Themen Umwelt, Klimakatastrophe und Globalisierung enthält außerdem Essays zur Chinesischen Science-Fiction und eine Leseprobe zu "Jenseits der Zeit". Sehr knackig und von Beginn bis Ende fesselnd geschrieben zeigt dieses Büchlein, was Cixin Liu ausmacht, er schreibt nämlich sehr spannend und lebendig und füllt das Genre Science Fiction perfekt aus. Inhaltlich geht es darum, dass auf der Erde ein seltsames Kristall erscheint. Es stammt aus den Tiefen des Weltalls. Seine Botschaft lautet „Alarm! Alarm! Der Weltenzerstörer kommt!“ Weltweit rätselt man noch über deren Sinn als sich plötzlich ein riesiges Raumschiff wie ein Ring um den gesamten Planeten legt, um die Ressourcen der Erde in kürzester Zeit aufzusaugen. Wie kann sich die Menschheit gegen dieses wahnsinnige kosmisches Ereignis wehren. Es scheint, als würde der komplette Planete aif ewig vernichtet werden ... Top gemacht, leider etwas kurz, aber dennoch sehr gut !!! Oder vielleicht gerade deshalb sehr gut !!!!

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China Weltenzerstörer Originaltitel: Ren he tunshizhe Auch zu finden im Sammelband "Die wandernde Erde" (Erscheint am 10.12.2018) Autor: Cixin Liu Verlag: Heyne Übersetzung: Marc Hermann (Novelle), Karin Betz (Leseprobe), Kristof Kurz (Nachwort) Nachwort: Xia Jia Genre: Science-Fiction, Novelle Über Twitter fragte mich kürzlich ein Science-Fiction Fan, ob die Literatur von Cixin Liu mit Philip K. Dick vergleichbar wäre. Ich musste kurz nachdenken und verneinen, denn Philip K. Dick sei mit keinem anderen Science-Fiction Autor vergleichbar. Doch das selbe kann man auch zum chinesischen Autor Cixin Liu sagen, dessen großartiges Werk der Westen erst vor einiger Zeit für sich entdeckt hat. Der Autor der Trisolaris-Trilogie erfindet das Science-Fiction Genre nicht neu, er hat es schlicht und ergreifend revitalisiert. Harte Science-Fiction war über Jahrzehnte quasi von der Bildfläche verschwunden. Cixin Liu's Themenwahl erinnert zwar an Autoren wie Clarke, Asimov und Herbert, er überträgt diese bekannten Themen jedoch in unsere heutige Gesellschaft. Und genau diese Herangehensweise funktioniert auch wieder in seiner Novelle "Weltenzerstörer". Hier wandelt der chinesische Autor wieder einmal auf großen Pfaden, baut aber zusätzlich noch einen Hauch Leiji Matsumoto mit ein. Und was Leiji Matsumoto (japanischer Mangaka und Illustrator und verantwortlich für Space Battleship Yamato) mit Weltenzerstörer zu tun hat, verrate ich jetzt. Weltenzerstörer ist eine Novelle, die gleichzeitig aber auch Teil von Cixin Liu's Anthologie "Der wandernde Planet" ist. Hierzulande erscheint die Sammlung 10.12.2018 beim Heyne Verlag. Die hier vorliegende Ausgabe von Weltenzerstörer als Stand Alone Variante beinhaltet neben der Geschichte (rund 71 Seiten) auch noch einen Anhang, ein Nachwort der jungen chinesischen Literaturwissenschaftlerin und Autorin Xia Jia und eine Leseprobe zum finalen Band der Trisolaris-Trilogie "Jenseits der Zeit" welcher am 08.04.2019 erscheint. Der Ausgabe mit Klappenbroschur liegt noch ein Poster bei (ob dies beschränk auf eine Auflage ist, ist mir nicht bekannt). Cixin Liu schrieb den "Weltenzerstörer" im Jahr 2002, also einige Jahre vor der Trisolaris-Trilogie (Die drei Sonnen, Der dunkle Wald, Jenseits der Zeit). So ist es auf einmal gar nicht mehr verwunderlich, dass einige Elemente, wie eine lauernde Gefahr für die Erde, die noch ein ganzes Jahrhundert entfernt liegt, auch ihren Weg in seine beeindruckende Science-Fiction Trilogie fand. Die Handlung der Geschichte ist einfach zusammengefasst. Ein Kommandant der Weltraumpatrouille entdeckt im finsteren Weltall ein seltsames Objekt. Es ist ein Kristall, der seit Generationen anscheinend planlos durchs All fliegt. Doch in diesem Kristall steckt eine Botschaft. Es ist die Botschaft eins Volkes, welches vor langer Zeit ausgelöscht wurde und dieser Kristall somit das letzte Vermächtnis von Eridanus ist. Dem Kommandant zeigt sich ein seltsames Mädchen. Es scheint ihm so, als sei es direkt aus einem Zeichentrickfilm entsprungen. Immer wieder rasselt das Mädchen den gleichen Monotonen Spruch herunter: "Alarm! Alarm! Der Weltenzerstörer kommt!". Doch nach einer Weile beginnt die künstliche Intelligenz, mit dem Kommandant zu kommunizieren. Verwundert darüber, wie bewandert die KI über das menschliche Volk ist, hört er sich ihre Geschichte an. Darin berichtet sie über ein gigantisches Objekt, was gesamte Planeten vernichtet. Es quetscht die Ressourcen der Planeten heraus und überlässt diese dann seinem Schicksal. So ist es auch ihrer Heimat ergangen, doch wurde diese Botschaft erstellt, um anderen Völkern dieses Schicksal vielleicht zu ersparen. In 100 Jahren soll der Weltenzerstörer sein Ziel erreichen. Eigentlich genug Zeit, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Doch welchem Zweck dient der Weltenzerstörer? Dieser Zweck soll lange in der Zeit verloren gegangen sein, so, dass nicht einmal die Rasse, die das Objekt steuert, mehr den wahren Grund kennt. Doch wie will man sich einer Übermacht wie dem Weltenzerstörer nur stellen? Ob es das Mädchen im Kristall ist oder aber die allgemeine Prämisse der Geschichte, hier riecht so einiges nach Space Battle Ship Yamato. Diese Science-Fiction Oper rief der Japaner Leiji Matsumoto 1974 ins Leben. Besonders Titel aus Japan scheinen Cixin Liu des öfteren inspiriert zu haben. In "Der dunkle Wald", Teil 2 der Trisolaris-Trilgoie, zitiert er sogar Yoshiki Tanaka, dem Autor der "Legend of the Galactic Heroes" Saga. Weltenzerstörer kann man, so gesehen, beinahe als Prototyp für das sehen, was Cixin Liu nachträglich geschrieben hat. Aber die kurze Novelle funktioniert auch als Frühwerk überraschend gut. Resümee Ob man nun die Novelle mit den Extras jetzt liest oder auf die Anthologie wartet, die bei uns im Dezember erscheint, "Weltenzerstörer" sollte für Fans von intelligenter Science-Fiction Pflicht sein. Bereits in diesem Frühwerk kann man die Hingabe für das Genre gegenüber bei Cixin Liu spüren. Science-Fiction aus China könnte dank Cixin Liu zu einem Überraschungshit werden wie japanischer Whisky. Für Whisky sind die Chinesen zwar nun nicht bekannt, aber zumindest in der Literatur ist ein wichtiger Grundstein gelegt. Man kann daher nur hoffen, dass Cixin Liu noch einige talentierte Autoren in seinem Land mit dieser Hingabe anstecken wird. Was mich angeht, ich will eindeutig mehr davon lesen.

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Inhalt Als ein seltsamer Kristall aus den Tiefen des Alls auftaucht und eine Warnung an die Menschheit schickt, verändert sich die Welt für immer. Der Weltenzerstörer ist auf dem Weg zur Erde und das grausame Raumschiff hat nur ein Ziel: die Ausbeutung und Vernichtung des ganzen Planeten. Doch wird es der Menschheit gelingen die Zerstörung zu verhindern? Als ich gesehen habe, dass Cixin Liu eine neue Novelle in Deutschland veröffentlicht war mir sofort klar, dass ich diese Geschichte lesen möchte. Der Autor hat mich mit „Die drei Sonnen“ und „Spiegel“ absolut in seinen Bann geschlagen und ich war sehr neugierig darauf, was seine neueste Geschichte für mich bereit hält. Herzlichen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Die Kurzgeschichte hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Die Welt gerät in Aufregung als der geheimnisvolle Kristall auftaucht, der den Menschen ihr Schicksal offenbart: der Weltenzerstörer ist auf dem Weg zur Erde. In 100 Jahren wird er da sein und alles verschlingen, bis nichts mehr übrig ist. Der namenlose Kommandant der chinesischen Weltraumflotte sieht sich einer schier unlösbaren Aufgabe gegenüber. Doch nicht nur die schreckliche Botschaft lässt die Erde und ihre Bewohner erzittern, sondern auch das kleine Raumschiff, das gelandet ist. Eine Vorhut der Lebewesen aus dem Weltenzerstörer ist gelandet und mit ihr der Botschafter: er stellt sich selbst als „Weiser“ vor, wird von den Menschen jedoch „Beißer“ genannt. Die Begegnungen mit „Beißer“ regen nicht nur die beteiligten Menschen zum Nachdenken an, sondern auch mich als Leser. Es werden unglaublich viele wichtige und relevante Themen angestoßen, über die man während des Lesens aber auch darüber hinaus immer wieder nachdenkt. Was sind die großen Errungenschaften der Menschheit und welcher Preis wurde dafür bezahlt? Welche Opfer wurden in Kauf genommen, um die Menschen dorthin zu bringen, wo sie zum Zeitpunkt der Geschichte sind? Ist es die Menschheit überhaupt wert vor dem Weltenzerstörer gerettet zu werden? Die Kurzgeschichte besteht fast nur aus Verhandlungen zwischen dem Kommandanten und dem Botschafter, bei denen immer deutlicher die Frage hervorgeht, ob die Flotte der Weltenzerstörer und die Menschheit sich tatsächlich so stark unterscheiden, wie die Menschen annehmen, oder sich doch viel ähnlicher sind. „Wenn zwei Zivilisationen von unterschiedlichen Planeten einander begegnen, sind die Ähnlichkeiten befremdlicher als die Unterschiede. Unsere beiden Spezies sollten einander nicht so ähnlich sein.“ (S.62) Cixin Liu stößt Gedanken an, auf die ich von alleine vielleicht nicht unbedingt gekommen wäre. Er hat mich mit seiner Darstellung komplett in seinen Bann gezogen und ich habe die Novelle und ihren Anhang in einem Rutsch durchgelesen. Die Tiefe der Kurzgeschichte hat mich überrascht und sehr begeistert. Weshalb ich einen Stern abziehen musste ist weniger wegen der Novelle, sondern der Art und Weise wie die Novelle veröffentlich ist. Die Geschichte hat 70 Seiten. Der Rest beläuft sich als Anhang mit Anmerkungen, ein Nachwort von Xia Jia über die chinesische Science Fiction, Erläuterungen zur chinesischen Schreibweise und einer Leseprobe zum letzten Teil der Trisolaris-Trilogie. Meiner Meinung nach hätte man sich all das sparen können, denn es hatte nichts mit der ursprünglichen Novelle zu tun. Außerdem habe ich später herausgefunden, dass die Novelle Weltenzerstörer in dem Sammelband „Die wandernde Erde“ enthalten sein wird, welcher im Dezember 2018 bei Heyne erscheint. Daher also die Frage: wieso ist die Novelle einzeln erschienen, wenn sie im Dezember im Rahmen eines Sammelbandes noch einmal veröffentlicht wird? Diese Tatsache finde ich etwas schade und deshalb kann ich nicht die vollen fünf Sterne vergeben. Fazit Die Novelle an sich hat mir wunderbar gefallen. Liu bringt viele unterschiedliche Gedankengänge auf den Tisch, die mich noch sehr lange beschäftigt haben. Man wird einfach zum Nachdenken angeregt und das ist etwas, das ich immer sehr wertschätze und vor allem auch spannend finde. Es werden unterschiedliche Perspektiven aufgezeigt und man beginnt auch über das eigene Verhalten zu reflektieren. Das hat mir sehr gut gefallen. Wer Sci-Fi mag und Cixin Liu gerne einmal ausprobieren möchte, der sollte sich die Novelle „Weltenzerstörer“ aufjedenfall einmal näher anschauen.

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Zuerst war ich enttäuscht, weil ich dachte, dass dies der lang erwartete dritte Teil der Solaris-Trilogie wäre. Es ist aber nur ein schmales Bändchen, das als ersten Teil eine kurze Novelle enthält. Allerdings entwickelt sich auf knappen 70 Seiten eine durchaus fesselnde Geschichte, die sogar eine Prise skurrilen Humor enthält, ein Element, das ich bei Cixin Liu bisher nicht erlebt habe. Die Menschheit bekommt von einer anderen intelligenten Species eine Warnung: ein fremdes, gewaltiges Raumschiff ist unterwegs um auch die Erde zu zerstören. Soweit wäre das nicht besonders originell. Was dann kommt, ist aber spannend und endet mit der völlig unerwarteten Information über die Herkunft des Raumschiffs und seiner Besatzung und hat auch noch ein weiteres Highlight für das Ende bereit. Ich verrate nur soviel, dass Cixin Lius freundlicher Blick auf Ameisen, den die Leser schon aus dem zweiten Band der Trisolaris-Triologie kennen, wieder zum tragen kommt. Das Büchlein enthält auch eine wirklich lesenswerte Abhandlung über die Entwicklung der Science Fiction in China aus einer Literaturgattung, die den Kommunismus verherrlichte und sich an die sovietische Jugendliteratur anlehnte zu einem Genre, das durchaus die Probleme der modernen chinesischen Gesellschaft behandelt, aber auch über das Schicksal der Menschheit spekuliert. Weiters gibt es eine kurze Leseprobe des tatsächlichen 3.Bandes der Trisolaris-Trilogie „Jenseits der Zeit“. Ich war doch etwas verblüfft, dass diese Leseprobe im Jahr 1453 spielt, zu dem Zeitpunkt als Konstantinopel von den Osmanen erobert wird. Das erhöht die Spannung. „Jenseits der Zeit“ soll in der deutschen Übersetzung im April 19 herauskommen.

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Irgendwann taucht ein Kristall auf, der eine seltsame Botschaft enthält. Der Weltenzerstörer kommt! Die Menschheit soll sich auf ihre Versklavung zu Futter einstellen und die Erde soll verschlungen werden. Doch die Menschen nehmen das nicht so einfach hin und wollen sich zur Wehr setzen. „Der Weltenzerstörer“ ist eine Kurzgeschichte aus der Feder des Autors Cixin Liu. Das Cover sieht megamäßig aus und die Inhaltsangabe versprach viel Spannung und Science Fiction. Als ich das Buch in den Händen hatte, fragte ich mich, wo die Geschichte ist. Ich habe nicht auf die Seitenzahl geachtet. Das Buch umfasst gerade mal 122 Seiten. Davon sind gerade mal 62 Seiten die eigentliche Story. Wenn ich die 8 Seiten am Anfang noch abziehe, auf denen soweit nichts steht. Danach kommen 24 Seiten Anhang, der mich nicht interessierte. Und 28 Seiten Leseprobe eines anderen Romans des Autors, was mich dreimal nicht interessierte. Die Geschichte selbst war soweit ganz witzig. Natürlich war sie nicht sehr ausgereift. Es gab nicht wirklich Personen die agierten oder Aktionen die passierten. Alles blieb fad und oberflächlich. Obwohl die Story an sich, wirklich gut hätte sein können, wenn man dem Ganzen etwas mehr als 62 Seiten gegeben hätte. Eigentlich fand ich an dem Buch nur 45 Seiten wirklich lesenswert. Denn der Epilog zerschlug irgendwie den Aha-Effekt bei mir wieder. Wenn ich dann die Preis Leistung vergleiche, kann ich nur den Kopf schütteln. 9 Euro für so ein kleines Werk, das nicht einmal zur Hälfte mit der eigentlichen Geschichte gefüllt ist, ist definitiv zu teuer. Vor allem, wenn man bei der Bestellung nicht auf die Seitenzahl geachtet hat. Die Story ganz nett, die Ausführung leider mangelhaft und das Ende ziemlich an den Haaren herbei gezogen, gebe ich mit viel Augenzudrücken noch 2 Sterne.

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Ich bin mehr als glücklich, dass wieder etwas von meinem neuem Lieblingsautoren zu lesen gibt. Auf diese Novelle habe ich mich, seit ich seine „Die drei Sonnen“ Trilogie angefangen habe, unglaublich gefreut. Inhalt Die Menschen erhalten in einer fernen Zukunft, als sie gerade im All unterwegs sind um gegen ihre Feinde, die Asteroiden und Meteoriten zu kämpfen, eine Nachricht von einer anderen Spezies: der Weltenzerstörer sei unterwegs, um Ressourcen ihres Planeten auszusaugen. Der Weltenzerstörer hat einen Durchmesser von fünfzigtausend Kilometer. Die Menschen haben somit keine Chance, denn ist der Zerstörer erstmal mit dem Planeten fertig, lässt er sie zurück wie sie vor Milliarden von Jahren entstand, als einen Planeten mit einem Meer aus Magma. Als die Menschen noch nach vielen Jahren debattieren, wie viel Glauben sie dem ganzen schenken sollen, kommt schon ein kleines Schiff als Vorhut. Ab da beginnen die Verhandlungen, zumindest glauben die Menschen es gäbe etwas zu verhandeln. Als Sie begreifen, dass alles nichts nützt, muss ein Plan her wie man seine Spezies doch noch retten kann. Science Fiction Roman aus China Meinung: Ich bin kein großer Novellen Leser, weil ich immer den Irrglauben habe, dass die Geschichte nicht ausgereift genug sein kann, bei den wenigen Seiten. Aber diese Novelle beweist wiedermal das Gegenteil und lohnt sich genauso wie ein 300 Seiten Roman. Cixin Liu hat soviel Geschichte und dazu eine Spannung aufgebaut und das auf 70 Seiten. Aber natürlich bringt er auch technisches, wissenschaftliches und innovatives unter, sodass auch die Technikverrückten auf ihre Kosten kommen. Dazu ist es wieder sehr philosophisch, bezugnehmend auf den Typus Mensch und zu was er bereit wäre um sein Überleben zu sichern. Was würden wir tun, wenn wir über bestimme Technologien verfügen würden und eine Chance bekommen würden, am Ende doch noch das richtige zutun. Außerdem haben wir wieder – wie schon in „Die drei Sonnen“ – einen sehr informativen Anhang und ein Nachwort einer anderen Chinesischen Autorin Xia Jia. In dem sie über die chinesische Science-Fiction spricht und was eigentlich dieses Genre in China ausmacht und besonders macht. Fazit: Eine Novelle, die genauso Spaß macht wie ein Roman. Die Geschichte ist Science-Fiction durch und durch, mit den Autor typischen philophischen Elementen. Technik und Innovationen erhält man ebenso, einfach alles, was man ein einer guten Sience-Fiction Geschichte so liebt.

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