Leserstimmen zu
Was ihr nicht seht

Nuala Ellwood

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Autor: Nuala Ellwood Genre: Psychothriller Verlag: Goldmann Preis: 12€ Seitenanzahl: 410 Seiten Inhalt: Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten… Meine Meinung: Kate, deren Kindheit äußerst traumatisch war, ist gezwungen, wieder in ihre Heimat zurückzukehren, was sie mit ihren Traumata konfrontiert und eine riesige psychische Belastung darstellt. Der Psychothriller beginnt ziemlich ruhig, doch er steigert sich von Seite zu Seite, der Leser wird unweigerlich in die Geschehnisse hineingezogen, sodass er das Buch kaum noch weglegen kann. Kate ist ein sehr ausdrucksstarker Charakter, den man aufgrund der Erzählweise und der vielen Rückblicke sehr gut kennenlernt. Mir war sie sehr sympathisch und ihr Schmerz nachvollziehbar. Sie ist sehr stark und man kann nicht anders als Respekt vor ihr zu haben. Die Atmosphäre des Buchs passt zum Geschehen, sie ist düster und beklemmend. Der Schreibstil sehr flüssig, wodurch das Buch sich sehr angenehm lesen lässt. Nuala Ellwood hat mit diesem Debüt auf alle Fälle einen Fuß in der Tür, dessen bin ich mir sicher. Ihre Charaktere überzeugen den Leser, sie sind authentisch, die Beziehungen untereinander konfliktreich. Es stellen sich viele Fragen, die im Verlauf der Geschichte geklärt werden. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und man bleibt lange im Unklaren, ob es den Jungen im Nachbargarten nun gibt oder nicht. Ich vergebe fünf von fünf Sternen. Fazit: Ein sehr lesenswerter Psychothriller mit einem überraschenden Ende.

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„Was ihr nicht seht“ von Nuala Ellwood ist ein packener Psychothriller, der im Goldmann Verlag erschienen ist. Was euch in diesem Buch erwartet, könnt ihr hier lesen: Handlung Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten … Protagonist Kate ist eine wirklich interessante Protagonistin, denn sie nimmt uns in eine ganz besondere Welt mit. Der Charakter zeigt uns die Schattenseiten, die der Beruf als Kriegsreporter mit sich bringt. Traumatische Erlebnisse und seelische Nöte verwurzeln sich tief in die Psyche von Kate und haben auch in ihrem Privatleben einen starken Einfluss. Kate ist ein Charakter, der einem nicht egal ist und um den man sich sehr sorgt. Schreibstil Nuala Ellwood hat in meinen Augen einen guten, aber gewöhnungsbedürftigen Schreibstil. Ich kann nicht einmal genau sagen woran das liegt, doch ich habe einige Kapitel benötigt, um ins Buch zu kommen. Die Ausschnitte, die die Geschehnisse in Syrien beschreiben, haben mir hingegen sehr gefallen. Man verbindet sie gleich mit den alltäglichen Bildern der Nachrichten und so schaffte Nuala Ellwood ein perfektes Bild im Kopf des Lesers. Buchcover Das Cover gefällt mir sehr gut. Es hat mich gleich angesprochen und war auch einer der Gründe dafür, dass ich dieses Buch lesen wollte. Farbgebung uns Stil sind sehr gelungen. Persönliche Meinung Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten gefiel mir das Buch mit jedem weiteren Kapitel immer besser. Die Story nahm an Geschwindigkeit und Spannung zu. Das Thema, sich einer Kriegsrepoterin anzunehmen, finde ich persönlich sehr interessant. Das Buch war sehr gut aufgebaut und man bekam das Gefühl, dass Nuala Ellwood sich intensiv mit der Thematik beschäftigt hat. Der ständige Wechsel zwischen Vision und Realität ist klasse gelungen. Als Leser wird man hier mit einem überaus schockierenden Schluss der Geschichte überrascht. Fazit Der Debütroman von Nuala Ellwood ist wirklich sehr gut gelungen. Spannend und fesselnd zieht er uns in die Welt einer ehemaligen Kriegsreporterin. Klare Leseempfehlung.

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FIGUREN: Um nicht zu spoilern werde ich euch hier nur eine Hauptfigur vorstellen: Kate. Kate ist fast 40 als der Tod ihrer Mutter sie aus Syrien zurück in die Heimat bringt. Das Verhältnis zum Rest ihrer Familie ist eher schlecht, weshalb sie ihre Tage eher einsam verbringt und ihre Ängste, die sie als Kriegsreporterin aus Krisengebieten mit sich herumträgt, noch weiter geschürt werden. Als sie dann plötzlich Dinge sieht, die andere nicht sehen, ist es kein Wunder, dass ihre Worte an Glaubwürdigkeit verlieren. SCHREIBSTIL: Fand ich in den ersten Kapiteln Nuala Ellwoods Schreibstil noch recht trocken, beweist er sich nach und nach trotzdem als sehr emotional. Nicht zuletzt dadurch, dass die Autorin Kate zu der Verkörperung von Schmerz in unterschiedlichen Facetten gemacht hat, zieht jeder Satz wahrlich in die Knochen. INHALT: Kate befindet sich nach ihrer Heimkehr bei einer Psychologin und es dauert nicht lange, bis sich herausstellt, dass sie dort in Gewahrsam genommen wurde. Ihr Leben und der eigentliche Kern der Handlung bauen sich nach und nach durch das Erzählte zusammen und selbstverständlich hat sich mir immer wieder die Frage gestellt, warum Kate festgehalten wird. Zwar wirkt sie labil, aber nicht gefährlich. In den Kapiteln, in denen ich sie vor der Festnahme in ihrer Heimat begleite, setzen sich aber langsam die Puzzleteile zusammen. Kate wird nicht nur von Flashbacks von Kriegsszenarien verfolgt, sondern auch von Stimmen und einem kleinen Jungen, den offenbar nur sie sehen kann. „Was ihr nicht seht“ besteht, ganz grob gesehen, aus zwei Teilen: Im ersten Teil überwiegen das Drama und die Tragik in Kates Leben. Hier stehen vor allem ihre Familie, eine verlorene Liebe und ihre Posttraumatische Störung im Mittelpunkt. All das wird im zweiten Teil jedoch über den Haufen geworfen, als Kate auf die Hinterlassenschaft ihrer Mutter stößt. Plötzlich stellt nicht nur sie, sondern auch ich, alles in Frage und absolut nichts wirkt mehr so wie vorher. Hier beginnt der wirklich spannende Teil, der dieses Buch für mich zu einem ganz besonderen Thriller macht. Ich verrate nur so viel: Ab ungefähr der Hälfte des Buches wird alles aus der Sicht einer anderen Person erzählt und ab diesem Zeitpunkt beginnt der wirklich kranke Shit. Die ganze Story nimmt ein unerwartetes Bild an und hebt sich nun extrem von der ersten Hälfte des Buches ab. Alles wendet sich zum Schlimmeren und Realeren, ergibt mehr Sinn und sorgt immer wieder nicht nur für Aha-Momente sondern auch für Gänsehaut.

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Im April 2018 erschien Nuala Ellwoods erster Thriller Was ihr nicht seht auf Deutsch. Zu Recht hat es dieses Buch, das Horror vom Allerfeinsten zu bieten vermag, direkt auf die englischen Bestsellerlisten geschafft. Die Handlung ist von Anfang an vielseitig und entzieht sich den üblichen, immer wiederkehrenden Thrillerthemen, die man sonst als Gruselliebhaber gewohnt ist. Da ist die Kriegsreporterin Kate, die ihre von Gewalt geprägte Kindheit und ihre Heimat Herne Bay eigentlich längst hinter sich gelassen hatte und nach dem Tod ihrer Mutter doch an die südenglische Küste zurückkehrt, um sich um Erbschaftsangelegenheiten zu kümmern. Von Anfang an ahnt Kate, dass ihre Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Da sind zum einen die dem Alkohol verfallene Schwester Sally und die Erinnerungen an die schwere Kindheit, die Kate zu schaffen machen und zum anderen sind da noch jene quälenden Albträume und Stimmen, die Kate nicht schlafen lassen. Niemand glaubt der Reporterin, die schon häufiger von Halluzinationen heimgesucht wurde. Doch Kate ist sich sicher, dass hier etwas Merkwürdiges vor sich geht und so beginnt sie schließlich, eigene Nachforschungen anzustellen, nicht ahnend, dass sie ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr bringt. Die wiederkehrenden, sehr lebhaften Albträume, verursacht durch Kates Arbeit als Kriegsreporterin, gepaart mit den akuten familiären Problemen in Herne Bay, verleihen nicht nur der Protagonistin sondern auch dem Thriller allgemein eine bemerkenswerte Mehrdimensionalität, die beim Lesen dazu führt, dass man selbst nicht mehr unterscheiden kann, welche Ereignisse real sind und welche Kate sich einbildet. Kates Horror wird auf den Leser übertragen und so hat man beinahe selbst das Gefühl, man sitze im ausgestorbenen Haus ihrer Mutter neben ihr auf dem alten Sofa und höre im Nachbarsgarten ein Kind schreien. Die zunächst anspruchslose Sprache ist in diesem Fall kein Makel, denn sie sorgt dafür, dass man in einen Lesefluss gerät, aus dem man so leicht nicht mehr hinauskommt. Ich habe selten einen Thriller gelesen, bei dem es so gut gelungen ist, vor einer scheinbar völlig idyllischen Szenerie einen solchen Horror abspielen zu lassen. An Uferpromenaden mit Musikpavillions steigen plötzlich vollkommen realistische und grausame Erinnerungen an zerbombte Häuser und Leichenteile in Aleppo auf. Bereits ab dem ersten Kapitel legt sich ein Netz aus Fragen und Geheimnissen über die Erzählung, das von Ellwood geschickt erst nach und nach aufgelöst wird. Was versucht Kate so zwanghaft zu verdrängen? Was ist in ihrer Kindheit und in Aleppo vorgefallen und welche Rolle spielt ihre Schwester? Ein Spannungsbogen, der von der ersten bis zur letzten Seite reicht! Was ihr nicht seht – facettenreich und absolut packend! Sehr empfehlenswert. ,Im April 2018 erschien Nuala Ellwoods erster Thriller Was ihr nicht seht auf Deutsch. Zu Recht hat es dieses Buch, das Horror vom Allerfeinsten zu bieten vermag, direkt auf die englischen Bestsellerlisten geschafft. Die Handlung ist von Anfang an vielseitig und entzieht sich den üblichen, immer wiederkehrenden Thrillerthemen, die man sonst als Gruselliebhaber gewohnt ist. Da ist die Kriegsreporterin Kate, die ihre von Gewalt geprägte Kindheit und ihre Heimat Herne Bay eigentlich längst hinter sich gelassen hatte und nach dem Tod ihrer Mutter doch an die südenglische Küste zurückkehrt, um sich um Erbschaftsangelegenheiten zu kümmern. Von Anfang an ahnt Kate, dass ihre Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Da sind zum einen die dem Alkohol verfallene Schwester Sally und die Erinnerungen an die schwere Kindheit, die Kate zu schaffen machen und zum anderen sind da noch jene quälenden Albträume und Stimmen, die Kate nicht schlafen lassen. Niemand glaubt der Reporterin, die schon häufiger von Halluzinationen heimgesucht wurde. Doch Kate ist sich sicher, dass hier etwas Merkwürdiges vor sich geht und so beginnt sie schließlich, eigene Nachforschungen anzustellen, nicht ahnend, dass sie ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr bringt. Die wiederkehrenden, sehr lebhaften Albträume, verursacht durch Kates Arbeit als Kriegsreporterin, gepaart mit den akuten familiären Problemen in Herne Bay, verleihen nicht nur der Protagonistin sondern auch dem Thriller allgemein eine bemerkenswerte Mehrdimensionalität, die beim Lesen dazu führt, dass man selbst nicht mehr unterscheiden kann, welche Ereignisse real sind und welche Kate sich einbildet. Kates Horror wird auf den Leser übertragen und so hat man beinahe selbst das Gefühl, man sitze im ausgestorbenen Haus ihrer Mutter neben ihr auf dem alten Sofa und höre im Nachbarsgarten ein Kind schreien. Die zunächst anspruchslose Sprache ist in diesem Fall kein Makel, denn sie sorgt dafür, dass man in einen Lesefluss gerät, aus dem man so leicht nicht mehr hinauskommt. Ich habe selten einen Thriller gelesen, bei dem es so gut gelungen ist, vor einer scheinbar völlig idyllischen Szenerie einen solchen Horror abspielen zu lassen. An Uferpromenaden mit Musikpavillions steigen plötzlich vollkommen realistische und grausame Erinnerungen an zerbombte Häuser und Leichenteile in Aleppo auf. Bereits ab dem ersten Kapitel legt sich ein Netz aus Fragen und Geheimnissen über die Erzählung, das von Ellwood geschickt erst nach und nach aufgelöst wird. Was versucht Kate so zwanghaft zu verdrängen? Was ist in ihrer Kindheit und in Aleppo vorgefallen und welche Rolle spielt ihre Schwester? Ein Spannungsbogen, der von der ersten bis zur letzten Seite reicht! Was ihr nicht seht – facettenreich und absolut packend! Sehr empfehlenswert.

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Der Thriller ist spannend, was sich über das Buch gehalten hat. Es gab keine langweiligen Stellen, sondern die Spannung at sich gehalten. Das liebe ich an dem Buch, aber auch das man den Text fließend lesen kann. Die Story selber ist spannend, fließend und auch schlüssig. Es geht auf bestimmte Probleme und Störungen ein. Es ist sehr interessant darüber mehr zu erfahren. Das Buch ist zu empfehlen, wenn man auf Psychothriller steht. Es war keine leichte Kindheit die Spuren hinterlassen hat. Und doch hat Kate den Absprung geschafft und wird Krieg Reporter. Sie kehrt nach Jahren zurück in ihre Heimat, aber erst nachdem ihre Mutter starb. Ihre Schwester Sally lebt dort immer noch. Aber diese ertränkt ihre Probleme im Alkohol was nicht leicht ist. Kate jedoch leidet seit einen Einsatz in Syrien an Schlafstörungen und heftigen Alpträumen. Dazu kommen auch Wahnvorstellungen, wo sie nicht mehr weiß was richtig ist oder falsch ist. Doch was ist im Haus neben an und täuscht sie sich nicht?

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Wenn man das liest als Klappentext ist man glaube ich einfach schon auf einem sehr hohen Erwartungslevel. Man denkt an Klassiker, die auch damit anfangen, dass alle glauben, dass der Protagonist traumatisiert ist und der Figur nicht glauben, dass dann aber die Wahrheit ans Licht kommt und das ganze in einem großen Finale endet. Ich muss aber leider zugeben, dass das Buch zwar spannend ist, es ist wirklich ein Thriller, aber keiner von der Sorte, den man unbedingt gelesen haben muss. Die Geschichte ist finde ich schon gut durchdacht und was auch wirklich gut ist, dass es Wendungen gibt, aber ich habe noch mehr erwartet. Was meiner Meinung nach sehr gelungen ist, ist der Anfang des Buches. Es fängt gut an und bleibt auch in einem guten Schreibstil verfasst. Das Cover ist wirklich gut gestaltet. Die Cutouts geben dem Buch etwas besonderes und die Farbegbung passt gut zur Vorgeschichte der Protagonistin.

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sehr spannend

Von: Suse

04.08.2018

Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten Die Autorin: Nuala Ellwood zog mit Mitte Zwanzig nach London – eigentlich um Karriere als Musikerin zu machen. Stattdessen begann sie, Romane zu schreiben. Ihr erster Thriller, »Was ihr nicht seht«, schaffte es auf Anhieb in die Top Ten der englischen Bestsellerliste. Meine Meinung: Das war mal wieder ein Thriller nach meinem Geschmack. Von der ersten Seite an super spannend, man fliegt fast förmlich durch das Buch. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil und beschreibt ihre Charaktere so gut, das sie einem zu Herzen gehen. Die Geschichte birgt Überraschungen, was ich ja immer besonders gerne mag. Ich hatte nicht ein mal in dem Buch Langeweile. Kein Satz ist zuviel gewesen. Die Geschichte ist sehr spannend. Schon ab der ersten Seite war ich regelrecht in der Geschichte gefangen. Ich bin eigentlich ein Leser der immer paar Seiten braucht, aber hier war das überhaupt nicht so. Mich konnte es so packen das ich immer weiterlesen wollte. Wozu brauch der Mensch auch Schlaf oder Essen ;) Nicht nur das ich das Cover unglaublich schön und ansprechend finde, auch die Geschichte die zwischen den Buchdeckeln steckt war für mich eine Bereicherung im Bereich Thriller. So mag ich es einfach. Nicht viel Ermittlungsarbeit die einfach irgendwann langweilt, sondern eine Geschichte mit rotem Faden. Von mir eine klare Empfehlung. Lest es und erfreut euch an einem richtig guten Buch

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Thrill wo bist du?

Von: Bine

31.07.2018

Nachdem ich die ganzen tollen Rezensionen gelesen habe, war ich echt gespannt auf das Buch. Aber ehrlich gesagt ist dieser so called Psychothriller not my cup of tea. Man erfährt von Kates Leben als Kriegsjournalistin, sie reist praktische dem Leid hinterher - Irak, Afganistan und schließlich Syrien - nur um sich nicht den Leid ihrer eigenen Familie zu stellen. Da werden gleich mal Stereotypen bezüglich Engländer den armen syrischen Jungen erzählt, bei dessen Familie sie in Syrien lebt - welcher glücklicherweise Englisch spricht. Die Engländer wissen praktisch nicht was Probleme sind und regen sich über alles und jeden auf und sind griesgrämig (erzählt sie ihm mehrmals!). Meiner Meinung nach alles etwas dünn aufgebaut, da ich bezweifle, dass man wirklich als ausländischer Kriegsreporter einfach bei Zivilisten unterkommt. Normalerweise wird für Journalisten ein ganzes Hotel gemietet oder eine Area die absolut abgeriegelt ist mit Wachpersonal, sodass man immer weiß, wo sie sich aufhalten. Weiters sollte sie zumindest einen Secuity-Mann und einen Dolmetsch zur Seite haben. In einen Krankenhaus lernt sie ein kleines Mädchen kennen, deren Beine durch eine Bombe zerfetzt wurden. Die Kauterisierung erfolgte ohne Schmerzmittel, da sie nur wenige hatten. Sie schenkt den Arzt der netterweise für sie dolmetscht ein paar billige Paracetamol und er sieht sie an, als ob sie ihm ein Heilmittel gegen Krebs gegeben hätte. Oh na bitte, sind ja doch nicht alle Engländer griesgrämig, es gibt auch ein paar gönnerhafte Auslandsreporterinnen, die mit dem Krieg richtig Geld in die Kassen bringen und dann mit fünf Paracetamol ihr Gewissen beruhigen wollen. Sorry, aber das hat mich an Kate wirklich geärgert und den erste Teil des Buches sehen wir alles aus Kates Sicht. Ihre Flashbacks mit Syrien und den kleinen Jungen Nidal für den sie schon fast mütterliche Gefühle hat und die Flashbacks ihrer Kindheit mit einen Alkoholiker Vater der ihre Mutter schlägt. Abwechselnd erfährt man in den Kapiteln die Gegenwart (in der sie in Polizeigewahrsam ist) und die Vergangenheit, in der sie sich nicht mit ihrer alkoholkranken Schwester Sally und deren Ehemann Paul auseinandersetzten will. Allerdings muss sie das, da ihre geliebte Mutter gestorben ist und sie sich jetzt um deren Haus kümmert. In dem Nachbarhaus geht allerdings seltsames vor. Fida eine Irakerin bestreitet einen Sohn zu haben, doch Kate sieht abends immer einen Jungen herumschleichen. Wer ist dieser Junge? Existiert er überhaupt oder ist es nur Kates Einbildung. Sie hat ihren kleinen Bruder David tragischerweise verloren und sieht sie deshalb überall sein Ebenbild? Der zweite Teil ist über Sally (Kates Schwester) und man gelangt bis zur Seite 260 und fragt sich, dies ist ein Psychothriller und sicher kein Roman? Man erfährt die gleichen Rückblenden des alkoholkranken Vaters aus Sallys Sichtweise, was zugegeben eine etwas andere, aber dennoch die gleichen Rückblenden sind... Ich konnte mich mit den Teil der Schwester Kates irgendwie mehr anfreunden, auch wenn sie wirklich keine besonders nette Person ist, so gewinnt das ganze dann doch etwas an Fahrt. Bei den letzten hundert Seiten (der insgesamt ca. 410) konnte ich das Buch dann echt nicht mehr aus der Hand legen. Der zweite Teil hat mich dann etwas für den ersten Teil entschädigt.

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